Forum: Auto
Straßenverkehrsordnung: Parken auf Fahrradstreifen soll härter bestraft werden
Alexander Heinl/ DPA

Radfahrer besser schützen - mit höheren Strafen für Autofahrer: Das fordert der Grünenpolitiker Al-Wazir im SPIEGEL. CSU-Verkehrsminister Scheuer plant schon eine Änderung der Straßenverkehrsordnung.

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RedEric 25.05.2019, 08:52
10. Strafhöhe

Die Strafhöhe bei Radwegparkern ist relativ unwichtig. Das dies kontrolliert und geahndet wird ist wichtiger.

Abends ist es weit weniger schlimm, wenn auf den Radweg geparkt wird als Tagsüber, da abends in der Regel wesentlich weniger Autoverkehr ist. Al-Wazir Beispiel ist eigentlich nicht ziehlführend.

Da die meisten Radwegparker nur wenige Minuten halten, wird man eh eher wenig erwischen. So gesehen wäre Verständnis schaffen noch viel wichtiger als Strafe erhöhen.

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Jimi 25.05.2019, 08:53
11. Im Prinzip richtig...

...aber mit Abstandsvorschriften allein, die sich in Wohngebieten rein räumlich nicht realisieren lassen, wird man die Radfahrerquote noch nicht elementar steigern. Die Rücksicht könnte natürlich zunehmen. Viel wichtiger ist die grundlegende Trennung von Auto- und Radverkehr mit bisher kaum vorhandenen Fahrradstraßen, erhabenen Radspuren, Fahrradschnellwegen... Ich empfehle einen Ausflug nach Kopenhagen und die Niederlande... das sind Welten, die uns da von zukunftsorientierter Verkehrspolitik noch trennen.

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spiegelleser987 25.05.2019, 08:59
12.

Ich habe in den vergangenen Jahren mehrfach ungewöhnliche Ereignisse mit Radfahrern erlebt. Am Donnerstag ist es wieder passiert. Auf der Kreuzung der Frankfurter Allee u7nd Möllendorfstraße in Berlin gibt es zwei Straßenseiten mit jeweils 3 Spuren plus Radweg. die Ampeln auf grün um und die Autos fahren los. Dort schalten die Ampeln auf grün um und die Autos fahren los. Plötzlich kommt aus der Richtung der Möllendorfstraße eine Radfahrerin. Dass diese Ampeln, einschließlich der Fahrradampel auf rot umgeschaltet waren, hat die nicht interessiert. Sie fuhr einfach weiter. Auf der einen Straßenseite der Frankfurter Allee waren noch etwa 4 bis 5 m Abstand zu den ersten Autos, auf der zweiten Straßenseite war es enger. Sie hatte aber Glück, weil die Autos dort schnell bremsten. So erzeugen Radfahrer einen Stau. Radfahrer halten sich kaum an Verkehrsregeln. Darüber wird nur sehr selten berichtet.

Im ersten Schritt müsste der Verkehrsminister spezielle Verkehrsregeln für Radfahrer vorschreiben. Und die müssten auch Prüfungen machen. Ebenso sollten Fahrräder Nummernschilder bekommen. Auch wenn Mitarbeiter vom Ordnungsamt schon da waren, habe ich noch erlebt, dass Radfahrer, die sich absolut nicht an Verkehrsregeln halten, mal angehalten und bestraft wurden.

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frank-bhv 25.05.2019, 08:59
13. Gute Idee

Die Autolobby hier wird gleich wieder die Grünen als ideologische Verbotspartei bezeichnen - aber der Vorschlag ist richtig. Gerade gestern wäre ich genau wegen solcher Ignoranten beinahe vom Rad geschoben worden, in den fließenden Verkehr. Zugeparkte Streifen, unkontrolliertes Türenaufreißen, Ausscheren, Schneiden. Das ist sehr gefährlich und muss geahndet werden. Und das geht im Zusammenhang mit Deutschlands Liebling wohl nur über das Geld. Ich höre aber schon die Abzocke-Rufe.

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fahrgast07 25.05.2019, 09:00
14. Gnadenlos zugeparkt

Die Typen haben ja nicht mal ein Unrechtsbewusstsein, wenn sie Rad- und Gehwege zuparken. Warum greift die Polizei nicht durch? Hab hier im Viertel noch NIE einen Strafzettel bei einem Falschparker gesehen. Beim Auto ist Deutschland eine Bananenrepublik.

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carinesophie 25.05.2019, 09:02
15. Schweizer Diplomatin blockiert Behindertenparkplatz u. Krankenwagen

Seit Jahren kann weder die Polizei noch das Land etwas tun: ein Fahrzeug parkt DIREKT vor einem Parkverbotsschild, das hinter einem Behindertenparkplatz am rechten Straßenrand angebracht ist. Für Fußgänger ist es mangels Bürgersteig sowieso schon schwierig. Der Behindertenparkplatz sollte eigtl. erlauben, daß ein Rollstuhlfahrer nach hinten den Kofferraum öffnen kann, weil dahinter kein Auto mehr parken darf (Parkverbotsschild). Dazu kommt aber, daß gerade durch das Diplomatenfahrzeug die Engstelle viel länger wird und regelmäßig Krankenwagen (mit i.d. Regel Herzinfarktpatienten) und Notarzt behindert werden. Aber schweizer Diplomatinnen dürfen sich in Deutschland wohl alles erlauben. Natürlich sterben Herzinfarktpatienten am Herzinfarkt und nicht an falschparkenden Diplomaten...

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Southwest69 25.05.2019, 09:05
16.

Das ist längst überfällig. Unsere Bußgelder sind verglichen mit dem restlichen Europa nur Trinkgelder.

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blauclaude 25.05.2019, 09:06
17. Ja, das ist ein Problem der Republik!?

Parken als Straftat? Das wäre doch der Situation angemessen! Es reicht! Unser Land hat ernsthafte Themen und nicht die Frage der Zulassung von Rollern und Parken in den
Mittelpunkt zu stellen.

Es gibt aber Gründe, warum das geschieht: (1) jeder kann mitreden, (2) ein Thema, was dem Zeitgeist der De-Industrialisierung nahe kommt - Fahrräder wie in China als Perspektive! (3) Themen, wie wirtschaftlicher Abschwung, Verlust von Arbeitsplätzen in der Industrie, fehlende Lösungen der Digitalisierung, misslungene „Energiewende“ mit horrenden Kosten und null Effekten etc. sind von den Headlines verschwunden.

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stumpen89 25.05.2019, 09:08
18. Scheuer Andy

Ich bin gespannt, mit welcher halbsaitenen Lobbyistenbegründung unser Scheuer Andy die überfällige Erhöhung der Bußgelder und die Änderungen in der StVO aufweicht, abbügelt und verwässert. Irgendein Dieselbetrüger von VW oder dem Daimler wird ihm schon die richtigen Worte soufflieren. Falls er nicht hört, verstärkt man die Argumente eben mit ein bisschen Bargeld. Wie das läuft, hat die Anstalt neulich recht gut aufgearbeitet: https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-vom-12-maerz-2019-100.html#xtor=CS5-95

#niewiederCDU #niewiederCSU

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gruenerfg 25.05.2019, 09:09
19. Endlich

Das ist definitiv der richtige Weg. Er muß jetzt nur noch weiter beschritten werden. Zum Beispiel Mindestabstand der Fahrradfahrer zu Fußgängern.

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