Forum: Auto
Straßenverkehr: Zahl der getöteten Radfahrer steigt deutlich
Arnulf Stoffel/ DPA

Im ersten Halbjahr des Jahres 2019 starben weniger Menschen im Straßenverkehr - die Zahl der getöteten Radfahrer stieg dagegen um elf Prozent.

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uhrentoaster 22.08.2019, 10:04
40.

Zitat von kritischer-spiegelleser
Sie meinen überall Vorfahrt zu haben. Und dann knallt es eben. Man sollte eine Verkehrspolitik machen die die alle Verkehrsteilnehmer als gleichberechtigte Partner darstellt. Zur Zeit werden Radfahrer zu oft bevorzugt.
Radfahrer werden also im Land der Autolobby bevorzugt. Was ist denn das für ein Getrolle? Sinnvoll ist es vor allem, die Gefahren beim Radfahren zu verringern, in dem man mehr Radwege baut, bereits vorhandene Radwege sicherer macht und egoistische Autofahrer daran hindert, dass sie Radwege zuparken.

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luftflotte 22.08.2019, 10:04
41. Falscher Eindruck

Zitat von kritischer-spiegelleser
Sie meinen überall Vorfahrt zu haben. Und dann knallt es eben. Man sollte eine Verkehrspolitik machen die die alle Verkehrsteilnehmer als gleichberechtigte Partner darstellt. Zur Zeit werden Radfahrer zu oft bevorzugt.
Auch wenn es einem als Autofahrer so vorkommt, als würden die Radler oft die Regeln missachten, ist es so, dass bei Unfällen mit einem PKW zu 75 % die Pkw-Fahrer die Schuld tragen. Fakt: https://www.runtervomgas.de/verkehrsteilnehmer/artikel/verkehrsunfaelle-von-radfahrern.html

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travelflo 22.08.2019, 10:05
42. Fun Fact

Laut Polizei-Statistik von Berlin sind bei Unfällen Rad/Auto in der Mehrzahl die Autofahrer Verursacher. Soviel zum Thema Radfahrer sind selbst Schuld. Die Menschen sind alle gleich, egal ob zu Fuß, Rad oder Auto.

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Gumbalaya 22.08.2019, 10:05
43. Faktoren

Mehr SUV's und Brummer bei denen die Lenker überfordert sind, reduzierte Sicht haben?
Mehr Radfahrer?
Mehr e-velos mit den entsprechenden neuen Gefahren (speed, Dichte)?
Zunahme der Verkehrsteilnehmer?

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xyz2018 22.08.2019, 10:06
44. Kein Wunder...

denn immer mehr Städte verlagern den Radweg vom Bürgersteig auf die Straße, mit dem Argument, es würde bezüglich der Unfallzahlen kein Unterschied machen - So geschehen hier in Frankfurt. Allerdings ist nun die Gefahr viel größer, an den parkenden Autos vorbeizufahren, die entweder urplötzlich rangieren, oder bei denen die Türen unvermittelt geöffnet werden. Diese unverantwortliche Politik, ist eines der Schandflecken der "Grünen Lokalpolitiker" hier, über die ich mich extrem aufrege. Im Streitgespräch mit einem verantwortlichen Lokalpolitiker (als Anlieger einer Straße, bei der umgemodelt wurde), wurde mir erklärt, dass die Stadt grüner werden soll. die freiwerden Flächen auf den Gehwegen genutzt, um mehr Grünfläche anzubauen. Grünfläche gegen steigende Opferzahlen im Straßenverkehr, Applaus, Applaus!

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Spiegelleserin57 22.08.2019, 10:06
45. richtig...

Zitat von flopi3
..., dass mehr Radfahrer umkommen. Erstens ist der Radverkehr gewachsen, aber viel wichtiger: immer mehr Radfahrern scheinen Verkehrsregeln völlig egal zu sein. In Großstädten ist schlicht eine komplette "Wild-West-Mentalität" entstanden nach dem Motto: "Ich fahre Rad, also habe ich Vorfahrt und das Recht auf meiner Seite". Da bleiben mehr tödliche Unfälle nicht aus. Helfen tut da nur eins: Mehr Verkehrskontrollen und deutlich höhere Strafen.
und auch Versicherungen und Kennzeichnungspflicht ebenso wie TÜV für diese Räder!
Erst dann kann sich ein reales Bild ergeben.

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spon-facebook-1049022215 22.08.2019, 10:06
46. Wieviele

Wieviele dieser toten Radfahrer sind die Folge von Selbstüberschätzung und rigoroser Regelignoranz? Ach halt, ich vergaß, die Schuld des Unfalls mit dem verboterweise in den toten Winkel eingefahreren Radfahrers wird ja immer dem LKW-Fahrer aufgebrummt! Die Statistik wird so völlig verfälscht.

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alang1001 22.08.2019, 10:07
47. Augen auf!

Zitat von kritischer-spiegelleser
Sie meinen überall Vorfahrt zu haben. Und dann knallt es eben. Man sollte eine Verkehrspolitik machen die die alle Verkehrsteilnehmer als gleichberechtigte Partner darstellt. Zur Zeit werden Radfahrer zu oft bevorzugt.
Na, dann schlage ich Ihnen mal vor sich auf ein Rad zu setzen und durch zb Hamburg zu fahren.
Und dann dabei mal darüber nachzudenken wer in unseren Städten penetrant bevorzugt ist.
Kleiner Tip, es sind weder Radfahrer noch Fußgänger ...

Und dann schauen Sie sich mal an wie das in anderen Länder aussieht, zb Holland oder Dänemark.

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Chrizzl 22.08.2019, 10:08
48. Unerträglich.....

Wie hier im Forum wieder polarisiert wird! In der eigentlichen Meldung geht es überhaupt nicht darum, wer was Schuld ist....Aber fast jeder ist der Meinung, dass Er/Sie als Rad- oder Autofahrer genau weiß, wer Schuld trägt. Ich fahre jährlich ca. 4000 Km mit meinen Fahrrädern durch und um Köln. Natürlich kommen mir da Autofahrer, Fußgänger und auch andere Radfahrer verkehrswidrig in die Quere (teilweise lebensgefährlich!). Allerdings sitzte ich eben nicht täglich im Auto und ärgere mich über die weiteren Verkehrsteilnehmer in einer Verkehrs-Katastrophen-Stadt wie Köln. Dementsprechend ist es mein subjektiver Eindruck als Radfahrer. Es nützt allerdings alles nichts: Im Zeitalter von ständig wachsenden Städten, Klimaproblemen und Lärmbelästigungen ist das Fahrrad die fairste Möglichkeit der Fortbewegung und gehört einfach mehr unterstützt und gefördert!

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Hagbard 22.08.2019, 10:08
49.

Zitat von kritischer-spiegelleser
Sie meinen überall Vorfahrt zu haben. Und dann knallt es eben. Man sollte eine Verkehrspolitik machen die die alle Verkehrsteilnehmer als gleichberechtigte Partner darstellt. Zur Zeit werden Radfahrer zu oft bevorzugt.
Das sehe ich anders.
Ich bin in beiden Welten zu Hause - wie vermutlich viele von uns. Von einer Bevorzugung der Radfahrer kann bei weitem nicht gesprochen werden. Viele Radwege sind allenfalls ein Provisorium - manchmal nicht mal das. Wir leben nach wie vor in einem Auto-Land.
Es gibt genau so viele Stinkstiefel unter den Radfahrern, wie unter den Autofahrern. Mit dem Finger auf die anderen zu zeigen und zu pauschalisieren, hilft nichts. Im Gegenteil, das verschärft die Konfliktlage.
Letzten Endes sind Radfahrer gegenüber Autofahrern immer noch die schwächeren Verkehrsteilnehmer, für die man als Autofahrer natürlich ein Stück Verantwortung übernimmt, sobald man losfährt.

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