Forum: Auto
Stau-Ranking: In diesen Städten verlieren Autofahrer die meiste Zeit
Michele Danze/DPA

Der Verkehr in deutschen Städten wächst weiter. Laut einer Studie liegt die Stauhauptstadt im Norden - dort vergeuden Autofahrer 113 Stunden im Jahr. Es hängt offenbar auch mit dem Immobilienboom zusammen.

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peter.teubner 04.06.2019, 08:06
20. Beim Rauchverbot

in Restaurants und Kneipen wurde auch erst gejammert und das grosse Sterben der Gastronomie vorhergesagt. Und jetzt, ist doch viel schöner rauchfrei zu essen und zu trinken. Mit der Einschränkung des Individualverkehrs würde, nehme ich an, ähnliches passieren, vorausgesetzt es werden Alternativen geschaffen. Und die Alternativen reichen von kleineren Autos über Kollektivverkehr, bis hin zu flexibleren Wohnen. Deutschland ist in der guten Lage viele Mietwohnungen zu haben, das macht, wenn es nur genügend wären, das Umziehen leichter als umziehen mit neuem Hauskauf. Das alles braucht Zeit und sollte jetzt angefangen werden.

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andi2012 04.06.2019, 08:08
21. Staus gewollt

zumindest in HH scheint dies so zu sein. "Grüne Welle" über 3 Ampeln hinaus Fehlanzeige, selbst auf dem Ring 2 ist dies so. Ist gewollt um die Autofahrer zum umsteigen auf die Öffentlichen zu zwingen. Funktioniert aber auch nicht so richtig, betrachtet man die zunehmende Verkehrsdichte in der Stadt.
Dazu Baustellen die scheinbar nicht aufeinander abgestimmt sind, mangelhaft ausgeschilderte Umgehungsrouten etc. Ja, und natürlich fahren immer mehr Menschen zwangsläufig mit ihren Karren in die Stadt, mangels katastrapholen ÖNV ausserhalb des S-Bahn Gürtels, nicht zuletzt auch, weil man sich heute "Stadt" nicht mehr leisten kann

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Svante07 04.06.2019, 08:12
22. Nur zum Tempolimit

Zitat von ontwoone
... Tempolimit 130 wäre grundsätzlich ok, aber eine Diskussion darüber aufzumachen, in einer Zeit, in der es selten möglich ist freie Fahrt überhaupt aufzunehmen, ist völlig krank. ...
Die Diskussion ist notwendig, auch die, ob es sinnvoll ist die PS- und Hubraum-Werte immer weiter zu erhöhen. Somit wird der Stautus des Autos immer mehr betont. DAS ist "völlig krank".
Dieser ignorante Spaß sollte mit einer deutlichen Luxussteuer belegt werden, die den ressourcenschonenden Mobilitätsalternativen zugute kommt. Wer seinen Motor pimpt, wer laut und aggressiv fährt, sollte ebenfalls umfänglich an der Finanzierung beteiligt werden.

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Hans-Dampf 04.06.2019, 08:16
23.

Zitat von frankcrx
Um es mal zeitlich fest zu machen wird es 20 - 30 Jahre dauern um den ÖPNV so fit zu machen das er zwischen 30 und 40% mehr Menschen transportieren kann. Natürlich ist die Zeitspanne von Stadt zu Stadt verschieden. Aber wenn man nach Hamburg, Köln oder Stuttgart schaut sind allein die Engstellen ein riesiges Problem.
Für den Kölner Raum wurde vor einigen Jahren nachgerechnet, dass man mehr als die doppelte Kapazität im ÖPNV bräuchte, wenn nur 10% (!) mehr Pendler vom Auto auf den ÖPNV umsteigen würden. Diese Kosten (und weitere) will natürlich niemand bezahlen und selbst schon beschlossene Projekte werden auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschoben. Beispiele (Köln/Bonn): [zweigleisiger] Ausbau der Linie 18 für einen 10-Minuten-Takt nach Bonn, Verlängerung der Linie 7 von Zündorf über Langel in den Bonner Norden, Bau der Hardtbergbahn, Bau der U-Bahn nach Dottendorf, Verlängerung der Linie 16/63 nach Mehlem, Ausbau der Ost-West-Achse in Köln (z. B. Tunnellösung), Inbetriebnahme der Nord-Süd-Stadtbahn, zweigleisiger Ausbau der Linie 66 nach Bad Honnef, Verlängerung der Linie 4 nach Schlebusch Post, Verlängerung der Linie 1 nach Herkenrath, Verlängerung der Linie 7 nach Habbelrath, allgemeine Verlängerung der Bahnsteige (und Bahnen) für Stadt-/Straßenbahnen auf 75m, komplette Elektrifizierung des Köln-Bonner-Eisenbahnnetzes (d. h. mindestens auf den Linien RB25, RB24, S23 usw.), zweigleisiger Ausbau der S11 nach Bergisch Gladbach, mehr Gleise für die linke und rechte Rheinstrecke usw. usf. Es wird allerdings nur etwas in homöopathischen Dosen getan, sprich: Tropfen auf den heißen Stein. Selbst der Kölner S-Bahn-Ring mit Nutzung der Südbrücke ist noch in weiter Ferne.
Die Bedarfe sind seit Jahrzehnten erkennbar, aber es wird nichts getan. Und ich denke, in anderen Städten ist das nicht viel anders.

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zensurgegner2017 04.06.2019, 08:20
24.

Währenddessen feiert man in Bayern und BAWÜ eine Party, weil das PPP Projekt A 8 3 spuriger Ausbau München Stuttgart auf 200 km so toll geklappt hat
Ist das so?
Eckpunkte:Baubeginn 2007
Heute ist 2019
140 km sind fertig
Rest im Bau oder noch gar nicht begonnen

Baustellen, die optisch sichtbar für jeden in Sparflamme betrieben werden/wurden
Laufend Stau, der die Volkswirtschaft auf diese BISHER 12 Jahre Bauzeit Milliarden kostet
Dafür aber 36 Millionen an Mehrkosten gespart

Tolle Sache
Wie doof muss man sein um das als Meilenstein zu feiern

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hasselblad 04.06.2019, 08:22
25.

In Hamburg ließen sich locker 25% der Staus vermeiden, wenn die Stadt endlich anfinge, die Rücksichtslosen, die auf zweispurigen Straßen permanent eine Spur zuparken, konsequent abzuschleppen. Wo ständig Slalom um abwechselnd die Autos der Egoisten und DHL-Transporter gefahren werden muss und so anstatt zweien nur eine Spur zur Verfügung steht, entsteht logischerweise ein unnötiger Stau - wer zB. die Sierichstraße, die Hallerstraße oder den Mittelweg nutzen muss weiß, was ich meine. Aber die Stadt hat anscheinend kein Interesse, zu sanktionieren, dass die Leute die öffentlichen Straßen nutzen, um darauf ihr Privateigentum zu lagern. So entsteht ein fatales Gewohnheitsrecht - einer nimmt es sich heraus, hunderte werden ausgebremst.

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merk! 04.06.2019, 08:24
26. Städte abreissen und neu bauen

o d e r Individualverkehr abschaffen.
Entscheidet Euch Erdlinge, oder wollt Ihr in Zukunft alle "in der Hölle schmoren" ???
Den Kölner Dom verschachern wir den Chinesen, das Brandenburger Tor kann sich Elon Musk in seinen Vorgarten stellen.

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silberstern 04.06.2019, 08:27
27. @13 Baustellen...

... Baustellen sind nunmal nötig, um die Verkehrswege instand zu halten. Da heutzutage so ziemlich alles über Fördermittel abläuft (ein unsäglich ineffizientes Instrument), haben die Straßenbaubehörden kaum Spielraum, die Baumaßnahmen aufeinander abzustimmen. Es kann nur in dem Zeitraum gebaut werden, in dem das Geld da ist.

Die Kommunen sind eher schuld in ihrer ureigensten Zuständigkeit der städtebaulichen Gestaltung. Jede Baulücke wird verkauft, jede Brachfläche genutzt, teilweise sogar Grün beseitigt, um noch mehr Gebäude zu bauen und den städtischen Raum zu verdichten. Dies schränkt die verkehrsgestalterischen Möglichkeit auf nahezu null ein. Moderne Verkehrskonzepte sind hübsch aber Verbesserungen im Verkehrsfluss benötigen auch immer mehr Raum. Raum der nicht zur Verfügung steht.

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zensurgegner2017 04.06.2019, 08:30
28.

Das ist ein Irrtum

Der Hemmschuh sind solch geistigen Tiefflieger wie Sie, die alles und jedes Argument hernehmen, um einen Istzustand einbetonieren
Da wird kein bisschen in die Zukunft geschaut, und kein bisschen aus dem Wissen und der Erfahrung der Nachbarn geschöpft

Alles ordnet sich dem mantar unter

1: War schon immer so
2: Hat doch funktioniert
3: Ja nichts ändern

Und genau deswegen, weil diese Denke in den Betonköpfen der meist alten Politikern quasi als Zulassungsgen für die Politkarriere verankert ist, genau deswegen werden wir immer mehr und immer weiter und immer schneller abgehängt

Beispiel Stuttgart

1: Gerichtliche Fahrverbote, da Opas jahrzehntelang NIX gmacht haben
2: Mit die gruselisgte Radinfrastruktur in ganz Deutschand
3: EIn ÖNVP, der so dermaßen an Gleis und Kapazitätsgrenzen föhrt, dass er keine 12% mehr Personen befördern kann, die Gleise sind übervoll
4: Und die nächste Stufe der Luftreinaltung und damit kommende Fahrverbote sind absehbar

Stillstand führt irgendwann zur implosion
Grund: Menschen, die wie Sie denken

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zensurgegner2017 04.06.2019, 08:32
29.

Zitat von xbpv060
...der Motor unseres Wohlstandes plötzlich der Teufel und der Todbringer für unseren Planeten ist, fühlt sich irgendjemand dazu berufen uns Deutschen zu zeigen, dass Fahradfahren und das Benutzen von Jutesäcken uns in eine glorreiche Zukunft tragen. Dass wir Deutschen diesen infanalen Blödsinn mitmachen, hat sich mir noch nicht erschlossen, aber das werden die die jetzt am lautesten schreien sehr schnell merken wenn sie nach dem Studium und dem Abitur einfach keinen Job mehr finden außer Blumenhändler und Friseur - aber sei es drum. Hier in Berlin wird der Stau mit Absicht angefacht durch 30 Zonen. Die Begründung dafür ist das Thema Luftreinhaltung. Das wir die saubersten Luft und sie saubersten Autos ...seit der Einführung der 30 Zonen auf der Potsdamer Straße um die 25% mehr Energie auf der gleichen Strecke. Dieses Verhalten zeigen logischerweise auch Verbrenner und das Ergebnis ist grundsätzlich kontraproduktiv zumindest im Hinblick auf Luftreinhaltung. Um Verkehrsfluß zu verbessern, muss man die mögliche Geschwindigkeit der Teilnehmer eines Netzwerkes erhöhen. Das Verringern der Aufenthaltszeit der Teilnehmer in einem Bereich der Stadt und das Erhöhen des Durchflusses bringt hier Erfolge - leider ist das in Zeiten von Gretas und Co faktisch der Bevölkerung nicht zu erklären, also macht man die Städte mit Absicht dicht in der Hoffnung, dass niemand Autos kauft, der Stau nervt und bald alle fein ökologisch mit Jutebeutel durch die Stadt radeln und ihre vegane, laktosefreie Latte im Mehrwegbecher schlürfen - ein Albtraum, erst Recht wenn man sich dazu genötigt fühlt und sich von Fakten keiner mehr beeindrucken lässt.
Das ist ein Irrtum

Der Hemmschuh sind solch geistigen Tiefflieger wie Sie, die alles und jedes Argument hernehmen, um einen Istzustand einzubetonieren
Da wird kein bisschen in die Zukunft geschaut, und kein bisschen aus dem Wissen und der Erfahrung der Nachbarn geschöpft

Alles ordnet sich dem Mantra unter

1: War schon immer so
2: Hat doch funktioniert
3: Ja nichts ändern

Und genau deswegen, weil diese Denke in den Betonköpfen der meist alten Politikern quasi als Zulassungsgen für die Politkarriere verankert ist, genau deswegen werden wir immer mehr und immer weiter und immer schneller abgehängt

Beispiel Stuttgart

1: Gerichtliche Fahrverbote, da Opas jahrzehntelang NIX gmacht haben
2: Mit die gruselisgte Radinfrastruktur in ganz Deutschand
3: EIn ÖNVP, der so dermaßen an Gleis und Kapazitätsgrenzen föhrt, dass er keine 12% mehr Personen befördern kann, die Gleise sind übervoll
4: Und die nächste Stufe der Luftreinaltung und damit kommende Fahrverbote sind absehbar

Stillstand führt irgendwann zur implosion
Grund: Menschen, die wie Sie denken
Sie vergessen nämlich, dass sich Infrastruktur abnutzt, die Bevölkerung vermehrt und sich Ansprüche und Gesetze ändern

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