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Steuerrabatte: Regierung beschließt Wohlfühlpaket für E-Autofahrer
Patrick Pleul/ DPA

Vorteile für Dienstwagenfahrer und steuerfreies Aufladen: Die Bundesregierung will Elektroautos mit Steuererleichterungen attraktiver machen. Auch ÖPNV-Tickets sollen günstiger werden.

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heissSPOrN 01.08.2019, 02:55
90.

Zitat von AlfonsGrau
Wo sind denn Jobtickets subventioniert? Das ist simpler Mengenrabatt der ÖPNV Anbieter. Und warum soll man Hartzer noch mehr fördern? Fürs NIxtun etwa?Rentner haben bereits die Senioren Vergünstigungen und Schüler das Schülerticket. Und die Unternehmen bieten kein Jobticket an, sondern dies tun die ÖPNV Unternehmen. Also was soll das schwachsinnige Rumgejammer?
1. Der von Ihnen so genannte Mengenrabatt ist eine Subventionierung, da eine normale Monatskarte oft deutlich teurer kommt. Die ÖPNV-Unternehmen sind in öffentlicher Hand und werden staatlicherseits auch für diesen "Mengenrabatt" bezuschusst. Sonst gäbe es ihn nämlich gar nicht.
2. Die Unternehmen bieten diese Tickets ihren Mitarbeitern an und setzen den Preis dafür fest: Die ÖPNV-Unternehmen bieten den Unternehmen lediglich an, dass diese FÜR ALLE MITARBEITER ein JobticketPAKET kaufen können. Vertragspartner der ÖPNV-Betriebe ist der jeweilige Arbeitgeber, der die Tickets zu seinen eigenen Konditionen an die Mitarbeiter ausgibt. Die einzelnen Tickets bietet dann der Arbeitgeber seinen Mitarbeitern an. Oder zwingt sie ihnen mit dem Arbeitsvertrag oder dem Mieten eines Stellplatzes am Arbeitsplatz auf.

Im übrigen verbitte ich mir Beleidigungen!

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heissSPOrN 01.08.2019, 03:55
91.

Zitat von AlfonsGrau
Wo sind denn Jobtickets subventioniert? Das ist simpler Mengenrabatt der ÖPNV Anbieter. Und warum soll man Hartzer noch mehr fördern? Fürs NIxtun etwa?Rentner haben bereits die Senioren Vergünstigungen und Schüler das Schülerticket. Und die Unternehmen bieten kein Jobticket an, sondern dies tun die ÖPNV Unternehmen. Also was soll das schwachsinnige Rumgejammer?
Schüler haben übrigens nur ein Schülerticket, wenn sie weit genug von der Schule wohnen. Und Rentnertickets muss man fürs ganze Jahr im Abo kaufen, ich sprach aber von Einzelfahrten .!..

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intercooler61 01.08.2019, 08:56
92. Ein milliardenschwerer Skandal auf Kosten der Steuerzahler

Alle halbwegs seriösen Abschätzungen (zB die des Fraunhofer Instituts für solare Energiesysteme) deuten darauf hin, dass E-Dienstwagen Stand heute bis zum Ende ihrer Dienstwageneigenschaft (idR nach 2-3 Jahren Nutzung) einen _höheren_ CO2-Ausstoß verursachen als vergleichbare Kfz mit konventionellem Antrieb. De facto handelt es sich also um eine Belohnung für klimaschädliches Verhalten, zusätzlich zur Kaufprämie.

Ändert sich dies zukünftig durch einen "grüneren" Strommix im dt. Netz, so trägt die geplante CO2-Bepreisung dem schon in exakter und verursachergerechter Weise Rechnung. Zusätzlicher Geschenke bedürfte es deshalb nicht - im Gegenteil: An Stelle von "Kaufprämien" wäre der einmalige CO2-Mehreintrag bei der Akkuproduktion ebenfalls angemessen zu bepreisen (amortisiert sich dann ja über die CO2-günstigere Nutzung).

Was hier stattfindet, ist eine milliardenschwere Absatzförderung auf Kosten aller, die nicht davon profitieren können (Nicht-Autofahrer, Laternenparker etc.). Und "steuerfreies Aufladen" bedeutet de facto, dass das Fußvolk ohne E-Dienstwagen (preislich mindestens gute Mitelklasse!) mit seiner Lohnsteuer das überteuerte Greenwashing-Spielzeug der Öko-Schickeria subventioniert - vielen Dank auch, SPD.

Solchen antisozialen und von keinerlei Sachkenntnis getrübten Irrsinn auch noch langjährig festzuschreiben, macht dieses Gesetz unwiderruflich zum Milliardengrab, für das noch unsere Kinder zahlen werden - wohlgemerkt: ohne damit auch nur ein Gramm CO2 vermieden zu haben, allen PR-Lautsprechern der E-Debilität zum Trotz.

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keeper83-2018 01.08.2019, 09:27
93.

Zitat von Draw2001
Für die letzten 4500 KM habe ich keinen Euro an Strom bezahlt. Inspektion erst ab 100.000 KM. Reichweite 500 KM. Garantie auch ohne Inspektion. Keine Verschleißteile: Zahnriemen, Keilriemen, Ölfilter, Luftfilter, Benzinfilter, Motoröl, Getriebeöl, Automatiköl, Servoöl, Zündkerzen, Frostschutz, Auspuff verrostet, Kat defekt, Kassenlager ausgeschlagen, außer Scheibenwischer. 10 Jahre keine Kfz.Steuer. Am e-Mobil verdient der Hersteller nur einmal. Am herkömmlichen Fahrzeug dreimal. Daher hat kaum ein Hersteller Lust, sowas in Serie zu geben
Mein Budget für unseren Zweitwagen liegt bei 8.000 Euro. Einzige Bedingung: 4-Türer.
Welches Modell würden sie da empfehlen?

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AlfonsGrau 01.08.2019, 09:47
94.

Zitat von hzj
Also werden auch in Zukunft wohl nicht nur echte BEV, d. h. Fahrzeuge ausschließlich mit Elektromotor(en) als Antrieb und gespeicherter el. Energie aus einem Akku oder einer Brennstoffzelle als Treibstoff gefördert sondern vor allem Plug In Hybride deutscher Premium Hersteller, deren elektrisches Antriebssystem nur aufgesetzt ist, um staatliche Förderung abzugreifen. Auswertungen haben ergeben, das die teuren Hybrid Dienstwagen deutscher Hersteller fast ausschließlich mit ihren Verbrennungsmotoren fahren, weil es bequemer ist. Trotz dieses extremen Mißbrauchs haben die Nutznießer extreme Steuervorteile von nur 0,5% oder demnächst auch nur 0,25% Anrechnung der Listenpreise und alle übrigen E-Vorteile in Fahrverbotszonen. Das ist eine weitere extreme Förderung der Besserverdienenden, denn für Angestellte der unteren Einkommensklassen gibt es keine Dienstwagen vom Arbeitgeber. Weniger Verdienende und Rentner sollen gefälligst vermutlich mit dem ÖPNV fahren, so der in ihrer Region überhaupt funktioniert.
Wie kommen Sie auf denn Schwachsinn, dass nur deutsche Hybrid-Fahrzeuge gefördert werden? Aber Hauptsache man hat auf die deutsche Autoindustrie mit den Scheuklappen eines Ökofaschisten hirnlos draufeingedrescht. Solche Leute gehören fristlos entlassen mit einer lebenslangen H4-Sperre. Vielleicht bringt ja diese Vorstellung mal die Leute zur Einsicht, wieviel wir unserer Autoindustrie verdanken und es kontraproduktiv ist, dauernd so hirnlos auf die eigene Cashcow rumzutrampeln, das tut ausser D kein anderes Land.

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AlfonsGrau 01.08.2019, 09:54
95.

Zitat von AndreasKraut
warum muss für Strom, der von der Sonne kommt, eigentlich Steuer gezahlt werden? Warum muss für selbst erzeugten, selbst gespeicherten, selbst verbrauchten Strom eine Abgabe an den Energieversorger gezahlt werden? Und Steuer? Wenn ich einen Apfelbaum im Garten habe und davon einen Apfel esse, muss ich dann auch Steuer zahlen und eine Abgabe an den Bauernverband für den entgangenen Gewinn am Apfel? Hier gehört gründlich aufgeräumt. Der Bau von Phtovoltaik ist bei uns zu Tode reguliert. Eine Subventions braucht's nicht mehr, also weg mit den Regulierungen. Dann klappts auch mit der Elektromobilität.
Weil Sie als Betreiber einer Photovoltaikanlage oder eines BHKWs zum Stromerzeuger werden und somit zum Unternehmer, ganz einfach. Sie speisen Strom ins öffentliche Netz ein und diese Einspeisung muss reguliert werden, Sie halt nichts anderes als ein Stromerzeuger. Warum sollten Sie anders behandelt werden als EON oder Vattenfall?
Wenn Sie nicht ins öffentliche Netz einspeisen ist dies Sache anders.
Dann ist die Situation ähnlich wie bei Ihrem Apfel Beispiel.
Außerdem, würden Sie den Apfel verkaufen würden Sie auch zum Unternehmer und müssten Steuern zahlen.

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fuzzilogik 01.08.2019, 10:05
96.

Zitat von cyborgpiratelaserninja
Ihre Bedenken sind zum Teil richtig. Die Herstellung der Akkus ist nur dann für die CO2-Bilanz schlecht, wenn die Energie dafür aus fossilen Stoffen gewonnen wird. Das gleiche Problem wie beim Tanken des Elektroautos. Das ist dann aber natürlich kein prinzipbedingtes Problem sondern eine Frage der Randbedingungen......
In der Praxis kommen aber schon heute 90% der Akkus aus China und diese werden wiederum überwiegend aus Kohlestrom hergestellt. Es ist also überhaupt nicht absehbar das zur Herstellung der Batterien regenrative Energie verwendet wird. Im Gegenteil es sind derzeit 1400 Kohlekraftwerke in Bau.....
Und auch wenn man einige alte Akkus noch als Pufferspeicher weiterverwenden kann zurück bleibt irgendwann ein riesiges Umweltproblem zu dessen Beseitigung nochmal zusätzlich Energie erforderlich ist......

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AlfonsGrau 01.08.2019, 10:06
97.

Zitat von Draw2001
Für die letzten 4500 KM habe ich keinen Euro an Strom bezahlt. Inspektion erst ab 100.000 KM. Reichweite 500 KM. Garantie auch ohne Inspektion. Keine Verschleißteile: Zahnriemen, Keilriemen, Ölfilter, Luftfilter, Benzinfilter, Motoröl, Getriebeöl, Automatiköl, Servoöl, Zündkerzen, Frostschutz, Auspuff verrostet, Kat defekt, Kassenlager ausgeschlagen, außer Scheibenwischer. 10 Jahre keine Kfz.Steuer. Am e-Mobil verdient der Hersteller nur einmal. Am herkömmlichen Fahrzeug dreimal. Daher hat kaum ein Hersteller Lust, sowas in Serie zu geben
Das ist falsch! Die meisten Hersteller machen sogar mit Ihren E-Autos Verluste, die sie anders kompensieren. Warum macht den Tesla nur Verluste (von ein zwei Quartalen wg. Sondereffekten mal abgesehen)?

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AlfonsGrau 01.08.2019, 10:12
98.

Zitat von jensemanno
Die Solarzellen sind in diesem e-Auto in der Karosserie integriert und Teil des Konzepts. Ich bin nicht gegen Verbrennungsmotoren, aber deren Ära neigt sich nun mal dem Ende zu. Welche Alternative Form der Fortbewegung es am Ende wird, werden wir oder unsere Kinder sehen. Mich nervt nur das typisch deutsche Genöle gegen jede Form der Veränderung.
Woher wollen SIe das wissen? Es kommt doch nur auf die Art des Treibstoffes an und wie dieser "verbrannt" wird. In Städten wie zum Beispiel Frankfurt wird es niemals genügen Schnellladesäulen geben können, da die Infrastruktur (Leitungen, Trafos etc.) gar nicht in ausreichender Zahl existieren! Deren Installation wird Milliarden kosten und Jahrzehnte in Anspruch nehmen.

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cyborgpiratelaserninja 01.08.2019, 10:52
99.

Zitat von fuzzilogik
In der Praxis kommen aber schon heute 90% der Akkus aus China und diese werden wiederum überwiegend aus Kohlestrom hergestellt. Es ist also überhaupt nicht absehbar das zur Herstellung der Batterien regenrative Energie verwendet wird. Im Gegenteil es sind derzeit 1400 Kohlekraftwerke in Bau..... Und auch wenn man einige alte Akkus noch als Pufferspeicher weiterverwenden kann zurück bleibt irgendwann ein riesiges Umweltproblem zu dessen Beseitigung nochmal zusätzlich Energie erforderlich ist......
In der Praxis baut z. Bsp. Tesla seine Akkus im eigenen Werk in den USA und setzt dabei bereits jetzt zum Großteil auf Solarstrom. In Deutschland wird gerade daran gearbeitet das größte Akkuwerk in Europa zu bauen. BMW ist da direkt mit dabei. Das ist alles ein stetig voranschreitender Prozess. Den Status Quo als statisch zu sehen und damit die gesamte Entwicklung zerreden zu wollen ist vorsichtig gesagt abenteuerlich. Eine Weiterentwicklung wird aber nicht stattfinden, wenn keiner Elektrofahrzeuge kauft und keine passende Versorgungsstruktur aufgebaut wird.
Die Second Life Anwendungen werden dazu dienen die Zeit zu überbrücken in denen ein energieintensives Recycling noch zu sehr auf Verbrennung fossilber Rohstoffe basiert.
Die ganzen Bedenken über Sondermüll und Umweltbelastungen durch Akkus ist angesichts der Auswirkungen der Förderung von Öl, Gas und Kohle einigermaßen merkwürdig. Eine Müllhalde voller alter Akkus ist jedenfalls beherrschbarer als der nächste Ölunfall auf dem Meer und eine Abkehr von unbalanciert CO2 emittierender Energieversorgung muss so oder so kommen.
Ich schäme mich nicht noch einen durchaus ausreichend motorisierten Verbrenner zu fahren aber man kann kaum gehaupten, dass die bisherige Energieversorgung keine massiven politischen sowie ökologischen Einfluss hätte. Letztendlich aber auch an Sie zwei Fragen:
Was ist die Alternative und was sollen wir tun? Selbst wenn Elektromobilität eigene Probleme hat und nicht die ultmativ problemfreie Lösung ist, bleibt uns auf lange Sicht gar nichts anderes übrig. Jedenfalls wenn wir einen weltweiten Rückschritt in das mobile Mittelalter vermeiden wollen.
Fossile Brennstoffe sind endlich und Synfuel ist noch weiter davon entfern eine taugliche Lösung zu bieten. Obwohl es natürlich toll wäre einfach weiterhin zur Tanke zu fahren und den Sprit einfach nachwachsen zu lassen.
Wasserstoff für Brennstoffzellen hat ähnliche Probleme wie Synfuel. Ein mieser Wirkungsgrad und man macht wieder Umwege. Außerdem wäre der Aufwand für den Aufbau eines Tanknetzes für Wasserstoff extrem aufwändig.
Man kann ewig die Nachteile der Elektromobilität aufzählen aber was ist denn die Konsequenz? Benziner und Diesel fahren und sich einreden, dass wir bis in alle Ewigkeit auf den Zaubersaft aus der Erde zurückgreifen können?

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