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Statistisches Bundesamt: Zahl der im Straßenverkehr getöteten Radfahrer steigt deutli
DPA

Im vergangenen Jahr gab es wieder mehr Unfallopfer im Straßenverkehr. Während die Todeszahl bei Fußgängern, Auto- und Motorradradfahrern sank, stieg sie bei Fahrradfahrern deutlich an.

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Mitdenker77 10.07.2019, 12:10
470.

Zitat von Gegen Zensur bei Spon
Ich würde vorschlagen dass Sie sich mit meiner Ausage auseinandersetzen Nehmen wir das Beispiel München Da könne Sie als Autofahrer nahezu nirgends einen Radfahrer überholen, wenn der seinen vorgeschriebenen Abstand zum Fahrbahnrand einhält und Sie als Überholungswilliger auch alle Virschriften beachten Und wenn dann alle Radler brav die Straße nutzen, dann haben Sie in der Innenstadt einen Platzbedarf, den München schlicht nicht bietet (Wenn alle Fahrzeuge zu den radlern, und die Radler untereinander alls Abstandsregeln berücksichtigen) Und in direkter Folge haben Sie überall Dauerstau Dafür halten sich alle an alle Regeln Grund für die Misere: Straße=Autoland Rad = Wurde ohne Platzerweiterung dazugepackt Wer also will, dass alle radler stoisch die STVO befolgen, der will für Alle Verkehrsteilnehmer Stillstand, das ist leider nunmal so Ach ja, hier in der Seitenstraße: Wenn ich da mit dem Rad mit korrektem Abstand am parkenden KFZ vorbeifahre, dann ist die Straße quasi eine Einbahnstraße, denn der Gegenverkehr kann bei ebenfalls korrektem Abstand eigentlich gar nicht mehr vorbei
Offiziell sind die 1.5 Meter nur beim Überholen geregelt. Oder wo steht, wie groß der Abstand beim Entgegenkommen sein muss.

Wenn Sie da seriöse Quellen mit genauen Angaben haben, wäre ich dankbar. Ich habe dazu noch nichts gefunden.

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ohjeee 10.07.2019, 12:12
471.

Zitat von wahrsager26
Warum baut die Autoindustrie noch Blinker ein? Wird der Blinker benutzt, dann zu spät-er wird gesetzt ,wenn man schon abgebogen ist.Ansonsten 'schenkt ' man sich die Mühe, den Finger am Lenkrad zu bewegen.Kurz und gut,weder Autofahrer noch Radfahrer halten sich daran.Wieviele aber könnten noch leben......? Nein,wirklich,die Ursachenforschung ist kinderleicht! Danke
Auch der Hinweis an Radfahrer, dass ein Abbiegen anzuzeigen ist. Wie viele machen das denn? Das sehe ich höchst selten (und zeige abbiegen auch nur angedeutet an).

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Na Sigoreng 10.07.2019, 12:14
472. Klarer Fall von Schlaumeierei ....

Zitat von loncaros
Was Sie im Gegenzug nicht wissen ist wie schnell so eine Benutzungspflicht ungültig wird. Ein geparktes KFZ auf dem Radweg? Benutzungspflicht vorbei. Müll, mit oder ohne Tonnen? Glasscherben? Erhebliche Menge Laub? Schnee? Zusatzzeichen "Kein Winterdienst" im Winter? Benutzungspflicht vorbei. Radweg entspricht gar nicht den gesetzlichen Vorgaben für die Benutzungspflicht? Benutzungspflicht vorbei. ", um dann fahrend statt schiebend über den Zebrastreifen zu fahren," Nächster Fehler: Es ist nicht verboten, über einen Zebrastreifen mit dem Fahrrad zu fahren. Ich glaube, Sie sind vor allem Autofahrer.
Es gibt keinen Zebrastreifen!

Das Ding heißt: "Fussgängerüberweg"!

"Das gilt für Fahrradfahrer

Radfahrer haben auf dem Zebrastreifen nur Vorrang, wenn sie absteigen und das Fahrrad schieben. Dann gelten sie als Fußgänger und haben entsprechende Rechte.

Muss ein Auto wegen eines fahrenden Radfahrers auf dem Fußgängerüberweg abbremsen oder halten, riskiert der Radfahrer ein Bußgeld für eine vermeidbare Behinderung. Kommt es zu einem Unfall, trägt der Radfahrer eine Mitschuld."

google hilft, auch bei den anderen Punkten.
Kann es sein, dass Sie nicht wissen, wie ein Auto von innen aussieht?

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CHANGE-WECHSEL 10.07.2019, 12:16
473.

Zitat von loncaros
Australien hat mit der Helmpflicht einen Rückgang von 46% beim Fahrradverkehr erreicht. Die Schweiz hat ihre Kennzeichenpflicht vor ein paar Jahren auch wieder abgeschafft.
Aus welchem Grund hat die Schweiz die Kennzeichenpflicht abgeschaft?

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loncaros 10.07.2019, 12:16
474.

Zitat von Mitdenker77
Offiziell sind die 1.5 Meter nur beim Überholen geregelt. Oder wo steht, wie groß der Abstand beim Entgegenkommen sein muss. Wenn Sie da seriöse Quellen mit genauen Angaben haben, wäre ich dankbar. Ich habe dazu noch nichts gefunden.
Ein Radfahrer, der als erster zu einer engen Stelle der Fahrbahn kommt, hat Vorfahrt. Ein entgegenkommendes Auto muß dann mindestens einen Meter Seitenabstand zu dem Radler halten können, auch wenn es langsam mit Tempo 30 fährt. Ist der Abstand wegen des Engpasses nicht möglich, muß der Autofahrer warten (OLG Hamm, Az. 6 U 163/96).

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CHANGE-WECHSEL 10.07.2019, 12:19
475.

Zitat von ohjeee
? Selbstverständlich gibt es Fahrgestellnummern bei Fahrrädern, die Sie sich notieren udn Ihrer Versicherung mitteilen sollten, auch um das Rad als gestohlen melden zu können. Der Pkw-Klau dürfte vielleicht auch deshalb rückgängig sein, weil es kaum noch Autos ohne Alarmanlage gibt. Und der Fahrradklau dürfte auch deshalb nach wie vor hoch sein, weil auch ich ohne Vorkenntnisse leicht ein Rad entweden könnte (insbesondere, wenn es nicht abgeschlosse ist), aber keinen Pkw aufbrechen oder gar kurzschließen könnte (sofern das überhaupt Hollywood-mäßig so einfach geht). Ergo: Ein Raddiebstahl geht (wortwörtlich) im Vorbeigehen (im Zweifel in einen Transporter tragen), bei einem Auto dürfte das schwieriger sein.
Das stimmt.
Was die "Fahrgestellnummer" betrifft. So ist diese oft kaum zu finden und oft kaum lesbar. Die Fahrgestellnummer gibt es bei Auto an mehreren Stellen und es gibt die nötigen Papiere dazu. Was nützt die Nummer am Fahrrad, wenn Sie nicht beweisen können, dass es auch Ihres ist!

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deus_ex_machina 10.07.2019, 12:23
476.

Zitat von loncaros
Australien hat mit der Helmpflicht einen Rückgang von 46% beim Fahrradverkehr erreicht.
Du liebe Güte, nun bringen sie doch bitte niemanden auf solche Ideen! Wenn hier jemand aus der Regierung mit liest, haben wir schneller eine Helmpflicht als wir gucken können. Denn die lassen ja nachweislich keine Gelegenheit ungenutzt um Radfahrer zu drangsalieren. Und wenn eine Helmpflicht dabei so effektiv ist...

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loncaros 10.07.2019, 12:25
477.

Zitat von Na Sigoreng
Es gibt keinen Zebrastreifen! Das Ding heißt: "Fussgängerüberweg"! "Das gilt für Fahrradfahrer Radfahrer haben auf dem Zebrastreifen nur Vorrang, wenn sie absteigen und das Fahrrad schieben. Dann gelten sie als Fußgänger und haben entsprechende Rechte. Muss ein Auto wegen eines fahrenden Radfahrers auf dem Fußgängerüberweg abbremsen oder halten, riskiert der Radfahrer ein Bußgeld für eine vermeidbare Behinderung. Kommt es zu einem Unfall, trägt der Radfahrer eine Mitschuld." google hilft, auch bei den anderen Punkten. Kann es sein, dass Sie nicht wissen, wie ein Auto von innen aussieht?
Die persönlichen Anfeindungen haben Sie doch sicher nicht nötig?

Ich habe das Wort Zebrastreifen verwendet, weil der Vorposter es selber verwendet hat. Warum kritisieren Sie ihn nicht für falsches Vokabular?

Nichts von dem, was Sie geschrieben haben, widerlegt das was ich geschrieben habe. Ein Fahrradfahrer darf über einen Fußgängerüberweg fahren. Dass er dabei dann Vorrang hätte, habe ich nicht geschrieben.Das erfinden Sie dazu, um was zum Widersprechen haben.

Kann es sein, dass Sie den Titel Ihres Beitrages auf Ihren eigenen Beitrag bezogen haben? Das wäre nämlich sehr treffend.

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K. Larname 10.07.2019, 12:26
478.

Aspekt 1: Der gesamte Städte- und Straßenbau ist zunächst mal voll auf Autoverkehr fokussiert und dafür ausgelegt, wenige Ausnahmen bestätigen die Regel.

Aspekt 2: Auch Radfahrer sind keine Engel, zum Einen gibt es auch rücksichtslose Radfahrer, zum Anderen schalten auch viele "nomale" Radfahrer die Straßenverkehrsregeln im Kopf ab und gefährden dadurch vor allem sich selbst (nicht nur, aber auch wegen rücksichtslosen oder unaufmerksamen Autofahrern).

In der Verantwortung ist vor allem die Politik, damit Stadt- und Straßenbau zügig und im großen Maßstab fahrradfreundlicher werden. Kleine Vorzeigeprojekte reichen schon lange nicht mehr aus.

Die Politik *muss* der ständig und schnell wachsenden Beliebtheit des Radfahrens viel kompetenter und investitionsbereiter Rechnung tragen.

MfG von einem Autofahrer.

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loncaros 10.07.2019, 12:28
479.

Zitat von CHANGE-WECHSEL
Aus welchem Grund hat die Schweiz die Kennzeichenpflicht abgeschaft?
Weil die Haftpflichtversicherungen zu der Zeit Unfälle mit Fahrrädern abgedeckt haben und die Zusatzversicherung für Fahrräder redundant geworden ist. Genau die gleiche Situation haben wir in Deutschland auch.

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