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Statistisches Bundesamt: Zahl der im Straßenverkehr getöteten Radfahrer steigt deutli
DPA

Im vergangenen Jahr gab es wieder mehr Unfallopfer im Straßenverkehr. Während die Todeszahl bei Fußgängern, Auto- und Motorradradfahrern sank, stieg sie bei Fahrradfahrern deutlich an.

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cyborgpiratelaserninja 09.07.2019, 14:13
70.

Zitat von Athlonpower
Nicht nur daß es mehr Radfahrer gibt, zum Glück denken und handeln wenigstesn einige Menschen umweltfreundlich, sondern es gibt gerade in den Städtenund Ballungsräumen viel zu viele Autos, die Zahl der Pkw hat sich in den letzten Jahren dramatisch vermehrt, vom ausufernden Lieferverkehr der Paketdienste gar nicht erst zu reden. Es gibt schlicht und einfach zu wenig Platz und da Autofahrer sich für die alleinigen wirklichen Verkehrsteilnehmer halten, wird alles andere als niedrige Kaste angesehen und gnadenlos bekämpft, im wahrsten Sinne bis auf das Blut, hatte letzte Woche auch eine Begegnung mit einem Kampf-SUVler, der mich sogar mit körperlicher Gewalt auf den Radweg zerren wollte, nachdem er mit mit Zwangsbremsung und Querstellen den Fahrweg abschneiden wollte und das bei Tempo 35-40 km/h,das muß man sich mal vorstellen, die Irren auf der Straße werden immer mehr und die sitzen meistens in den Straßenpanzern, die offenkundig andere Unzulänglichkeiten, sei es körperlicher oder geistiger Art kompensieren müssen. Tatsache ist, wer mehr Verkehrssicherheit auf den Straßen erreichen will, muß die Anzahl der Schrottkisten auf diesen Straßen radikal reduzieren, wie es ein Verkehrswissenschaftler vor Wochen hier mal ausführte, um mind. 30 besser noch 50% und das vor allem schnell!
Jetzt haben Sie bei Ihrer Geschichte aus dem Paulanergarten nur vergessen zu erklären, warum Sie nicht auf dem Radweg unterwegs waren. So eine Story hat meistens zwei Seiten.
Wobei mir nach Ihrem Hinweis auf das umweltschonene Verhalten der edlen Radfahrer und der einseitigen Schuldzuweisung an Autofahrer bereits jetzt klar ist, zu welcher Sorte Radfahrer sie gehören und wieso das mit dem Radweg schwierig war.
Bevor jetzt falsche Schlüsse gezogen werden: Fahre regelmäßig mit Rad und PKW. Allerdings gehöre ich zu der Sorte, die sich von anderen Radfahrern anpöbeln lassen muss, wenn man es wagt sich an die StVO zu halten.

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Gegen Zensur bei Spon 09.07.2019, 14:13
71.

Zitat von sotraluz
Erst vor ein paar Tagen las ich von einem radfahrenden Reporter eines Kölner Boulevardblattes, der nach eigener Angabe mehr als 6000 km im Jahr mit seinem Rad fährt, dass er mit Tempo 30 schwer verunglückt ist , weil ihm eine Katze vors Rad gelaufen ist. Mehrere Brüche sowie ein wochenlanger Krankenhausaufenthalt waren die Folge seiner unangepassten Geschwindigkeit und mangelhaften Beherrschung seines Fahrzeugs. Mit meinem Rad lege ich mehr Kilometer im Jahr zurück als mit meinem Auto. Unfallfrei, und das schon seit mehr als 40 Jahren. Schon seit geraumer Zeit machen mir Radfahrer mehr Angst als Autofahrer, insbesondere jene, die mit einem Helm durch die Gegend strampeln. Denn das Tragen eines Fahrradhelms scheint deinen Träger von allem zu befreien, was im Verkehr wichtig ist: Vorsicht, Rücksichtnahme, angepasste Geschwindigkeit, usw.
Es ist schon eine Meisterleistung, wenn man Mitmenschen, die wegen einer Katze verunglücken mangelnde Fahrzeugbeherrschung und zu hohe Geschwindigkeit vorwirft

Und warum machen Ihnen Radfahrer mehr Angst?

Ganz simpel

Weil der Obertrottel Autofahrer den Platz auf der Straße nahezu erzwingt
Kein Radfahrer würde an Kreizungen ernsthaft verunglücken, KEIN EINZIGER, wenn denn der Autofahrer genau so wie Sie fordern vorausschauend fährt, jederzeit anhalten könnte, seine 1 ,5 Meter Abstand zu Radlern einhält etc etc etc

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mwroer 09.07.2019, 14:14
72.

Zitat von clubmate
Wäre interessant zu erfahren, wieviele Pedelec-Fahrer unter den Opfern sind und ob ihr Anteil höher als der Pedelec-Anteil und den Rädern liegt. Weiterhin würde ich vermuten dass das Alter der Opfer unter den Pedelec-Fahrern signifikant höher liegt als der Durchschnitt. Meine Spekulation geht dahin dass Pedelecs betagten Fahrern eine höhere Geschwindigkeit erlaubt als sie durch reine Körperkraft noch erreichen und das kombiniert mit einer schlechteren Reaktionsfähigkeit im Gefahrenfall.
https://www.n-tv.de/panorama/Unfaelle-mit-E-Bikes-enden-haeufiger-toedlich-article20845931.html

Google und so?

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three-horses 09.07.2019, 14:14
73. Warum die Schuld?

Zitat von maseratitriple6
Leider ist es in DE so, dass viele einfach den Führerschein hinterher geworfen bekommen und nie aktualisieren müssen .. vor allem die ab 50 jährigen, die eine sehr langsame Reaktionsgeschwindigkeit aufgrund Ihres Alters haben. Diese Zielgruppe wird sich natürlich dagegen wehren und die Politik macht genau da nix, weil es die kostbaren Wählerstimmen sind .. Lobby vor Sicherheit;)?! Ja, ist nicht erst seit diesem Jahr so.. Mit freundlichen Grüßen Arti
Nicht das Alter, die Einstellung den Anderen gegenüber ist die Ursache. Fahre nun auch mehr das Fahrrad und bin echt froh über alle
die Autofahrer die mit Abstand an mich vorbei fahren. Und versuche es zurück zu zahlen, kann Einer auf dem Fahrrad auch derjenige sein.
Nun, man muss es lernen, immer wieder. Egal wer die Vorfahrt hat, der Raudi ist, der Radfahrer ist einmal der Schwache. Um getrennte,
richtig abgegrenzte Wege kommt man nicht um. Radfahrer haben auf der Straße nichts zu suchen und sollen ein eigener "Weg" bekommen. Es ist auch ein Klima Weg. Und so von viel Wert.

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derjuergie 09.07.2019, 14:15
74. Ich bin selbst

Radfahrer und am meisten Angst hab ich vor Fussgängern die mal eben ohne zu schauen ihre Richtung wechseln oder den Radweg kreuzen. Schlimm sind auch die sogenannten Kampfradler, die kommen einem manchmal mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit entgegen das einem die Mütze vom Kopf weht. Vor Autos halte ich automatisch respektvollen Abstand weil meine Knautschzone gleich null ist, den Radweg muss ich leider mit anderen Radlern und Fußgängern teilen.

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phg2 09.07.2019, 14:16
75.

Zitat von bschmid66
Das ist doch alles nur sinnloses Gefasel. Da braucht es schon mal belastbare Statistiken! Aber diese Aussage zeigt wo manch Autofahrer sein Feindbild hat (…das man schon mal „abräumen“ kann, wie ein anderer Kommentator schrieb)
Den Eindruck bekommt aber auch ein reiner Fußgänger und ÖPNV Nutzer in einer Großstadt Und ja, es gibt auch vorbildliche Radfahrer, man erkennt diese sofort. Und ich vermute einfach mal, dass die ihr Unfallrisiko vermindern wollen. Hab ich als Radfahrer auch gemacht, kostet nix, nicht mal wirklich Zeit!

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benmartin70 09.07.2019, 14:16
76.

Zitat von upima
Ich war neulich für ein paar Tage in Berlin. Was ich dort an Aggressivität von Seiten der Radfahrer erlebt habe, hat mich wirklich erschrocken. Vor diesem Hintergrund bin ich nicht wirklich überrascht, dass die Zahl der verunfallten Radfahrer ansteigt. Man muss manchmal den Eindruck gewinnen, das Radfahrer in vielen Bereichen eine Art eingebaute Vorfahrt für sich reklamieren und Regeln nur für andere Verkehrsteilnehmer gelten.
Die eingebaute Vorfahrt kenne ich nur bei speziellen Autofahrern, die mir diese wöchentlich mindestens einmal nehmen. Und raten Sie mal wer bei sowas zwangsläufig den kürzeren zieht.

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heinrich-wilhelm 09.07.2019, 14:16
77. Vermutung

Der Pedelecboom ist verdächtig auf die Zunahme der schweren Unfälle. Ich beobachte zunehmend mehr Seniorinnen/ oren, die für ihr Alter zu schnell unterwegs sind,bzw ihr Pedelec in Akutsituationen nicht beherrschen ( auch das Gewicht der Fahrad- Fahrer/ in spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle). Ich denke Trainingskurse mit dem Kauf dieser Geräte sollten Pflicht sein bevor am Strassenverkehr teilgenommen wird wo möglich,sollten Radwege aus dem unmittelbaren Krezungsbereich in das Sichtfeld des abbiegenden Kfz verlagert sein. Und Achtsamkeit auf allen Seiten muss in Fleisch und yBlut übergehen und Radfahrer nicht auf ihrer evtl. Vorfahrtsberechtigung mangels Knautschzone bestehen. Lieber vorausschauend defensiv unterwegs sein. Gilt im übrigen auch für Rennradfahrer,denn Geschwindigkeit ist direkt proportional zur Schwere der möglichen Unfallverletzung.Bin so jedenfalls bisher heil über dieRunde gekommen.

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klichti 09.07.2019, 14:18
78.

Zitat von SteveCrj
Hätte heute auch beinahe mit dem Auto eine Radfahrerin abgeräumt. Situation: Radweg endet und verschwenkt auf die normale Straße, die auch "nur" normale Breite hat. Radfahrerin zieht ohne sich umzudrehen einfach in die Straße rein. Und nein, an derartigen Stellen gibt es weder Vorsichtsschilder für die Radler, noch für die Autofahrer. So etwas gehört entschärft! Aber Verkehrsplaner denken da wohl "wird schon gut gehen" und Radler denken (fälschlicherweise) "habe je eh Vorfahrt, ist doch das Problem der Autos Platz zu lassen" (liebe Radler, das können sie gar nicht, weil sie derartige Verschwenkungen/"Einmüdungen" nicht vorher sehen können!)
Wie war das noch mit dem "vorausschauend fahren"? Gilt wohl nicht gegenüber Radfahrern. Da materialisierte sich diese Ziege total unverhofft an einer Stelle, die sich anscheinend auf magische Weise von Ort zu Ort bewegt und ganz plötzlich und unverhofft ist sie am Ende eines Radwegs vor mir. Wenn ich vom Radweg auf die Straße wechsle, habe ich eine gefährliche Schwelle zu überwinden, da kann es mich lang hinbrezeln, ohne daß ich erst von irgendeinem Fahrrad-Blinden auf die Hörner genommen werde. Ist einer Kollegin von mir erst vor ein paar Tagen passiert. "Kein" Einwirken anderer Verkehrsteilnehmer, trotzdem Trümmerbruch. Ach ja, daß irgendso ein Hirni auf dem Radweg geparkt hat und daß ein LKW an der sicheren Stelle zum Wechsel auf die Straße die Sicht versperrt hat, ist nur ein amüsanter Aspekt, hat schier fast beinahe gar nichts mit dem Unfall selbst zu tun. Hätten Sie halt mal rechtzeitig gebremst, oder erwarten Sie ernsthaft, daß die Radfahrer brav und sittsam warten, bis die Autofahrer so gnädig sind, ihnen ein bißchen Platz zu lassen? Der Fehler lag bei Ihnen und Ihrer Mangelempathie. § 1 StVO, am besten nochmal nachlesen.

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Death666Angel 09.07.2019, 14:19
79.

Hier sind mal wieder die Profis am Werk. Also grob der Reihe nach:
- mit über 30 sind hier (Münster), quasi nur die S-Pedelecs unterwegs. Das aber bisher immer auf der Straße, mit Helm und die gehen eher in die Kategorie Mofa/Roller. Ich selber schaffe auf einer leicht gewinkelten Straße 30 bis 35 km/h ohne mit komplett zu verausgaben. Auf gerade Straße ist so 28 bis 30 drin. Damit wurde ich bisher in der Stadt noch nicht überholt in den letzten 10 Jahren. Die E-Bikes schaffen es wegen Drosselung nicht und die Rennradler sind selten so schnell in der Stadt unterwegs.
- Mit "Kampfradlern" habe ich weniger Probleme als mit 800 bis 2000 kg Autos die meinen Stopschilder, Vorfahrt, Schulterblick gelten nicht für sie. Ein Unfall mit einem anderen Fahrrad endete einmal mit ein paar Schrammen (eine junge Dame träumte und vor einfach auf meine Vorfahrtsstraße, komplettes Ausweichen war nicht mehr möglich). Jeder Zusammenprall mit Autos, von dem ich gehört habe, endete mit Brüchen und langer Krankschreibung im Krankenhaus. Alle LKW und Busunfälle mit Fahrradfahrern endeten tödlich. Das ist also eine typische Täter-Opfer-Umkehr. Ich habe als Fahrradfahrer mehr Angst vor motorisiertem Verkehr und Fußgängern, als ich auf 2 Beinen vor Fahrradfahrern und motorisiertem Verkehr habe. Und Arschlöcher gibt es unter allen Verkehrsteilnehmern.
- Motoradfahrer sind 2018 auch vermehrt gestorben im vergleich zu 2017. Guter Sommer -> mehr Hoch-Risiko Verkehr auf der Straße und allgemein ist immer mehr Verkehr in den Städten und dieser öfter auf 2 Rädern.

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