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Stiftung Warentest: Navis sind oft besser als Apps
DPA

Navigationsgerät oder App - was ist die bessere Wahl? Die Stiftung Warentest hat beides miteinander verglichen. Das Ergebnis zeigt: Welche Lösung die bessere ist, hängt auch vom Fahrer ab.

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xysvenxy 30.01.2019, 22:22
70.

Zitat von wombie
Für das Fahrrad ist ein Smartphone mit ordentlicher Akkulaufzeit und osmand mit openstreetmaps Karten sehr geeignet. Da ist jeder Wildschweinpfad oder Strommasten zur Orientierung eingezeichnet.
Nö, für das Rad sind Computer wie der Wahoo Elemnt Bolt sehr geeignet.

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karlkadaveraas 30.01.2019, 23:13
71. Da gut >95% meiner gefahrenen Strecken

wiederkehrende Strecken sind brauche ich das Navi nur in Ausnahmefällen (Urlaubsreisen mit dem PKW).
Für diese Fälle habe ich seit etlichen Jahren (gefühlt über 10 Jahre) ein Navigon easy 20 das mir bei fremden Strecken gute Dienste leistet und das mich immer ans Ziel gebracht hat.
Sich für die "offenen" 5% Strecken extra ein Smartphone anzuschaffen finde ich wenig nachhaltig und wenig zielführend.

Ich bleibe bei meinem Navigon - gutes Gerät.

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neutron76 30.01.2019, 23:23
72. Scout oder früher Skobbler

Damit konnte man schon vor knapp 10 Jahren weltweit netzunabhängig OpenStreetMaps basiert für kleines Geld navigieren. Das hat auch bei Reisen in die USA prima Dienste geleistet. Wegen der aktuellen Staudaten und dem gigantischen Datenreservoir kommt aber hierzulande im Alltag fast nicht an Google vorbei... leider.

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jarrah 30.01.2019, 23:26
73. HUD, TomTom und Vielfahrer

Nach Lektüre der Diskussion :
1. Head-up-Display bieten auch kostenlose oder günstige Apps an, auf jeden Fall Magic Earth und Sygic. Beide sehr gut.
2. Die günstige App Sygic nutzt Karten von TomTom, um Gegensatz zu TomTom selbst zahlt man aber nur ein einziges Mal und danach nie wieder.
3. "Die Apps wiederum sind für Gelegenheitsnutzer gedacht", meint die Stiftung Warentest. Wer so einen Unsinn verzapft, zeigt nur, dass er herzlich wenig Ahnung hat von den Bedürfnissen von Vielfahrern. Ich gehöre dazu, viele meiner Freunde auch - und trotz guter eingebauter Navis in unseren Autos (bei mir sogar mit kostenlosen Updates!) nutzen wir fast immer die Apps, hauptsächlich die beiden genannten, denn diese sind deutlich aktueller (v.a. Magic Earth wegen der OSM-Karten), präziser (im Gegensatz zum Navi nutzt das Handy nicht nur GPS, sondern auch Glonass und Beidou, damit komme ich weltweit problemlos durch) und schneller im Umsetzen aktueller Verkehrsmeldungen. Genau das ist für Vielfahrer Gold wert, ganz zu schweigen von Funktionen wie der Einbindung der digitalen Adressbücher in die Navigation... Während ich beim Navi Adressen händisch eintippen müsste, reicht beim Handy die Angabe des Kontakts (ggf auch per Sprachsteuerung).

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held.mobile 31.01.2019, 07:27
74. And the winner is

"...dahinter folgt die kostenlose Navi-App Maps von Google ("gut" 2,2), die bei Routenberechnung, Routenführung und Stauprognose die beste Note von allen Apps erhält."

Welche anderen Anforderungen hat man an ein Navi?

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okrogl 31.01.2019, 08:45
75.

Zitat von Plasmabruzzler
Magic Earth ist ein gutes Beispiel - denn die App braucht keine abenteuerlichen Berechtigungen und ist frei von Tracking-Modulen usw.
Wie man sieht, interessiert dieser Punkt (immer noch) keinen. Für mich kommt daher nur Offlinenavigation in Frage, weil ich nicht will, dass die Hersteller von mir Bewegungsprofile erstellen.
Viele scheinen sich nicht bewusst zu sein, dass heute sogar Fahrzeughersteller alle möglichen Daten über die Nutzung des Fahrzeugs sammeln.

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emil7685 31.01.2019, 09:11
76.

Zitat von okrogl
Wie man sieht, interessiert dieser Punkt (immer noch) keinen.
Mir ist das in der Tat ziemlich egal. Ich gehe sehr sparsam mit meinen "realen" Daten um und daher ist es mir wurscht, wenn Google Bewegungsprofile von meiner auf "Peter Musterman, Schlossallee 23" registrierten Prepaid-SIM-Karte im Smartphone erstellt.

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cabeza_cuadrada 31.01.2019, 09:15
77. Offlinenavigation

Zitat von okrogl
Wie man sieht, interessiert dieser Punkt (immer noch) keinen. Für mich kommt daher nur Offlinenavigation in Frage, weil ich nicht will, dass die Hersteller von mir Bewegungsprofile erstellen. Viele scheinen sich nicht bewusst zu sein, dass heute sogar Fahrzeughersteller alle möglichen Daten über die Nutzung des Fahrzeugs sammeln.
umfährt aber keine Staus. Muss jeder für sich entscheiden. Wer weiß wann ich wohin gefahren bin ist mir persönlich völlig egal.

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neutron76 31.01.2019, 09:37
78. Stauvorhersage geht nur mit Nutzerdaten

Ich finde die Kommentare der Leute, die nur Offline navigieren möchten, amüsant. Gerade die Nutzerdaten sorgen dafür, dass Google einen über manchen Schleichweg umleiten kann, der einem Zeit einspart.

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Pickle__Rick 31.01.2019, 10:03
79.

"Die getesteten Geräte stammen allesamt von Tomtom oder Garmin und kosten zwischen 159 und 380 Euro"

Das Smartphone ist im Jahr 2019 gegeben. Das hat man, von einer kleinen Minderheit mal abgesehen, in der Regel bereits. So gesehen stellt sich für die meisten Menschen gar nicht die Frage ob man in einer Smartphone oder ein Navi investiert.
Ich wüsste nicht was ein Navi können sollte bzw. welche Eigenschaft es haben könnte um die Differenz zwischen 1 € (für den China Handyhalter) und 159 € auszugleichen. Irgendwelche Apps braucht man nicht wirklich. Bereits die einfache Navifunktion von Google Maps ist so gut und umfangreich, dass es schwierig wird den Mehrpreis auszugleichen. Über die Connect-Funktionen viele modernenr PKW kann man sie auch direkt über den Wagen bedienen bzw. anzeigen lassen.
Bei der Aktualisierung des Kartenmaterials kommt einfach kein Navihersteller mit. Google weiß heute schon von der Baustelle die man morgen irgendwo in die Landschaft setzt (um dort wochenlang nichts zu machen). Da habe ich Karten von "richtigen" Naviherstellern erlebt, die selbst mit dem neuesten Updates noch nichts von neuen Streckenführungen wussten, die seit 2 Jahren bestanden. Auf einer f*cking Autobahn. Für mich kommt so ein Teil nicht in die Tüte.
Ja ja ich weiß, Google Datenkrake, Neuland....

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