Forum: Auto
Spritverbrauch im Test: So viel kostet uns der Bleißfuß

Gib Gas, spare Zeit*- so denken viele Autofahrer. Doch stimmt das überhaupt? Tom Grünweg wollte es genau wissen und machte sich zwei Mal auf denselben Weg: einmal schnell, einmal*im Normaltempo. Das Ergebnis dürfte Raser überraschen.

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raka 15.10.2011, 13:44
80. .

Zitat von thiber
(...) Ich kaufe mir also eine Stunde meines Lebens für bis zu ca. EUR 13,- ein. Das ist es mir mehr als wert, sofern ich weiss, dass ich am Zielort die Zeit auch sinnvoll nutzen kann.
Wahrscheinlich vorm Fernseher ...

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DerDodga 15.10.2011, 13:45
81. Es gibt eben noch mehr Faktoren

Man kann ja nicht einfach in schnellfahren und langsamfahren unterscheiden.

Was viel entscheidender ist, ist der allgemeine Fahrstil: Wer vorrausschauend fährt, der bremst möglichst wenig und kann die Energie die einfach nur sinnlos vernichtet wird gering halten (auch und grade bei Bremsenergierückgewinnung).

So ist es durchaus möglich, maximal 120 zu fahren aber dabei mehr zu verbrauchen als bei 140, 160 kmh....

Weiterhin ist ein solcher "Kastenwagen" auch nicht besonders gut geeignet schnell zu fahren - der Luftwiderstand ist einfach zu gross. Ich kenne etwa jemanden der einen normalen 3er mit selbiger Motorisierung gefahren ist (von Mecklemburg nach NRW jedes WE).

Da er sowieso schon genug Zeit im Auto verbringen musste, ist er wo immer es geht Vollgas gefahren, jedoch vorrausschauend.

Ergebnis: Dank des grossen Tanks kam er die gesamte Strecke ohne Tankfüllung in teilweise 5 Stunden runter, im Vergleich zu 6,5 Stunden die er bei Tempo 120 oft benötigte.

Bei einem Durchschnittsverbrauch von etwa 8,5-9 Litern im Vergleich zu etwa 6,5... muss jeder selber wissen was ihm seine Zeit wert ist.

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Thomas Mainka 15.10.2011, 13:47
82. Das verstehen...

Zitat von abu_kicher
Ich kenne viele Leute, die beruflich Richtung 100k Kilometer pro Jahr fahren (müssen). Und die fahren meistens zügig, aber vernünftig und sicher.
...die meisten in diesem Forum leider nicht. Die Menschen, die täglich hunderte km abreißen, damit die Regale voll sind, oder das Handy funktioniert.

Meist wird diesen Menschen unterstellt, sie hätten ihren Firmenwagen nur als Schwanzverlängerung/ Ersatz oder was auch immer.

Der Flottenwagenanteil im entsprechenden Segment liegt teilweise bei über 80%!

Die Fahrzeuge sind entsprechend ausgestattet und motorisiert. Wir können ja mal zum Vergleich den anwesenden Beamten und Bürokraten den eigenen Arbeitsplatz so verändern, dass es zum erbrochenen Bashing passt. Einen 486er Rechner mit Windows 3.11. Ein Wählscheibentelefon und einen Plastikstuhl zum Sitzen.

Wer mal 3.000km/Woche ein Jahr gemacht hat, weiß wovon ich rede. Der Rest sollte mal mitfahren, ansonsten einfach mal die Schn... halten.


Schönes Wochenende.

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pirojito 15.10.2011, 13:47
83.

Zitat von floydpink
Das überrascht gar keinen und alle werden so weiter fahren wie bisher.
Eben. Für so unnötige Artikel würde ich auch gerne Geld bekommen. Informationsgehalt echt unterirdisch.


Zitat von martin_g
Oh jeh. Das übertrifft ja jedes Klischee. Die Leute mit Blei im Fuss habens zwischen den Ohren nicht so sehr. Klartext: das waren 30min Zeit auf 700km Fernstrassen. Für die täglichen Strecken bringt Rasen also noch viel weniger.
Es mag sein, dass sie sich nun bestärkt fühlen, dennoch sehe ich keinen Grund den anderen die Intelligenz abzusprechen.


Ich halte das eigentlich relativ easy: Bei Verkehr schwimm ich mit und nachts ist das Gaspedal am Bodenblech.

Frankfurt-Stuttgart (220km) 1h 07min.

Ist übrigens auch ein Raser-Drängler-BMW. ;-) Aber mit 6 statt 4 Zylindern. Und extra starker Lichthupe.

http://www.stupidedia.org/stupi/BMW_(Auto)#Fahrertypen

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pirojito 15.10.2011, 13:49
84. Nein.

Zitat von syracusa
Da irren Sie: das Benzin bezahlen Sie, wenn Sie nicht geschäftlich unterwegs sind, aus versteuertem Geld. Das Rasen lohnt sich bei durchschnittlichem Steuersatz von 30% also erst ab einem Stundenlohn von ca 100 Euro.
Ich bezahle für den Sprit auch wenn ich Privat unterwegs bin weder Umsatz- noch Einkommenssteuern. Schon mal was von der 1% Regelung gehört?

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Monsterpudel 15.10.2011, 13:49
85. Beeindruckende Erkentnisse

Bei einem derartigen Tests sollte man zumindest auch die zu überwindenden Höhenmeter in Betracht ziehen, die innerhalb Deutschlands durchaus erheblich sein können. Will man zu einem halbwegs vergleichbaren Ergebnis kommen, muss man auch wirklich die identische Strecke zwei Mal fahren und nicht einmal hin und einmal zurück.

Ansonsten wäre es vielleicht gut, die hier gewonnenen Erkenntnisse, mal im Resort kund zu tun, damit die anderen Tester auch verstehen, dass der Fahrstil tatsächlich Auswirkungen auf den Verbrauch hat (siehe Schluckspecht Lupo).

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derboesewolfzdf 15.10.2011, 13:52
86. Zuviel Zeit

Zitat von hazadeur
Eine halbe Stunde Zeitersparnis ist nicht viel? Jedem das Seine. Spart man alle zwei Tage 30 Minuten Zeit, sind das im Jahr ca. 180 Stunden. Fährt man von seim 18ten bis zum 68sten Lebensjahr Auto, dann wären das 9000 Stunden bzw. 375 Tage (1 Jahr). Wer ein Jahr Lebenszeit zu verschenken hat, bitte schön! Manch einer weiß aber vielleicht mehr mit seiner Zeit anzufangen, als nur im blöden Auto zu sitzen. Und was den Spritverbrauch angeht, ist das wohl auto-modellabhängig. Meine Fiat Barchetta verbraucht ca. 7 Liter auf 100 km, egal ob ich 200 km/h oder 130 km/h fahre. Der Verbrauchsunterschied misst sich in homöopatischen Dosen.
Wer über eine zeit von mehreren Stunden sich deutlich mehr konzentrieren muss, um einen zeitvorteil von 30 min zu erreichen, der braucht mindestens diese 30 min dann um wieder "runterzukommen". Nun ja, wenn man den Zustand von "genervt sein" mag......

Ein Wagen der den gleichen Spritverbrauch bei 200km/h und 130 km/h(unter Nichtberücksichtigung der "homöopathischen Dosen") hat, wäre ein technisches Novum und ansonsten dumme Klugschwätzerei um irgendeine nichtvorhandene Kompetenz vorzutäuschen, um hier mitreden zu können.
Aber auch diese Zeit für solche Kommentare muss man auf der Autobahn erstmal rausholen.

der Wolf

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hoffnungsvoll 15.10.2011, 13:53
87. Uhren lesen und Uhren verstehen

Zitat von Coldfinger
...Dass es dennoch Leser gibt, die steif und fest das Gegenteil behaupten, kann man vermutlich ihrer Ignoranz zuschreiben. ...
Sie sprechen diesen Foristen ab, eine Uhr zu verstehen?
Respekt vor Ihrer Ansicht über andere Menschen. Idioten,
alles nur Idioten außer mir, oder so ähnlich?

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raka 15.10.2011, 13:53
88. .

Zitat von abu_kicher
(...) Neben der Tatsache, dass die These "Schneller verbraucht mehr" seit Carl Benz bekannt ist, ist der (...)
Das ist nicht der Kern des Tests.
Es geht um die Erkenntnis, dass nach all der stressigen Raserei eine popelige halbe Stunde 'rausgefahren' wurde.

Das lohnt wirklich nicht. Auch wenn hier einige vorrechnen, wieviel Zeit sie "gewonnen" haben und was für wertvolle Dinge sie damit machen wollen (Wahrscheinlich Wagenpflege an der Tankstelle ... :D).

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Patina 15.10.2011, 13:54
89. .

Das Ergebnis ist mit einem solchen Auto kein Wunder. Ein SUV mit der Aerodynamik eines Garagentores mit 210 durch die Republik zu prügeln, ist sehr geeignet für die Volkspädagogik. Wiederholen wir das mit z.B. einem normalen dreier BMW, dann ist der Mehrverbrauch nur halb so hoch, der Zeitgewinn wesentlich signifikanter und eine Unterhaltung mit den Kindern auf der Rückbank weiterhin möglich.

Interessant wäre also höchsten mal ein Versuch "Mit welchem Auto komme ich bei bestem Verbrauch am schnellsten weiter?" Aber das wäre wohl zuviel verlangt...

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