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Stiftung Warentest: Viele Fahrradhelme bieten zu wenig Schutz
Stiftung Warentest

Fahrradhelme sollen bei einem Unfall Leben retten, doch verlässlichen Schutz bieten offenbar die wenigsten: Bei einer Untersuchung der Stiftung Warentest konnten nur drei von 18 Modellen überzeugen. Ein hoher Preis garantiert dabei noch keine Sicherheit.

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kugelsicher 30.07.2015, 13:15
1. Nein,

das ist keine subkutane Maßnahme um den Deutschen eine Helmpflicht überzustreifen. Das ist einfach ein Test.

Nur für den Fall, dass dieser Argwohn gleich wieder, wie schon oft, hier kommt.

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snetrem 30.07.2015, 13:24
2. Beziehungen

Hoffentlich haben die investigativen Journalisten des Spiegel auch mal geprüft, welche Beziehungen es zwischen der "Intelligent Mobility GmbH" - dem Hersteller des Testsiegers und der "pemag Treuhand AG" gibt, deren Firmenlogo im Bild auf dem Teststand zu sehen ist. Oft lassen sich die Testkriterien und Testsiege bei der Stiftung nämlich auf eine Art erklären, die wenig mit ihrem eigentlchien Auftrag zu tun hat. Aber wer legt sich schon mit der allmächtigen Stiftung an...

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casparman 30.07.2015, 13:54
3. Tja...

... jeder der halbwegs intelligent ist weiss, dass lediglich Vollintegralhelme guten Schutz bieten, alles andere ist völliger Mumpitz und schützt den Kopf allenfalls vor ner kleinen Platzwunde wenn man aus dem Stand umfällt... Denn die wirklich ernsten Kopfverletzungen betreffen Kiefer-, Wangen- und Nasenknochen sowie den Nacken und die Schädelbasis... oder warum tragen Motorrad- und Mountainbiker wohl Vollintegralhelme? Diese Art von Fahrradhelm wird lediglich für Menschen hergestellt, die alles fressen, was ihnen die Industrie hinwirft...

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3-plus-1 30.07.2015, 14:00
4. Placebo-Vergleich

Entweder ein Helm bietet vernünftigen Kopfschutz bei Stürzen oder er taugt für körperliche Anstrengung (Hitzeabfuhr).
Erstes bieten Motorradhelme, denn die können auch fast ganz dicht sein, da sich der Fahrer bei weitem nicht so anstrengt, wie auf dem Fahrrad, und die Luft durch den Fahrtwind reingepustet wird.

Jetzt hat aber manch Radler eine irrationale Angst, wenn er mit dem Rad die selbe Geschwindigkeit erreicht, wie beim 100m Lauf. Dafür baut nun eine Industrie Styroporhütchen, die ein Gefühl vermitteln sollen ohne zum Hitzeschlag zu führen.
Bei Stürzen helfen ist unter den Voraussetzungen kaum möglich, eher wird der Hebel auf die Nackenwirbelsäule durch die Kopfumfangvergrößerung erhöht. Richtig gefährlich wird der "Fahrradhelm" dann aber, wenn er so ein aerodynamisches "Bürzel" hinten hat. Wenn man damit nämlich in der Kurve den Reifenkontakt verliert und auf dem Rücken über den Boden rutscht, wird es RICHTIG gefährlich für die Wirbelsäule. Es gibt schon einen Grund warum (gute) Motorradhelme hinten glatt und rund sind: Sie sollen auf dem Asphalt gleiten.

Und noch etwas zu dem Vergleich Motorrad und Fahrradhelm: Fahrradhelme, die spektakulär zerbrechen, zeigen damit NICHT, dass sie vor schweren Verletzungen geschützt hätten sondern nur, dass sie brüchig wie ein Baise waren, um weiter die Angst der Träger zu schüren. Echte (!) Helme sind so konstruiert, dass die Aussenschale nahezu nie zerbricht (und dass Innematerial die Kraft aufnimmt)

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kugelsicher 30.07.2015, 14:01
5. falsche Verleumdung

Zitat von snetrem
Hoffentlich haben die investigativen Journalisten des Spiegel auch mal geprüft, welche Beziehungen es zwischen der "Intelligent Mobility GmbH" - dem Hersteller des Testsiegers und der "pemag Treuhand AG" gibt, deren Firmenlogo im Bild auf dem Teststand zu sehen ist. Oft lassen sich die Testkriterien und Testsiege bei der Stiftung nämlich auf eine Art erklären, die wenig mit ihrem eigentlchien Auftrag zu tun hat. Aber wer legt sich schon mit der allmächtigen Stiftung an...
Sie scheinen ja ein ganz intelligenter zu sein, zumindest was das Behauptungen aufstellen betrifft.
Für das richtige Recherchieren hat es dann aber scheinbar nicht mehr gereicht.
Auf der Maschine steht nicht "pemag" sondern pewag!
Und das sind die hier:
http://www.pewag-group.com/
Die stellen Maschinen, Schneeketten etc. her.

Was diese Maschine zum Testen mit dem Testsieger Helm zu tun haben soll, dürfen sie uns ruhig erklären, anstatt halbgare Andeutungen zu machen.

Und zur SW. Sie werfen ihr Korruption vor. Haben sie dafür auch nur einen stichhaltigen Beweis?
Bisher hat es in all den Jahren noch keiner geschafft, der SW Käuflichkeit zu belegen. Es versucht erst keiner.
Aber sie haben die Beweise? Her damit.

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kugelsicher 30.07.2015, 14:10
6.

Zitat von casparman
... oder warum tragen Motorrad- und Mountainbiker wohl Vollintegralhelme? Diese Art von Fahrradhelm wird lediglich für Menschen hergestellt, die alles fressen, was ihnen die Industrie hinwirft...
Wenn sie schon latent hochmütig mit dem Wort intelligent hantieren, sollten sie selber aber bitte schon dem Anspruch entsprechen.

Ja warum tragen Motorradfahrer (übrigens beileibe nicht alle) Integralhelme?
Vielleicht weil sie auch mal 200 o.ä. fahren?!

Mountainbiker tragen also Integralhelme.
Schauen wir mal:

https://www.google.de/search?q=mount...IVidEUCh0teAVz

Was sie meinen, die einen tragen, sind die, die sich mit 50 kmh den Berg "runter stürzen".

Geht es um die im Straßenverkehr bzw. bei diesem Test?!

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ohgottogott 30.07.2015, 14:21
7. Sinnfrei

Die Belüftung des Testsieger-Deckels ist also "akzeptabel"... aber doch wohl nur, wenn man möglichst jede Form der Anstrengung auf dem Rad vermeidet. Zumindest wäre das mal mein Spontanurteil, wenn ich mir Menge, Größe und Anbringung der Lüftungslöcher anschaue.
Beim "bester sportlicher Helm" fällt sofort der Plastikspoiler vorne in Auge. Der dürfte meines Wissens eher ein Sicherheitsrisiko im Aufschlagfall darstellen als irgendeinen erkennbaren Nutzen

.. und in dem Stil gehts munter weiter.
Mal ganz abgesehen davon , dass hier Placebos getestet wurden, wie schon ein Vorposter korrekt feststellte

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billhall 30.07.2015, 14:25
8.

Muss jetzt jedes Jahr diese unsägliche Verkaufsmasche für Fahrradhelme angeworfen werden? Zitat: "Jeder Helm mindere das Verletzungsrisiko deutlich gegenüber dem Fahren ohne Helm, so die Prüfer." Also das wage ich doch mal erheblich zu bezweifeln, bei den allermeisten Stürzen ist der Kopf überhaupt nicht beteiligt und da ist es dann völlig egal ob ich eine Bademütze, einen Styroprdeckel oder einen Integralhelm auf habe.

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fritzstark 30.07.2015, 14:30
9. kein seitlicher Schutz

Seit mein Schädel geöffnet wurde (trepanation an der rechtrn Schläfe wg. Aneurysma-Clipping) misstraue ich Radlhelmen und trage entweder einen Motorrad-Jethelm oder einen Snowboard-Helm der seitlich schützt und auch Regen abhält.

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