Forum: Auto
Stars der US-Lastwagenmesse: Highway-Dampfer
Hyundai

In den USA ist Lkw-Messe, normalerweise nehmen davon nur Fachleute Notiz. Diesmal aber sorgen dort Brennstoffzellen-Laster für Aufsehen - vor allem Hyundai mit einem spektakulären Konzeptfahrzeug.

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thermo_pyle 31.10.2019, 05:44
1. Wasserdampf bei einer Dampflok ?

Etwas kurz gesprungen, liebe Redaktion, immerhin wurden Dampfloks mit Holz (früher) bzw. Kohle (später) befeuert ;-)... so wurden aus den weißen „Nebelschwaden“ durchaus auch „Rußschwaden“. Sehr beeindruckend, wenn bei Nacht auch noch Funken aus dem Schornstein flogen... Trotzdem habe ich als Kind immer gerne auf einer Brücke gestanden, wenn eine Dampflok unter ihr durchfuhr (was ich bei Dieselloks nie gemacht habe) :-))

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taipan61 31.10.2019, 07:34
2. Super

Endlich werden die ersten Gehversuche gemacht! Mit 1000 PS, entsprechender Reichweite über 1000 km und vielleicht einem Gesamtgewicht von 60 to mit 7-8 Achsen würde den Verkehr reduzieren bzw. vor allem das Klima schonen. Das sollte weltweit Standard werden.

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hausfeen 31.10.2019, 08:24
3. Die Brennstoffzelle ist vlt nur eine Übergangstechnologie.

Oder schafft es sogar nie bis zum Durchbruch. Eine neuartige Gasturbine verdampft alles zu Kraft, eben auch Wasserstoff.

Die Stromschiene ist auch eine Option. Oberleitung nun wirklich eine Schnapsidee. Nicht erdacht, um ernsthaft die Zukunft zu sein. Aber ja, am Ende wird es auch im Fernverkehr konkurrierende Systeme geben.

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hinterfrager09 31.10.2019, 09:10
4.

3 - 2 - 1 - Gleich geht's los: H2 ist aber doch so inneffizient im Vergleich zum Akku. Mimimi.
Auf den Nikola bin ich sehr gespannt. Klang erst nach Fail - aber wenn man die Summen sieht, die da schon reingelaufen sind. Kann was werden. Hyundai als Big Player bei H2 nun auch an Bord - Top. In der Schweiz werden die nächsten 2-3 Jahre bis zu 1.000 H2-LKW auf die Straße kommen.
Vergesst den Akku im LKW. Viel zu schwer, viel zu teuer (obwohl schon Massenproduktion mit zig Millionen Zellen pro Jahr). Ladevorgang - eine Lachnummer. Der tolle Semi von Tesla soll wohl parallel an 2 Superchargern geladen werden damit man den Riesenakku in überhaupt nennenswert Zeit voll bekommt. Kann mir nicht vorstellen, wo flächendeckend parallel mehrere 1,2MW-Anschlüsse auf LKW-Parkplätzen und bei Speditionen herkommen sollen, ohne ganz Deutschland umzugraben für die notwendige Verteilinfrastruktur. Die Erzeugung betrachten wir lieber gar nicht, denn die Regelbaren Kraftwerke, welche diese Strommengen auch Bedarfsorientiert liefern können, wollen wir fast durchweg abschalten weil sie böse sind. H2 wird ein unverzichtbarer Baustein der Energie- und Mobilitätswende werden weil nur damit große Mengen Energie über längere Zeiträume zwischengespeichert und Bedarfsorientiert wieder abgegeben werden können. Mit zunehmendem EE-Anteil im Strommix - spät. 2030 - werden wir saisonal/regional gigantische Strommengen übrig haben die wir nicht nutzen können. Allein 2019 bisher über 300 Millionen Euro verplempert für EE-Strom der zwar bezahlt, aber nicht produziert wurde mangels Leitungen oder Bedarf in dieser Sekunde der Erzeugung.
H2 - Go On!!

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frenchie3 31.10.2019, 09:32
5. Dieser Dampfer ist ideal für Europa

Wo die Straßen breit und die Einfahrten riesig und die Langhauber Standard sind. Eine Zugmaschine mit der Größe eines normalen LKW wird zumindest keine Konkurrenz für die europäische Produktion. Liegt die Größe an der Antriebstechnik? Ein kleiner Tip an die Redaktion Zitat: (Gemeinsamkeit mit dem Zug) "Immerhin käme aus dem Auspuff des Lkw lediglich Wasserdampf". Was kommt noch mal aus dem Auspuff der Lok? Also, dem Schornstein?

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Haarfoen 31.10.2019, 09:39
6. Schritte in die richtige Richtung ...

Leider ist der technische Informationsgehalt des Artikels recht flach. Dennoch beeindruckend, wie insbesondere der asiatische Raum an neuen Konzepten werkelt und das CO2- Problem wohl offenbar sehr ernst nimmt. In Unterschleissheim bei München gibt es immerhin ein Start-Up ehemaliger BMW- Ingenieure, das sich mit der Umrüstung von LKW- Diesel- Aggregaten auf Wasserstoffbefeuerung beschäftigt. Diese Entwicklungen sind wohltuend abhebend von dem einfallslosen und technisch minderwertigen Gemache der deutschen PKW- Produzenten.

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victor5 31.10.2019, 09:58
7. nichts Neues

Erstmal Danke für den Bericht - Nutzfahrzeuge schaffen es ja nicht oft in die Medien. Das Narrativ „die USA ist weiter“ ist leider falsch - bereits im Jahr 2000 fuhr ein MAN-Brennstoffzellen-Omnibus mit Wasserstoff in Bayern im Linienbetrieb, am Flughafen München gab es Wasserstoff-Vorfeldbusse und BMW fuhr VIP Shuttles mit Wasserstoff vom Flughafen in die Stadt. Warum ist nichts draus geworden ? Gleicher Grund wie bei den Elektroautos: es ist kein Problem die Fahrzeuge zu bauen - die Energie-Infrastruktur (Ladesäulen/Tankstellen) ist das Bottleneck. Beim Wasserstoff kommt noch hinzu, dass er sich nicht für Tanklaster eignet (nur ein Zehntel der Energiemenge von Benzin pro Tanklaster) und alle den grünen (nur der macht Sinn) Wasserstoff haben wollen - die Stahlindustrie als Ersatz für Koks, der Flugverkehr als regeneratives Kerosin, die Hausheizung ... und natürlich die stationären Brennstoffzellen im Stromnetz zum Ausgleich für Dunkelflauten. Es bleibt spannend ...

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Badonkadonks 31.10.2019, 10:50
8. Dampflok als Vorbild

Mag ja sein, dass die "Vanderbilt" als Vorbild gedient hat, so errinnert mich die HDC-6 Neptune von Hyundai eher an den Kopf eines "Alien" oder an einen der sonstigen obskuren Köpfe Gigers.

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Teile1977 31.10.2019, 11:04
9. @Haarfoen

Ihr Inhaltsleeres Gestichel gegen die die einfallslos und technisch Minderwertige deutsche Autoindustrie können sie sich sparen. Denn hätten sie sich auch nur ein wenig mit der Materie beschäftigt, dann wüssten sie das es bereits Brennstoffzellen Fahrzeuge aus deutscher Produktion zu kaufen gab, und auch das verbrennen von Wasserstoff in einem Pkwmotor ist bereits ein alter Hut. Die Erfahrungen und Pläne gibt es, nur solange praktisch niemand so etwas zu kostendeckenden Preisen kaufen möchte, solange wird das auch nicht mehr gebaut.

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