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Stiftung Warentest: Navis sind oft besser als Apps
DPA

Navigationsgerät oder App - was ist die bessere Wahl? Die Stiftung Warentest hat beides miteinander verglichen. Das Ergebnis zeigt: Welche Lösung die bessere ist, hängt auch vom Fahrer ab.

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emil7685 30.01.2019, 15:32
60.

Zitat von Plasmabruzzler
(...) Ein Smartphone neuester Generation verbraucht dank großem Display und enormer Rechenpower oft mehr Strom, als der Trafo über den Zigarettenanzünder liefern kann (teils nur 500mA - 1A). "
Wie soll das rechnerisch gehen?
Ein iPhone7 braucht weniger als 2W auf Vollast (Full HD-Video mit maximaler Bildschirmhelligkeit).

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Nania 30.01.2019, 15:40
61.

Zitat von sotraluz
Die zuverlössigste und billigste Navigiation ist es, die günstigste Strecke vor der Abreise mittels Starßenkarte zu wählen und dabei auch gleich Alternativen parat zu haben. Spart Stress beim Fahren und führt sicher zum Ziel.
Nein, sorry, das stimmt einfach nicht.
Erstens muss ich für Google kein Geld bezahlen und zweitens ist eine Straßenkarten alles andere als zuverlässig. Dort finde ich gar keine Angaben über Stau oder alternative Routen, die vielleicht aufgrund der Verkehrssituation (Baustelle, Unfall etc.) gerade angesagt wären.
Und ohne Beifahrer ist das Fahren nach Straßenkarte auch eher nicht so einfach, denn wenn Sie dann mal in unbekannte Gefilde fahren, müssen Sie eigentlich ziemlich regelmäßig auf den Straßenatlas schauen. Wenn Sie allerdings zu den Leuten gehören, die sich sämtliche Ab- und Auffahrten sowie Abbiegevorgänge merken, dann ist Ihre Aussage vielleicht noch irgendwie zu verstehen.
Ansonsten ist das pure Romantisierung vergangener Zeiten, die vergisst, wie wir mit den Straßenkarten hantiert haben und wie schwierig es war, eine Route zu einem abgelegenen Bauernhof im Vorfeld festzulegen. Wir haben auf Urlaubsfahrten früher regelmäßig durch die Straßenatlanten geblättert und dann länger gebraucht, weil es eben nicht die optimale Route war....

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Zorpheus 30.01.2019, 16:42
62. Here hat auch keinen Datenverbrauch.Und Tablets haben größeres Display

Sorry, aber die Geräte sind ihr Geld nicht wert, wie ich auch an den Kommentaren hier lese.
Mit kostenlosen Apps ist man flexibler, spart sich ein zusätzliches Gerät, und natürlich das Geld.
Datenvebrauch bei Here ist 0, wenn man die Karten vorher runterlädt. Man kann einfach ganz Deutschland oder andere Länder auf dem Handy speichern. Staumeldungen kosten natürlich minimal Daten.
Bei Google Maps kann man auch Karten vorher runterladen, allerdings immer nur Ausschnitte. Wenn man das nicht tut ist der Datenverbrauch trotzdem nicht erwähnenswert.
Und das Display ist kein Argument. Es gibt Autohalterungen für 7 Zoll-Tablets. Vielleicht auch für noch größere, hab ich noch nicht geschaut.

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marsupilama 30.01.2019, 16:54
63. lahme app?

Zitat von karlo1952
Meine Erfahrung mit einer App war, dass och immer bereits über einer Kreuzung hinüber war, bis das lahme Ding mir sagte, ich solle abbiegen. Da sind Navis schon um einiges schneller.
Da dürfte eher das Handy das lahme Ding gewesen sein, als die App.
Die Apps auf meinen IOS Geräten sind jedenfalls deutlich schneller als alle Navis die ich bisher hatte.
Moderne Handys haben die bessere Hardware, wie auch die Stiftung Warentest festgestellt hat.

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112211 30.01.2019, 17:52
64.

Zitat von Plasmabruzzler
Here WeGo wurde ja im Test berücksichtigt. Und beim Datenverbrauch geht es nicht allein um das partielle Nachladen der Karten, sondern um Stauerkennung, Straßensperrungen usw. Und da gibt es Navis, die mehr und mal weniger hungrig sind. Wer auf solche Sachen verzichten kann, lässt es einfach bleiben und nimmt ein Navi mit Karten für seine Region. [...] Ein Smartphone neuester Generation verbraucht dank großem Display und enormer Rechenpower oft mehr Strom, als der Trafo über den Zigarettenanzünder liefern kann (teils nur 500mA - 1A). "Gute" Trafos kosten dann locker 20 EUR, die dann auch mehr als 2A über den USB-Port bringen. Einfach mal anklemmen ist nicht. Bei solch hohem Stromfluss wird das Gerät sowie der Akku sehr warm - bei hohen Temperaturen im Sommer kann das Gerät davon Schaden nehmen.
Ich habe nicht geschrieben, dass Here nicht getestet wurde. Mir ging es um die Unterscheidung offline und online. Während Navis typischerweise offline funktionieren, ist das bei Apps eher nicht der Fall. Bei Here (und noch einigen anderen) geht aber beides: offline UND online.

Mein Kommentar bezieht sich auf diese Textstelle:
"Demnach sind die Navigationsgeräte die bessere Wahl für Vielfahrer. Sie bieten ein großes Display, und die meisten Navi-Funktionen benötigen kein Mobilfunknetz. Dadurch sparen sie Datenvolumen, da die Karten auf dem Gerät vorinstalliert sind."

Bezogen auf den Stromverbrauch haben Sie teilweise recht. Es ist aber nicht allein das Ladegerät, auch das richtige Ladekabel ist entscheidend. Meine Erfahrung: je kürzer das Kabel, umso besser lädt das Smartphone. Wenn dann noch, wie bei Here, Flugzeugmodus beim Navigieren reicht, reicht der Strom von der Buchse im Auto.

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bushmills 30.01.2019, 17:52
65. Es gibt doch eine beträchtliche Anzahl "offline"-fähiger apps

Keine davon scheint getestet worden zu sein, darum ist der beschriebene pauschale Vorteil der dedizierten Navis "Weniger Datenvolumen" hinfällig bei Wahl einer entsprechenden app. Einige können lediglich Kartenmaterial auf dem Gerät speichern, benötigen zur Routenberechnung allerdings Internet. Andere können vollständig offline arbeiten (Windy Maps, Maps.me, Karta u.a.), und dabei selbst umfangreiche wikipedia "POI"s verfügbar halten (OsmAnd+). Die Auswahl der apps gibt mir den Eindruck, als ob diese so vorgenommen wurde, dedizierte Geräte im vergleichsweise besseren Licht dastehen zu lassen. Jedenfalls kommt der angebotene Leistungsumfang üblicher dedizierter Geräte nicht an das verschiedener apps heran (nach Verwendung mehrerer Fahrzeug- und nautischer GPS-Geräte sowie etwa einem Dutzend apps). Dennoch erwäge ich wieder die Anschaffung eines dedizierten Navis - allerdings aus bedienungstechnischen Gründen: Spezifische Motorradnavis lassen sich auch mit Handschuhen an den Händen bedienen, was bei Mobiltelefonen/Tablet spezielle oder speziell präparierte Handschuhe erfordert.

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bushmills 30.01.2019, 18:59
66. Zum Datenverbrauch ..

wird von vielen Foristen an die Datenmenge gedacht - diese ist tatsächlich allermeistens nicht so tragisch, dass daraus ein schwerwiegender Nachteil für nicht-offlinefähige Navigationsapps entstände (entstünde?). Vergessen werden sollte aber nicht, dass Navis natürlicherweise unterwegs eingesetzt werden - inklusiv in Regionen, in denen schlechte bis gar keine Internetabdeckung besteht. Im Fall von ausgedehnten Funklöchern fällt jegliche Datenübermittlung weg, egal ob geringfügig oder massiv. Das kann sich z.B dadurch zeigen, dass die sich verschiebende Karte bei fortlaufender Bewegung am Rand lediglich einen weißen Streifen, oder auch nur sehr grobe "base map", ins Bild holt - nicht zu vergessen, dass solche Navigationsapps nicht nur im relativ dicht besiedelten (und damit keine großen Gebiete ohne Abdeckung) Deutschland bzw. Westeuropa benutzbar sind/sein sollen. Aber manche (also spezifisch einer) Netzanbieter tun sich auch in Deutschland außerhalb der Ballungsgebiete etwas schwer.

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durchsichtig 30.01.2019, 20:40
67. Becker und Maps

Meine Becker Navis haben mich seit Jahren bis auf ein paar kleine Schnitzer bisher immer überzeugt. Schöne Darstellung, gute und schnelle Führung, Updates klappen.
Nebenbei lasse ich mich von Maps per Android Auto leiten. Funktioniert hervorragend. Maps nutze ich mit InEars auch auf dem Motorrad als Navi in der Westentasche. Auch das überzeugend.
Irgendjemand schlägt hier Waze vor... nicht im Ernst, oder?

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ghp2 30.01.2019, 21:17
68.

Ich nutze Locus map mit offline Karten. Es gibt zwar auch einen Routenplaner, aber ich plane meine Routen selber und wenn ich weiß wo ich bin.............

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Fruusch 30.01.2019, 22:20
69. Google Maps

bietet auch eine Möglichkeit, offline zu navigieren. Dazu muss man halt vor der Fahrt die Route planen und dann die Karte auf dem Gerät speichern, was je nach Größe einige Dutzend bis einige Hundert MB an Speicherplatz braucht.
Für mich ist die günstigste Kombination das kostenlose Google Maps auf meinem Handy, das ich per Android Auto auf das Touchdisplay meines Autos lege und von dort aus sehr bequem steuern kann. Per Sprachsteuerung kann ich auch geplante Routen verändern oder neue Ziele eingeben, ohne die Hände vom Steuer nehmen zu müssen - ein riesiges Plus gegenüber TomTom und ähnlichem teuren Quark.

Wenn nicht gerade eine Autobahn komplett gesperrt ist und absehbar ist, dass dieser Zustand eine Weile anhält, würde ich übrigens von einer Stauumfahrung dringend abraten. Im Allgemeinen erspart man sich dadurch höchstens wenige Minuten, im Schlimmsten Fall steht man dann nicht auf der Autobahn, sondern staut sich auf der Landstraße durch die kleinen Ortschaften, wo die Anwohner natürlich höchst erfreut sind, dass ihnen die schönen Stickoxide frei Haus geliefert werden. Ich habe es auch schon selbst erlebt, dass ein teures Navi (natürlich TomTom) mich nach einer halben Stunde Irrfahrt durch die Pampa genau an der Stelle wieder auf die Autobahn in den Stau geführt hat, wo ich vorher abgefahren war...

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