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Statistisches Bundesamt: Zahl der im Straßenverkehr getöteten Radfahrer steigt deutli
DPA

Im vergangenen Jahr gab es wieder mehr Unfallopfer im Straßenverkehr. Während die Todeszahl bei Fußgängern, Auto- und Motorradradfahrern sank, stieg sie bei Fahrradfahrern deutlich an.

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Gegen Zensur bei Spon 10.07.2019, 11:34
450.

Grundsätzlich: Wer sich die Radverkehrsführung in Städten genauer betrachtet stellt fest, dass diese meistens der STVO widerspricht

Beispiel:
Radwege, die 1 bis 1,5 Meter zum parkenden Auto aufweisen?
Nicht die Regel
Fährt der Radler aber auf dem Radweg, verstößt er genau genommen gegen die Abstandspflicht
Verlässt der Radler aber den radweg, verstößt er auch...

Einzige korrekte Lösung: Absteigen und schieben

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CHANGE-WECHSEL 10.07.2019, 11:36
451.

Zitat von schorsch_meier
Leider muss ich als Verkehrsteilnehmer der täglich 8 Stunden in Auto, LKW oder Bus am Innerstädtischem Straßenverkehr teilnimmt feststellen, das sich die Radfahrer am keine Regeln mehr halten. Licht bei Nacht wozu, man könnte ja gesehen werden. Radweg als Geisterfahrer benutzen ist geil. Telefonieren ist wichtig wenn man mit dem Rad unterwegs ist. Rechts vor links oder Stoppschilder was ist das? Und der beste Trend der Radfahrer ist das ignorieren von Roten Ampeln. Leute eine rote Ampel mit dem Fahrrad ist einen Punkt in Flensburg wert! Rot = Tot! Pressemeldung 2019 unter anderem Rotlicht missachtet von Straßenbahn erfasst und verstorben. Und nun noch etwas zum Nachdenken. Bus hat auf der rechten Seite keinen Weitwinkelspiegel. Der Busfahrer muss schon etwas rechts einschwenken damit er mit 15m Länge rechts um die Ecke kommt. Beim Schulterblick nach rechts sieht er die Beine seiner Fahrgäste. Also wartet er bis die Ampel rot ist und biegt dann ab. Wenn jetzt ein Fahrradfahrer bei Rot kommt hat der Busfahrer keine Chance den Unfall zu verhindern und der Radfahrer hat eventuell keine Chance diese Aktion zu wiederholen. Im § 1 der Straßenverkehrsordnung steht etwas von gegenseitiger Rücksichtnahme und eventuell sollte man deshalb den Fahren von Großfahrzeugen etwas rücksichtsvoller begegnen.
Sehr gut geschrieben. Stimme Ihnen als Radfahrer zu.

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Gegen Zensur bei Spon 10.07.2019, 11:37
452.

Zitat von karlo1952
Sie biegen sich bei jedem Ihrer Kommentare die StVO gerade so zurecht, wie es in Ihre Argumentation passt. Einfach vernünftig und mit Rücksicht mit dem Rad fahren, dann brauchen Sie Ihre Fahrweise nicht immer verteidigen.
Das ist schlicht Unsinn

Wenn ich die STVO befolge, dann belege ich in den meisten Situationen denselben Platz wie ein Auto
Und nahezu kein Auto kann überholen, wenn er die Abstandsregeln einhält
Das verkraftet keine Infrastruktur in D


Es ist doch grotesk wenn man wie ein Paragraphenreiter die Einhaltung von Paragraphen einfordert, aber sogar die Radifrastruktur oft gegen die paragraphen verstößt, da es ansonsten gar keine Infrastruktur geben würde

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Gegen Zensur bei Spon 10.07.2019, 11:39
453.

Zitat von CHANGE-WECHSEL
Jene die Rad fahren wollen und / oder darauf angewiesen sind, werden es trotzdem tun. Die anderen sollen es dann halt stehen lassen. :-)
Wenn man das so liest glaubt man wieder in den 70ern zu sein
Tellerrand endet an der nächsten Straßenecke

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loncaros 10.07.2019, 11:39
454.

Zitat von cyborgpiratelaserninja
. Wobei eine gewisse Zurückhaltung aufgrund des höheren Gefahrenpotentials eines KfZ gegenüber einem Fahrrad für jeden Fahrer selbstverständlich sein sollte. Übrigens, die Grabsteininfschrift:"Ich hatte aber Recht!" hat noch keinen irgendwie weitergebracht.
Nicht jeder Unfall ist tödlich, und es gibt auch viele Unfälle, wo der Radfahrer unverletzt rauskommt. Für den Autofahrer trotzdem eine teure Sache, denn der widerstandsfähige Diamantrahmen fügt der Knautschzone eines PKW trotzdem erhebliche Schäden zu.

Hier bei Ihrem Beispiel zu erwarten, dass der Radfahrer einfach stehenbleibt und wartet bis aller Autoverkehr vorbei ist, ist auch realitätsfremd.

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fritzberg1 10.07.2019, 11:39
455.

Zitat von Stäffelesrutscher
Sie müssen jetzt ganz tapfer sein: ..................Stellen Sie sich einfach ein Autobahnkreuz vor, bei dem an der Schilderbrücke sowohl für geradeaus als auch für rechts »Berlin« draufsteht. Oder nach rechts steht »München« und daneben das Zeichen für »Sackgasse«. Und dann? Dafür eine Lösung zu suchen geht bei >80 km/h schlecht.
Ja ich war immer recht tapfer. Und auch entsprechend vorsichtig.
Deshalb ist es mir gelungen bisher ohne Blessuren durchs Leben zu kommen.
Abgesehen davon habe ich noch nie gesehen dass bei einer Autobahnausfahrt das Schild Sackgasse steht. Aber wenn sich so ein Witzbold so einen Scherz erlaubt, dann gibt es auch dafür eine einfache Lösung die man auch bei über 80km/h sehr schnell finden kann. Nämlich einfach weiterfahren und sich dann bei nächster Gelegenheit neu orientieren.
Und wenn da für Geradeaus und recht jeweils "Berlin" gibt es auch eine schnelle Lösung. Soll ich Ihnen die verraten oder kommen sie nach einigen Nachdenken von selbst drauf?

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jenzer 10.07.2019, 11:40
456.

Zitat von Athlonpower
da Autofahrer sich für die alleinigen wirklichen Verkehrsteilnehmer halten, wird alles andere als niedrige Kaste angesehen und gnadenlos bekämpft, im wahrsten Sinne bis auf das Blut
Meine persönliche Wahrnehmung als Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer in einer Großstadt könnte nicht unterschiedlicher sein. In meiner Beobachtung trifft ihre Beschreibung eindeutig auf Radfahrer zu. Es sind eindeutig Radfahrer, die sich ihre eigenen Regeln aufstellen, so gut wie niemals bestehende Radwege nutzen und stattdessen lieber auf vielbefahrenen Straßen zwischen den Autos fahren, selbst wenn das blaue Schild sie zur Benutzung des Radwegs verpflichtet (was übrigens die wenigsten überhaupt wissen), und dabei bin ich noch nicht mal beim Fahren ohne Licht im Dunkeln angekommen, was hier mindestens 50% der Radfahrer abends macht, eher mehr. Einfachste Vorfahrtsregeln werden missachtet, um sich dann lautstark hinterher zu beschweren, wenn man jemandem die Vorfahrt genommen hat und sich gefährdet fühlt.

An jeder Kreuzung wird der Weg so gewählt, dass man möglichst schnell voran kommt, sprich von der Fahrbahn auf den Radweg, um dann fahrend statt schiebend über den Zebrastreifen zu fahren, so hat man die rote Ampel umgangen, und hinter der Kreuzung gleich wieder zurück auf die Fahrbahn, obwohl der Radweg vorgeschrieben ist. Wie soll man sich als Fußgänger oder Autofahrer denn auf dieses orchestrierte Chaos einstellen?

Ich will hier nicht die Autofahrer und Fußgänger, die nicht aufpassen oder gedankenlos sind in Schutz nehmen, aber die wenigsten setzen sich vollkommen bewusst und derart konsequent über sämtliche grundlegenden Regeln hinweg um ein wenig schneller zu sein wie die große Mehrheit der Radler.

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loncaros 10.07.2019, 11:42
457.

Zitat von wahrsager26
steigt die Zahl der Toten.Ein böser Zusammenhang.Ich sehe zuerst den Radfahrer in der Pflicht.Wie wird denn gefahren ? Das man der Schwächere neben dem Laster ist,spielt keine Rolle.Es darf auch gerne im toten Winkel sein.Fahrtrichtungsanzeige -Fehlanzeige.Noch verwunderlicher aber ist, das für die ERoller kein Helmzwang besteht.Ich wundere mich nicht ! Danke
Der letzte tödliche LKW-Fahrradunfall (Hamburg an der Alster) war zwischen einem Radfahrer, der bei Grün die Straße überquerte, und der LKW Fahrer fuhr bei rot über die Ampel und dann über den Radfahrer.

Also so viel zu dem Thema wie böse die Radfahrer doch sind und wie sie selber schuld sind.

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misterknowitall2 10.07.2019, 11:43
458. Absurd

Zitat von ott.burgkunstadt
nicht nur den Ausbau von Sichddrheitsmaßnahmen für Fahrradfahrer, wir benötigen in erster Linie mehr Kontrollen bei Radfahrern, damit auch die lernen, sich an die Verkehrsregeln zu halten! So ist z.B. ein "grüner Pfeil" für rechtsabbiegende Radfahrer absolut überflüssig, sondern würde nur gängiges (rechtswidriges) Verhalten entkriminalisieren. Haben Sie schon einmal einen Radfahrer gesehen, der an einer roten Ampel steht und dann rechts abbiegt? Ich nicht. Rechts überholen ist üblich - wenn es dann an der Kreuzung kracht ist natürlich der Pkw- oder Lkw-Fahrer schuld. Ein Radfahrer ist schließlich schwächer und muß deshalb auch keinerlei Rücksicht üben. Nebeneinander Fahren soll erlaubt werden, dazu ein unrealistischer Sicherheitsabstand - innerstädtisch Radfahrer überholen gehört damit der Vergangenheit an, zumal Radfahrer einen vorhandenen Radweg auch nicht benutzen müssen, wenn sie dort nicht ungehindert so schnelll fahren können wie sie möchten. Viele Fahrräder sind nicht verkehrssicher, werden auch schon so verkauft: ohne Lichter, ohne Reflektoren, ohne Klingel, ohne Schutzbleche - interessiert das irgend jemanden? Fahrradfahrer kommen von rechts aus der Seitenstraße geschossen, holen dabei weit aus ohne auf den Verkehr zu achten - der Autofahrer ist ja schuld, wenn er durch Vollbremsung einen Auffahrunfall provoziert oder in den Gegenverkehr ausweicht (Auwei!). Regelkonformes Verhalten aller Fahrradfahrer, auch der Fahrradkuriere würde die Zahl der getöteten Radfahrer mit Sicherheit deutlich reduzieren. Nicht immer nur unfähigen oder untätigen Verwaltungen und natürlich den Autofahrern die Schuld geben, sondern auch mal an die eigene Nase fassen!
Warum sollte ein Radfahrer beim Rechtsabbiegen stehenbleiben?
Ja, sie müssen sich über die Schulter umgucken , ob nicht von rechts hinten ein Radfahrer kommt.
Ja, der Radfahrer muss weniger Rücksicht nehmen (obwohl er das sicher nicht tut. Ein Großteil der Leute achten auf die Anderen)gefährdet ja auch niemals das Leben von Anderen, im Gegensatz zum Auto wo, durch das Gewicht, schon geringe Geschwindigkeiten ausreichen, um böse Unfälle zu verursachen.
Ja, dann überholen sie eben keine Radfahrer mehr. Wieso glauben Sie haben Sie ein Anrecht darauf?
Ja, verkehrssicher, dass das Rad alle Aspekte erfüllen muss ist Quatsch, wenn die Autofahrer nicht gucken. Das ist das Problem, nicht das fehlende Katzenauge. Was hat ein Schutzblech mit Sicherheit zu tun?
Nein, kein Radfahrer presst aus einer Seitenstraße ohne auf den Verkehr zu achten. Er kann das nur besser und schneller weil er nicht von Blech umgeben ist. Das haben Sie sicher nicht mitbekommen und lebensmüde sind nur ganz wenige Radfahrer.

Das Einzige, was garantiert die Toten verhindert, ist ein konsequentes Fahrverbot für Autos. Also bitte fassen Sie sich als Autofahrer selber an die Nase.

Nicht zu fassen......

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loncaros 10.07.2019, 11:47
459.

Zitat von Gegen Zensur bei Spon
Grundsätzlich: Wer sich die Radverkehrsführung in Städten genauer betrachtet stellt fest, dass diese meistens der STVO widerspricht Beispiel: Radwege, die 1 bis 1,5 Meter zum parkenden Auto aufweisen? Nicht die Regel Fährt der Radler aber auf dem Radweg, verstößt er genau genommen gegen die Abstandspflicht Verlässt der Radler aber den radweg, verstößt er auch... Einzige korrekte Lösung: Absteigen und schieben
Nein, es besteht keine Pflicht abzusteigen und zu schieben. Die Radfahrstreifen auf der Fahrbahn sind nicht starr benutzungspflichtig. Man darf links davon fahren.

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