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Strafen für Verkehrsverstöße: SPD-Innenminister fordern einkommensabhängige Bußgelder
DPA

"1000 Euro und mehr" will Niedersachsens Innenminister Pistorius laut Medienberichten von Verkehrsrowdys verlangen, die Höhe des Bußgelds soll sich dabei am Einkommen orientieren. Die CDU lehnt den Plan ab.

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bs2509 24.11.2016, 12:21
1. Typisch CDU

in der Schweiz und Finnland funktioniert dies seit Jahren, nur in der BRD sträuben sich die Christdemokraten.
Da stellt sich automatisch die Frage, ist unter den Rasern zu viele Klientel anzutreffen ?
Wahrscheinlich wird das der Fall sein.

Jemand der viel Geld verdient lacht doch über das bisherige System . . . die "drehen noch eine Ehrenrunde" um sich zu amüsieren.
Aber vielleicht tut sich doch etwas.

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Ver Nunft 24.11.2016, 12:27
2. Vernünftiger Vorschlag

Es gibt andere Länder die Verkehrssünder in schweren Fällen auf ähnliche Weise bestrafen. Ich würde mir es auch für Deutschland wünschen. Gerecht wäre es wenn eine Strafe im Verhältnis zu den Möglichkeiten steht. Andernfalls erkaufen sich einige günstig das Recht zum Rowdytum.
Aber komisch wie man eine variable Strafe auch als "eine Art Zusatzsteuer für Reiche durch die Hintertür" sehen kann.

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sameagle 24.11.2016, 12:37
3. Einkommensabhängig? Was für ein Blödsinn!

Setzt dir Bussgelder hoch und fertig! Grundsätzlich sollte man sich ja wohl sowieso an die Verkehrsregeln halten, oder? Bei der Höhe der Bussgelder kann es doch nicht darum gehen ob es sich jemand "leisten" kann oder nicht. Es geht darum ob man die Verkehrsregeln einhält oder nicht. Bussgelder in Deutschland sind lächerlich niedrig, da können wir uns gerne ein Vorbild an anderen Ländern nehmen, inkl. Beschlagnahme und Verwertung des Fahrzeugs bis zur Bezahlung oder eben auch Nichtbezahlung.

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torren 24.11.2016, 12:38
4. Alternative

Alternativ wäre ich auch gerne für eine Zusatzsteuer für Reiche durch die Vordertür zu haben. Kein Problem.

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Mikrohirn 24.11.2016, 12:41
5. Die arme Verkäuferin

ist ja nicht gezwungen, Verstöße gegen die StVO zu begehen. Mit den Bußgeldern soll sie ja gerade vom z.B. Falschparken abgehalten werden, damit ich meinen Lamborghini ins Parkverbot stellen kann. Das Bußgeld, das ich dafür zahle, ist die Belohnung für die Ordnungshüter, damit die mir den Parkplatz freiräumen. Und wenn die Verkäuferin es doch wagt, mir meinen Stellplatz im Parkverbot zu nehmen, bekommt sie ein für sie saftiges Knöllchen, kann sich weniger Sprit leisten und kommt mir mit ihrer lahmen Nuckelpinne beim sportlich Fahren nicht in die Quere. Ah, die Welt ist schön!

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hlschorsch 24.11.2016, 12:43
6. Hauptsache Falschparken bleibt billig

Was ich mir wünschen würde: dass Deutschland mal das Parken auf Geh- und Fahrradwegen vernünftig ahndet. Das Knöllchen ist in einigen Städten inzwischen billiger als die Parkgebühren. In anderen Ländern kostet der SUV auf dem Radweg richtig Geld.

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pluto159 24.11.2016, 12:44
7. Typisch CDU

Das ist für die CDU doch wieder typisch. Indirekte Reichensteuer, die dicken Autos mit den PS müssen die sich ja vom Munde absparen und können dann nicht mehr den dicken Strafzettel noch zusätzlich begleichen.. .." Nein wie unsozial". .. Sie könnten ja einfach sich nichts zu Schulden kommen lassen. Ausserdem zahlen ja Alle, nur nach dem Gehaltsscheck.

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monolithos 24.11.2016, 12:44
8.

Zitat von sameagle
Bei der Höhe der Bussgelder kann es doch nicht darum gehen ob es sich jemand "leisten" kann oder nicht.
Eben deswegen sollen die Bußgelder ja einkommensabhängig gestaltet werden. Damit es den Besserverdienenden genauso weh tut wie dem Mindestlöhner.

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Ersti1 24.11.2016, 12:55
9. Typisch CDU, warum?

Zitat von bs2509
in der Schweiz und Finnland funktioniert dies seit Jahren, nur in der BRD sträuben sich die Christdemokraten. Da stellt sich automatisch die Frage, ist unter den Rasern zu viele Klientel anzutreffen ? Wahrscheinlich wird.....
Abgesehen davon, wen etwas funktioniert, muss es noch lange nicht gut sein.

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