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Statistisches Bundesamt: Zahl der im Straßenverkehr getöteten Radfahrer steigt deutli
DPA

Im vergangenen Jahr gab es wieder mehr Unfallopfer im Straßenverkehr. Während die Todeszahl bei Fußgängern, Auto- und Motorradradfahrern sank, stieg sie bei Fahrradfahrern deutlich an.

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euro-paradies 09.07.2019, 17:21
280. Der schwächste Verkehrsteilnehmer ist der Fußßgänger,

und der erhält von keiner politischen Partei diesbezüglich eine angemessene Unterstützung. Viele Unfälle der Radfahrer erfolgen durch Kollissionen mit Fußgängern, wobei der Fußgänger idR der Leidtragende ist. Obwohl unter Fußgängern in Städten ein hoher Anteil an Senioren ist, ist es nicht "hip" sich um deren Probleme zu kümmern.

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Sharoun 09.07.2019, 17:21
281.

Zitat von t.h.fels
Die Politik gibt ja den Radlern im Moment auch einen Freibrief der weidlich ausgenutzt wird, ‚Fahrradfahrer First‘. Die Guten sind die Radler, die Schlechten die Autofahrer ....
Das ist doch von vorne bis hinten gelogen!
Die Stimmung ist extrem anti Radverkehr (wie man an den ganzen Haßkommentaren hier wunderbar ablesen kann).
In der Politik sowieso, nur weil das Thema dann und wann in den Medien auftaucht, wird trotzdem kaum etwas gemacht an der Infrastruktur!

Nach Jahrzehnten extrem einseitiger Autoförderung unter weitgehender Mißachtung aller anderen, praktisch in jeder Hinsicht besseren Verkehrsarten, ist man LANGSAM auf dem Weg zu einem Prozeß, der wenigstens so etwas wie Ausgleich sucht.
Auch und gerade nachdem sich immer mehr die Überzeugung Bahn bricht, daß man sich mit der bisherigen Verkehrspolitik komplett verrant hat -. im kleinen wie im großen.

Von "Fahrradfahrer first" u.ä. ist man hier Lichtjahre entfernt, die Wege sind verrottet, ungenügend, gefährlich - überhaupt kein Vergleich zum annähernd perfekt ausgefriemelten (Fern)Straßennetz im Autoland BRD.

Das mit dem Freibrief etc. ist sinnfreies Gepolter und billige Demagogie, einfach nur Neid und Mißgunst, die sich hier Bahn brechen.

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benmartin70 09.07.2019, 17:22
282.

Zitat von butterbrot
Radfahrer dürfen sich ohne jede Kenntnis der STVO aufs Rad setzen und andere Verkehrsteilnehmer mit ihrer Unberechenbarkeit gefährden. Tote und Verletze würden vermieden, wenn nur noch jene am Straßenverkehr teilnehmen dürften, die in einer amtlichen Prüfung bewiesen haben, dass sie in der Lage ist, Schilder zu lesen, Vorfahrt zu geben und wissen, wie man sich an Engstellen in den fließenden Verkehr einordnet. So ist es auch den frühen Autofahrern ergangen, als zu viele und ungeeignete Fahrer damit begannen, die Straßen unsicher zu machen.
Funktioniert bei den Autofahren ja bestens wie man täglich sieht.....
Es ist weder bei den einen noch bei den anderen alles gut.
Es gibt sowohl bei den Radfahren als auch bei den Autofahrern viele die sich richtig und gut verhalten aber auch welche die das eben nicht tun.

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holzghetto 09.07.2019, 17:22
283. ich schreib es hier gern nochmal

weil es ja auf dieser Seite genug Artikel gegen "Radraser" gab in den letzten Monaten wie jedes Jahr: Ich fahre als Radfahrer an einem geparkten Auto vorbei. Sicherheitsabstand meinerseits 1,50m weil ich nicht möchte das mir die Autotür in die Spur fliegt und ich stürze. Soweit nicht schlimm aber ich werde gleichzeitig von hinten von einem Auto mit 30cm Abstand überholt wo ich locker an die Seitenscheibe klopfen könnte. Anderes Beispiel: ich radel auf einer 30kmh Hauptstrasse; von rechts der Autofahrer (Nebenstrasse) sieht mich nicht und gibt Gas. Ich habe dann mal ganz dezent seine Motorhaube deformiert und die gerufene Polizei hat ihm recht deutlich gemacht das er doch mal mehr auf den Verkehr achten sollte.

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statistic-man 09.07.2019, 17:22
284.

Zitat von Mitdenker77
Der Unterschied ist schon aufgefallen? Beim kombinierten Ampelzeichen (Radfahrer und Fußgänger) muss ein Radfahrer dieses beachten. Beim reinen Fußgängerampelzeichen gilt für den Radler die normale allgemeine Ampel in Fahrtrichtung. Rotes Fußgängersignal ist nicht gleich Kombischeiben, die das Fahrrad- und Fußgängersymbol gemeinsam zeigen. Bei letzterem Ampelzeichen ist der abbiegende Autofahrer berechtigt durchzufahren und muss dem Radfahrer keinen Vorrang gewähren.
Hm, wir haben in Köln sogar häufig die Situation, dass es Fußgängerampeln mit Kombischeibe und dazu noch eine Fahrradampel gibt, die eine längere Grünphase hat.

Mit anderen Worten, zwei Ampeln mit Fahrradsymbol, aber es gibt Phasen, da zeigt eine grün, die andere rot.

Was nun?

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phg2 09.07.2019, 17:24
285.

Zitat von misterknowitall2
Das Ganze würde einen teuren Polizeieinsatz nach sich ziehen und nichts würde sich ändern. Die Zahl der Verkehrstoten würde sich sicher nicht ändern. Außerdem glaube ich, das sie maßlos übertreiben. Licht und Klingel sind nach wie vor Pflicht, und auch bei den meisten Rädern verbaut. Ob das Ganze als Pflicht noch sein muss, sollte man mal überdenken. Zumindest die Klingel ist ja nützlich, um Fußgänger vom Radweg zu jagen, wenn diese mal wieder ohne zu gucken vors Rad rennen. Das Licht bringt nicht viel. Ich sehe in der Stadt auch so genug und damit ich gesehen werde reicht die kleine Funzel eh nicht, zu mal viele Autofahrer nur flüchtig oder gar nicht gucken, wenn sie abbiegen. Haben Sie mal darauf geachtet, was sie von einem Radfahrer sehen, wenn es ein bisschen regnet und/oder dunkel ist? So gut wie nichts. Selbst mit Lampe. Nein, ich verzichte auf jede Vorfahrt und bin deswegen Unfallfrei.
Nachts womöglich auch noch in dunkler Kleidung und im Regen ohne Licht radfahren ist selbstmörderisch. Die heutigen LED Lampen sind sehr gut sichtbar. Und Reflektoren sind auch Pflicht. Alles Billigkram, wer da spart dem ist nicht zu helfen.

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heinrich-wilhelm 09.07.2019, 17:25
286. Die Bösen

sind immer die anderen. Rüpelradfahrer,unverschämte PS Ritter,und und und. Wie wärs wenn sich alle!! An die StVO halten würden,gepaart mit gegenseitiger Rücksichtsnahme und Freundlichkeit dem Verkehrspartner gegenüber und Verkehrsplanern,die endlich die geänderten Ansprüche der Verkehrsteilnehmer wahrnehmen und den Verkehrsraum entsprechen planen und ausführen. I have a dream!

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hru 09.07.2019, 17:27
287.

Zitat von Sharoun
Stimmt doch gar nicht! Es geht hier um Unfälle mit KFZ-Beteiligung, und da ist in nur 25% (PKW) bzw. 20% (LKW) der Unfälle der Radler allein schuld. Nimmt man alle Unfälle (also mit anderen Radlern oder auch irgendwo gegen fahren etc.) ist in 43% der Radfahrer schuld. https://www.runtervomgas.de/verkehrsteilnehmer/artikel/verkehrsunfaelle-von-radfahrern.html Es tritt jetzt bereits ein, was ich vor Jahren befürchtet hatte: daß die Thematik so weit verbogen und verdreht wurde, daß der Radfahrer - trotz Vorfahrt - fast schon die Alleinschuld hingeschoben bekommt nach dem Motto: wie kann der sich erdreisten, seine Rechte in Anspruch zu nehmen. Dieses rituelle Beschuldigen der Opfer, wenn sie denn sowieso schon in der schwächeren Position sind, ist menschlich gesehen das Letzte!
Außerdem ist der Fall, dass sich der Radfahrer an den Autos vorbei nach vorn bewegt gar nicht der gefährllichste - PKW Fahrer sehen einen in Person und LKW haben dafür einen extra Spiegel. Gefährlich sind die Radwege, die neben der Straße her, wohlmöglich hinter Alleebäumen oder parkenden Autos führen. Da geht der Zusatzspiegel nicht hin und man sieht den Radfahrer auch nicht sehr weit kommen.

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dachauerthomas 09.07.2019, 17:30
288.

Zitat von MikelFriess
die Diskussion. Statistisch ist klar: Wenn mehr Radfahrer unterwegs sind, ist die Chance in einen Unfall verwickelt zu werden entsprechend höher. Aber um da Abhilfe zu schaffen könnte man vielleicht mal drüber nachdenken ob ein Radfahrer an einer Ampel wirklich an einem stehenden PKW vorbei fahren muss um dann bei Grün geradeaus zu fahren. Ja, sie haben das Recht dazu, aber muss ich das mit aller Gewalt erzwingen?
In anderen Ländern machen die Autofahrer sogar Platz, dass die Radfahrer an der Ampel nach vorne können, nur in Deutschland wird extra noch nach rechts gezogen damit nur niemand vorbeikommt. Jeder Radfahrer ist ein Auto weniger in Deinem Stau.

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hru 09.07.2019, 17:31
289.

Zitat von Mitdenker77
Bisher bin ich glücklicherweise noch nicht als Fußgänger touchiert worden. Aber hüfiger schoon so eng überolt worden, dass ein leichtes Drehen meines Arms gereicht hätte um dem Radfahrer in den Lenker zu greifen. Interessanterweise in einem Park, auf dem der Weg mindestens 2,5m breit ist. Und das erlaubte Schritt fahren z. B. in Frankfurt auf der Fressgass oder der Zeil ist auch für die meisten Radler nur ein Vorschlag oder Schritt fahren bedeutet die Geschwindigkeit eines 100m Sprinters. Und da habe ich auch schon etliche beinahe-Unfälle beobachtet. Und wenn ich einen Fußgängerüberweg nutze, dann sind es meist eher Radfahrer, die auf der normalen Fahrbahn nicht anhalten sondern einfach durchfahren ohne meinen Vorrang zu beachten. Das sind meine Erfahrungen als Fußgänger mit Radfahrern. Was mich einfach stört, ist die Tatsache, dass manche Radfahrer sich schon fast heilig sprechen, weil sie umweltfreundlich unterwegs sind und immer nur auf Autofahrer rumhacken aber sich nicht bewusst sind, dass sie auch Fehler machen, andere gefährden und auch Unfälle verursachen, die nicht an einem Autofahrer spirlos vorbeigehen. Insbesondere wenn der Radler nicht überlebte. Die meisten Autofahrer werden sich dann Vorwürfe machen, auch wenn sie erwiesenermaßen unschuldig waren. Ubrigens sind Radfahrer weniger umweltfreundlich als ein Fußgänger, für den kein Rahmen mit Rädern und anderen Anbauten benötigt wird. ;-)
Eines der Probleme auf geteilten Wegen ist, dass Fußgänger meist keine Fahrspur einhalten sondern von links nach rechts pendeln. Und gern fahrbahnbreit zum mehreren nebeneinander gehen. Entweder klingelt man als Radfahrer also um auf sich aufmerksam zu machen oder man tut es nicht und trifft die Entscheidung an welcher Seite man vorbeifährt. Und die Entscheidung kann dann 20m weiter auch schon mal falsch gewesen sein.

Kein Vorwurf an die Fußgänger - geteilte Wege sollte es nicht geben.

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