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Spritverbrauch im Test: So viel kostet uns der Bleißfuß

Gib Gas, spare Zeit*- so denken viele Autofahrer. Doch stimmt das überhaupt? Tom Grünweg wollte es genau wissen und machte sich zwei Mal auf denselben Weg: einmal schnell, einmal*im Normaltempo. Das Ergebnis dürfte Raser überraschen.

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meisterschlau 16.10.2011, 03:45
200. ...

Zitat von deller
Hallo, 2 Sachen sind mir aufgefallen. 1: Ich dachte immer, dass es überall Gescvhwindigkeitsbegrenzungen gibt. Dass heisst, wo auf der Autobahn kein Schild die Geschwindigkeitsbegrenzung angibt, gilt die Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Lediglich die das quadratisch, blaue Quadrat mit der weissen 130 gibt eine Richtgeschwindigkeit vor. Und die habe ich auf der Strecke noch nicht gesehen...
da wo auf der autobahn kein Schild die geschwindigkeitsbegrenzung angibt, gilt die richtgeschwindigkeit von 130 km/h.

das quadratisch, blaue Quadrat mit der weissen 130 gibt es 1) nur im osten und ist 2) absolut sinnlos, da auf offenen autobahnen eh richtgeschwindigkeit von 130 km/h gilt.

das ist genauso sinnlos, als wenn man am ortseingang ein tempo 50 schild und am ortsausgang ein tempo 100 schild aufstellen würde.

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kpschmid 16.10.2011, 07:24
201. Nichts Neues im Spiegel...

Ein Beitrag eines Vielschreiberlings der niemandem hilft außer der Marketingabteilung von BMW. Was haben die Fotos mit dem Thema zu tun?

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akhora 16.10.2011, 07:33
202. Leere Strecken im Auto-Traumland

Zitat von Juri
Gemeint ist, das bei leerer Strecke die Eintönigkeit der Fortbewegung wohl der "Umsichtigkeit" schnell ein Ende bereiten kann, wenn man nicht aufpasst.
Das letzte Mal, dass ich eine "leere Strecke" gesehen habe, war irgendwann in den siebziger Jahren, beim autofreien Sonntag wegen Ölkrise. Die Realität heute sind volle Straßen, weltweit, Tag und Nacht. Und die Umsichtigkeit nimmt nach meiner Erfahrung mit zunehmender Geschwindigkeit eher ab als zu. Irgendwie macht das alles keinen Sinn. Und Herr Grünweg hat auch nichts wirklich Interessantes und Neues zu sagen. Zweimal quer durch Deutschland in einem großen BMW. Einmal schnell und einmal langsam. Schneller braucht mehr Benzin. Umwerfende Erkenntnis!

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Tigermiu 16.10.2011, 07:52
203. Normverbrauch

Zitat von enni3
Weil die Tests unter Bedingungen gefahren werden, die mit der Realität nix zu tun haben. Rollenprüfstände mit minimiertem Rollwiderstand, ohne Luftwiderstand mit optimierten hochoktanigen Treibstoffen. Da wird auch schon mal die Lichtmaschine abgekoppelt und so weiter. ... Schlagen Sie einfach pauschal 30% auf die Angaben drauf und Sie wissen was etwa möglich ist.
Wenn man vergleichbare Werte haben will, ist das gar nicht anders zu machen. Im realen Verkehr mit echten Fahrern haben Sie NIE dieselben Bedingungen. Der Normverbrauch ist aber aussagekräftig, wenn man verschiedene Modelle oder Modellvarianten vergleichen will.

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Tigermiu 16.10.2011, 08:19
204. Optimierung

Zitat von whocaresbutyou
kann ich unterschreiben... Mein neuer T5-Firmenwagen hat laut Bordcomputer auf den ersten 3300km einen Schnitt von 7,9 Litern konsumiert, was mich doch sehr überaschte. Laut den Tankbelegen habe ich jedoch 345 Liter hineingeschüttet, was ca. 9,5 Litern entspricht und somit relativ exakt dem Verbrauch seines Vorgängers (ebenfalls T5, bei indentischer Ladung und Einsatzart) entspricht. Optimierung findet heute scheinbar vorzugsweise in der Informationsverarbeitung statt...
Der Bordcomputer meines Golf IV hat am Anfang nichts angezeigt, ging dann auf 99,9l/100km (maximale Anzeige), um nach ein paar Kilometern einen "normalen" Verbrauch anzuzeigen, in der Stadt übrigens selten unter 10l/100km!
Mein jetziger A-Klasse-Benz zeigt schon am Anfang ungefähr 7l/100km an. Das kann aber nicht sein, weil ja der Verbrauch vor der ersten gefahrenen Strecke gegen Unendlich geht (Division durch Null!) Hier wird also der hohe Verbrauch beim Start erst einmal schön-"gerechnet".

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Martinaalanya 16.10.2011, 08:21
205. ---

Schon als ich den Führerschein gemacht habe, hiess es von unserem Fahrlehrer immer: es gibt nie ein Fünf-Liter-auto, wenn es keinen Fünf-Liter-Fahrer gibt.

Er hat uns damals schon mit diversen Spritspar-Techniken vertraut gemacht, eben rechtzeitiges Auskuppeln vor der roten Ampel, bei grün sanft anfahren und zügig hochschalten, auch mal auf einer langen Gefällstrecke rollen lassen - und vor allem nie schneller als 120 km/h.

Dass der Spritsparer der Fahrer ist und nicht der Motor, ist nun wirklich ein alter Hut!

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Aquifex 16.10.2011, 08:46
206. ...

Zitat von gsm900
vor denen fahre ich meistens viel zu dicht her. Autos ausrollen lassen vor roter Ampel oder Tempolimit führt dann bei ihnen zu paroxysmaler Hypertonie (Bluthochdruckanfall).
Dieses lahme Rollen vor roten Ampeln gehört auch verboten. Diese superschlauen Spritsparer sehen dabei all zu oft nicht, daß sie mit ihremSupermanöver die Linksabbiegerspur komplett blockieren, die natürlich grün hat...

Es ist ein generelles Problem auf deutschen Strassen, daß der Autofahrer gerade mal seine eigene Situation beachtet, aber den Verkehr um sich herum weder beachtet noch respektiert...

Und Tempolimit: Keine Nachteile?
Wenn ich überall grundsätzlich später ankomme und für jede Strecke deutlich länger brauche ist das kein Nachteil?
Erstaunlich....

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MKasom 16.10.2011, 09:10
207. Beim Ausrollen vor Ampel überholt

Was nutzt schon das Ausrollen lassen, wenn man dann vor der roten Ampel vom dicken Volvo SUV ohne Blinker mit Vollgas überholt wird?

Als Verkehrsteilnehmer mit sensiblem "Umwelt- und Verbrauchs-Fuß" nehmen einen die meisten als Idiot, Schwächling und Spaßbremse wahr. Man wird überholt (und zwar grundsätzlich ohne Blinker), geschnitten, ausgebremst und beleidigt.

Ein schönes Gefühl, wenn man in Köln auf der Rheinuferstraße mit 80 km/h überholt wird (50 km/h erlaubt), während man versucht einzuschätzen, ob man schon Auskuppeln kann. Das, was ich spare, verheizt mein Nebenmann dreifach.

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wolf-wolf 16.10.2011, 10:18
208. Der Vaterstatt freut sich..................

Zitat von sysop
Gib Gas, spare Zeit*- so denken viele Autofahrer. Doch stimmt das überhaupt? Tom Grünweg wollte es genau wissen und machte sich zwei Mal auf denselben Weg: einmal schnell, einmal*im Normaltempo. Das Ergebnis dürfte Raser überraschen.
Der Vaterstatt freut sich über die Rasern doch nicht gerügt dass es von den 20 Euro sowieso kassiert dass meiste da kommen noch dazu Bußgelder also umso schlimmer desto besser KLAR!!! Und was ist mit den Haupts Störfaktor auf den Autobahnen LKW ? wieso gibt es nicht generelles Überholverbot??? Es ist doch bewiesen dass sowas bringt kosten Reduzierung um mindestens 15%

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khid 16.10.2011, 10:38
209. Was liegt zwischen einschlafen und rasen?

Zitat von sysop
Gib Gas, spare Zeit*- so denken viele Autofahrer. Doch stimmt das überhaupt? Tom Grünweg wollte es genau wissen und machte sich zwei Mal auf denselben Weg: einmal schnell, einmal*im Normaltempo. Das Ergebnis dürfte Raser überraschen.
Ich gehöre zu den Durchschnittsvielfahrern (ca.20.000 bis 30.000km/ p.a). Seit über 20 Jahren.
In meinem "Fuhrpark" befanden sich die untersdchiedlichsten Fabrikate von Alfa Romeo bis VW. Im Moment ziert ein Stern meine Motorhaube.
Den "Normverbrauch" konnte ich mit nahezu jedem meiner Autos teils deutlich unterbieten - und ich bin wahrhaftig eher ein "Schnellfahrer" - und keinesfalls ein Schleicher!

Die "Tricks" beim Spritsparen sind eigentlich ganz einfach:
1. Fahre immer im höchst möglichen Gang.
2. Fahre vorausschauend (d.h. auch: Immer ein Auge im Rückspiegel haben!!)!
3. Achte auf Luftdruck, Serviceintervalle, richtige Reifenwahl, kein unnötiger Ballast im oder am Auto.
4. Beschleunige Zügig und schalte früh hoch.
5. Schwimme im Verkehrsfluss mit - auch bei 140 bis 160 auf der Autobahn!

Das ist eigentlich alles. Dann kann man die "Normverbrauchsangabe" der Hersteller durchaus um 0,5 bis 1 Liter auf 100km unterbieten - selbst bei zügiger Fahrt!
Rasen, da hat der Autor des Artikels recht - kostet bei allen Autos überproprtional viel Kraftstoff - und der Zeitgewinn steht meistens in keiner Relation zu den Kosten!

Fazit:

Schleichen ist aus meiner Sicht relativ gefährlich, da man
a) zu einem Hinderniss/Ärgerniss für andere wird.
b) selbst schneller ermüdet (aufgrund der Monotonie)

Rasen ist aus meiner Sicht
a) Unwirtschaftlich
b) gefährlich, da man andere möglicherweise zu Schreckmanövern verleitet
c) selbst in kritische Situationen gerät, weil andere nicht mit einem rechnen, da sie die Geschwindigkeit unterschätzen!

Zügig und vorausschauend Fahren hingegen ist meiner Meinung nach die schnellste, sicherste und wirtschaftlichste/ökologischste Verbindung zwischen zwei Wegpunkten!

Ist Jemand anderer Meinung?

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