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Statistisches Bundesamt: Zahl der im Straßenverkehr getöteten Radfahrer steigt deutli
DPA

Im vergangenen Jahr gab es wieder mehr Unfallopfer im Straßenverkehr. Während die Todeszahl bei Fußgängern, Auto- und Motorradradfahrern sank, stieg sie bei Fahrradfahrern deutlich an.

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benmartin70 09.07.2019, 14:19
80.

Zitat von DerBlicker
Es gibt leider immer mehr Kampfradler, die mit Tempo 40 und gesenktem Kopf durch die Stadt und über Fußwege donnern und meinen, sie dürften das auch noch. Nein, sie dürfen das nicht, da dieses Tempo in 90 % aller Verkehrssituation unangemessen ist. Solchen Radfahrern gehört das Fahrrad abgenommen, ein Fahrverbot erteilt und soweit vorhanden der Führerschein eingezogen. Mehr als Tempo 20 in der Stadt ist für Radler zu gefährlich, denn die meisten sind dann spätestens beim Bremsen überfordert und es tut weh, wenn sie keinen Helm tragen.
Der Lieblingsblicker wieder mit Allegemeinplätzen.
Tempo 40! Sie sind noch nie Rad gefahren, ganz eindeutig.....
Und Tempo 20 ist zu gefährlich?? Das kann ich joggen wenn ich es drauf anlege - Helmpflicht?
Übrigens bei Autounfällen ganz häufig Kopfverletzungen, also H.A.N.S System und Helm, weil immer schneller als 20km/h.

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Gegen Zensur bei Spon 09.07.2019, 14:19
81.

Würden Autofahrer 1,5 Meter Seitenabstand von Radlern einhalten , dann hätten Radler kein erhöhtes Unfallrisiko
Kampfradler wären viel seltener, und Radfahrer könnten auch die Straße nutzen und müssen nicht auf Gehwege ausweichen

Mein Tipp an die (übergewichtige) SUV Fraktion: Augen auf, nicht nur Glauben:
Morgens auf der Straße: Da wird der Radler mit 30 cm Abstand überholt, und sofort nach dem Überholen lenkt der Autofahrer Richtung Bordstein, damit der Radler ja nicht an der nächsten Stehphase vorbefahren kann.

Und was soll nun der Radler machen?
Warten, bis der fette SUV Fahrer weiterfährt?
Und alle Autofahrer dahinter leiden nun, weil die Radfahrer ausgebremst werden und den folgeverkehr verlangsamen, nur weil der fette SUV Fahrer Panikattaken bekommt wenn ein Radler schneller ist?

Die Straße gehört allen
Nicht nur den Autofahrern
Das sollte irgendwann auch der unsportlichste AUtofahrer kapieren

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Death666Angel 09.07.2019, 14:20
82.

Erster Beitrag war zu lange, also hier #2:
Ein paar Einschätzungen von mir:
- ich bin ein schneller Fahrer, der immer auf gute Bremsen achtet und Selbstschutz mehr vertraut als der Regeltreue der anderen Verkehrsteilnehmer. Meine Frau möchte trotzdem, dass ich jeden rechtsabbiegenden PKW vorlasse, da es in diesem Zusammenhang (und beim auffahren auf Vorfahrtsstraßen aus Seitenstraßen) am meisten Vollbremsungen gibt bei mir. Das sehe ich natürlich nicht ein. Ich habe aber mittlerweile ein recht gutes Gespür dafür entwickelt, welche Autos sich nicht darum scheren, ob sie in den Rückspiegel oder Außenspiegel gucken sollten. Oft Auswärtige aber nicht nur. Bei Ampeln fahre ich nie nach vorne und im Kreisverkehr (wird haben einen nervigen großen in der Innenstadt) bleibe ich auch immer im Autoverkehr und fahre nicht rechts vorbei wie ich es dürfte und lasse die Autos auch rechts abbiegen ohne auf mein Recht zu pochen. 2 Vollbremsungen waren mir genug als dass ich da auf 30 Sekunden Zeitersparnis poche (gibt manchmal seltsame Situationen, wenn andere Radfahrer hinter mir dann auf ihr Recht bestehen, aber da sind meine Knochen wenigstens nicht betroffen). Was ich dann aber erwarten darf ist, dass ich nicht mit 20cm Abstand überholt werde, wenn ich mal auf einer Straße ohne Radweg unterwegs bin (was dort erlaubt ist). Und auch nicht mit 60 km/h 50m vor der roten Ampel überholt werde. Oder links überholt werde um dann geschnitten zu werden, weil der Autofahrer 50cm vor mir auf die rechte Abbiegespur zieht. Oder, dass der Autofahrer meint kurz hinter mir runterzuschalten um mit 4k Umdrehungen an mir vorbeizufahren.

Eine Einschätzung noch: Egal was für ein Verkehrsteilnehmer, die Rowdies sind quer durch die Nationen, Geschlechter und Altersklassen anzutreffen. Egal ob Oma oder Opa, dicker BMW, Mercedes oder kleiner Corsa, Mann, Frau, ich habe bisher noch keine Regel gemerkt, dass es da Ausreißer gibt. Sie können alle nett oder Arschlöcher sein. Was ich gemerkt habe ist, dass Lieferdienste auf Auto, Roller oder Fahrrad (Getränke oder Essen)am öftestens schlecht und gegen die Regeln fahren. Taxis für ihren Anteil sind nicht schlechter als normale Autos und Paket fahrer stehen bloß zu oft auf dem Radweg, im fließenden Verkehr sind sie mir nie schlecht.

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spon-1310712841582 09.07.2019, 14:21
83. Radfahrer sind die besseren Menschen

glauben viele von Ihnen. Bei uns in Hannover hat die Polizei vor kurzem gezielt Radfahrer und ihr Verhalten kontrolliert. Schlagzeile: "Verstöße im Minutentakt!" Es gab einen Shitstorm in der Lokalpresse. Tenor: wir können uns nicht an die Regeln halten, weil diese in erster Linie für Autofahrer gemacht sind und unsere Bedürfnisse als Radfahrer nicht berücksichtigen. Ah ja. Warum man deshalb Fußwege benutzt, bei Rot über Ampeln fährt, kein Licht hat oder es einschaltet erschließt sich mir nicht. Wenn sich PKW Fahrer wie Ars.... gegenüber Radfahrer verhalten - das will ich gernicht leugnen - geben viele das 1:1 an Fußgänger weiter. Radfahrer dürfen PKWs an Ampeln rechts überholen. Wenn ich aber sehe, das vorn in der wartenden Kolonne ein LKW rechts blinkt oder mit dem Fahrerhaus schon rechts eingebogen ist muss ich mir dann als Radfahrer noch die Vorfahrt erzwingen? Das seh ich auf meinem Arbeitsweg täglich. Ein Wunder, dass da so wenig passiert. Ebenfalls mehrfach täglich: Ich biege rechts ab, lasse Radfahrer und Fußgänger durch, die Fußgängerampel wird rot, ich will anfahren, es nähern sich Radfahrer die natürlich noch rüberhuschen. Ziemlich selbstbewusst. Meistens klappt es - Glück für die Radfahrer. Was mich schwer nervt ist die Arroganz dieser selbst ernannten Klimarretter gegenüber schwächeren Verkehrsteilnehmern.

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kraftmeier2000 09.07.2019, 14:21
84. Erst einmal

ist ja davon auszugehen, wenn es immer mehr Radfahrer gibt, das es auch mehr Unfälle geben wird. Das liegt aber sehr oft auch an den Radfahrern, ich sehe täglich Radfahrer, die weder Ampeln oder sonstige Verkehrszeichen beachten, oder aber auf der falschen Seite und dann auch noch auf dem Fußweg fahren. Und das ist in einer Stadt wie Berlin dann mitunter eben auch mit Unfällen verbunden. Ich jedenfalls mache keinem Radfahrer (außer kleinen Kindern) auf dem Gehweg Platz, derjenige muss dann eben absteigen. Und ich fahre mittlerweile täglich mit dem Fahrrad durch die Stadt, jetzt auch mit einem E-Bike, und das diese gefährlicher sind als Fahrräder ohne Unterstützung ist einfach nur Schwachsinn, ich war früher ohne Motor genau so schnell bzw. langsam unterwegs wie Heute.
Was allerdings fehlt, ist eine Kontrolle, unsere Fahrradpolizisten heben wenn es hoch kommt mal eben den Zeigefinger, und der belehrte fährt dann 100 Meter weiter wie bisher auf dem Gehweg. Dran scheitert einiges, und hier müsste etwas öfter auch kassiert werden, mind. 20-30€, denn das tut auf Dauer weh.

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benmartin70 09.07.2019, 14:21
85.

Zitat von bluebill
Unter den vielen, meist normalen Radfahrern ist leider auch ein gewisser Prozentsatz an sozial inkompetenten, selbstgerecht-ignoranten Kampfradlern. Wenn es insgesamt immer mehr Radler gibt, steigt auch die Zahl der Kampfradler. Die halten Verkehrsregeln für überflüssig, radeln wo und wie sie gerade wollen - und begeben sich natürlich in Gefahr. Und andere leider mit. Wer zum Beispiel bei Rot über die Kreuzung fährt, müsste theoretisch damit rechnen, dass andere Grün haben - die besagte Personengruppe blendet das einfach aus. Im Dunklen ohne Licht fahren, gern gegen die Fahrtrichtung und/oder auf dem Gehweg, in der Fahrbahn rechts überholen, auch wenn nur wenige Zentimeter Platz sind, von der Seite einfach auf die Fahrbahn zischen, ohne rechts und links zu gucken, vor Sichthindernissen wie Kurven erstmal Schwung holen, statt bremsbereit zu bleiben. Alles Kamikaze-Aktionen, alles jeden Tag dutzendfach zu beobachten.Kein Wunder, wenn das mal schief geht.
Ersetzen Sie in Ihrem Schrieb das Wort Radfaher durch Autofahrer,. da bekommen Sie prozentual genau den gleichen Anteil an "Chaoten".
Und raten Sie mal wer gefährlicher ist.

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Sharoun 09.07.2019, 14:21
86.

Zitat von magic88wand
... aber was ich auf jeden Fall kenne ist, dass ich im Auto in einer Tempo 30 Zone mit 30 km/h fahre und dabei links und rechts Fahrräder an mir vorbei flitzen. Sollen sie meinetwegen machen, wenn ihnen ihr Leben so wenig wert ist.
Wenn Sie schon 30 fahren, und trotzdem "flitzen" naoch Radfahrer an Ihnen vorbei - wie schnell sind die dann?
50 -- 60km/h?

Tut mir leid, ich kaufe Ihnen das Alles nicht ab!

Ich behaupte, daß Sie aus irgendwelchen Gründen ein massives Problem mit Zweiradverkehr an sich haben, und so wie viele Motorbürger hier diesen einfach nicht ernst nehmen und auf Krampf versuchen, alles Schlechte der Welt darauf zu fokussieren.

Im alltäglichen Verkehrsgeschehen belassen es viele KFZ-Lenker leider nicht mehr bei Beschimpfungen, sondern setzen das aggressive Klima kraft ihrer Boliden zunehmend 'in die Tat' um.

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fritzstark 09.07.2019, 14:22
87. Radfahrer werden nicht ernst genug genommen

( jahre lang bin ich arbeitstägig 2x30 km gependelt, 12000 km/Jahr. Dabei hatte ich durchschnittlich 1x/Jahr einen ernsten Unfall. Die Verursacher hatten wegen schlechter Witterung nicht mit Radfahrern gerechnet und sogar die Polizei hat mich für besoffen gehalten und erfolglos blasen lassen, und mich gerügt weil ich auf der Staatsstraße nachts bei Glätte radfahre, trotz funktionierender Beleuchtung meine dunkle Jacke bemängelt.
Wenn ein Kraftfahrer einen Radler überholt hat, ist der Radler abgehakt und das Erstaunen ist groß, wenn der plötzlich wieder da ist.

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ark95630 09.07.2019, 14:23
88. keine Überraschung

Nachdem die Heiligsprechung der Radfahrer in den Medien schon fast absurde Formen angenommen hat, gelten Verkehrsregeln für viele Zweiradfahrer offenbar überhaupt nicht mehr. Kampftadler düsen trotz Verbot freihändig durch Fußgängerzonen, Fußwege werden durch Fahrräder vollständig blockiert, so dass z.B. Eltern mit Kinderwagen auf die Straße ausweichen müssen und für viele der Zweirad-Rambos sind rote Ampeln offenbar nur farbige Straßenbeleuchtung. Bin selber als Fußgänger bereits 2mal von Radfahrern angerempelt worden.

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mwroer 09.07.2019, 14:23
89.

Zitat von Gegen Zensur bei Spon
Sehen Sie, daran liegt es. An Ihrem nicht fahren können 1: Der Radler hat Vorfahrt 2: Der Radler kann da nicht anhalten 3: Wenn einer anhalten muss dann Sie Rechts vor Links Radfahrer= RECHTS
Rechts vor Links gilt an Kreuzungen und einmündenden Straßen - nicht bei Fahrbahnzusammenführung - und doch:

Der Fahrradfahrer KANN da anhalten - warum sollte er das nicht können auf dem Fahrradwege - und dann kann er sich ordentlich einordnen und das ist ungefähr das Prinzip: Autobahnauffahrt.

Man hat zu gucken, Zeichen zu geben und wenn Platz ist: Einordnen.

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