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Stau- und Unfallgefahr: Autofahrer sollen Schlafbaustellen melden
dpa

Verkehrsminister Peter Ramsauer zeigt sich verärgert: Zu oft werde auf Baustellen zu wenig gearbeitet. Autofahrer sollen sich deshalb über diese Mängel beschweren. Als Schuldige hat die Länder ausgemacht.

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Noctim 08.07.2013, 11:34
120. Nicht nur Autobahn...

Als Bewohner der Stadt Köln machen mich nicht nur die wahnwitzigen Bauarbeiten auf allen umliegenden Autobahnen kirre, sondern auch der innerstädtische Verkehr.

2006 angefangen, ist die berüchtigte Nord-Süd-Strecke nicht wie geplant 5 Jahre später (2011) in Betrieb gegangen, sondern dank dem Stadtarchiv-Einsturz wird mit einer Fertigstellung im Jahre 2022 (!!!) gerechnet. Das sind 16 Jahre (!!!) Bauzeit für popelige 6 Stationen, deren Baustellen die Stadt vollkommen im Würgegriff halten.

Eigentlich seltsam, dass hierzu niemand auf die Straße geht. Dagegen sind Stuttgart 21 und BER Kindergartenprojekte.

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hartmannulrich 08.07.2013, 11:35
121. Baustellen sind nicht nur unangenehm, sondern gefährlich

Zitat von sven glückspilz
...weil so mancher eiliger Michel nicht schnell genug zur Sahnetorte kam.
Es geht nicht nur um den raschen Weg zur Sahnetorte, es geht um nicht unerhebliche Verluste an Zeit (auch Arbeitszeit), Lebensqualität, Treibstoff und - Menschenleben. Fast jede Woche liest man in meiner Region von Toten und Schwerverletzten, weil wieder einmal ein Lkw an einer Baustelle ungebremst ins Stauende gefahren ist. Die Schuld liegt natürlich beim Lkw-Fahrer, aber man fragt sich doch, ob man sich nicht mehr bemühen könnte, dieses Risiko zu vermindern.

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nesmo 08.07.2013, 11:36
122. Zeitmanagment per Internet-Überwachung ?

sollen die Bürger das tun, was Verkehrs- und Baubeamte der Länder und des Bundes seit langem besser machen müssten? Es gehört doch zu deren Aufgaben mit einem modernen Managment die Baustellen zu überwachen bzw. überwachen zu lassen. Da es aber den Beteiligten offembar ziemlich egal ist, wie schnell gebaut wird, denn es kommt nur auf die direkten Kosten an für die man verantwortlich ist, volkswirtschaftliche Nachteile wegen Staus sind unbeachtlich, gehts wohl nicht anders, als alles transparent zu machen. Jeder sollte mit einer App den Baustellenzustand kommentieren können und die Ergebnisse im Internet nachlesen. Und die Herren Beamten müssen hierzu öffentlich im Netz zu jeder Baustelle Stellung nehmen. Die können das dann ja gerne Öffentlichkeitsarbeit nennen, mit der sie die Bürger von der Leistungsfähigkeit der Verwaltung überzeugen.

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sitiwati 08.07.2013, 11:36
123. naja,

mag auch sein, dass man zu Jahresbeginn die Baustellen verlost, also bei der ICE Strecke Koblenz ? wars ähnlcih, ein Riesenpark von Baumaschinen und keine Leute, es wird scheinbar strikt die 35h Woche eingehalten incl An und Abfahrt, effektiv dürften in der Woche 25h gearbeitet werden , oder

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weltbetrachter 08.07.2013, 11:36
124. Nachts- und Wochenendarbeit

Hört sich toll an. Aber wie sollen die Baufirmen denn Behördenvertreter nach 17 Uhr und an den Wochenenden erreichen, wenn es mal Nachfragen gibt oder vor Ort etwas abgeklärt werden muß.

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happy2010 08.07.2013, 11:37
125.

Zitat von Ami8driver
... Mal Beispiele aus Frankreich: Da wurde die Autobahn zwischen Luxemburg und Lyon teilweise von 4 auf 6 Spuren erweitert. Die Franzosen schafften diese oft über 50 km langen Bauabschnitte in wenigen Monaten.
Da ist die Autobahn privatisiert
Ganz einfach
Das damit für den Autofahrer das ganze viel teurer ist merkt der Urlauber nicht
In Deutschland würde zum Bsp für die Strecke Stuttgart Hamburg locker 50 Euro Maut anfallen.
Oder München Augsburg: 9 Euro Maut
Zitat von
Aber auch die Spanier z.B., Stadtautobahn Valencia, ca. 100 km, auch von 4 auf 6 Spuren, mit vielen Brücken, die versetzt oder verbreitertwerden mussten, viel Verkehr, der intelligent umgeleitet werden musste usw., große Mautstellen wurden verschoben usw., da wurde Tag und Nacht gearbeitet und die waren innerhalb eines Jahres fertig! Genauso französische Grenze bis Barcelona, auf 6 Spuren erweitert, mit Talbrücken usw., ein paar Monate, fertig! Alles inkl. neuem Belag!!!!
Alles Privat
Italien, Spanien, Frankreich, in Teilen sogar ein Konzern

Wie gesagt, nicht weil Private es besser machen, sondern weil nur dann Geld verdient wird, wenn es keine Baustellen gibt.

Wenn Sie in D schuldige suchen, dann einfach im Bundesland nachsehen

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a.maassen 08.07.2013, 11:40
126. Schlafbaustellen melden?

Der Aufwand für die meldenden Bürger wäre deutlich überschaubarer, wenn man die Baustellen melden könnte, in welchen GEARBEITET wird. Ich bin beruflich ca. 100.000 km im Jahr unterwegs. Und es schon wirklich krass, was man da tagtäglich sieht - oder besser: Nicht sieht. Selbst auf Stammstrecken des Autobahnnetzes (die mit den einstelligen Nummern) fällt da pünktlich um 16 Uhr der Hammer, auf 15 km "Bau"stelle werkeln zur besten Arbeitszeit in der günstigsten Jahreszeit gerade mal 5 Männlein, von denen auch mindestens zwei nur "Aufsicht führen". Beispiele gefällig? A8 von Karlsruhe bis Augsburg, 2 x 3 streifiger Ausbau. Jeden, aber wirklich jeden Tag baustellenbedingte Unfälle und Staus. Könnte man da nicht wirklich erwarten, daß dort mit Hochdruck und mit hohem Einsatz an Menschen und Maschinen gearbeitet würde. Weit gefehlt. Man werkelt so vor sich hin ... A1 von Saarbrücken bis Trier, eine Baustelle mit einspuriger Verkehrsführung nach der anderen und keine sichtbaren Anstrengungen, daran irgend etwas zu ändern. Gleiche Autobahn, Ausbau zwischen Bremen und Hamburg. Wer zählt die Jahre (!!!), die dieser Abschnitt schon Dauerbaustelle ist. Wenn die Chinesen in gleicher Geschwindigkeit die "Große Mauer" gebaut hätten, wäre bis heute bestenfalls ein 15 km langes Schaustück bei Peking fertig.
Das Thema taugt eigentlich nur noch zu Zynismus, thanx for space ...
A. Maassen

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weltbetrachter 08.07.2013, 11:47
128. Ausbau BAB 8

Da wundert man sich schon, in welcher Geschwindigkeit der Ausbau der BAB 8 zwischen München und Ulm funktioniert. Des Rätsels Lösung ist wohl die Tatsache, das diese Maßnahme privatwirtschaftlich durchgeführt wird.

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denkpanzer 08.07.2013, 11:49
129. optional

Wie die Subhead schon sagt: Verkehrsminister Peter Ramsauer ZEIGT sich verärgert.

So ist es heute, die Minister täuschen Ärger vor über Dinge die in ihrem Zuständigkeitsbereich nicht richtig laufen. Pressewirksam natürlich und die Medien sind willige Helfer.

Laaangweilig.

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