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Stiftung Warentest: Navis sind oft besser als Apps
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Navigationsgerät oder App - was ist die bessere Wahl? Die Stiftung Warentest hat beides miteinander verglichen. Das Ergebnis zeigt: Welche Lösung die bessere ist, hängt auch vom Fahrer ab.

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chrissie 30.01.2019, 12:48
50. Offline-Karten

Es sei daran erinnert, dass google-maps die Funktion bietet mit offline-Karten zu navigieren, damit braucht man nicht unbedingt ein Netz. Das klappt ganz hervorragend!

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Knacker54 30.01.2019, 12:50
51. Von Garmin gab es mal

eine wie ich finde, sehr überzeugende Lösung: Ein HeadUPDisplay (HUD), welches aus einem mit Bluetooth anzusteuerndem Mini-Beamer bestand und dem Kartenmaterial auf dem Handy, welches jederzeit über WLAN gratis upzudaten ist. Das Handy steuert über Bluetooth den Minibeamer an, der die wesentlichen Naviinfos in das (ausgesuchte) Blickfeld in der Windschutzscheibe spiegelt - einfach Klasse das Teil. Zusätzlich hat man noch die "normalen" Navifunktionen auf dem Handy und somit ein Navi, was man auch in anderen Autos oder sogar auf dem Fahrrad nutzen kann. Tolle Sache, die auch der Verkehrssicherheit zugute kommt, da der Blick nicht von der Fahrbahn abgewendet werden muss. Wahrscheinlich zu gut und deshalb nicht mehr im Handel.

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Ronald Dae 30.01.2019, 12:53
52. Waze rules

Ich empfehle die Waze App. Dort kann jeder jederzeit eine Streckenmeldung machen und anderen könne sie sehen (Mobile Blitzer, Polizeikontrollen etc.)

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Nania 30.01.2019, 13:09
53.

Zitat von karlo1952
wenn Apps besser wären als Navis. Die werden ja schliesslich exakt für diesen Zweck hergestellt. Meine Erfahrung mit einer App war, dass och immer bereits über einer Kreuzung hinüber war, bis das lehme Ding mir sagte, ich solle abbiegen. Da sind Navis schon um einiges schneller.
Da habe ich genau die gegenteilige Erfahrung gemacht: Unpräzise Navigationsgeräte (egal, ob on-board oder nicht), die einem in komplizierteren Autobahnkreuzen erst viel zu spät sagen, wo man hin muss. Mehrfach habe ich daher in den letzten Jahren Umwege in Kauf nehmen müssen, weil ich eben nicht mit 80 und auf einer halbwegs vollen Autobahn über eine durchgezogene Linie nach rechts rüber ziehe. Da ist Google bei mir in den letzten Jahren viel zuverlässiger gewesen, auch im Übrigen was das Umfahren von Staus und Alternativrouten anbelangt. Unser letztes on-board-Navi im Mietwagen hat uns nach 45 Minuten Fahrzeit dann schön in eine Sackgasse lotsen wollen.

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g.s-sanet 30.01.2019, 13:38
54. Wieso?

Für mich ist es schon nicht mehr erstaunlich, mit welcher Regelmäßigkeit die Medien Meinungsmache betreiben. Hauptsache es steht Google drauf, schon hat man 80% der Bevölkerung davon überzeugt, daß sie richtig liegen.
Mit dem Navigator habe ich eine kostenlose App, gratis Kartenupdaten, Schnüffelgoogle bleibt draußen, und die Karten sind alle auf meinem Gerät, also keine Gebühren und Funklöcher. Und wer keine 8 Sekunden mehr Zeit hat bis die Route berechnet ist, merkt eh erst an nassen Füßen, daß er im Rhein gelandet ist statt am gewünschten Ziel.

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krustentier120 30.01.2019, 13:54
55. Verrückte Geräte

Beruflich nutze ich ein aktuelles 460 € LKW Garmin, dessen Akku schon direkt nach dem Auspacken keine 30 Sekunden durchhält. Die Anzeige ist schwer verständlich und anstelle des kostenfreien TPEG Signals der ARD sendet Garmin ein eigenes TPEG Signal, das natürlich bei der Anschaffung mitfinanziert wird. Google Maps hat mich dafür auch bei einem 300 km entfernten Ziel über Schotterwege geführt. Geld ausgeben würde ich für sowas nicht mehr. Immerhin stimmt Googles Ankunftszeit immer sehr genau. Danke an die Kommentatoren: Waze werde ich mir mal anschauen.

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sotraluz 30.01.2019, 14:35
56.

Die zuverlössigste und billigste Navigiation ist es, die günstigste Strecke vor der Abreise mittels Starßenkarte zu wählen und dabei auch gleich Alternativen parat zu haben. Spart Stress beim Fahren und führt sicher zum Ziel.

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U. Sielaff 30.01.2019, 14:59
57. Meinten Sie:

"Spart Stress beim Fahren und führt sicher in den nächsten Stau"? Sorry, das ist aber beim heutigen Verkehrsaufkommen keine sinnvolle Alternative. In den 70ern mag das noch gegangen seni, heutzutage leider nicht mehr. Zumindest nicht, wenn man nicht nur sonntags zum Cafe in den nächsten Kurort tuckern will....

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emil7685 30.01.2019, 15:24
58.

Zitat von noch_ein_forenposter
Die meisten Kriterien verstehe ich ja, aber warum bitte ist bei einem Navi die Akkulaufzeit wichtig? Das Teil ist doch sowieso über den Zigarettenanzünder mit Strom versorgt. Weder Navis noch Handys sind für den Dauerbetrieb (Bildschirm) über Akku tauglich.
Hä? Mein Android-Smartphone läuft mit einer Akkuladung im Navi-Betrieb gute zwölf Stunden. Ich stecke das so gut wie nie an den Zigarettenanzünder an.

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lrkn 30.01.2019, 15:28
59. Fakten zu Navis

1. Sowohl Google Maps als auch TomTom können Offline Navigieren. Auf die TomTom Geräte lassen sich Karten von der ganzen Welt über die heimische Internetverbindung runterladen. Auch auf die TomTom App können Karten runtergeladen werden. Bei Google Maps lassen sich regionale Karten auf das Handy runterladen und dann kann man Maps offline nutzen.
2. Waze gehört nicht Zuckerberg sondern Google.
3. Die Verkehrsmeldungen auf den Navis kommen aus 3 Quellen. Von den örtlichen Verkehrsleitdiensten, von Verkehrsüberwachung (Induktionsschleifen, Verkehrskameras, Sensoren) und von Bewegungsprofilen von Mobilfunknutzern und den Geräte/App-Nutzern. Alle modernen Navis nutzen alle 3 Quellen.
4. Wenn eine Störung, Blockade oder Stau nicht in einem Navi angezeigt werden, hat es verschiedenste Gründe. Eine Störung kann z.B. von einer Verkehrsleitstelle nicht verarbeitet worden sein. Wenn dann diese Störung/Sperrung nicht angezeigt wird ist es die "Schuld" der Leitstelle und nicht der Navis. Oder ein Stau kann sich gerade erst gebildet haben und die Daten wurden noch nicht verarbeitet oder übertragen.

Mein Fazit: Als Taxifahrer vertraue ich TomTom. Es ist für einen professionellen Autofahrer im städtischen Gebiet die zuverlässigste Stauinformationsquelle. Jemanden der nur selten ein Navi nutzt würde ich Google Maps empfehlen.

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