Forum: Auto
Statistisches Bundesamt: Zahl der im Straßenverkehr getöteten Radfahrer steigt deutli
DPA

Im vergangenen Jahr gab es wieder mehr Unfallopfer im Straßenverkehr. Während die Todeszahl bei Fußgängern, Auto- und Motorradradfahrern sank, stieg sie bei Fahrradfahrern deutlich an.

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fritzberg1 10.07.2019, 11:48
460.

Zitat von Gegen Zensur bei Spon
Ich würde vorschlagen dass Sie sich mit meiner Ausage auseinandersetzen ...............
Ich würde vorschlagen sich die Konsequenzen Ihrer Thesen nochmal genau zu überlegen. Wozu braucht es dann überhaupt irgendwelche Regeln?

Wenn sich niemand an irgendwelche Relglen halten würde nennt man das im allgemeinen Anarchie und das hat auf die Dauer in einer komplexen Gesellschaft noch nirgends so recht funktioniert.

Aber immerhin haben Sie das Glück dass der Moderator heute recht großzügig ist.
:-)

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CHANGE-WECHSEL 10.07.2019, 11:48
461.

Zitat von Gegen Zensur bei Spon
Wenn man das so liest glaubt man wieder in den 70ern zu sein Tellerrand endet an der nächsten Straßenecke
Das aus Ihrem Munde, ringt mir ein Grinsen ab.
Spieglein, Spieglein...

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loncaros 10.07.2019, 11:49
462.

Zitat von CHANGE-WECHSEL
Sehr gut geschrieben. Stimme Ihnen als Radfahrer zu.
"als Radfahrer"

Ich finde diese Behauptungen immer amüsant. Man bezeichnet sich selber als Radfahrer, um dann seiner folgenden, einseitigen Anti-Fahrradfahrertirade mehr Glaubwürdigkeit zu verleihen.

Letzte Woche konnte ich beobachten, wie ein großer Caravan quer über den Radweg geparkt für den Urlaub beladen wurde. Hinten drauf: Zwei Fahrräder.

Das sind die Leute, die ich mir vorstelle, wenn ich im Internet solche Beiträge lese, die mit "Ich bin auch Radfahrer, aber..." anfangen.

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CHANGE-WECHSEL 10.07.2019, 11:50
463.

Zitat von thsherlok
sind (neben der Helmpflicht) eine der sichersten Maßnahmen den Fahrradverkehr deutlich zu reduzieren. Wollen Sie wirklich das mehr Radfahrer auf das KFZ umsteigen?
Interessant, gibt es dafür belegbare Fakten und Studien?

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loncaros 10.07.2019, 11:55
464.

Zitat von jenzer
selbst wenn das blaue Schild sie zur Benutzung des Radwegs verpflichtet (was übrigens die wenigsten überhaupt wissen)
Was Sie im Gegenzug nicht wissen ist wie schnell so eine Benutzungspflicht ungültig wird. Ein geparktes KFZ auf dem Radweg? Benutzungspflicht vorbei.

Müll, mit oder ohne Tonnen? Glasscherben? Erhebliche Menge Laub? Schnee? Zusatzzeichen "Kein Winterdienst" im Winter? Benutzungspflicht vorbei.

Radweg entspricht gar nicht den gesetzlichen Vorgaben für die Benutzungspflicht? Benutzungspflicht vorbei.


", um dann fahrend statt schiebend über den Zebrastreifen zu fahren,"

Nächster Fehler: Es ist nicht verboten, über einen Zebrastreifen mit dem Fahrrad zu fahren.

Ich glaube, Sie sind vor allem Autofahrer.

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loncaros 10.07.2019, 12:06
465.

Zitat von CHANGE-WECHSEL
Interessant, gibt es dafür belegbare Fakten und Studien?
Australien hat mit der Helmpflicht einen Rückgang von 46% beim Fahrradverkehr erreicht. Die Schweiz hat ihre Kennzeichenpflicht vor ein paar Jahren auch wieder abgeschafft.

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Mitdenker77 10.07.2019, 12:06
466. Die VwV zur STVO sagt etwas anderes

Zitat von thsherlok
Das ist so nicht richtig. Es gibt keine Kombiampel die sich an Radfahrer und Fußgänger gleichzeitig richtig. Die Streuscheibe mit Radfahrer zusätzlich zum Fußgänger diente nur zur Verdeutlichung das bei dieser Querung der Radfahrer die Fußgängerampel zu beachten hat. Dies betraf die Querungen bei der eine Radfahrerfurt unmittelbar an eine Fußgängerfurt grenzte. Diese Regelung gibt es seit 2016 nicht mehr https://hamburg.adfc.de/verkehr/themen-a-z/ampeln/welche-ampel-gilt-fuer-den-radverkehr/ Eigentlich dürfte es Ampeln mit Fußgänger und Radfahrersymbol nicht mehr geben. Eigentlich hätten die Städte dies schon längst ändern müssen und entweder eine zusätzliche Radfahrerampel aufstellen oder die Streuscheibe (zur Klarstellung) ersetzen. Ein Problem in meiner Stadt ist, das zwar jetzt überall eigenständige Fahrradampeln stehen, aber natürlich nur in Fahrtrichtung des Radfahrers. Linksabbiegende KFZ sehen aber nur eine Fußgängerampel und denken, wenn die Rot zeigt dürfen sie ohne weitere Vorsicht abbiegen.
Die kombinierte Anlage gibt es noch. Zumindest sagt die Verwaltungsvorschrift zur STVO das ziemlich klar:

Zu Nummer 6

44 Zur gemeinsamen Signalisierung des Fußgänger- und Radverkehrs gilt Folgendes: In den roten und grünen Lichtzeichen der Fußgängerlichtzeichenanlage werden jeweils die Sinnbilder für Fußgänger und Radfahrer gemeinsam gezeigt oder neben dem Lichtzeichen für Fußgänger wird ein zweifarbiges Lichtzeichen für Radfahrer angebracht; beide Lichtzeichen müssen jeweils dieselbe Farbe zeigen. Vgl. im Übrigen zur Signalisierung für den Radverkehr die Richtlinien für Lichtsignalanlagen (RiLSA).

Da steht eindeuting, dass es noch die gemeinsame Anlage gibt, wenn beide Zeichen gezeigt wurde. Die Regelung, dass generell die Fußgängerampel gilt wurde Ende 2016 aufgehoben und die Neuregelung sagt, dass die normale Fahrbahnampel gilt, wenn es keine gesonderte Anlage für Radfahrer gibt. Aber die kombinierte Scheibe ist noch immer gültig, auch wenn die Lobbyisten des ADFC es anders sehen.

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cyborgpiratelaserninja 10.07.2019, 12:07
467.

Zitat von loncaros
Nicht jeder Unfall ist tödlich, und es gibt auch viele Unfälle, wo der Radfahrer unverletzt rauskommt. Für den Autofahrer trotzdem eine teure Sache, denn der widerstandsfähige Diamantrahmen fügt der Knautschzone eines PKW trotzdem erhebliche Schäden zu. Hier bei Ihrem Beispiel zu erwarten, dass der Radfahrer einfach stehenbleibt und wartet bis aller Autoverkehr vorbei ist, ist auch realitätsfremd.
Auf dem widerstandsfähigen Diamantrahmen sitzt der Radfahrer. Er hat keine Knautschzone. Am Ende ist es Ihr Leben welches da auf dem Spiel steht. Ich habe schon genug Tote und Schwerstverletzte erlebt. Das sind im Zweifel schlicht harte Realitäten und nicht nur Dinge über die man mit Fremden im Netz sinniert. Daher verhalte ich mich sowohl auf dem Rad als auch im Auto dann eher defensiv. Was natürlich von aggressiven, gehetzten Auto- und Raffahrern oft genug mit Unverständnis beantwortet wird.

Der Radfahrer hat ansonsten nicht zwingend anzuhalten. Ich habe die Unterhaltung noch mal zurückverfolgt. Es geht weiterhin darum erst mal auf den Verkehr, auf der Spur in die man einfahren will, zu achten. Das ist Pflicht. Ohne wenn und aber. Siehe StVO §10. Ob irgendjemand die durchaus einhaltbaren Regeln hier in seinem Drang nach maximal ungestörter Mobilität für realistisch hält oder nicht, interessiert mich auf Deutsch gesagt nicht die Bohne. Ganz ehrlich, da geht es um Gründe und nicht um Hindernisse. Der Radfahrer hat hier übrigens nachwievor keine Vorfahrt, die er erzwingen dürfte. Er kann auch seine Pflichten nicht auf andere Verkehrsteilnehmer übertragen. Auch wenn das noch immer durch dieses Forum geistert. Einigermaßen spannend ist natürlich, dass vor allem die lautesten Beitragsschreiber hier nachwievor nicht willens odernicht fähig sind ihre These anhand der jederzeit einsehbaren StVO zu untermauern.
Wie gesagt, von moralischer Erhabenheit kann sich sowieso keiner was kaufen. Weder vor Gericht, noch im Krankenhaus oder in der Leichenhalle.

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deus_ex_machina 10.07.2019, 12:08
468.

Es ist interessant, zu beobachten, wie sehr das Kontrafaktische, das Bauchgefühl auch diese Diskussion bestimmt. Ein paar Zahlen gefällig?

Zitat: "Bei Unfällen mit einem Pkw war der Radfahrer nur zu 24,7 % und bei Unfällen mit Güterkraftfahrzeugen nur zu 19,7 % der Hauptverursacher des Unfalls." - Statistisches Bundesamt, Kraftrad- und Fahrradunfälle im Straßenverkehr 2017

Das sind die schlichten Tatsachen. Ich nehme allerdings an, dass wir auch in diesem Forum einen sehr hohen Anteil von Teilnehmers nach dem Gusto "Ich finde aber dass" und "Ich weiß doch was ich mit eigenen Augen sehe" haben.
Also, gibt mir jemand ein "Lügenpresse"?

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ohjeee 10.07.2019, 12:09
469.

Zitat von CHANGE-WECHSEL
Sie ordnen ein, so wie Sie es lesen und für sich interpretieren. ... Aus dem aktuellen Lagebild "Kfz- Kriminalität 2017" des Bundeskriminalamts (BKA) geht hervor, dass die Gesamtzahl an Autodiebstählen im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen ist. Insgesamt wurden 2017 19.026 Pkw entwendet. Das entspricht einem Rückgang von etwa einem Prozent im Vergleich zu 2016. Damit bleiben die Diebstahlzahlen seit 2009 auf konstantem Niveau. 2017: 19.026 PkW Dem stehen Gegenüber: 2018: 292.015 Fahrräder Beim Auto gibt es die Fahrgestellnummer beim Fahrrad wohl ehr nicht. Die Wirtschaft besteht aus Industrie und Versicherungswirtschaft. Entschuldigen Sie diese Fakten. Somit können Sie sich Ihre Frage selbst beantworten.
? Selbstverständlich gibt es Fahrgestellnummern bei Fahrrädern, die Sie sich notieren udn Ihrer Versicherung mitteilen sollten, auch um das Rad als gestohlen melden zu können.
Der Pkw-Klau dürfte vielleicht auch deshalb rückgängig sein, weil es kaum noch Autos ohne Alarmanlage gibt.
Und der Fahrradklau dürfte auch deshalb nach wie vor hoch sein, weil auch ich ohne Vorkenntnisse leicht ein Rad entweden könnte (insbesondere, wenn es nicht abgeschlosse ist), aber keinen Pkw aufbrechen oder gar kurzschließen könnte (sofern das überhaupt Hollywood-mäßig so einfach geht).
Ergo: Ein Raddiebstahl geht (wortwörtlich) im Vorbeigehen (im Zweifel in einen Transporter tragen), bei einem Auto dürfte das schwieriger sein.

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