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Stiftung Warentest: Navis sind oft besser als Apps
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Navigationsgerät oder App - was ist die bessere Wahl? Die Stiftung Warentest hat beides miteinander verglichen. Das Ergebnis zeigt: Welche Lösung die bessere ist, hängt auch vom Fahrer ab.

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sr_97 30.01.2019, 05:53
1. Stand der Technik berücksichtigt?

Die meisten Neuwagen kommen inzwischen mit einer OnBord Lösung, die zudem Android Auto bzw. Apple Car Play unterstützt. Wurde dieser Umstand im Test berücksichtigt? Für mich als Vielfahrer ist Google Maps auf Android Auto der klare Favorit. Ich habe ein großes Display, einfach Bedienung per Touch oder Sprache und extrem zuverlässige Stauprognosen. Ich komme seltenst später oder früher als die erwartete Ankunftszeit an (+/- wenige Minuten). Natürlich muss man die gesammelten Daten berücksichtigen, aber dieser Punkt wurde ja wie oben erwähnt nicht bewertet.

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400Gon 30.01.2019, 05:57
2. Dieselfahrverbotszonen enthalten?

Wurde getestet ob die Umfahrung der Dieselfahrverbotszonen als Option einstellbar ist.
Dies wäre für mich für die nächste Zeit ein wichtiges Kriterium für die Auswahlentscheidung.

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yakobusan 30.01.2019, 06:57
3. Waze

Ich hatte schon diverse Navigationssysteme und Apps, teils für Touren quer durch Europa. In den letzten zwei Jahren hat sich ein ganz klarer Gewinner gezeigt: Waze. Diese App bringt mich auch an Tagen mit Streikenden Zügen pünktlich nach Hause, fast nie landet man im Stau damit. Ich vertraue ihr inzwischen blind...

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Sonderbärchen 30.01.2019, 07:17
4. Klarer Fall...

... Für mich zumindest. Für meinen Mazda war lediglich ein TomTom als Einbaulösung verfügbar. Das kostet jährlich 60 Euro, wer Live-Services dazubucht, blecht nochmal satte 70 Euro dazu. Was ich für satte 130 Euronen bekomme, ist eine langsame, schwerfällig und im Design echt schwache lNavigation, die für Berechnungen oft Minuten braucht und keinerlei Alternativen zur Auswahl stellt. Straßensperren oder Staus melden, vorgegebene Routenführung bewusst ändern oder solche simplen Funktionen, vergessen Sie's. TomTom versucht Sie noch nach 40km auf die ursprüngliche Route, die Sie absichtlich verlassen haben, zurückzulegen. Oder die angebliche Öko-Route: Sie fahren 15km mehr, weil Sie dadurch dennoch 1 min früher am Ziel sind. Öko?? Auf mein ausführliches Feedback beim Anbieter habe ich nie Rückmeldung erhalten.
Resultat: Seit Jahren lasse ich parallel Google Maps laufen, die erheblich genauere, bedienungsfreundlichere und streckenaktuellere Lösung. Und das gratis.

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schrausen 30.01.2019, 07:22
5. Realtest

Wir haben vor kurzem in Finnland den Test gemacht. Mit dem Navigationsgerät wären wir falsch geführt worden, dank Google Maps ging es in die richtige Stadt. Aber auch nur deshalb, weil Finnland eine stabile Funkabdeckung hat. In Deutschland nicht denkbar.

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cghuebner 30.01.2019, 07:40
6. ipad als navi

Ich habe bei Urlaubsfahrten schon vieles getestet, und bei mir ist der klare Sieger google maps auf dem iPad. Man sollte aber wissen, dass nur die ipads mit Mobilfunk gps haben. Und einen wirklich guten Halter nehmen. Und schließlich ein bisschen mitdenken, nach meiner Erfahrung ist man dann noch schneller, was dank der guten Darstellung auch recht intuitiv geht.

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ogg00 30.01.2019, 07:57
7. Datenverbrauch?

Da muss man sich mal wieder fragen, ob die Stiftung nicht mit dem Test ü erfordert war. Was ist Datenverbrauch denn für ein Kriterium für ein Navi? Die Menge der Daten ist auch bei Maps so gering, das sollte jeder unterbringen können in Zeiten von GB Flatrates.

Spannender ist doch die Stau Erkennung insbesondere auf Nebenstraßen. Und wie da jemand Google mit Millionen Sensoren (aka Android Handys) schlagen will, soll erst mal einer erklären. Mein neuer BMW mit RTTI, auf das mW auch TomTom zugreift, ist da Google jedenfalls hoffnungslos unterlegen.

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ingohp 30.01.2019, 08:03
8. Gute Stauumfahrung?

Ich konnte mich gerade erst Anfang Januar während des Schneechaos von der Untauglichkeit verschiedener Navigationlösungen überzeugen. Auf dem Hineeg würde ich in Österreich von allen Navis über ein schmales Passsträßchen geschickt, bei 10 cm Schnee auf der Fahrbahn, obwohl es eine nicht ganz so gefährliche Hauptstrecke gegeben hätte, die allerdings 10 Minuten länger dauert. Auf dem Rückweg wollte mich das eingebaute BMW Navi, Google Maps und TomTom App über den gesperrten Fernpaß-Bundesstraße schicken. Wäre ich nicht von der Hotelwirtin auf die Sperrung hingewiesen worden, wäre ich voll in die Falle getappt. Wozu gibt es TMC und Live Verkehrsmeldungen, wenn Straßensperrungen, die seit 2 Tagen bekannt sind nicht von den Navis berücksichtigt werden? Meine Konsequenz:
Bei Schneefall nie mehr über die Fernpaß-Bundesstraße und am Abend vor der Urlaubsfahrt die Verkehrsmeldungen der Automobilclubs studieren und anschließend die beste Route mit Zwischenzielen eingeben. Sonst wird man irgendwohin geschickt.

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jarrah 30.01.2019, 08:09
9. Wo sind die guten Offline-Apps?

Getestet wurde offenbar nur eine nicht repräsentative Auswahl von Apps, wobei viele davon keine Offline-Navigation unterstützen. Was ist mit "Magic Earth" oder "Sygic", um nur zwei andere Beispiele von Apps zu nennen, die eine flotte Offline-Navigation sowie die Berücksichtigung von Verkehrsmeldungen bieten, teils sogar komplett kostenlos? Solche Apps schlagen leistungsmäßig und preislich jedes Navi. Und bieten weltweite Karten in der Regel ohne Aufpreis. Es ist mir ein Rätsel, warum diese Apps nicht berücksichtigt wurden.

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