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Straßenverkehrsordnung: Parken auf Fahrradstreifen soll härter bestraft werden
Alexander Heinl/ DPA

Radfahrer besser schützen - mit höheren Strafen für Autofahrer: Das fordert der Grünenpolitiker Al-Wazir im SPIEGEL. CSU-Verkehrsminister Scheuer plant schon eine Änderung der Straßenverkehrsordnung.

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sucher533 25.05.2019, 08:24
1. Vor 10 Jahren bin ich in Berlin...

... noch Fahrrad gefahren. Heute nehme ich lieber das Auto. Die Gefahren durch andere Radfahrer, die sich an keine Regeln halten, hat stark zugenommen. Leider sehe ich auch immer seltener Fahrrad-polizisten. Im Auto fühle ich mich sicherer, die höheren Kosten nehme ich dafür in Kauf.

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frankfurtbeat 25.05.2019, 08:26
2. letztendlich ...

letztendlich ist das Strafmass in der BRD noch immer viel zu entspannt.
Geschwindigkeitsüberschreitungen in Italien, Österreich, Frankreich kosten richtig Geld - bei uns noch immer zu wenig.
LKW und Fahrtzeitenüberschreitungen - letztendlich eine Bombe auf der BAB müssten im mittleren 4-stelligen Bereich geahndet werden bzw. LKW beschlagnahmen. Parken auf Fahrradwegen 500 € und das hört ganz schnell auf. Solange lediglich Beträge unter 100 € verlangt werden wird sich nichts ändern. Erstens wird man kaum erwischt und wenn dann ist das noch zahlbar.

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achim21129 25.05.2019, 08:31
3. Wenn man sieht ...

wie manche Autofahrer Fahrrad- und Fusswege zuparken, wäre ich für temporären Führerschein Entzug und Einzug des Fahrzeugs, einfach um in den Städten wieder Platz zu schaffen. Die Frage ist auch ob man jedem dem Führerschein geben muss oder ob man nicht viel mehr Fahrer aussortieren sollte.

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krawallo 25.05.2019, 08:37
4.

Es würde mich interessieren ob auch die Pflichten der Radfahrer mal kontrolliert werden als da wären Handzeichen beim Abbiegen geben, beim Überqueren des Zebrastreifens absteigen und schieben, Verpflichtet den Radweg benutzen usw.

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frank_n_furter 25.05.2019, 08:42
5. Mehr Kontrollen statt mehr Gesetzte !

Es erscheint mir dringend angebracht zunächst einmal die bestehende Rechtslage durchzusetzen anstatt höhere Strafen zu fordern. Es wird doch kaum kontrolliert. Der Ordnungsdienst hier in Frankfurt leidet unter Personalmangel, weil Angestellte keine bezahlbare Wohnung finden. Außerdem frage ich mich, wie lange diese dussligen Privatradios eigentlich noch ihre Blitzermeldungen über den Äther jagen wollen. Was für eine Geisteshaltung drückt dies aus?

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Sibylle1969 25.05.2019, 08:43
6.

Radstreifen auf der Fahrbahn werden tagsüber oft zum Kurzparken missbraucht. Lieferwagen halten mal schnell, um etwas anzuliefern. Auch DHL und Co sind häufig dabei. Spricht man mal einen der Fahrer an, dann ist da meist null Unrechtsbewusstsein. Die Kurzparker werden meist auch nicht erwischt, höhere Bußgelder dürften da nicht abschrecken. Nur mit einer deutlich höheren Wahrscheinlichkeit, erwischt zu werden, machen höhere Bußgelder Sinn. Und noch was: das Parken auf gemeinsamen Geh- und Radwegen und die Einfahrt in für Autos verbotene Wege wird oft durch Poller verhindert, die aber gerade im Dunklen gefährliche Hindernisse für Radfahrer sind. Hier wird eine Gefährdung für Radfahrer bewusst herbeigeführt, was aber nur nötig ist, weil Autofahrer meinen, sie können überall parken oder reinfahren, wo das Auto reinpasst.

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Einhorn 25.05.2019, 08:43
7.

Was nutzen höhere Tarife, wenn die Gefahr, erwischt zu werden gleich 0 ist? Ja, die meisten Autofahrer wissen nicht einmal, dass man beim Überholen Abstand halten muss. Und sie verstehen auch nicht, dass die Situation zwischen 2 Radfahrern eine andere ist, als zwischen einem SUV und einem Radfahrer. Da wäre es gut, wenn es eine gesetzliche Regelung gäbe, die dann mit entsprechend Tamtam in die Köpfe kommt.

Aber Parken? In der Stuttgarter Innenstadt ist die (einzige) Fahrradstraße eine beliebte Parkecke. Die Chance auf ein Ticket ist minimal, wie überall in der Innenstadt. Gut, Samstagvormittag kann es einen auch mal erwischen, aber sonst eigentlich nicht. Da ist doch der Preis irrelevant - Parken im Parkhaus kostet übrigens 3 Euro/Stunde.

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DiggaAlla 25.05.2019, 08:50
8. Vision zero

Vielleicht sollte man mal darüber nachdenken, wie viele menschen durch alkohol am steuer ums leben kommen statt sich solcher werbegeschenke zu bedienen bzw was alkohol für einen volkswirtschaftlichen schaden anrichtet. Schön wäre es auch wenn radfahrer die verkehrsregeln kennen und beachten würden. Bei ampel rot fährt man nicht, freunde usw.

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karlo1952 25.05.2019, 08:50
9. Ich dachte der Mindestabstand von 1,5 Metern

gilt bereits. Wenn nicht, wird es höchste Zeit das gesetzlich zu regeln. Jeder Verkehrsteilnehmer, der mit seinem Fahrzeug auf der Strasse fährt, egal ob berechtigt oder nicht, hat sich an die Verkehrsregeln zu halten. Da ist die Diskussion, ob sinnvoll oder nicht, überflüssig. Und ich Rede hier sowohl als Autofahrer mit jährlich über 50.000 km und Radfahrer mit über 15.000 km. Ich weiss wie fahrlässig mich andere Autofahrer überholen.

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