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Straßenverkehr: Zahl der getöteten Radfahrer steigt deutlich
Arnulf Stoffel/ DPA

Im ersten Halbjahr des Jahres 2019 starben weniger Menschen im Straßenverkehr - die Zahl der getöteten Radfahrer stieg dagegen um elf Prozent.

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zausi 22.08.2019, 09:49
20. Trauringe Bilanz

Leider ist es in zwischen auch so, dass viele Radfahrer denken, sie können sich alles erlauben weil sie nicht rechtlich belangt werden können, wenn sie nicht festgehalten werden, mangels Kennzeichnung.
Rote Ampeln überfahren, mit Speed über Zebrastreifen, Handy am Wickel, in nicht freigegeben Einbahnstraßen einfahren und dann noch Frech werden und Mittelfinger usw. Könnte am Tag hunderte Bilder machen. Braucht man sich nicht wundern. Hilft auch kein Fahrrad Helm und noch mehr bevorzugen,wenn immer weniger drunter steckt.

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gipfel 22.08.2019, 09:50
21.

Meine persönliche Erfahrung ist, dass zum einen Radwege extrem schlecht ausgebaut sind. Oft enden sie plötzlich oder haben eine gefährliche Streckenführung. Zum anderen benehmen sich viele Radfahrer gerade so als gehöre ihnen die Straße ganz alleine und jeder andere Verkehrsteilnehmer muss auf den Radfahrer achten, denn er fährt schließlich Fahrrad.

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derleibhaftige 22.08.2019, 09:52
22. Todesmutig

Wenn ich sehe, wie todesmutig sich viele Radfahrer beinahe täglich auf Hauptverkehrsstraßen in der Großstadt bewegen. Manche glauben anscheinend tatsächlich, die permanente Vorfahrt für sich gepachtet zu haben, Rotlichtverstöße gehören fast wie selbstverständlich schon dazu. Wenn das überall im Land so ist, dann verwundert der Anstieg der Unfallzahlen nicht wirklich.

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varesino 22.08.2019, 09:53
23. Klimawandel?

Zwei Warmjahre in Folge lockten die Menschen auf das Fahrrad. Das Pedelec propagiert von Fahrradindustrie und Medien lockt eine neue Klientel auf das Fahrrad. Mit den Pedelecs legt dieser Typ Radfahrer mehr Strecke zurück.
Und wenn man sich diese "zusätzlichen" Radler anschaut, viele fahren einfach riskant. Bsp. von heute morgen.
Eine Mutter mit Pedelec und Kind im Kindersitz. Beide mit Helm. Abschüssige Strecke, fädelt sich mit 30 kmh wackelig in die Linksabbieger Spur ein, statt die Kreuzung sicher an der Fußgänger-Ampel zu überqueren.
Oder die Unkenntnis von Rad und Feldwegen. Viele diese Radler navigieren per Goggle auf ihrem Smart-Phone und fahren dann auf einer vielbefahrenen Landstrasse anstatt auf dem parallel laufenden asphaltieren Wirtschaftsweg.

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hileute 22.08.2019, 09:53
24. Mehr Fahrradfahrer gleich mehr verunglückte

aus dieser Gruppe, ist doch klar. Fff sei Dank, dass jetzt mehr Leute das Klima durch Fahrradfahren retten wollen

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ollineu55 22.08.2019, 09:54
25. Anmerkung

Durch die Überbevölkerung, die auch hier wie Krebs um sich greift (siehe Wohnungsnot), gibt es zu viele Verkehrsteilnehmer. Der Anteil der Pedelec-Fahrer hat ebenso zugenommen. Sehr viele Rentner düsen plötzlich mit 30 kmh durch die Gegend, wo sie vorher nur 6 kmh schafften.
Eine Helmpflicht und eineTempolimit für das Zweirad muss her, wenn man die Unfälle tatsächlich reduzieren will. Fahrradfahrer, die nach einem Unfall in Lebensgefahr schweben, sind in mehr als 70 Prozent aller Fälle schwer am Kopf verletzt und eine Geschwindigkeit von 15 kmh ist für manchen nur gerade noch machbar. Reicht also.

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quader 22.08.2019, 09:56
26. Kein tragfähiges Verkehrskonzept

Einfach Fahrräder und Schwerverkehr auf die gleichen Pisten scheuchen, das ist kein vernünftiges Verkehrskonzept. In Großstädten einfach Tempo 30 überall fordern, das legt nur den Verkehr lahm.
Einfach alle verschiedenen Verkehrsteilnehmer gegeneinander ausspielen und aufzuhetzen, das fördert nur Streit und Ärger.
Wir müssen in den Städten miteinander auskommen und brauchen vernünftige Überlegungen, wieviele Verkehrsteilnehmer müssen von wo nach wo?!
Z.B. Hauptverkehrsachsen, wo auch Tempo 50 möglich ist, auch Pendler müssen berücksichtig werden.
Z.B. Kiezgebiete, wo kein Schwerverkehr rein darf
Z.B. Regelungen, wo Schwerverkehr lang darf

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deus_ex_machina 22.08.2019, 10:00
27.

Zitat von kritischer-spiegelleser
Sie meinen überall Vorfahrt zu haben. Und dann knallt es eben. Man sollte eine Verkehrspolitik machen die die alle Verkehrsteilnehmer als gleichberechtigte Partner darstellt. Zur Zeit werden Radfahrer zu oft bevorzugt.
Nicht schlecht, das am häufigsten dahergeplapperte, nachweisbar falsche und mit Abstand dümmste "Argument" dieses mal erst als viertes, sonst schafft es das in der Regel unter die Top 3.


Zitat: " Bei Unfällen mit einem Pkw war der Radfahrer nur zu 24,7 % und bei Unfällen mit Güterkraftfahrzeugen nur zu 19,7 % der Hauptverursacher des Unfalls."
- Statistisches Bundesamt, Kraftrad- und Fahrradunfälle im Straßenverkehr, 2017


So lange sich in den Köpfen der ewiggestrigen Automobilsaurier hartnäckig der Gedanke hält, man können Radfahrer einfach nach Herzenslust niedermähen, die seien schon irgendwie selber Schuld, werden sich die Unfallzahlen auch nicht positiv entwickeln. Es sei denn, der Gesetzgeber unternimmt etwas.

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Athlonpower 22.08.2019, 10:00
28. Immer mehr Autos und Lkw´s, der Platz auf den Straßen bleibt gleich

Ist ja auch kein Wunder, die Schrottkisten, egal ob Pkw oder Lkw werden immer mehr und der Platz bzw. die Straßen dagegen nicht, also wird der Platz für jeden Verkehrsteilnehmer immer weniger und nachdemdie Fußgänger ja meist ihren Fußweg haben, werden halt die schwächsten Verkehrsteilnehmer von den SUV und Lkw plattgemacht,

auch weil viele Schrottkistennutzer die Straße als ihr alleiniges zu benutzenden Fahrweg ansehen, vor allem die Fahrer großer Schrottkisten wie SUV und Handelsverteter-BMWs und -Audis scheren sich einen Dreck um so Gedöns wie Vorfahrtregeln, Geschwindigkeits- begrenzungen und Mindestabstand, gerade mit großen Fahrzeugen scheint auch jegliche Rücksichtnahme im Straßenverkehr abhanden gekommen sein, es wird vorsätzlich rücksichtslos gefahren, weil man keine Konsequenzen zu befürchten hat, - siehe Smartphonenutzung, Parken wo man will - und auch die Justiz ist leider viel zu oft auf der Seite der Täter, weil die Opfer sich meistens nicht mehr wehren können,

es ist schlicht und einfach Krieg auf der Straße und die Schwachen werden rigoros plattgemacht, oder wie es die Kanzlerdarsteller und ihre von der Automobilindustrie bezahlten Politikverräter äh -vertreter ausdrücken würden, das regelt der Markt, übersetzt, die Starken werden überleben:-)

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bluebill 22.08.2019, 10:00
29. Wundert mich nicht

Wenn ich sehe, wie gedankenlos und halsbrecherisch viele Radfahrer unterwegs sind, ist es eher erstaunlich, dass nicht viel mehr passiert. Tumbe Ego-Shooter, die offenbar alle Wahrnehmungssinne verloren haben und sich für unbesiegbar und unverletzlich halten. Ich schätze, dass zumindest in Städten die allermeisten Radunfälle von den Radlern selbst verursacht werden. Rote Ampel missachtet, Vorfahrt abgeschnitten, rechts überholt, gegen die Fahrtrichtung gefahren, am liebsten noch ohne Licht. - Wer als Verkehrsteilnehmer wahr genommen werden will, muss sich auch als solcher verhalten. Regeln sind für alle da, und sie wurden mit gutem Grund erlassen. Wer die Regeln bewusst missachtet und denkt, er stünde darüber, der macht sich zum Outlaw. Er verzichtet auf den kollektiven Schutz. Und lebt gefährlich.

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