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Stau- und Unfallgefahr: Autofahrer sollen Schlafbaustellen melden
dpa

Verkehrsminister Peter Ramsauer zeigt sich verärgert: Zu oft werde auf Baustellen zu wenig gearbeitet. Autofahrer sollen sich deshalb über diese Mängel beschweren. Als Schuldige hat die Länder ausgemacht.

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johannisbrunnen 08.07.2013, 11:51
130. Wahlzeit

Man merkt es ist Wahlzeit! Guten Morgen, Herr Minister. Nun noch ein paar Sätze zum Lärm im Mittelrheintal. Da keiner den Aussagen meht glaubt, werden auch viele anders wählen, z.B. Die Alternative für Deutschland

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happy2010 08.07.2013, 11:51
131.

Zitat von max-mustermann
die Ursache hierfür ist die schleppende Zahlungsmoral des Staates. Die Baufirmen werden meist Häppchenweise bezahlt, oft auch so über gewisse Zeiträume hingehalten damit Zuschüsse aus Topf XYZ noch abgegriffen werden können. Sehe das hier vor Ort an einem anderem Beispiel. Hier wird eine popelige Hochwasserschutzmauer gebaut. Vom Aufwand her ohne weiteres in 6 Monaten machbar von der Stadt wurde aber eine Bauzeit von 3 Jahren gesetzt. Und warum das ganze ? Weil mann so jedes Jahr neue Zuschüsse vom Bund, der EU usw. abgreifen kann. Das während dieser Zeit durch diese Großbaustelle ein Verkehrschaos herrscht das seines Gleichen sucht und anliegende Geschäfte und Restaurants dank ausbleibender Kundschaft in den Ruin getrieben werden interessiert keinen.
Nicht ganz korrekt
Die Förderhöhe ist meist nicht jedes Jahr zu holen, sondern ist eine Förderung gemessen am Komplettbauvolumen.
Nur muss die Stadt, Land Kommune fast immer einen kleinen Eigenbeitrag leisten.
Gibts den nicht würden Alle ohne Ende bauen.

Die maximale Fördersumme gibts jedoch nur, wenn man den Eigenanteil aber auch zu 100% beisteuert.

Und genau deswegen werden Baustellen verzögert, da das Land die Mittel dank Wahlgeschenk und falschen Prioritäten nur über Jahre bereitstellen kann, der Bund aber nur dann Alles auszahlt, wenn das Land den Eigenanteil vollständig bereitstellt

Daher sind an schleppenden Baustellen fast immer die Länder schuld

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happy2010 08.07.2013, 11:52
132.

Zitat von Ami8driver
... Mal Beispiele aus Frankreich: Da wurde die Autobahn zwischen Luxemburg und Lyon teilweise von 4 auf 6 Spuren erweitert. Die Franzosen schafften diese oft über 50 km langen Bauabschnitte in wenigen Monaten.
Da ist die Autobahn privatisiert
Ganz einfach
Das damit für den Autofahrer das ganze viel teurer ist merkt der Urlauber nicht
In Deutschland würde zum Bsp für die Strecke Stuttgart Hamburg locker 50 Euro Maut anfallen.
Oder München Augsburg: 9 Euro Maut
Zitat von
Aber auch die Spanier z.B., Stadtautobahn Valencia, ca. 100 km, auch von 4 auf 6 Spuren, mit vielen Brücken, die versetzt oder verbreitertwerden mussten, viel Verkehr, der intelligent umgeleitet werden musste usw., große Mautstellen wurden verschoben usw., da wurde Tag und Nacht gearbeitet und die waren innerhalb eines Jahres fertig! Genauso französische Grenze bis Barcelona, auf 6 Spuren erweitert, mit Talbrücken usw., ein paar Monate, fertig! Alles inkl. neuem Belag!!!!
Alles Privat
Italien, Spanien, Frankreich, in Teilen sogar ein Konzern

Wie gesagt, nicht weil Private es besser machen, sondern weil nur dann Geld verdient wird, wenn es keine Baustellen gibt.

Wenn Sie in D schuldige suchen, dann einfach im Bundesland nachsehen

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H-Vollmilch 08.07.2013, 11:53
133. Wahlen!!

Zitat von sysop
Verkehrsminister Peter Ramsauer zeigt sich verärgert: Zu oft werde auf Baustellen zu wenig gearbeitet. Autofahrer sollen sich deshalb über diese Mängel beschweren. Als Schuldige hat die Länder ausgemacht.
Werte Mitforisten,

es stehen im September Wahlen an. Die Politker wachen jetzt auf um zu zeigen das sie was tun....
Es sollten jeden Monat Bundetagswahlen stattfinden.

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happy2010 08.07.2013, 11:54
134.

Zitat von weltbetrachter
Da wundert man sich schon, in welcher Geschwindigkeit der Ausbau der BAB 8 zwischen München und Ulm funktioniert. Des Rätsels Lösung ist wohl die Tatsache, das diese Maßnahme privatwirtschaftlich durchgeführt wird.
Also die Baustelle kennen Sie eindeutig nicht

Bauzeit Ausbau München Ulm, da sind 120 km
Baudauer komplett 2008 bis 2015
Muhaha

Ausbau Augsburg Ulm 70 km, Baudauer ca 3 Jahre

Arbeitszeiten: Weder bei Nacht noch bis Einbruch der Dunkelheit

Dennoch privatwirtschaftlich organisiert

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Lobhudel 08.07.2013, 11:55
135. Ohne Baustellen ...

Zitat von hartmannulrich
Es geht nicht nur um den raschen Weg zur Sahnetorte, es geht um nicht unerhebliche Verluste an Zeit (auch Arbeitszeit), Lebensqualität, Treibstoff und - Menschenleben. Fast jede Woche liest man in meiner Region von Toten und Schwerverletzten, weil wieder einmal ein Lkw an einer Baustelle ungebremst ins Stauende gefahren ist. Die Schuld liegt natürlich beim Lkw-Fahrer, aber man fragt sich doch, ob man sich nicht mehr bemühen könnte, dieses Risiko zu vermindern.
wäre es noch wesentlich gefährlicher! Mein Rat an Sie: Meiden Sie Autobahnen, minimieren Sie damit die vollkommen am Bedarf vorbei geplante Abnutzung unserer Verkehrswege und noch wichtiger, die Gefahr für Ihr Leib und Leben.

Ich würde auch vom Gebrauch bzw. Verzehr nicht selbst hergestellter "Lebensmittel" abraten - denn wie Sie selbst richtig erkannt haben: Schuld ist natürlich der LKW-Fahrer

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sven glückspilz 08.07.2013, 11:55
136.

Zitat von dompteur_jo
vielleicht sollten sie einfach mal auf autobahnen fahren, auf denen wirklich viel los ist. ;-)
Keine Sorge, das tue ich. Es ist nun einmal so, dass - auch wenn wir das alle gerne so hätten - niemand alleine auf den Straßen ist. Da sind auch noch andere unterwegs, die uns in unserem ungebremsten Vorwärtsdrang stören. Die einen sind Schleicher, die anderen sind Raser. Jeder ist im Recht, alle anderen im Unrecht. Wir alle wissen, wir alleine sind die besten Autofahrer - wenn nur die anderen nicht wären.

Will sagen: es wird ständig und ausschließlich auf externe Ursachen für Staus und Behinderungen verwiesen. Dass wir Autofahrer es selbst sind, die den Verkehrsfluss behindern, will niemand wahr haben. Unterschiedliche Geschwindigkeiten gleichzeitig funktionieren nun mal nicht immer, der Langsamere bringt den Schnelleren mitunter zum Abbremsen. Wo das geballt auftritt, kommt es zu Stockungen und zu Staus. Diese kleinen und größeren Staus aus dem Nichts sind ständig zu beobachten.

Würden ein paar mehr heimliche Schummis akzeptieren, dass vor ihnen ein Auto fährt, dass auch ans Ziel will und nicht zwangsläufig überholt werden muss, damit das Selbstbild als bester Autofahrer erhalten bleibt, käme das allen zu Gute. Dabei sind die kontinuierlichen Schnellfahrer das geringste Übel, schlimmer sind die unsicheren Langsamfahrer und Spurwechselvermeider, die gerne an Wochenenden und in Urlaubszeiten die Autobahnen bevölkern und weder die Geschwindigkeitsbegrenzungen noch die Breitenbeschränkungen in Baustellen verstehen. Würden die sich auch in beschränkten Bereichen an die Beschränkungen halten, müsste man sie nur eimal statt ständig überholen und der Verkehrsfluss bliebe insgesamt stabiler.

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Knut1223 08.07.2013, 11:57
137. holland

Zitat von sysop
Verkehrsminister Peter Ramsauer zeigt sich verärgert: Zu oft werde auf Baustellen zu wenig gearbeitet. Autofahrer sollen sich deshalb über diese Mängel beschweren. Als Schuldige hat die Länder ausgemacht.
In Holland geht das so: abends gemerkt, dass der Belag auf der Autobahn schlecht ist. Am naechsten Morgen ist das Autobahnstueck neu. Da fahren die nachts kurz drueber mit den Machinen, am naechsten Morgen ist's fertig.
Es ist vollkommen lachhaft, was da laeuft mal wieder im teutschen Land.
Fuer einen Deutschen ist das echt verwunderlich, wie die schnell Autobahn in Ordnung bringen, "Autobahnbaustellen" merkt man nur, dass man am morgens sich ueber einen neuen Belag freut. Fertig. Anders ginge das hier auch nicht. gut gemacht, ihr schnarchzapfen in D.

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lattus 08.07.2013, 11:58
138. Schlafbaustelle Ministerium

Kurz vor der Wahl also will "unser" Verkehrsminsiter endlich Öffentlichkeitswirksam gegen Schlafbaustellen vorgehen. Wirkliche gegenmaßnahmen hat er in seinen nun immer 4 Jahren wohl bisher verschlafen!

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sven glückspilz 08.07.2013, 12:03
139.

Zitat von hartmannulrich
Es geht nicht nur um den raschen Weg zur Sahnetorte, es geht um nicht unerhebliche Verluste an Zeit (auch Arbeitszeit), Lebensqualität, Treibstoff und - Menschenleben. Fast jede Woche liest man in meiner Region von Toten und Schwerverletzten, weil wieder einmal ein Lkw an einer Baustelle ungebremst ins Stauende gefahren ist. Die Schuld liegt natürlich beim Lkw-Fahrer, aber man fragt sich doch, ob man sich nicht mehr bemühen könnte, dieses Risiko zu vermindern.
Baustellen sind in der Tat unangenehm und oft genug gefährlich - aber leider sind sie mitunter notwendig. Dank des Aufbaus Ost haben wir hier im Westen gewaltigen Nachholbedarf. Ein Problem liegt m. E. an der mangelnden Akzepanz gegenüber Einschränkungen - der Unwille, eine Geschwindigkeitsbegrenzung zu aktzepieren, die Dummheit, auf einer Zweimeterspur mit Mittelklassewagen, SUV's oder Klein-LKW zu fahren. Das ist gefährlich und vermeidbar, wenn die Egoisten am Steuer einsähen, dass es besser wäre, den Zeitverlust von wenigen Minuten in Kauf zu nehmen. Der Autofahrer schreit nach Freiheit, will aber die Kehrseite dieser Freiheit, nämlich die Verantwortung, nicht tragen. Statt dessen soll es "der Staat" richten, am besten dadurch, dass Autobahnbaustellen wie Achterbahnen ausgebaut werden, auf denen sich ungehemmt weiter rasen lässt. Nur nicht langsam fahren, das ist gefährlich fürs Ego.

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