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Straßenverkehrsordnung: Parken auf Fahrradstreifen soll härter bestraft werden
Alexander Heinl/ DPA

Radfahrer besser schützen - mit höheren Strafen für Autofahrer: Das fordert der Grünenpolitiker Al-Wazir im SPIEGEL. CSU-Verkehrsminister Scheuer plant schon eine Änderung der Straßenverkehrsordnung.

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mikeww 26.05.2019, 10:12
170. Doch!

Zitat von h.weidmann
Wie witzig! Zeigen Sie mir mal, wo sich gelbe Blinkleuchten durchgesetzt haben. Ich sehe die nur in Form von Warnblinkanlagen an PKW, die auf dem Rad- oder Gehweg abgestellt sind.
Technisch haben sich die gelben Blinkleuchten durchgesetzt, sind an jedem Auto. Nur deren Benutzung ist ein ganz anderes Thema...

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quidquidagis1 26.05.2019, 10:50
171. Weil das

Zitat von nawaswohl
Handzeichen geht nicht immer weil zB beladenes Rad oder grad wieder losgefahren und noch nicht genug Schwung. Warum sollte ich absteigen und schieben? Gibt es so eine unsinnige Verplichtung auch für Autofahrer oder Lokführer oder Motorradfahrer? Es gibt keine Verpflichtung den Radweg zu benutzen ausser es wird durch ein blaues Schild geregelt. Leider wird aber auch aus Kostengründen das blaue Schild belassen obwohl die Verpflichtung den Radweg im Gegenverkehr zu benutzen durch entfernung eines Schildes aufgehoben wurde. Eine Seite Pflicht andere nicht. Unabhängig von geparkten Autos.
..Absteigen und schieben es Rades am Zebrastreifen in der STVO so geregelt und bei Missachtung strafbewehrt ist.Acu als Radfahrer sollte man die sTVO kennen!

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pacoeisi 26.05.2019, 10:56
172. Ich fahre im Jahr

30000 Kilometer mit dem Rad und 50000 Kilometer mit dem Auto.
Wenn ich die kritischen Kommentare zu Radfahrern lese, empfehle ich selbst einmal wieder auf das Rad zu steigen. Fehlverhalten von Radfahrern ist zu ahnden, hat jedoch für Autofahrer bestenfalls einen materiellen Schaden zur Folge.
Rücksichtsloses Fahren von Autofahrern gefährdet immer Leib und Leben des Radfahrers. Dieser wird bei einem Unfall fast immer verletzt.
Wer meint, 1,50m Sicherheitsabstand sei in Wohngebieten schon aufgrund der Straßenbreite nicht einzuhalten, hat des Sinn der Norm nicht erkannt. In diesem Fall darf er nicht überholen.
Unbedingt sollten die , die auf die Pflicht zum Benutzen des Radweges pochen, viele dieser einmal selbst erfahren. Durch Split, Baumwurzeln und Bewuchs sind viele Wege nicht gefahrlos zu benutzen.
Auch schätzen Autofahrer gerade beim Einfahren in Kreiseln die Geschwindigkeit von Radfahrern falsch ein.
Als Autofahrer und Fußgänger stören mich in der Stadt Radfahrer auf Fusswegen von wenig befahrenen Nebenstraßen. Auch das Radfahrern erlaubte aber sehr gefährliche Befahren von Einbahnstraßen mit hoher Geschwindigkeit gegen die Fahrtrichtung ist mir ein Rätsel. Nicht selten ist die Parallelstraße gefahrlos in Fahrtrichtung befahrbar aber dieses Privileg wird dickbräsig genutzt. Wirklich gefährlich ist das Nichtabsteigen an Zebrastreifen. Als Autofahrer rechne ich damit, dass sich Personen mit Schrittgeschwindigkeit dem Überweg nähern. Kommt ein Radfahrer mit 20km/h heran, legt er 5,6 Meter in der Sekunde zurück und schießt hinter parkenden Autos, Hecken, Werbewänden oder sonstigen Sichthindernissen hervor.
Wäge ich beide Positionen ab, bin ich aufgrund der um Potenzen höheren Gefährdung der körperlichen Integrität eines Radfahres für hohe Bussgelder und Punkte für das Parken auf Radwegen und die Festschreibung eines Abstandes von 1,5 Meter. Dieser hat sich in der Rechtsprechung jedoch schon etabliert.

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Stäffelesrutscher 26.05.2019, 11:18
173.

Zitat von quidquidagis1
Weil das ..Absteigen und schieben es Rades am Zebrastreifen in der STVO so geregelt und bei Missachtung strafbewehrt ist.Acu als Radfahrer sollte man die sTVO kennen!
Huch! Wie kommen Sie denn auf sowas?
Erstens: Strafbewehrt sind nur die ganz großen Klopper, also Unfallflucht und jemanden Totfahren. Alles andere sind Ordnungswidrigkeiten, die bußgeldbewehrt sind.
Zweitens und vor allem: In welchem Paralleluniversum haben Sie sich Ihre StVO zusammengebastelt? Hier ist der § 26 der hiesigen StVO:

(1) An Fußgängerüberwegen haben Fahrzeuge mit Ausnahme von Schienenfahrzeugen den zu Fuß Gehenden sowie Fahrenden von Krankenfahrstühlen oder Rollstühlen, welche den Überweg erkennbar benutzen wollen, das Überqueren der Fahrbahn zu ermöglichen. Dann dürfen sie nur mit mäßiger Geschwindigkeit heranfahren; wenn nötig, müssen sie warten.
(2) Stockt der Verkehr, dürfen Fahrzeuge nicht auf den Überweg fahren, wenn sie auf ihm warten müssten.
(3) An Überwegen darf nicht überholt werden.
(4) Führt die Markierung über einen Radweg oder einen anderen Straßenteil, gelten diese Vorschriften entsprechend.

Der Paragraph enthält also ausschließlich Vorschriften für Fahrzeuge, die sich auf der Fahrbahn einem Zebrastreifen nähern. Er verbietet keineswegs Radfahrern, die Fahrbahn in weniger als 500, ... 200, ... 20, ... 0,1 Meter Entfernung zum Zebrastreifen zu überqueren. Der Radfahrer muss nur wissen: Er genießt fahrend nicht die Privilegien des Fußgängers auf dem Zebrastreifen. Falls er aber absteigt und schiebt, ist er ein Fußgänger.

In der Praxis sieht das oft so aus: Radfahrer will rüber, Auto ist weit genug weg, Radfahrer fährt, Auto muss nicht bremsen, alles gut. Würde der Radfahrer anhalten, absteigen, schieben, dann wäre der Autofahrer inzwischen fast am Zebrastreifen und müsste hart in die Eisen gehen und bis zum Stillstand abbremsen. Eine lose-lose-Situation für beide.
Wohlgemerkt: Das geht nur gut, wenn die Abstände groß genug sind. Und wenn wir von verständigen Erwachsenen reden. Und nicht etwa von Schulkindern auf dem Rad einerseits und Bleifüßen hinterm Steuer andererseits.

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stampede6000 26.05.2019, 11:20
174.

Zitat von karlo1952
verbohrt wie Autofahrer ihren Fahrweg. Von Rücksicht auf den anderen keine Spur. Es ist doch abwegig, von Paketdiensten, Post etc. zu verlangen, dass sie zuerst einen Parkplatz für ihre Zustellung suchen. Wenn so ein Fahrzeug mal für ein paar Minuten auf dem Radweg steht, fährt man halt einen Bogen um das Fahrzeug, und damit hat es sich. Tut es der Seele gut, sich über solche verständliche Situationen aufzuregen. Den Deutschen offenbar schon.
"Wenn so ein Fahrzeug mal für ein paar Minuten auf dem Radweg steht, fährt man halt einen Bogen um das Fahrzeug" ist ja u.a. das Thema des Artikels: Gefährdung "nur" für ein paar Minuten.
Autos haben ihre Fahrbahn, Rad- und Fußwege gehören nun mal nicht zur Fahrbahn. Wenn ein PKW halten will, hat er dazu seine Fahrbahn. Aber den Fahrer möchte ich sehen, der auf der Fahrbahn hält neben dem Rad-/Fußweg: Getöse der staugestressten Fahrbahnnutzer. Dem geht man dann lieber aus dem Weg und parkt "nebenan". Das nennt man auch Rücksichtslosigkeit. Die ist Deutschlands Problem.

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Stäffelesrutscher 26.05.2019, 11:24
175.

Zitat von pacoeisi
Als Autofahrer rechne ich damit, dass sich Personen mit Schrittgeschwindigkeit dem Überweg nähern. Kommt ein Radfahrer mit 20km/h heran, legt er 5,6 Meter in der Sekunde zurück und schießt hinter parkenden Autos, Hecken, Werbewänden oder sonstigen Sichthindernissen hervor.
Abgesehen davon, dass Sie auch mit Joggern und 15 km/h rechnen müssen, fällt natürlich eines auf:
»... schießt hinter parkenden Autos, Hecken, Werbewänden oder sonstigen Sichthindernissen hervor.«
Sichthindernisse an Zebrastreifen. Finde den Fehler. Schreiben Sie die Kommune an, damit die parkenden Autos, Hecken, Werbewände oder sonstige Sichthindernisse entfernt werden. Das hilft nämlich auch Schulkindern zu Fuß.

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ich2010 26.05.2019, 11:36
176.

wer sanktioniert eigentlich die wichtigtuer auf ihren rennrädern wenn sie wieder mal einen jogger zu dritt nebeneinander so haaracharf überholen, dass der sich schon fast gezwungen sieht sich mit einem sprung in den graben zu retten?? damit man ja seine geschwindigkeit nicht reduziren muss drängt man lieber fußgänger ab... aber über die pösen autofahrer wird sich kräftig aufgeregt.

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stampede6000 26.05.2019, 11:52
177.

Zitat von herm16
Abstand zum Radfahrer? überall werden die Fahrbahnen verengt. Ich freu mich schon auf die Frontalcrashs, oder soll ich hinter dem Radler bleiben? kommt der Umwelt nicht zugute
Zu Ihrer Frage: ja, natürlich. Letzter Satz: Fahren Sie doch mit dem Rad, DAS kommt der Umwelt zugute!

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stampede6000 26.05.2019, 12:05
178. Nicht durchdacht

Zitat von winki
wer bitte schön zieht die zur Rechenschaft, die ständig auf dem Fußweg fahren? Ein Radfahrschein mit vorherigem Lehrgang wäre dringend nötig. Sanktionen wie bei Autofahrer gehören dazu. Die Autofahrer bezahlen mit ihren Steuern dafür, dass Straßen gebaut und gepflegt werden. Zumindest sollte es so sein. Radfahrer fordern Radwege quasi geschenkt. Im Fordern sind deren Lobbyisten spitze. Mehr kommt von denen nicht.
Ja, es fehlt die Sanktionierung dieser Radfahrer. Wie auch der Autofahrer, und der Fußgänger, und der Gassigänger und v.a.m. Ein "Radfahrschein" soll das lösen? Nein, s. "Auto"-Führerschein. Steuern fürs Radfahren? Vielleicht auch noch Steuern für Fußgänger? Schließlich werden die Fußwege ja auch gebaut/unterhalten. Sie haben seltsame Ansichten.

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djkamenz 26.05.2019, 12:40
179. Lichtzeichen geben beim Abbiegen für KFZ

Zitat von karlo1952
Es gibt eine Handzeichenpflicht für Radfahrer. Die steht nämlich in der StVO. Das hat man aber auch bereits im Vorschulalter gelernt.
sind dort als verpflichtend bemerkt. Tatsächlich scheint mir Blinken aber ja so etwas von out zu sein. Und Wenn Sie als KFZ Lenker nicht blinken , wie üblich auf den Schulterblick verzichten dann ist der Radler auf dem Radstreifen neben Ihnen , so Sie rechts abbiegen zumindest schwer verletzt.

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