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Stickoxid und Feinstaub: Stellungnahme von Lungenärzten soll Rechenfehler enthalten
DPA

Seit Wochen steht ein von mehr als 100 Lungenärzten unterschriebenes Dokument in der Kritik, das die Abgasgrenzwerte angreift. Der "tageszeitung" zufolge hat nun der Initiator mehrere Fehler eingestanden.

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huerom 14.02.2019, 15:13
90. Wie lange schon?

Zitat von vander1
ist die Diskussion um Diesel Schadstoffe in der Diskussion, seit 2015? Tatsächlich ist einige Zeit vergangen die jeder, der bis dahin geschlafen hatte, nutzen konnte um sich auf mögliche Konsequenzen einzustellen. Wer auf Hilfe durch Regierung und Autokonzerne spekulierte, ohne eigenes Konzept, der hatte bis jetzt Glück. Ich hoffe dass es nicht so bleibt, fehlende Initiative sollte nicht noch belohnt werden. Wird z.B. bei H4 doch auch gerne gefordert.
Könnten Sie mal konkret werden? Welche vorsorglichen Maßnahmen hätte man bei dem Chaos denn ergreifen könne, als gleich ein neues zu kaufen, das dann allerdings auch das falsche hätte sein können?

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huerom 14.02.2019, 15:51
91. Überall Rechenfehler

Die Deutsche Umwelthilfe DUH hat 2015 die Forderung nach Dieselfahrverboten mit einem absichtlichen (?) Rechenfehler in die Schlagzeilen gebracht. Dieser Rechenfehler, der die Zahl der Stickoxid-Opfer möglichst hoch erscheinen lassen sollte, wurde über Jahre hinweg in Radio- und Fernsehsendungen sowie in der schreibenden Zunft völlig unkritisch weiterverbreitet. Selbst in die Begründungen von Gerichtsurteilen hat dieser Rechenfehler offenbar Eingang gefunden. Offenbar ist die tatsächliche gesundheitliche Belastung durch Stickoxide so gering, dass beide Seiten nur noch mit Rechenfehlern argumentieren können.

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spon_7933274 14.02.2019, 16:05
92.

Zitat von huerom
Die Deutsche Umwelthilfe DUH hat 2015 die Forderung nach Dieselfahrverboten mit einem absichtlichen (?) Rechenfehler in die Schlagzeilen gebracht. Dieser Rechenfehler, der die Zahl der Stickoxid-Opfer möglichst hoch erscheinen lassen sollte, wurde über Jahre hinweg in Radio- und Fernsehsendungen sowie in der schreibenden Zunft völlig unkritisch weiterverbreitet. Selbst in die Begründungen von Gerichtsurteilen hat dieser Rechenfehler offenbar Eingang gefunden. Offenbar ist die tatsächliche gesundheitliche Belastung durch Stickoxide so gering, dass beide Seiten nur noch mit Rechenfehlern argumentieren können.
Wollen Sie dem unseriösen Hr. Dieter Köhler nacheifern, indem Sie peinliche Lügen und Halbwahrheiten verbreiten?

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Nörgelkopf1 14.02.2019, 16:38
93. Das ganze Gerede ist doch überflüssig,

Dieselmotoren können sauber gemacht werden, der ADAC hat das bewiesen. Das ganze ist doch nur Betrug am Autofahrer und am Bürger der nun Filter spielen muss. Wann merkt das endlich unser Verkehrsminister?

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arr68 14.02.2019, 16:47
94. Ooh wie Schaaade!

Aber ein Lungenfacharzt oder ein Minister muss ja nicht rechnen können, dafür gibt's Kasierer an der Kasse. Kompetenz auf allen Seiten. Ich Frage mich nur noch, welche Patienten diese 100 Ärzte noch aufsuchen, schließlich müssen ihre asthmatischen Erkrankungen doch nicht auf äussere Einflüsse beruhen, sondern sind bestimmt nur Einbildung.

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Trollflüsterer 14.02.2019, 16:50
95. Expertenmeinung des Tages

Zitat von datenreisender
nicht um Feinstaub sondern um Stickstoffdioxid... geht es hier im Artikel! Dabei atmet der Mensch bei jedem Atemzug Stickoxid aus. Soll man das nicht einfach verbieten? (Achtung: Sarkasmus!)
Nein, es geht in dem Artikel und in der Untersuchung um beides.
Und dass sie scheinbar so gar keine Ahnung vom Thema haben, beweisen sie im Satz danach. In der Atemluft ist N2, ein ungiftiges Gas.
Thema ist aber NO2, und das ist ein stark giftiges Gas.

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Trollflüsterer 14.02.2019, 16:54
96.

Zitat von edhoc
Nicht die Autoren sind wichtig, sondern der Inhalt! ....
Genau, der wichtige Inhalt ist unwissenschaftlich falsch dargestellt und dass 2 der 4 Leute der "Studie" von der Autoindustrie kommen,
macht die ganze Sache noch glaubwürdiger.
Und das über der 97% der Fachleute anderer Meinung sind sicher auch.

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Trollflüsterer 14.02.2019, 17:00
97.

Zitat von closius
In der Stellungnahme der Lungenärzte, alles anerkannte Fachleute, ging es um NOx, nicht um Feinstaub. Dass sich da ein Rechenfehler eingeschlichen hat ist nicht ungewöhnlich, das kann jedem passieren. Es ändert aber nichts an den Schlussfolgerungen. Irgendwelche Rechenfehler lassen sich in fast jeder Veröffentlichung finden.
Klar, um den Faktor 10 verkehrt gerechnet macht doch nichts. Alles voll wissenschaftlich. Wenn es dem eigenen Weltbild dient.
Und natürlich geht es auch um Feinstaub. Nur die Überschriften gelesen?

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Trollflüsterer 14.02.2019, 17:03
98.

Zitat von radler2
... Feinstaub ist wirklich schädlich, bei NO2 gibt es KEINEN tatsächlichen Beweis für tödliche Auswirkungen, die Schädlichkeit wird ausschließlich über Korrelation ermittelt und auch Wichmann sagt dazu, dass NO2 möglicherweise nur ein Indikator ist (und nicht die Ursache). Aber manch einer möchte ja Denkverbot, damit er Autos verbieten kann.
NO" ist in Wirklichkeit ganz harmlos, so richtig?
Stehen sie aber ziemlich alleine mit:
https://de.wikipedia.org/wiki/Stickstoffdioxid

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Trollflüsterer 14.02.2019, 17:09
99.

Zitat von Peter Pots
Rechenfehler? Na und? Die Rechnungen der Lungenärzte dienen nicht der Herausarbeitung neuer und besserer Grenzwerte, sondern ausschliesslich dem Vergleich unterschiedlicher vermuteter Gesundheitsrisiken. ...
Immer wieder erstaunlich, wie man sich angeblich wissenschaftliche Veröffentlichungen mit Rechenfehlern um den Faktor 10
schön reden kann, wenn sie ins eigene Weltbild passen.

Wenn das dann auch noch die Leute sind, die gerne mal mit dem Vorwurf der angeblichen "Lügenpresse" um die Ecke kommen, wird es noch absurder.

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