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Strafzettel im Ausland: Wer nicht zahlt, kommt oft davon
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Eigentlich sollten Knöllchen und Blitzer-Tickets seit 2015 in Europa konsequent und landesübergreifend geahndet werden. Doch noch klappt das nicht, wie ein Bericht der EU-Kommission zeigt.

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bausa 23.11.2016, 12:40
1.

Freie Fahrt für freie Bürger in der EU.Hätte mich auch gewundert,wenn in de EU auch mal konsequent etwas umgesezt wird.Aber nichtmal einfache Verkehrsdelikte können geahndet werden.

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Phil41 23.11.2016, 12:42
2.

gut so. kann ja nicht sein, dass europäische zusammenarbeit nur dann klappt, wenns ums ausnehmen der bürger geht...

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mcpoel 23.11.2016, 13:31
3. Faire Widerspruchsregelung...? Fehlanzeige!

Warum wird nur über das Eintreiben der Bußgelder diskutiert. Wer gegen eine Knolle aus dem Ausland Widerspruch einlegen will, zahlt dennoch fast immer drauf, weil Behörden dazu Inkassounternehmen nutzen und die Gebühren auch bei erfolgreichem Widerspruch anfallen. Sowas steht nicht im Artikel...

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zeisig 23.11.2016, 14:04
4. Mir scheint, Sie prozessieren gerne.

Zitat von mcpoel
Warum wird nur über das Eintreiben der Bußgelder diskutiert. Wer gegen eine Knolle aus dem Ausland Widerspruch einlegen will, zahlt dennoch fast immer drauf, weil Behörden dazu Inkassounternehmen nutzen und die Gebühren auch bei erfolgreichem Widerspruch anfallen. Sowas steht nicht im Artikel...
Warum müssen Sie gegen "eine Knolle aus dem Ausland" gleich Widerspruch einlegen? Wenn Sie Strafen nicht akzeptieren wollen, dürfen Sie sich nicht über entstehende Prozesskosten beschweren.
Stellen Sie sich vor, durch Ihren Widerspruch würden keine Kosten entstehen. Dann könnte ja jeder kommen und erst mal abwarten. Und die ausländischen Behörden dürfen dann ihrem Geld hinterherlaufen ?

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michaelXXLF 23.11.2016, 14:10
5.

Zitat von mcpoel
Warum wird nur über das Eintreiben der Bußgelder diskutiert. Wer gegen eine Knolle aus dem Ausland Widerspruch einlegen will, zahlt dennoch fast immer drauf, weil Behörden dazu Inkassounternehmen nutzen und die Gebühren auch bei erfolgreichem Widerspruch anfallen. Sowas steht nicht im Artikel...
Genau, Abzocke!
Sich einfach an die Regeln zu halten scheint keine Option zu sein.

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noalk 23.11.2016, 14:33
6. Täuscht der Eindruck?

Denn den habe ich, dass Deutschland mit der Umsetzung mal ausnahmsweise ganz vorne dabei ist und beim Kassieren ausländischer Knöllchen in D äußerst bereitwillig hilft.

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xees-s 23.11.2016, 14:38
7.

Für die lieben Besucher in Wien, wer kein Parkticket hat als Ausländer bekommt gratis die Parkkralle. Da muss man dann nicht eintreiben im Nachbarstaat.
Und Grenznah an Autobahnen gibt es jetzt wesentlich mehr Frontblitzer für die einspruchsfreudigen Deutschen, da hat man gleich die Blitzer verdreifacht. Und wer besonders schlau ist bei IG-L zu schnell zu sein, das kostet doppelt so viel wie normal. Warum wohl die Österreicher selten zu schnell fahren und fast nur von Deutschen, Ungarn oder Slvoaken überholt werden, um dann 5 km weiter von der Zivilstreife am Strassenrand stehend angehalten worden sein. Wer mehr als 50 km/h zu schnell war, geht Grundsätzlich zu Fuß weiter, das Auto wird sichergestellt wenn kein weiterer mit gültigem Führerschein an Bord ist. Da hilft keine Ausrede oder 10 Faches Bußgeld.

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warum_nicht? 23.11.2016, 14:40
8.

Zitat von noalk
Denn den habe ich, dass Deutschland mit der Umsetzung mal ausnahmsweise ganz vorne dabei ist und beim Kassieren ausländischer Knöllchen in D äußerst bereitwillig hilft.
Mein überteuertes, qualitativ schlechte Foto aus Deutschland habe ich aber auch ins Ausland bekommen, hat nicht mal 4 Wochen gedauert ;-)

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cor 23.11.2016, 15:04
9. Sie sind des Staates liebster Bürger

Zitat von michaelXXLF
Genau, Abzocke! Sich einfach an die Regeln zu halten scheint keine Option zu sein.
Genau. Arbeiten, Rechnungen bezahlen, zwischendurch auch mal Knöllchen und dann den Löffel abgeben. Weiter so.

Ich halte durchaus einen nicht geringen Anteil von Strafzetteln und Blitzer-Tickets für Abzocke. Diese sollen unter dem Vorwand eines vermeintlichen Problems die Stadtkasse füllen sollen und sind übrigens fest eingeplant im Jahresbudget (schon allein daran merkt man, dass es nix mit Sicherheit zu tun hat). Es gibt zig beispielsweise zig Blitzer, die an Stellen aufgestellt werden, die nicht mal ansatzweise der Sicherheit dienen. Kommen Sie z.B. mal nach Stuttgart und ich zeig Ihnen mindestens 20 davon.

Aber machen Sie nur so weiter. Nur nichts hinterfragen. Alles akzeptieren. Einfach abnicken und gut ist.

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