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Straßenverkehr: Zahl der getöteten Radfahrer steigt deutlich
Arnulf Stoffel/ DPA

Im ersten Halbjahr des Jahres 2019 starben weniger Menschen im Straßenverkehr - die Zahl der getöteten Radfahrer stieg dagegen um elf Prozent.

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PH-sauer 22.08.2019, 09:42
10. Einseitige Schuldzuweisungen auf die PKW-Fahrer wäre unrecht

Als Autofahrer beobachte ich eine zunehmende Misachtung grundsätzlicher Verkehrsregeln durch Radfahrer oder das Ignorieren der realen Verkehrslage.
Beispielsweise das Nichtbenutzen von Radwegen, das Schneiden unübersehbarer Kurven auf Landstraßen (Rennräder), Alte Menschen, die nicht in der Lage sind, das Rad zu führen. Das überqueren roter Ampeln, rechts überholen und den Linksabbieger zu ignorieren. Ich will nicht einseitig die Schuld zuweisen, aber der Wildwuchs hat auch hier nachhaltig zugenommen. Auch Radfahrerflucht ist typisch. Ich finde, es sollte, wie in Holland, Radkennzeichen geben.

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flopi3 22.08.2019, 09:42
11. Kein Wunder ...

..., dass mehr Radfahrer umkommen. Erstens ist der Radverkehr gewachsen, aber viel wichtiger: immer mehr Radfahrern scheinen Verkehrsregeln völlig egal zu sein. In Großstädten ist schlicht eine komplette "Wild-West-Mentalität" entstanden nach dem Motto: "Ich fahre Rad, also habe ich Vorfahrt und das Recht auf meiner Seite".
Da bleiben mehr tödliche Unfälle nicht aus. Helfen tut da nur eins: Mehr Verkehrskontrollen und deutlich höhere Strafen.

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dawuidesiach 22.08.2019, 09:44
12. Schade, .

liegt aber vllt. auch daran, dass neben den üblichen Gefahren für Radfahrer die Anzahl deutlich zugenommen hat. Was ja positiv zu werten ist. Interessant wäre da Verhältnis Anzahl Radfahrer zu Todesfällen im Jahresvergleich.

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andrehe 22.08.2019, 09:44
13. Verkehrswende?

Radwege, die auf die Straße gemalt werden, sollte es nicht mehr geben. Der Autoverkehr sollte in den Städten deutlich reduziert und beruhigt werden. Auch der mit Bordstein getrennte Fahrradweg ist nicht mehr sicher, da einparkende Autos oft darüber fahren und Radfahrern gefährlich nahe kommen. Man könnte den Parkraum umwidmen und dort Fahrradparkplätze (U-Stangen) hinsetzen. LKWs haben ein Problem mit der Sicht, da wäre eine Verlagerung des Güterverkehrs auf die Bahn geboten. Maßnahmen für den Klimaschutz und Gesundheitsschutz (Atemluft in Städten) helfen auch, Unfälle von Radfahrern zu reduzieren. Packen wir es endlich an!

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Moone 22.08.2019, 09:46
14. Unachtsame Autofahre und Kamikaze Radfahrer

Ich und meine Frau fahren beide mit dem Rad zur Arbeit. Für uns die größte Gefahr Unachtsamkeit. Ich wurde fast überfahren weil ein Autofahrer beim Rechtsabbiegen nicht geschaut hat. Aber viele Radfahrer fahren wie die Irren. Rote Ampeln sind denen egal , aufm Gehweg und in der falschen Richtung ist mittlerweile ganz normal. Da muss einfach mehr gemacht werden.

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unixv 22.08.2019, 09:46
15. Die Tage ...

konnten wir von einen Träumer aus Berlin hören, Autos müssen einen Abstand von einem und einem halben Meter abstand zum Fahrrad /Roller halten!

150cm Abstand im Straßenverkehr? ob dieser Politiker schon mal mit dem Auto auf unseren Straßen war? Ist wie mit der Armlänge Abstand, dümmer geht kaum noch!

Ich bin für mehr Fahrradwege!

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max.stein 22.08.2019, 09:47
16. Radfahrer

Subjektiv betrachtet, fällt mir schon auf, dass Fahrradfahrer sich immer wilder im Strassenverkehr bewegen - dies trifft nach meiner Beobachtung (München) auch für ältere Teilnehmer zu. Dass dies nicht ohne Folgen bleibt, kann man m.E. nicht ausschließlich dem motorisierten Verkehr anlasten. Auffallend ist jedoch das Fehlen der Polizei, das Autofahrer ganz offensichtlich immer rücksichtsloser werden lässt.

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Bourgeois2000 22.08.2019, 09:48
17. Da fragt man sich natürlich, warum?

Als Großstädter sehe ich mehr Menschen Fahrrad fahren. Liegt es daran oder sind das alles nur ebike-Fahrer?
Dass sich der Verkehr ansonsten verändert hat, erscheint mir unwahrscheinlich.

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axel_roland 22.08.2019, 09:48
18. Kein Wunder

Die meisten Radfahrer denken, dass die StVo nur für Autofahrer gilt und beschweren sich selbst dann noch, wenn sie es sind, die einem die Vorfahrt nehmen und man scharf bremsen muss. Ich bin selbst beides - Auto- und Fahrradfahrer und muss sagen, dass der Durchschnittsautofahrer um Längen umsichtiger und vorsichtiger agiert als der Durchschnittsfahrradfahrer. Klar - Ausnahmen gibt es leider auch da und das mit drastischeren Konsequenzen - trotzdem fahren viele Radfahrer schlicht und ergreifend grob fahrlässig.

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etlamu 22.08.2019, 09:49
19. Vielleicht fahren dieses Jahr auch viel mehr Menschen Fahrrad,

da das Wetter schön ist und das Fahrradfahren im kommen ist. Es wird ja diskutiert, die Städte fahrradfreundlicher zu machen.. Diese Angabe fehlt hier. Man muss das in Beziehung mit der Gesamtzahl der Fahrradfahrer setzen. Dies erinnert mich an die Angabe eines Anbieters, der seine Verkaufszahlen vervierfacht hatte und zwar von 4 Einheiten auf 16 Einheiten. Firmen mit Millionenumsätzen müssen sich dagegen sehr anstrengen, um dieses Ziel zu erreichen.

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