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Stadtrat beschließt Verkehrswende: München nimmt Autos Platz weg - und gibt ihn Radfa
DPA

Mehr Raum für Radfahrer und Fußgänger, weniger für Pkw - München setzt verstärkt auf umweltfreundliche Verkehrsmittel. Angedacht ist auch eine komplett autofreie Innenstadt.

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JürgenHammerbeck 13.02.2019, 18:23
1.

Ja, natürlich fährt jeder Fahrrad und das bei jedem Wetter zu jeder Jahreszeit und bei "Car-Sharing" verstopfen die "Cars" keine Strassen. In Bayern gibt es Flug-Taxis.

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spon_5112961 13.02.2019, 18:29
2. Vernunft siegt?

Einfach weniger von den Blechkisten, egal ob die fahren oder stehen. Derzeit wird mir nach ein. bis zwei Stunden Innenstadtaufenthalt aggressiv-übel. Leider wohne ich mittendrin.
Es könnte wirklich schön werden in Minga!

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112211 13.02.2019, 18:33
3. Neu

Diese Entscheidung ist gerade für München neu. Klar, es gibt einige schöne und ruhige Radfahrstrecken, aber insgesamt macht es in München eigentlich gar keinen Spaß, sich mit dem Fahrrad durch die Stadt zu bewegen. Typischerweise wurden dort an einigen Straßen, an denen die Radwege alles andere als der heutigen Norm entsprechen, kurzerhand die blauen Radwegschilder aufgestellt, damit die Radfahrer ja nicht auf die Kfz Fahrbahn wechseln.

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Flying Rain 13.02.2019, 18:34
4. Die Frage

Die Frage ist ja das „Wie“?“
S- und U-Bahn platzen ja jetzt schon aus allen Nähten und sind auch nicht gerade zuverlässig (täglich grüßt die Stellwerkstörung...). Also wie?

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bluebill 13.02.2019, 18:34
5. Attraktivität leidet

München kann es sich (noch) leisten, neben überteuertem Wohnraum jetzt auch noch mehr Verkehrsstau zu bieten. Andere Städte riskieren mit solchen Maßnahmen, dass die arbeitende Bevölkerung schlicht abwandert. Das heisst auch weniger Steuern und ein immer schlechteres Image. Auch über München hört man immer öfter Sprüche wie: "wer will da schon hinziehen?" Der öffentliche Nahverkehr in München selbst ist ok, die Anbindung an die Fläche aber miserabel. Für die Radfahrer-Hauptgruppe, junge Menschen, ist die Stadt zu teuer. Für die Älteren wird sie unerreichbar... Allzusehr übertreiben sollte eine Stadt es nicht mit grasgrüner Klientelpolitik.

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hrboedefeld 13.02.2019, 18:36
6. das geht besser!

Ulm hat einfach überall Ampeln installiert mit völlig schwachsinnigen Schaltungen, welche auch spät abends nicht abgeschaltet werden.
Das macht das Rad attraktiver. Sicherheit gewinnt dadurch zwar keiner und Umweltmäßig ein Fiasko, aber irgendein schlauer Verkehrsplaner hat sich das ja einfallen lassen...

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theanalyzer 13.02.2019, 18:39
7.

Vermutlich ein erster Beitrag zu sinkenden Mieten in München - verursacht durch sinkende Attraktivität der Stadt für Otto Normalbürger.

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ramsis77 13.02.2019, 18:39
8. wiedermal nur halb zu Ende gedacht

Und wiedermal nicht von 12 bis Mittag gedacht. Erstmal großspurig das Problem verschärfen und dann über Alternativen nachdenken!
Ich wohne in dieser Stadt und der ÖPNV kollabiert täglich 2x! Ich bin seit Monaten an keinem Werktag nach Fahrplan gefahren. Und die Infrastruktur wird noch Jahre, wenn nicht Jahrzehnte auf Ausbau warten.
Aber klar, Schilder aufstellen ist auch viel einfacher, als U-Bahntunnel graben. Vor allem weil man ja noch 35 geschützte Lurche und 41 zweibeinige Heuschrecken umsiedeln muss.
Mir fehlt ein Konzept, was das Leben verbessert und nicht noch für die verschlechtert, die eh schon Bahn fahren.

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adamello 13.02.2019, 18:42
9. Schaun Sie mal nach Kopenhagen

Lieber Herr Hammerbeck, warn Sie schon mal in Kopenhagen?
Die haben auch kein besseres Wetter als wir. Aber durch die wenigen Autos eine erstklassige Lebensqualität. Aber vermutlich muss man mal dort gewesen sein, um selbst zu erkennen, wie wohltuend das ist.

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