Forum: Auto
Stickoxid und Feinstaub: Stellungnahme von Lungenärzten soll Rechenfehler enthalten
DPA

Seit Wochen steht ein von mehr als 100 Lungenärzten unterschriebenes Dokument in der Kritik, das die Abgasgrenzwerte angreift. Der "tageszeitung" zufolge hat nun der Initiator mehrere Fehler eingestanden.

Seite 1 von 16
nomax2 13.02.2019, 21:33
1. Unser Verkehrsminister,

der diese Meinung blind und dankend aufgenommen hatte, wird sich wohl jetzt dazu wegducken. Das passt dann wohl doch nicht so ganz in seinen Plan als Interessenvertreter der Autoindustrie.

Beitrag melden
Besserwissser 13.02.2019, 21:38
2. Von wegen niemandem aufgefallen,

Das wurde in mindestens einem Forum so diskutiert das da Rechenfehler sind, aber weil es bei den Rechnungen lediglich um vergleiche mit Rauchern geht, bleibt die Kernaussage dennoch erhalten das die anderen Studien nicht belegen daß das NOx tatsächlich ursächlich ist.

Beitrag melden
hauabb 13.02.2019, 21:39
3. Haarsträubender Unsinn

den diese 100 Lungenärzte verbreiten. Die Gefahren von Feinstaub allein auf die Lunge zu reduzieren ist einfach töricht und unverantwortlich.
Tatsächlich ist im Vergleich zu anderen Ländern der in der EU geltende Wert von 25 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter auffallend hoch – in der Schweiz, den USA, Kanada und Australien gelten Werte zwischen acht und zwölf Mikrogramm. Nach wissenschaftlichem Erkenntnisstand sollte man also den EU-Grenzwert für Feinstaub herabsetzen, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen.

Beitrag melden
opar 13.02.2019, 21:47
4. Das Bundesumweltministerium soll mal ganz still sein.

In München wurde eine Hochrechnung des Umweltministeriums, mit der aus den lächerlich wenigen Messstationen auf die ganze Stadt geschlossen wurde, als Basis für ein angedrohtes flächendeckendes Fahrverbot genommen.
Nur weil die Stadt München, wohl (bezeichnenderweise, man könnte auch sagen, die Bayern mal wieder) die einzige betroffene Stadt in D, schon vor einem Jahr viele weitere Messstationen aufgestellt hat konnte sie nachweisen, dass die Hochrechnung um Größenordnungen daneben lag, und die Luft in München erheblich besser ist. Nämlich ausreichend UNTER dem Grenzwert.

Deshalb sollen alle Umwelt-Engel mal schön ruhig sein. Was aus dieser Ecke seit einiger zeit kommt, hat mit der Realität oft nur wenig zu tun, sondern ist unverschämt aufgepumpt.

Beitrag melden
pv1951 13.02.2019, 21:48
5. irgendwie

kommt mir die ganze debatte komisch vor. nur weil zig fachleute etwas sagen und auch mit belegen untermauern muss es nicht unbedingt richtig sein oder nur in ausnahmefällen. ich erfreue mich jedenfalls bester gesundheit.

Beitrag melden
Aberlour A ' Bunadh 13.02.2019, 21:49
6. der pensionierte Lungenarzt

"Das ist bisher noch niemandem aufgefallen". Vor allem den 100 unterzeichnenden Koryphäen in weiß nicht. Was man nicht so alles unterschreibt - zwischen Rezeptausstellung und Mittagspause. Aber wie sagt das Umweltministerium so schön: "keine wissenschaftliche Studie", sondern nur eine "Erklärung einzelner Ärzte, Therapeuten und Ingenieure".

Beitrag melden
Trollflüsterer 13.02.2019, 21:49
7. 2 Leute der Autoindustrie dabei... wahre Experten

Bei dieser "großen Nummer", diesem Scoop der da plötzlich, just zu dem Zeitpunkt als es eng wurde durch den Blätterwald rauschte,
sollten doch direkt die Alarmglocken läuten.

Hinter dieser Gruppe stehen 4 Leute. 2 davon Ärzte, wie schon erwähnt nicht mal Experten auf dem Gebiet NOx.
Aber wichtiger, die anderen beiden sind Leute der Autoindustrie, einer war 10 Jahre in der Motorenentwicklung bei Daimler!

Mehr muss doch eigentlich zu der Quelle nicht mehr gesagt werden.
Dass über 97% der Experten gegen ihre These sind, kommt noch dazu.
Und jetzt noch diese gravierenden Fehler. Unfassbar wie gerne sich der Auto-Deutsche hinters Licht führen lässt.

Beitrag melden
Mareius 13.02.2019, 21:50
8. alles ideologie

Köhler ist ein ziemlich streitbarer Charakter und dadurch auch eher angreifbar. Die Rechenfehler sind in Ihrer Konsequenz doch lächerlich. Das Grundproblem bleibt: Es wurden völlig unnötig einklagbare Grenzwerte in Gesetze gepresst ohne dass DAFÜR eine wissenschaftliche Basis da ist. Die NO2 Werte sind schon als Richtwert anfechtbar, aber da ist die Höhe nicht so wichtig. Als GRENZwert wird es eben Unsinn, der aber so lange egal war, wie es keine Klagen gab. Darum geht es im dem Papier... Es ist doch schön, dass die Diesel nun schneller technisch vorankommen, aber der arbeitenden unteren Mittelschicht Ihrer 90 Diesel-PS Mobilität und Eigentum unter dem Vorwand des Umweltschutzes zu berauben. Die Debatte ist sehr traurig und die Reaktion der Politik ebenso,

Beitrag melden
segundo 13.02.2019, 21:51
9.

Links Grüner Öko Journalismus. Euch sollte man alle auf eine Insel verbannen. Da könnt ihr Kumbaja singen

Beitrag melden
Seite 1 von 16
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!