Forum: Auto
Statistisches Bundesamt: Zahl der im Straßenverkehr getöteten Radfahrer steigt deutli
DPA

Im vergangenen Jahr gab es wieder mehr Unfallopfer im Straßenverkehr. Während die Todeszahl bei Fußgängern, Auto- und Motorradradfahrern sank, stieg sie bei Fahrradfahrern deutlich an.

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ramsis77 10.07.2019, 08:21
380. E Roller als weiteres Hindernis

Seid Jahren fordern die Radler eine bessere Infrastruktur, stauen sich an Ampeln und kollidieren an Kreuzungen. Statt dies zu verbessern, hat man ihnen jetzt noch E scooter als weiteres Hinderniss auf die Bahn gestellt. Völlig hirnrissig! Die Unfallzahlen werden noch deutlich steigen!

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fjr 10.07.2019, 08:27
381.

Zitat von join.edison
In Deutschland fehlt bei den Autofahrern der Respekt und daraus resultierend auch das Verständnis für Fahrradfahrer. Ich würde es sehr begrüßen, wenn wir hier die gleiche Rechtslage wie in den Niederlanden hätten. Ist ein Fahrrad in einen Unfall mit einem Auto verwickelt, wird immer zuerst die Schuld beim Autofahrer gesucht. Auch deshalb haben die Fahrradfahrer in Städten in der Regel Vorfahrt. Darüberhinaus sollte jeder (!) Verkehrsteilnehmer bei jeder Aktion (z.B. Richtungsänderung, Autotür öffnen, überholen) folgendes beherzigen: "Dreh! Dich! Um!" In der Fahrschule wird auch dazu "der Schulterblick" gesagt. NL hat uns vorgemacht, dass dadurch die Zahl der tödlichen Fahrradunfälle stark zurückgehen kann.
Es fehlt auch der Respekt der Radfahrer vor den Autos. Jeder Radfahrer sollte vor denen Respekt haben, denn bei einer Kollision wird er den kürzeren ziehen. Erst gestern konnte ich wieder beobachten, wie ein - in meinen Augen in die Klapse gehörender Radfahrer - einem Kieslaster die Vorfahrt genommen hat. Nur durch eine Vollbremsung (trotz ABS Reifenspuren auf der Straße) konnte der Lkw-Fahrer die Kollision - und damit den sicheren Tod des Radfahrers - vermeiden. Das ganze war allerdings ausserhalb einer Ortschaft, in einem nicht geschwindigkeitsbegrenzten Bereich (außer die obligatorischen 100 km/h bzw für schwere Lkw 60 km/h) auf einer Bundesstraße, die der Radfahrer einfach (trotz guter Sicht) querte.

Und das Recht: Ist es nicht so, dass Staatsanwälte bei Unfällen mit Kfz gegen Radfahrer oder Fußgänger auch bei uns zuerst die Schuld beim Kraftfahrer suchen? Oft genug zu Unrecht.

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leihmatze 10.07.2019, 08:29
382. StVO

Wenn die deutschen Autofahrer so fahren würden wie die Radfahrer, gäbe es in Deutschland jährlich millionen Tote. Kernelemente der Strasenverkehrsordnung sind gegenseitige Rücksichtnahme und Vorsicht. Das kann ich bei vielen Radfahrern nicht feststellen.

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misterknowitall2 10.07.2019, 08:31
383. Was bringt ihnen eine Helmpflicht?

Zitat von Räuchermann
Daher dürfte eine gesetzliche Helmpflicht für Fahrradfahrer obligatorisch sein bzw. werden. Aber in dem Artikel und auch in den Forumsbeiträgen kein Wort davon. Abenteuerlich!
Fühlen Sie sich dann besser? Verdienen Sie damit Geld? Oder warum wollen Sie das ich mir einen Helm aufsetze? Ihr Leben wird dadurch keinen Deut besser oder sicherer.

Und nützen tut so ein Helm auch nicht viel. Damit müssen sie genau richtig aufs Maul fliegen, sonst bringt das Dingen nicht. Die Alternative ist ein Helm ähnlich wie bei Motorradfahrern und damit wollen Sie im Sommer sicher nicht fahren. Und was machen wir mit den anderen schweren Verletzung, die man sich dank der Autos einfangen kann? Rücken z.B.? Ganzkörperpanzerung?

Es soll sich bitte jeder einen Helm aussetzen der das für nötig hält. Eine Helmpflicht ist absolut unnötig und sinnlos.

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djkamenz 10.07.2019, 08:33
384. Geschwindigkeit anderer einschätzen

MTB Fahrer mit deutlich über 30 eher 40, sicher? Überhaupt lese ich hier viel von solchen Geschwindigkeiten bei Radlern , die ja angeblich inzwischen überwiegend die Regel seien. Als Radsportler mit mindestens 14.000 Kilometern pro Jahr und einiger Rennerfahrung (und natürlich auch Autofahrer). Ja sicher, fährt man Rennen mit 40+er Schnitt. Aber, selbst trainierte Sportler auf einem Rennrad (Topp Amateure auf KT Niveau und Profis mal ausgenommen) sind allein, ohne Feld nicht in der Lage, Geschwindigkeiten von über 40 sehr lange zu fahren und schon gar nicht im Stadtverkehr. Zumal trainierte FahrerInnen mit hohen Kilometerleistungen, so meine Erfahrung, in der Regel eher defensiv und entsprechend der StVo fahren, weil sie im Training, wo man sich möglich verkehrsarme Strecken sucht, pro Ausfahrt mindestens 2-3 Begegnungen der 3. Art mit KFZ Lenkern haben, die völlig überzeugt im Recht zu sein, genau dieses beugen und Radler unnötig gefährden, sei es durch gefährliche Überholmanöver, Abbiegevorgänge, Handynutzung bis hin zur Nötigung, und dementsprechend zusätzliches Risiko eher meiden.

Das Problem ist eher das 1,5 Tonnen KFZ , zig Assistenten, Lärmdämmung und Autoradio + Technikgadgets dazu führen dass KFZ Lenker von der Wahrnehmung von Geschwindigkeit , Straßenbelang und Umgebung weitgehend entkoppelt sind. Die Geschwindigkeiten, bei denen man als KFZ Lenker das Gefühl hat, sie sein mega, mega langsam sind tatsächlich aber sehr schnell (schauen Sie sich Crashtestfilme an , die meisten Tests werden mit nur 30 km/h allerdings ungebremst durchgeführt) So kann man 25km/h schon mal für über 40km/h halten und überrascht sein, dass so ein "Radraser" plötzlich auftaucht.
Tatsächlich, so meine Erfahrung, sind die meisten KfZ Lenker aber einfach nicht in der Lage, die Geschwindigkeit von Radlern richtig einzuschätzen, zudem mangelt es oft am Verständnis für die Physik von Zweirädern hinsichtlich Bremsweg, Traktion, Windeinfluss etc. Was helfen würde, sich einfach mal selbst ein paar Tage dem Wahnsinn Verkehr auf einem Rad in Deutschland auszusetzen. Da bin ich sicher, das würde die Perspektive der meisten Schreiber hier massiv ändern. Und ja, es gibt jede Menge Idioten auf dem Rad über die ich mich übrigens auch ärgere, weil sie einerseits mich und Fußgänger gefährden und anderseits bei zu Selbstjustiz neigenden KFZ Lenkern dafür sorgen, dass ich von bedrängt , genötigt oder geschnitten werde, weil man es dem Kampfradler ja mal richtig zeigen muss (passiert mindestens einmal am Tag, auch wenn ich im Anzug mit Stadtrad ins Büro fahre). Nur, das mögen die meisten Autofahrer hier nicht gern lesen, ist die Anzahl der Regelverstöße und Idioten unter KfZ Lenkern leider genau so hoch, allerdings ist deren Verhalten für andere Verkehersteilnehmer viel gefährlicher.

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djkamenz 10.07.2019, 08:34
385. das leidige Thema Geschwindigkeit

MTB Fahrer mit deutlich über 30 eher 40, sicher? Überhaupt lese ich hier viel von solchen Geschwindigkeiten bei Radlern , die ja angeblich inzwischen überwiegend die Regel seien. Als Radsportler mit mindestens 14.000 Kilometern pro Jahr und einiger Rennerfahrung (und natürlich auch Autofahrer). Ja sicher, fährt man Rennen mit 40+er Schnitt. Aber, selbst trainierte Sportler auf einem Rennrad (Topp Amateure auf KT Niveau und Profis mal ausgenommen) sind allein, ohne Feld nicht in der Lage, Geschwindigkeiten von über 40 sehr lange zu fahren und schon gar nicht im Stadtverkehr. Zumal trainierte FahrerInnen mit hohen Kilometerleistungen, so meine Erfahrung, in der Regel eher defensiv und entsprechend der StVo fahren, weil sie im Training, wo man sich möglich verkehrsarme Strecken sucht, pro Ausfahrt mindestens 2-3 Begegnungen der 3. Art mit KFZ Lenkern haben, die völlig überzeugt im Recht zu sein, genau dieses beugen und Radler unnötig gefährden, sei es durch gefährliche Überholmanöver, Abbiegevorgänge, Handynutzung bis hin zur Nötigung, und dementsprechend zusätzliches Risiko eher meiden.

Das Problem ist eher das 1,5 Tonnen KFZ , zig Assistenten, Lärmdämmung und Autoradio + Technikgadgets dazu führen dass KFZ Lenker von der Wahrnehmung von Geschwindigkeit , Straßenbelang und Umgebung weitgehend entkoppelt sind. Die Geschwindigkeiten, bei denen man als KFZ Lenker das Gefühl hat, sie sein mega, mega langsam sind tatsächlich aber sehr schnell (schauen Sie sich Crashtestfilme an , die meisten Tests werden mit nur 30 km/h allerdings ungebremst durchgeführt) So kann man 25km/h schon mal für über 40km/h halten und überrascht sein, dass so ein "Radraser" plötzlich auftaucht.
Tatsächlich, so meine Erfahrung, sind die meisten KfZ Lenker aber einfach nicht in der Lage, die Geschwindigkeit von Radlern richtig einzuschätzen, zudem mangelt es oft am Verständnis für die Physik von Zweirädern hinsichtlich Bremsweg, Traktion, Windeinfluss etc. Was helfen würde, sich einfach mal selbst ein paar Tage dem Wahnsinn Verkehr auf einem Rad in Deutschland auszusetzen. Da bin ich sicher, das würde die Perspektive der meisten Schreiber hier massiv ändern. Und ja, es gibt jede Menge Idioten auf dem Rad über die ich mich übrigens auch ärgere, weil sie einerseits mich und Fußgänger gefährden und anderseits bei zu Selbstjustiz neigenden KFZ Lenkern dafür sorgen, dass ich von bedrängt , genötigt oder geschnitten werde, weil man es dem Kampfradler ja mal richtig zeigen muss (passiert mindestens einmal am Tag, auch wenn ich im Anzug mit Stadtrad ins Büro fahre). Nur, das mögen die meisten Autofahrer hier nicht gern lesen, ist die Anzahl der Regelverstöße und Idioten unter KfZ Lenkern leider genau so hoch, allerdings ist deren Verhalten für andere Verkehersteilnehmer viel gefährlicher.

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misterknowitall2 10.07.2019, 08:37
386. Quatsch.

Zitat von lacarlota
Jeder Tote im Strassenverkehr ist einer zuviel, und bringt Leid ueber Angehoerige und Freunde. Der Aufschwung des Fahrradfahrens hat leider mitgebracht, dass die Radfahrer glauben, sie duerfen alles machen und sind nicht an die Verkehrsregeln gebunden. Fast jeder Unfall koennte bei Ruecksichtnahme vermieden werden. Wenn man aber davon ausgeht und glaubt, dass man im Recht sei und dieses auch einfordern muss, kann es eben zu fatalen Unfaellen kommen.
Typisch blödes Argument der Autofahrer. 99% aller Radfahrer halten sich allein aus Selbstschutz an die Regeln, die für Autofahrer geschaffen wurden, für Radfahrer aber kaum Nutzen haben. Nochmal: Radfahrer werden von Autos getötet, nicht andersherum.

Ich schlage vor, die Autos in der Stadt zu verbieten. Mit einem Schlag keine Verkehrstote mehr in diesen Räumen.

Ach, noch eine Sache....raten Sie mal wie oft ich auf meine Vorfahrt verzichte (verzichten muss), um nicht überrollt zu werden. Das mal zum Thema Rücksicht.

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misterknowitall2 10.07.2019, 08:40
387. ?

Zitat von Auggie Smith
...richtet nicht zufällig auch Verkehrsschulungen für Radfahrer aus, oder?
Damit sich die Radfahrer auch brav an die Regel der Autofahrer halten?
Und nötig hätten das sehr viele Autofahrer. Oft meinen Autofahrer sie sind der König der Straße und alle haben sich nach ihnen zu richten.

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razzfazzrace 10.07.2019, 08:50
388. Radweg meiden, am Leben bleiben!

Bin Jahre lang auf dem Radweg gefahren und hatte dadurch mehrere Unfälle mit Autofahrern.
Diese haben einfach meine Vorfahrt nicht beachtet. zb Rechtsabbieger trotz hervorragender Sicht auf den RW.
Oder Autofahrer die von der Seitenstraße auf die Hauptstraße einbogen und einfach über den RW bis zur Straßeneinmündung vorfuhren!
Seitdem ich IMMER auf der Straße fahre hatte ich keinen Kontakt mehr mit Autos.
Dafür muss man aushalten, dass man angehupt(Nötigung!) wird , weil man ja so lebensmüde ist auf der Straße zu fahren...
Dabei ist es nach deutschem Recht durchaus erlaubt den RW zu meiden wenn man dort Gefahren für sich sieht.Wissen nur viele Autofahrer nicht.
Zumal geschätzt 80-90% der RWs nicht den Bauvorschriften genügen. Wenn diese eingehalten würden, hätten wir bessere RWs als in Holland. Wobei ich nichts gegen gute Radwege habe, zb den RS1 in Mülheim mag ich. In Essen gibt es leider auf diesem Mängel(nicht geteert, dadurch Rutschgefahr bei Nässe und Kombination mit Fußweg), die Gefahren produzieren.

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smallbit 10.07.2019, 08:51
389.

Zitat von Gegen Zensur bei Spon
Sie verstehen eben mit keiner Faser Ihres Daseins das Gesamtpaket In Stichworten: etwa 20% der Stadtstraßeninfrastruktur wird für die Zurverfügungstellung und Bewirtschaftung von Abstellflächen für PKWs benötigt, oft Zweit und Drittfahrzeuge Diese Fläche muss, ebenso wie die 1/3 Straßenateile, die nur für Parkplatzsuchen benötigt wird, alle paar Jahre saniert und erneuert werden Radfahrer hingegen belegen ein Promille an Abstellflächen und erzeugen ein Bruchtei der Instandhaltungskosten Dass SIE persönlich keines haben ist komplett irrelevant, Sie nutzen es dennoch indirekt Nirgend stecken Städte einen gerechten Anteil der Infrastrukturinvestition in Radinfrastruktur, obwohl es extrem lukrativ wäre Und als weiterer Nebeneffekt: 1/3 der Stadtinfrastruktur wird benötigt, weil Autos Parkplätze suchen. Eine Fläche, die für Wohnungsbau nicht zur Verfügung steht Eine Fläche, die ganz eindeutlich Mietpreise nach oben treibt Wer sich also über hohe Mieten beschwert: EIN Schuldiger , und zwar kein Kleiner, ist der Zweitwagen des Nachbarn und die bornierte Radinfrastrukturpolitik Mehr Radler= billigere Mieten
Ein Promille des Platzes?
Auf dem Mond vielleicht?
Hier in Hamburg stehen die Fahrräder kreusz und quer vor den Fußgängerüberwegen(!), an den Ampeln festgekettet, sie spielen Rambo (mich hat auch schon ein Radfahrer angefahren, auf dem Fußgängerweg, obwohl der Radweg daneben war), sie halten sich nicht an Verkehrsregeln, fahren kreuz und quer über die Straßen.
In meinen Augen verhalten sich die meisten wie Selbstmordattentäter ohne Ziel.

Und billigere Mieten? Wie kommen sie auf diese sinnfreie Beziehung?
Sue können ja Ihre Wohnung mit ein paar anderen teilen, wäre doch das Wohnungsproblem gelöst.
...oder aufs Land ziehen, da ist jede Menge Wohnraum frei.

Ich habe die Nase voll von den Radfahrern. Sie sind gefährlich.

Was Radfahrer brauchen ist
a: eine Führerscheinprüfung und Führerschein
b: eine Versicherung mit Kennzeichen
c: eine Geschwindigkeitsbeschränkung für Fahrräder
d: verkehrsgerechte Fahrräder (wo ist der Fußgängerschutz an den Fahrrädern)
e: eine Fahrradsteuer, die den Aufwänden für die Bevorzugung der Fahrräder gerecht wird.
f: einen "TÜV" für Fahrräder
g: gleiche Kontrollen und Strafen wie für Kfz-Fahrern und -Haltern

Dann gingen die Todesfälle bestimmt zurück.

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