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Statistik des KBA: Zahl der Führerscheinprüfungen sinkt erneut
DPA

Rund 1,5 Millionen praktische Führerscheinprüfungen hat das Kraftfahrt-Bundesamt im vergangenen Jahr gezählt. Erneut waren es etwas weniger als im Vorjahr, damit ist die Zahl der Prüfungen zum vierten Mal hintereinander gesunken. Konstant geblieben ist dagegen die Quote der Misserfolge.

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a_beidel 22.10.2013, 12:37
1.

lustig, nervosität als grund für das versagen der führerscheinprüflinge zu nennen. mal daran gedacht, dass sies schlichtweg nicht können?

ich habe mir damals genau einmal das lernbuch zur theoretischen prüfung angeschaut - nichtmal großartig gelernt - und bestand die theoretische exzellent. die praktische dann noch, laut fahrlehrer, 'mit bravour', ohne davor tage auf dem verkehrsübungsplatz zugebracht zu haben.


zu gutem fahren gehört einfach ein überblick über den verkehr zu jeder zeit, souveränität beim führen des fahrzeugs sowie eine gewisse 'coolness', durch die man sich nicht in jeder kleinen gefahrensituation aus dem konzept bringen lässt (siehe panikbremser etc.).

leider fehlen diese drei wichtigen voraussetzungen bei gefühlt 90% der autofahrer - nicht nur führerscheinneulinge, sondern vor allem ältere, rentner, senioren stellen zunehmend eine gefahr für den verkehr dar.
gab doch erst letztens den ü60-geisterfahrer, der nichtmal bemerkt hat, dass er auf der falschen spur ist...

zu gutem autofahren gehört einfach das gewisse etwas, das leider zu wenige der autofahrer wirklich haben.

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rgsf 22.10.2013, 13:03
2. Typisch dumme Abzocke der Fahrschulen

Geht dann nach hinten los wenn der erste eine Garantie fürs Bestehen mit ggfls kostenloser Nachschulung anbietet. So wie z. B. viele Segelschulen es tun.

Davon abgesehen sollte sich die Autoindustrie mal fragen wie "Individual Transportation" wieder Preis/Leistungs-attraktiver gemacht werden kann. In welchem entwickelten Land kostet es mehr von A nach B per Auto als in D (alles eingerechnet)? Eben.

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felisconcolor 22.10.2013, 13:52
3. gesunkener Stellenwert?

Blödsinn. Es ist für junge Mensche schlichtweg zu teuer.
Aber Autofahren soll ja eh nur noch die grüne Oberklasse. Das Lehrlinge zig Kilometer zur Lehrstätte in die eine Richtung und weitere zig Kilometer zur Berufsschule müssen, interessiert ja niemanden.
Vielleicht sind auch deshalb viele Ausbildungsberufe unattraktiv. Sie kosten unterm Strich mehr als sie einbringen.
Und ist der Schein doch bestanden, halten die Versicherungen die Hand auf für Beiträge die den Begriff Wucher schon lange überschritten haben. Nicht jeder hat nen Papa oder ne Mama die mal schnell den Wagen auf sich anmeldet. Aber Jugendlichen wird ja die mangelnde Mobilität vorgeworfen.
Schizophrenie wird in gewissen Kreisen wohl zur Volkskrankheit

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widower+2 22.10.2013, 14:07
4. Durchfallquote

Zitat von sysop
Rund 1,5 Millionen praktische Führerscheinprüfungen hat das Kraftfahrt-Bundesamt im vergangenen Jahr gezählt. Erneut waren es etwas weniger als im Vorjahr, damit ist die Zahl der Prüfungen zum vierten Mal hintereinander gesunken. Konstant geblieben ist dagegen die Quote der Misserfolge.
Die Durchfallquote als Abzockerei durch die Fahrschulen einzustufen, ist entweder falsch oder ein gaaanz alter Hut.

Die Durchfallquoten sind nämlich seit Jahrzehnten relativ konstant.

Der Rückgang der Prüfungszahlen ist neben dem demographischen Wandel schlicht darin begründet, dass sich viele den Führerschein einfach nicht mehr leisten können.

Es gibt immer mehr Familien, die nicht mal eben so 2.000 Euro übrig haben und eine solche Summe auch nur sehr schwer ansparen können.

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thomweb 22.10.2013, 15:19
5. Denken?

Zitat von felisconcolor
Blödsinn. Es ist für junge Mensche schlichtweg zu teuer. Aber Autofahren soll ja eh nur noch die grüne Oberklasse. Das Lehrlinge zig Kilometer zur Lehrstätte in die eine Richtung und weitere zig Kilometer zur Berufsschule müssen, interessiert ja niemanden. Vielleicht sind auch deshalb viele Ausbildungsberufe unattraktiv. Sie kosten unterm Strich mehr als sie einbringen. Und ist der Schein doch bestanden, halten die Versicherungen die Hand auf für Beiträge die den Begriff Wucher schon lange überschritten haben. Nicht jeder hat nen Papa oder ne Mama die mal schnell den Wagen auf sich anmeldet. Aber Jugendlichen wird ja die mangelnde Mobilität vorgeworfen. Schizophrenie wird in gewissen Kreisen wohl zur Volkskrankheit
Ich habe selten so eine geistige, von Hass auf Gutmenschen und Ökoterroristen erfüllte Diarrhöe gelesen wie Ihr Ausfluss. Sie sollten Ihren Hass nicht auf Andere projizieren. Und die Tatsachen nicht ins Gegenteil verdrehen.

Denn es sind die korrupten Subjekte von CDU und FDP, die uns das Geld im Auftrag der Lobbies aus der Tasche ziehen.

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krulle 22.10.2013, 15:22
6. optional

@rgsf: u.a. Niederlande, alle Skandinavischen Länder

Und mich freut's, wenn die Jugend sich für die Stadt entscheidet, und damit für ÖPNV. Das ist die langfristige Entwicklung die nötig ist.
Und mit dem ersten Job kommt dann der vom Arbeitgeber bezahlte Führerschein, damit die für den Beruf benötigte Mobilität vorhanden ist.
So verkehrt ist die Entwicklung gar nicht, im meinen Augen.
Und im allgemeinen ist der Verkehr heutzutage so viel dichter, dass man viel schneller eine Situation falsch einschätzt und somit anschliessend durchfällt.

Ein Problem in DE: die Fahrprüfer sind nicht speziell ausgebildete Fahrlehrer, wie z.B. in NL. Dort können Fahrlehrer sich zum Fahrprüfer ausbilden lassen, müssen dann aber den eigenen Job (Fahrlehrer) an den Nagel hängen.
Auch sitzt der Fahrprüfer so auf dem Beifahrersitz, wo er den Verkehr besser einsehen und beurteilen kann als auf der Rückbank.

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thomweb 22.10.2013, 15:23
7. Blödsinn

Es ist einfach falsch zu behaupten, dass Jugendliche heute kein Geld für den Führerschein hätten. Das Gegenteil ist der Fall.

In unserer gymnasialen Oberstufe hatten von 120 Schülern 4 ein Auto. Das war es. Heute hat fast jeder Schüler über 16 ein eigenes Auto. In Köln fahren Jugendliche mit nagelneuen VWs und BMWs herum. Die heutige Jugend hat Geld ohne Ende. Davon kann ich heute noch träumen.

Und nach wie vor ist das Auto, möglichst dick, wenigstes 6 Zylindern, das absolut wichtigste Statussymbol, das durch nichts zu ersetzen ist. Das ist zudem der Wille von SED-Kader Merkel, die ja von der deutschen Autolobby nicht nur geschmiert wird, sondern auch personell ihre Verflechtungen hat - siehe Wissmann und Klaeden.

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mr.hans1960 22.10.2013, 15:27
8. Gemessen an der Ausbildungsqualität

ist der Führerschein in Deutschland einfach viel zu teuer.Was soll das,wenn Fahrstunden alle 2-3 Wochen verabredet werden.Nach so langer Zeit,haben viele schon vergessen,was sie in Fahrstunde Nr.1 gelernt haben.Wenn es dann zur Prüfung kommt,fallen diese dann durch.Also noch ein paar Stunden und wieder zur Prüfung und hoffen.Der Verkehrssicherheit dient das mit Sicherheit nicht.Eher den Brieftaschen gewisser Fahrschulen.
Beispiel England:Während des Einkaufs mal schnell bei der Behörde vorbeigefahren,für 5 Pfund Lappen abgeholt und eine Erklärung unterschrieben,das man in den nächsten 2 Jahren ein paar Fahrstunden nimmt.Das wars.Geht doch.Die hatten sogar gesehen,das ich mit dem Auto dahin gekommen bin.
Kein extra Ärger wg. Fahrens ohne Fahrerlaubnis oder so.Und die haben da,gemessen an der Zahl der Bevölkerung auch nicht mehr Verkehrsunfälle wie hier.Hier hat sich im Laufe der Jahrzehnte eine Kaste herausgebildet,die vom Gesetzgeber unterstützt,zielstrebig die Leute abzockt.
Da ich nicht nachweisen konnte,länger als ein halbes Jahr auf der Insel gelebt zu haben,durfte ich hier noch mal einen machen.Ich hatte von Anfang an klar gestellt:Nur die Pflichtstunden und dann zur Prüfung.
Hat trotzdem 1600 DM gekostet.Ohne jegliche Fahrpraxis,hätte der Spaß sicherlich mehr gekostet.
Und verhungern tun auch die englischen Fahrlehrer nicht.Es gibt dort genug Leute,die unsicher sind und sich zum Unterricht anmelden.
Es wäre schon recht hilfreich,wenn deutsche Behörden
endlich mal anfangen würden,ausländische Führerscheine anzuerkennen,ohne nach einem Haar in der Suppe zu suchen.So wird das im Ausland auch gemacht.Mfg.

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JeeperWH 22.10.2013, 15:50
9.

Zitat von thomweb
In Köln fahren Jugendliche mit nagelneuen VWs und BMWs herum. Die heutige Jugend hat Geld ohne Ende.
Nein, da haben wohl eher die Eltern das Geld. Denn entweder nutzen die Kinder das Auto der Eltern (was versicherungsmäßig günstiger ist) oder die Eltern machen ein paar Scheine locke und kaufen ihren Sprösslingen einen jungen oder gpflegten älteren Gebrauchten - oder halt einen Neuwagen, wenns denn möglich ist. Als Azubi mit 400-600 Euro Ausbildungsvergütung bekommen Sie keine Kredit über 20.000 Euro.

Meine Ausbildung war übrigens unbezahlt, ich durfte nebenbei malochen gehen (Pizzadienst, Aushilfe in der Durckerei, Fahrzeugüberfürhungen für Mietwagenfirmen).

Übrigens: Die Jugend kann garnicht sparen, weils wichtiger ist, immer das neueste Handy zu haben, sich am Wochenende ins Koma zu saufen ...

Ich hab das Geld leiber gespart und mir ein richtiges Auto gekauft - zwar kein neues aber ein junges gebrauchtes. Die anderen fahren alle 10-15 Jahre alte Kleinwagen.

Zitat von thomweb
Und nach wie vor ist das Auto, möglichst dick, wenigstes 6 Zylindern, das absolut wichtigste Statussymbol, das durch nichts zu ersetzen ist.
Ich fahr auch Sechszylinder, aber nicht weils ein Statussymbol ist, sondern weil ich mit dem Rasenmäher- und Nähmaschinen-Sound heutiger Vierzylinder nichts anfangen kann. Ekelhaft, wie die einen anplärren!

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