Forum: Auto
Steuerrabatte: Regierung beschließt Wohlfühlpaket für E-Autofahrer
Patrick Pleul/ DPA

Vorteile für Dienstwagenfahrer und steuerfreies Aufladen: Die Bundesregierung will Elektroautos mit Steuererleichterungen attraktiver machen. Auch ÖPNV-Tickets sollen günstiger werden.

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mwroer 31.07.2019, 14:24
30.

Zitat von tomdabassman
Homöopathische Finanzmittel wo es nicht weh tut. Stattdessen sollte man den Lade-Wirrwarr angehen. Die Berichte von leidgeprüften BEV-Fahrern schreien zum Himmel: Stecker passt nicht - Außer Betrieb- Laden bricht nach 2 Min ab, voller Betrag wird abgebucht - Stecker ist blockiert an Säule, Telefonsupport weiß nicht weiter und und und. Bananenrepublik D
Klar, weil die Anbieter zu doof sind muss es natürlich die Schuld der Regierung sein. Wenn die Fluglinie es nicht geregelt bekommt Sie pünktlich einzuchecken und Ihr Gepäck verliert ist das selbstredend der Unfähigkeit des Verkehrsministeriums zuzuschreiben.

Vielleicht beschweren Sie sich mal selber beim Betreiber der Säulen oder soll das auch noch jemand anders für Sie machen? Suchen Sie sich einen anderen Dienstleister.

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fuzzilogik 31.07.2019, 14:25
31. Umweltkatastrophe 2.0

Es sollten wirklich nur kleine E-Autos gefördert werden die wirklich auch mit regenerativer Energie betrieben werden können, alles andere mündet in die Umweltkatastrophe 2.0
Pro kWh Lithium Batterie wird bei der Herstellung etwa 140kg CO2 frei. Bei 100kW Batterien also 14to Co2.
Damit kann ein durchschnittlicher Diesel (ca 100-120g Co2/km) mehr als 100000km fahren.
Wenn dann ein e-Auto noch mit dem aktuellen Energiemix (45% Braunkohle, Steinkohle, Gas) betrieben wird, fällt dabei nochmal zusätzlich CO2 an. Wird sich also nie die C02 Bilanz eines Verbrenners erreichen
Danach bleibt ein Sondermüllproblem mit der Batterie,um das das zu beheben kann man zwar die Batterie recyclen (zu Lithium-carbonat) dazu ist aber nochmal enormer Energieeinsatz notwendig. Zurück bleiben außerdem riesige Umweltprobleme in den Lithium Fördergebieten in Südamerika.
Experten fordern schon neue Atomkraftwerke. Insgesamt werden derzeit 1400!! neue Kohlekraftwerke mit einer Kapazität von 399 Gigawatt global gebaut, in Erwartung des Batteriebedarfs der E-Autos vor allen in China.
Es kann also nicht der richtige Weg sein, auch wenn ein eAuto vordergründig ohne Abgase fährt

Wer also glaubt mit E-Auto etwas für die Umwelt zu tun ist am völlig falschen Pfad, solange eine flächendeckende regenerative Energieversorgung nicht zu denken ist , wenn überhaupt kommen nur kleine Autos (z.B E.go,) an eine gute Umweltbilanz heran, wenn sichergestellt werden kann das sie mit regenerativer Energie betrieben werden können (z.B hauseigene Photovoltaikanlage)
Und wer wirklich was für die Umwelt tun möchte , der muss eben eben abspecken, kleine Fahrzeuge, öffentliche Fahrzeuge….und sowas sollte dann eben auch gefördert werden

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tatsache2011 31.07.2019, 14:30
32. Ihre Behauptungen

Zitat von Francesca F.
EAutos werden nie mehr als max. 40% des Marktes ausmachen weil der Strom nicht aus der Steckdose kommt. ...
1) Sie meinen, der Marktanteil mit Ihrer Aussage
"E-Autos ... nie mehr als max. 40% des Marktes ausmachenm"(?)

Woraus schließen Sie diesen großen Erfolg?

2) "weil der Strom nicht aus der Steckdose kommt"
Falsch, der Strom für E-Autos kommt aus der Steckdose.

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zemideluxe 31.07.2019, 14:33
33. Wo bleiben Anreize für den Normalverbraucher?

Der Vorschlag Dienstwagen und deren Nutzung besser zu fördern hätte eigentlich in das Portfolio eines FDP-Ministers gepasst. Es mag richtig sein, Dienstwagen zu fördern, aber bestimmt nicht dann, wenn der Normalverbraucher - also die Masse - immer noch teure E-Fahrzeuge unbequeim mit teurem Ladesäulenstrom füttern muss. Es müssen erschwingliche Preise für die E-Fahrzeuge her und eine Förderung und gesetzliche Regelung von Ladestrom in Garagen bzw. Parkplätzen von Mietern und Eigentümergemeinschaften und öffentlichen Plätzen. Der Strom muss in der Breite erreichbar und erschwinglich sein. Die Preisgestaltung muss ähnlich der von Telefonverträgen reguliert werden. Dann wird E-Mobilität Schritt für Schritt durch Massenproduktion erschwinglich und alltagstauglich.

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dr.eldontyrell 31.07.2019, 14:35
34. Wow

sobald irgendwo auch nur Elektroauto angedeutet wird kommt die gesammelte Weisheit der YouTube -Akademie zum Vorschein. Und zwischen den Zeilen blitzt ein rot-blaues Wahlplakat durch auf dem steht "Rettet den Diesel!". Eike, Eike!
Man hat keine Lust mehr dagegen zu argumentieren. Es ist wie mit der Taube, mit der man Schach spielt.

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bohnenkraut 31.07.2019, 14:37
35. Wie ist die krasse Priviligierung von E-Autos überhaupt begründet?

Der CO2-Fußabdruck von Elektroauto und Verbrenner wurde doch in mehreren Untersuchungen verglichen. Selbst die wohlwollenden Studien sehen keinen dramatischen Vorteil für das E-Auto. Es sind jeweils hohe Laufleistungen vonnöten, um den Vorteil auszuspielen. Dazu kommt, dass der Vorteil nur in der Kompaktklasse eindeutig ist. Wer ehrlich Politik macht, dürfte daher nur eine geldwerten Vorteil für E-Autos umsetzen, der dem CO2-Vorteil prozentual entspricht.

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purple 31.07.2019, 14:38
36.

Zitat von neurobi
Muss mir jetzt einen Akku in den Kofferraum legen um billiger an Strom zu kommen? Leider hat man verpasst eine Grenze für die Förderfähigkeit von Elektroautos zu ziehen, etwa eine maximale Akku-Kapazität von 35-40kWh. Und statt ÖPNV billiger zu machen, sollte man lieber in seinen Ausbau investieren.
??
Wieso sollten nur unbrauchbare E-Autos mit geringer Reichweite, geringer Batterielebensdauer und langer Ladezeit gefördert werden?

Vernünftige Akkukapazitäten liegen über 150kwh. Dann sinkt nämlich die Zyklenzahl im Normalbetrieb dramatisch und entsprechend erhöht sich die Batterielebensdauer und außerdem kann man auch mal eine Langstrecke fahren und das Ding dann mit 450kw oder mehr laden.

Und der ÖPNV ist dramatisch zu teuer. Wenn ich mit Frau und Kindern mit dem ÖPNV fahre kostet mich das mindestens doppelt so viel wie Auto und Parkhaus...

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koves 31.07.2019, 14:40
37. Autofahren muss nicht subventioniert werden,

weder elektrisch noch sonst wie. Jedes zusätzliche Auto ist eines zuviel. Hinzu kommt, dass Dienstwagen eher große Autos sind und den ohnehin knappen Raum in Städten zusätzliche einengen. Und zudem ist eine solche Entscheidung (mal wieder) ein falsches Signal an den Umwelt- und Ressourcenschutz.

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Tschepalu 31.07.2019, 14:42
38. Nun

man kann nur noch den Kopf schütteln über die Planlosigkeit des "Klimakabinetts". Meilenweit von der Realität und der Bevölkerung entfernt. Die springen über jedes Stöckchen das ihnen die Grünen hinhalten. CDU/sPD beide absolut nicht wählbar!

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kpfeilst 31.07.2019, 14:42
39. Mit den Maßnahmen sehe ich noch nicht...

.... wie ich als Eigentümer einer Immobilie (mit PV Anlage) meinem Mietern Parkplätze zum Stromtanken zur Verfügung stellen kann (ein 'grauer Kasten' der Verteilnetzbetreibers steht am Parkplatz und ich würde auch die Baukosten für die Ladestation bezahlen), ohne dass ich zum Stromlieferanten meiner Mieter werde......

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