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Steigende CO2-Emissionen von Pkw : Diesel-Offensive hat dem Klima nichts gebracht
DPA

Der CO2-Ausstoß von Pkw in Deutschland steigt laut Statistischem Bundesamt weiter an. Es rächt sich, dass Hersteller Autos oft leistungsstärker statt sparsamer machen.

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Plasmabruzzler 26.11.2018, 16:43
20. Überschrift

Wie wäre es mal, wenn man. Automatikgetriebe bei Neuwagen zur Pflicht macht? Bei uns in der 30er Zone fahren 8 von 10 im 2. Gang statt im 3. Oder 4. Gang. Bei einer größeren Menge an AT-Getrieben würde auch der Preis dafür fallen.
Zur Leistung vs. Verbrauch. Mit meinem jetzigen 1,8l 141PS Motor verbrauche ich knapp 1l auf 100km weniger als mit meinem älteren 1,4l 78PS Motor - und das alte Auto war auch noch leichter.

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demokrit2012 26.11.2018, 16:46
21. Öfter mal was Neues

Im Titel lässt sich schwer erraten ob der Autor sich "mit Dieseloffensive" auf die Entfernung von alten Dieselfahrzeugen bezieht, dem mit dem CO2 Ausstoß gar nichts zu tun haben (außer dass der Umstieg auf Benziner diesen wieder erhöht), oder auf eine Förderung von Dieselfahrzeugen anspielt, die durch die NOX Thematik wieder konterkariert wird.
Otto-Normal-(oder Diesel-)Bürger versteht hier doch schon lange die Welt nicht mehr. Was dem Klima und der Luftqualität helfen würde, wäre eine Reduktion des gesamten Verkehrs und die Förderung von kleinen, sparsamen Fahrzeugen unter Beachtung des realen Ausstoßes und Verbrauchs. Das ist jedem bewusst, wird aber - wie schon lange üblich - durch die Autolobby erfolgreich torpediert. Ebenso wie echte Innovationen in der Motorentechnik. Aber da die Politiker seit Jahrzehnten den Einflüsterungen glauben, dass Innovationen ja Arbeitsplätze kosten (In der Tat, es gibt keine Köhler mehr...) wundert einen der deutsche Stillstand nicht mehr.

Und wer jahrelang Vorgaben ignoriert, wundert sich jetzt, dass eine DUH den Klageweg beschreitet?

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wo_st 26.11.2018, 16:48
22.

Nur wenige können wirklich spritsparend Fahren, und anstatt den Fahrer zu bevormunden und alles automatisch zu erledigen, lassen wir die Kleingeister auf dem Gaspedal allein. Die Folge ist höher Spritverbrauch und nerviges Fahren für alle Anderen.

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brux 26.11.2018, 16:49
23. Na ja

Zitat von MisterD
sorry, aber man muss sich hier wirklich fragen, ob Autoren solcher Artikel nicht ein Mindestmaß an Verständnis für Motorentechnik und Physik haben sollten... Ich kann meinen 184 PS-Diesel mit 4,5 l/100km fahren, ich kann ihn aber auch mit 10l/100km bewegen. Ausschlaggebend dafür ist nicht der Motor, sondern der Fahrstil. Ein PKW mit 265 PS lässt sich (fast) genau spritsparend bewegen, wie ein PKW mit 50 PS. Da der 50PS-PKW viel öfter im Volllastbereich beschleunigen muss, verbraucht er sogar MEHR als der 265 PS-Motor, der so gut wie zu 100% gefordert wird... Was den Verbrauch erhöht, ist die Tatsache, dass die Autos immer schwerer(!) werden. Und das ist nicht zuletzt dem Komfort und der Sicherheit geschuldet, die wir im PKW alle gerne haben möchten. Niemand ist gezwungen eine Sitzheizung, elektrisch verstellbare Sitze und Spiegel, Abstandswarner, Spurwechselradar, das große Glasschiebedach, usw. zu nehmen... Der Autoindustrie vorzuwerfen, dass die Kunden immer komfortablere und sicherere Autos wollen... das ist schon ziemlich dummdreist, sorry... Viel interessanter wäre gewesen, hätte man in diesem Artikel mal sachlich betrachtet, wo wir stünden, wenn wir statt Diesel ausschließlich Benziner fahren würden... was würde das für den CO2-Ausstoß bedeuten?
So ein richtiger Motorenexperte sind Sie aber wohl auch nicht.
Ein grösserer Motor verbraucht immer mehr als ein kleinerer, selbst im Leerlauf.
Hinzu kommt, dass der optimale Betriebspunkt seltener erreicht wird, wenn der Motor faktisch überdimensioniert ist.
Am Ende geht es ums Gesamtsystem, aber das ist in Deutschland nicht zu vermitteln. Autos werden zum Angeben gekauft und die Industrie bedient die weit verbreitete Geltungssucht.
Am einfachsten wären übrigens ein Tempolimit, damit Autos nicht mehr für extreme Geschwindigkeiten ausgelegt werden müssen, und eine aktive Verkehrsbeeinflussung wie in den Niederlanden. Leider fehlt es den Deutschen da wohl oftmals an der Vernunft.

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krautrockfreak 26.11.2018, 16:49
24. Da kommen viele Dinge zusammen, aber der Diesel-PKW hat da

keinen Einfluss. Vielmehr sollte man mal ernsthaft über folgende Punkte diskutieren:

1. Warum fahren immer mehr LKW durch die Lande, oftmals leer oder nur teilgefüllt (ja, das sieht man nicht von außen, das ist ja das Problem). Transport ist viel zu billig. Die Maut müsste 10 - 20 x so hoch sein.
2. Warum gibt es immer mehr PKW? Ich kann heute nicht mehr normal durch eine Ortschaft fahren, alle Straßen sind zugeparkt. Das war vor 20 Jahren nicht annähernd so drastisch. Jedes Familienmitglied hat heute gefühlt 2 oder 3 Autos. Fazit: Autofahren ist immer noch viel zu billig.
3. Warum gibt es immer noch kein Tempolimit auf den Autobahnen? Die Auswirkungen wären hoch (abgastechnisch und auch was die Zahl der Toten angeht).
4. Die Zahl der Pendler nimmt weiter zu. Was wird dagegen unternommen? (Nichts, die Industrie freut sich über die Mobilität der Arbeitnehmer). Die Politik freut das...

Die Motorisierung der PKW (ob Diesel oder Benziner, ob 50 oder 150 PS) spielt da keine Rolle im Vergleich zu den genannten Punkten. Und meine Liste ist nicht vollständig...

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juergenhesse 26.11.2018, 16:50
25. Wieso die Autoindustrie?

Zitat von noalk
Es war doch von Beginn an klar, dass die Flottenverbräuche nur auf getürkten Zahlen beruhen. Trotzdem: Die Hersteller produzieren das, was die Kunden wollen, auch wenn mit geschicktem Marketing kräftig nachgeholfen wird. Die Autoindustrie muss in stärkerem Maße reguliert werden. Ein Umerziehen der Verbrauchenden ist ja nicht möglich.
Bei meinem letzten Besuch in Deutschland mit meinem (stinkenden) Renault Clio habe ich mich ueber die gewaltige Zunahme von SUV's und Pickup Trucks gewundert. Die sind doch wohl sehr umweltfreundlich!!!
Als jetzt Kanadier kann ich ja wohl sagen, bei Euch stimmt etwas nicht. Erst der Nuklear Ausstieg, weil eure Japaner Mist Anlagen hatten. Ersatz? Braunkohle, der die fehlenden Strommengen ersetzen musste. Da habd ihr ja euch, gleich mit Kanada mit den Teersaenden, in die Oberliega der Weltverschmutzer eingereiht.
Und jetzt das Affentheater mit den boesen Diesels. Die Autohersteller bauen nur das, das die Kaeufer haben wollen und das sind ja grosse und schwere Luxus Karossen. Diesel oder nicht Diesel. Da sind die Deutschen wohl genauso daehmlich, wo Ford gerade die Kleinwagen Produktion eingestellt hat und GM, zur kanadischen Freude, in Oshawa die ganze Produkion von kleineren Wagen eingestellt hat 2000 Arbeitslose.
Gute Nacht Erde,

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mulbrich 26.11.2018, 16:50
26. Schlechte Alternative ÖPNV

Das überrascht mich wenig. Für den ÖPNV zur Arbeit und zurück zahle ich 4,60€. Wenn das so günstig wie mit dem Auto wäre (1,50€), würde ich bei schlechtem Wetter auch eher mit dem Bus fahren. Leider scheint es der Politik wichtiger zu sein, ihre Energie in jahrelanges Gerede über Autos und Diesel zu stecken, als in einen günstigen ÖPNV.

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Cheerio 26.11.2018, 16:57
27. Fakten-Offensive bei SPON offenbar wirkungslos....

„Denn anstatt die Innovationen zu nutzen, um den Verbrauch zu senken, verpasst die Industrie ihren neuen Wagen anscheinend lieber mehr PS“
Fakt ist: mit Innovationen werden Verbräuche gesenkt. So verbraucht ein heutiger 90PS Golf weniger als ein 90PS Golf aus 2009.
Fakt ist: nicht die Industrie verpasst den Autos mehr PS, sondern die Kunden. Diese kaufen die Autos. Ein 250PS Auto konnte man sich schon vor 40 Jahren kaufen.
Ein objektiver Journalist würde schreiben: Kunden tauschen Verbrauchsvorteil gegen mehr Leistung.
Aber objektive Journalisten arbeiten auch bei objektiven Redaktionen.

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drunem 26.11.2018, 16:58
28. na und?

10, 15, 20 liter auf 100 km? völlig egal! so lange jeder kleinste mist erst mal um die halbe welt geschippert wird, bis es da ist, wo es hin soll wird sich global gesehen nichts am dreck ändern, der in die luft geblasen wird. autos? sind nur ein klitzekleine tropfen auf dem heißen stein! wens interessiert kann sich mal nach den verbräuchen der ganzen frachtschiffe erkundigen, und da regt man sich über die paar autos auf? die 15 größten frachtschiffe, die momentan unterwegs sind hauen pro jahr etwa so viel dreck in die luft wie 750 mio autos! wie weit kommt man jetzt mit 15 schiffen? nicht sehr weit. die nächsten 15 sind nicht viel kleiner geschweige denn sauberer. die nächsten 15...usw. es gibt tausende frachtschiffe! gut, nicht alle in der größenortnung der größten, aber das summiert sich, und wie gesagt, dagegen sind ALLE autos zusammen nicht mal peanuts! da jetzt nur auf den autos rumzuhacken wird unterm strich nicht wirklich etwas ändern. lokal gesehen vielleicht, aber global nullkommanull!
auch sollte man mal endlich aufhören von "umweltschutz" zu reden. daß der menscheit die umwelt scheißegal ist kann wohl niemand ernsthaft bestreiten. es geht um unsere lebensgrundlage hier auf der erde! DA muß man ansetzen, um etwas zu bewirken.

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Spiegelleserin57 26.11.2018, 16:59
29. nana...

Zitat von brooklyner
Ja und, Du bemitleidenswerter Neidhammel? Verschluck Dich nicht an Deinem Rechenschieber. Nur weil Du SUVs ganz arg undufte findest, bedeutet das noch lange nicht, dass Du eine gesetzgebungslegitimierte Mehrheit repräsentierst.
wer wird hier solche bösen Sprüche veröffentlichen!
Alles wird sich mit den richten...auch ohne böse Sprüche denn die gesamte Politik ändert sich zur Zeit und mit ihr die Richtersprüche!
Wenn die SUVs nicht mehr auf die Parkplätze passen wird es wirklich ernst und die Wirtschaft wird sich nach den Kunden richten. Nicht jeder will mehr so ein Auto, eben weil man besonders in der Stadt massive Probleme in den Parkhäusern hat da die Plätze zu klein sind.
Da spielt dann dufte oder nicht keine Rolle mehr!
Die Masse der Leute kauft sich solche Autos gar nicht mehr weil sie einfach überteuert sind...und eben die genannten Probleme haben.
Die Reichen fahren sowieso Porsche und wenn die Zinsen steigen werden dann schon die Kredite all derer platzen die sie nicht mehr bedienen können denn bar bezahlen wohl die wenigsten.

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