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Stadtrat beschließt Verkehrswende: München nimmt Autos Platz weg - und gibt ihn Radfa
DPA

Mehr Raum für Radfahrer und Fußgänger, weniger für Pkw - München setzt verstärkt auf umweltfreundliche Verkehrsmittel. Angedacht ist auch eine komplett autofreie Innenstadt.

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DEV 13.02.2019, 21:29
60.

Ich warte auf die Schlagzeile: "München baut öffentlichen Nahverkehr massiv aus!". Den Dauerstau in der Stadt hat sich ja vorher auch keiner freiwillig angetan. Die vertriebenen Autofahrer werden sicher nicht Radfahren, sondern erhöhen den Druck auf den ÖPNV. Nun können mehr Nutzer der über der Kapazitätsgrenze arbeitenden und unzuverlässigen ÖPNV auf das Rad fliehen, solange es die Witterung zulässt und sie das Risiko eingehen wollen.

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wgschmidt 13.02.2019, 21:38
61. Reißerischer Titel - nichts dahinter

Öffentliche Verwaltungen sind in einem fundamentalen Irrtum befangen: Sie setzen eine Beschlußfassung mit dem erfolgreichen Abschluß der beschlossenen Maßnahme gleich. Das zeigt sich plakativ am vorliegenden Artikel. München (also die Stadtverwaltung München) nimmt nicht etwa den Blechkisten Platz weg, um ihn den Restverkehren zu geben, sondern der Stadtrat _beabsichtigt_ lediglich, dieses eventuell in der Zukunft mal zu tun. Das ist schon ein ganz erheblicher Unterschied. Bevor das Wirklichkeit wird, muß eine der stärksten Lobbygruppen dieser Republik überwunden werden - die der Autofahrer - und diese wird wie immer jeden Angriff auf ihre Menschenrechte abbügeln. Ganz sicher.

Die "Verkehrswende" kommt noch ganz lange nicht.

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tafka_neowave 13.02.2019, 21:49
62. " [...]sinnvolles Konzept."

Zitat von DavidE
Machts doch wie in London. Wer in die Innenstadt mit dem Auto will zahlt 10 Euro pro Tag. Fände ich in allen Großstädten ein sinnvolles Konzept. Dann bleiben die Auto-Pendler von selbst weg und steigen aufs Fahrrad oder den Nahverkehr um. Der kann und muss dann natürlich entsprechend ausgebaut werden.
" [...]sinnvolles Konzept." Äußerst sinnvoll und so (a-)sozial! So hält man sich den Mob vom Hals ... der ist es nämlich, der mit seinen billigen Karren die Stadtluft verpestet und die Parkplätze übermässig belegt. Sollen Die doch mit´ten Bus fahren

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roby1111 13.02.2019, 22:12
63. Super hinbekommen rot-grün!

Das kommt eben davon, wenn man linksgrünen Idioten Regierungsverantwortung überträgt! Selbst schuld, könnte man nun zu den Münchnern sagen, nur dumm, dass es deutlich mehr Menschen aus dem Umfeld der Stadt mit erwischt, die diese D...ppen NICHT gewählt haben und auch nicht wählen durften, da ja nicht am Ort ansässig!

Man sollte das Wahlrecht so reformieren, dass nicht nur der Wohnsitz, sondern auch der Sitz des Arbeitsplatzes zu einem Wahlrecht dort führt!

München hat seit den frühen 90ern schon über die Hälfte aller Parkmöglichkeiten, innerhalb des Altstadtrings sogar über 75% der Parkplätze abgeschafft, hat Spuren verengt und selbst an wichtigen Kreuzungen Abbiegespuren abgeschafft, sowie die Rote Welle eingeführt.

Was hat es gebracht? Eine Verdopplung bis Verdreifachung der täglichen Staulänge und somit noch mehr Lärm und Abgase für die Anwohner und deutlich mehr Stress für die Pendler!

Der ÖPNV wurde sträflich vernachlässigt und teils sogar zurückgebaut (Tram, Busverbindungen, RVO-Verbund), die Bahnen sind überaltert und deutlich zu wenige vorhanden für geringere Taktzeiten, die Bahnhöfe verkommen zusehens und die Fahrpreise sind im Vergleich zu den Löhnen wahrlich explodiert.

Was München wirklich braucht ist eine Rückbesinnung auf die einheimische Bevölkerung, das Verbot von Überbelegungen, manche Altstadtwohnung wird von einer ganzen Sippschaft von Südländern bevölkert, die allein mit ihren Autos die halbe Strasse zuparken und extrem aggressiv auftreten, nebenbei gesprochen.

Ein gemütliches und urbairisches München, das wäre genau das, was wir Einheimischen wollen und wonach wir uns sehnen, auch wenn wir dann weltpolitisch nicht mehr die Rolle spielen würden, die manchen größenwahnsinnigen Politiker vor und nach dem Adolf so vorschwebt(e)!

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spon_5112961 13.02.2019, 22:28
64. @ roby1111

Ihnen scheint es hier ja gar nicht zu gefallen.
Auch der Gesundheit zuliebe: Schleich dich!
Falsche Stadt für euch!

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dodgerone 13.02.2019, 22:36
65. Da heuen deutsche Landeier

Das Recht des deutschen Landeis darf nicht beschnitten werden. Andere sollen im Dreck leben damit der feine Herr aus seinem grünen Dorfghetto immer schön mobil sein kann.
Die Entwicklung in München habe ich nie begriffen... die Staus jeden Tag und die grauenvollen Schlaf.Ghettos um München herum in denen sich eine vermeintliche Mittelschicht häusslich niederlässt. Nun soll also aus München mal eine moderne Stadt werden. Mit weniger Autos könnte das gelingen.

Wie hier bereits erwähnt sollte mancher deutsche Michel mal nach Skandinavien schauen... dort geht es auch. Ich würde sofort nach Kopenhagen ziehen, wenn meine Lebensumstände es zuliessen. SO geht modernes Stadtleben. Das ist Zivilisation!

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loncaros 13.02.2019, 23:27
66.

Zitat von Flying Rain
Die Frage ist ja das „Wie“?“ S- und U-Bahn platzen ja jetzt schon aus allen Nähten und sind auch nicht gerade zuverlässig (täglich grüßt die Stellwerkstörung...). Also wie?
Tun sie das? Die U-6 in München hat laut webseite eine Taktung von *zwei* Minuten. Entspricht das der Realität? Und wenn ja kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass die schon aus allen Nähten platzt.

und wenn das wirklich der Fall ist: In Tokio geht die Taktung mit 1:50 noch schneller. Das können wir doch sicher auch, oder? und diese Taktung haben sie wirklich. und das, obwohl sie jeden Werktag 8 Millionen Pendler transportieren. Also fast die gesamtbevölkerung Bayerns.
Da sollte München ja eigentlich locker mithalten können, oder?

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NauMax 13.02.2019, 23:48
67.

Zitat von theanalyzer
Vermutlich ein erster Beitrag zu sinkenden Mieten in München - verursacht durch sinkende Attraktivität der Stadt für Otto Normalbürger.
Aber auch nur, bis die Münchener realisieren, dass sie zumindest innerstädtisch ohne Auto ebenso gut zurechtkommen wie mit, während die Lebensqualität immens ansteigt... Die Stadt muss allerdings den ÖPNV radikal ausbauen, da mit Sicherheit nicht der gesamte Autoverkehr aufs Rad steigen würde. Auf dem Land und in Kleinstädten sieht das natürlich anders aus.

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mobes 14.02.2019, 00:37
68. haig Gestern, 20:17 44. Na endlich der CSU Filz lichtet sich!

Zitat von haig
Zitat mobes: " Sie sollten aber wissen, dass in München seit über 30 Jahren die SPD den Oberbürgermeister stellt" Das eine schließt das Andere in München leider noch nicht aus!
Nicht sehr fair ist es, die Fehler der SPD der CSU in die Schuhe schieben zu wollen. Dabei wusste der SPD-Oberhäuptling Ude und seine SPD genau, dass etwa die Landshuter Allee problemlos gerade bis zum Autobahnkreuz Feldmoching durchgebaut werden kann. Doch dann hätte man keinen Stau auf der Moosacher Straße, auf dem Frankfurter Ring und auch nicht mehr am Petuelring bis zur A9. Und damit München der Stau erhalten bleibt, plant man jetzt noch einmal ein Neubaugebiet für 30.000 Neubürger in Daglfing. Aber alle mit Fahrrad. Lieferanten und Handwerker dürfen sich hinten einen kleinen Anhänger anhängen. Gute Nacht.

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quark2@mailinator.com 14.02.2019, 04:09
69.

Dieser Unsinn hat zumindest einen Vorteil - das Leben wandert aus der Stadt nach draußen, was mancher gern Zersiedelung nennt. Aber in Millionenstädten zu leben ist nicht besonders human. Besser die Leute wohnen im Grünen. Halt da, wo man noch vernünftig Auto fahren kann :-).

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