Forum: Auto
Straßenverkehrsordnung: Parken auf Fahrradstreifen soll härter bestraft werden
Alexander Heinl/ DPA

Radfahrer besser schützen - mit höheren Strafen für Autofahrer: Das fordert der Grünenpolitiker Al-Wazir im SPIEGEL. CSU-Verkehrsminister Scheuer plant schon eine Änderung der Straßenverkehrsordnung.

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karl-felix 26.05.2019, 14:50
190. So

Zitat von quidquidagis1
"Muss ein Auto wg eines fahrenden Radfahrer auf dem Fußgängerüberweg abbremsen oder halten,riskiert der Radfahrer ein Bußgeld für eine vermeidbare Behinderung.Kommt es zu einem Unfall trägt der Radfahrer Mitschuld" https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=4&cad=rja&u act=8&ved=2ahUKEwi92NCjmbniAhUMYlAKHX8jCRQQFjADegQ IARAB&url=https://www.adac.de/verkehr/verkehrsvorschriften-verkehrssicherheit/verkehrsklassiker-regeln-strassenverkehr/zebrastreifen-das-gilt/&usg=AOvVaw2qgUMzCzb6rEHHOyKuwlP0
ist es .Es gibt keine Vorschrift am Zebrastreifen abzusteigen und zu schieben . Aber viele Autofahrer basteln sich eine StVO nach eigenem Lustgefühl.
Ein Pedelec/Radfahrer geniesst beim Überqueren der Fahrbahn auf dem Zebrastreifen nur die Vorrechte und den Schutz des § 26 StVO wenn er sein Fahrrad schiebt . Nur dann gilt er als Fußgänger.

Als Radfahrer
hat er dem fliessenden Verkehr Vorfahrt zu gewähren .

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Stäffelesrutscher 26.05.2019, 14:54
191.

Zitat von quidquidagis1
"Muss ein Auto wg eines fahrenden Radfahrer auf dem Fußgängerüberweg abbremsen oder halten,riskiert der Radfahrer ein Bußgeld für eine vermeidbare Behinderung.Kommt es zu einem Unfall trägt der Radfahrer Mitschuld" https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=4&cad=rja&u act=8&ved=2ahUKEwi92NCjmbniAhUMYlAKHX8jCRQQFjADegQ IARAB&url=https://www.adac.de/verkehr/verkehrsvorschriften-verkehrssicherheit/verkehrsklassiker-regeln-strassenverkehr/zebrastreifen-das-gilt/&usg=AOvVaw2qgUMzCzb6rEHHOyKuwlP0
Ach übrigens: Was schreibt der ADAC direkt vor ihrem zitierten Ausschnitt? Das hier:

»Radfahrer haben auf dem Zebrastreifen nur Vorrang, wenn sie absteigen und das Fahrrad schieben. Dann gelten sie als Fußgänger und haben entsprechende Rechte.«

Das heißt: Sie dürfen den Zebrastreifen auch radelnd befahren, haben dann aber keine Vorrechte.

Jetzt kommen Sie und triumphieren: Ha! Wenn der Autofahrer bremsen muss, kassiert der Autofahrer ein Bußgeld! (Bei Ihnen: Strafe.)
Da sage ich: dann wollen wir doch mal ermitteln, wie schnell der Autofahrer war. Musste er von 75 km/h auf 50 km/h abbremsen? Dann soll er stille schweigen.

Und dann nehmen wir uns den zitierten Satz in seiner ganzen Schönheit und übertragen ihn auf die Ausgangssituation des Textes, denn das war das eigentliche Thema: Autofahrer parkt auf Radweg/Radspur/Bürgersteig und zwingt Radfahrer/Fußgänger zum Bremsen, Anhalten, Ausweichen.
Welche Bußgeldhöhe halten Sie da für angemessen?
Und was ist, wenn es infolge der Wegblockade zu einem Unfall kommt? Wie hoch würden Sie die Mitschuld des Autofahrers ansetzen?

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Haudegen 26.05.2019, 15:03
192. Gegen Autofahrer werden keine Gesetze verschärft -

nicht in Deutschland. Eher werden diese gemildert! Beispiel TÜV. Wer mehr als acht Monate keinen gültigen TÜV hat, der zahlt schlimmsten Fall (wenn er auffällt) 60 Euro und bekommt einen Punkt in Flensburg. Der TÜV wird auch nicht zurückgerechnet, sondern ist ab Gültigkeitsdatum volle zwei Jahre gültig. Das man nicht nur sich selbst, sondern auch in Kauf nimmt, andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden - spielt keine Rolle! Warum also überhaupt noch TÜV? Bei der Gesetzeslage macht man als Gewissenloser den Reibach! Auch die Strafen bei überhöhter Geschwindigkeit sind ein Witz. Als Wildpinkler zahlt man bis zu 5000 Euro. Das ist hier Autofahrerland! MfG

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CHANGE-WECHSEL 26.05.2019, 15:09
193. Baden-Württemberg - Offenburg

In Offenburg parken Autos ständig auf Fahrradwegen. Autos parken außerhalb der Parkzonen in 2. Reihe. Fahrradfahrer fahren in falscher Richtung (obwohl eindeutige Verkehrzeichen stehen) und auf dem Gehweg, aber nicht auf ihrem vorgesehenen Fahrradstreifen.
Auf der Straße ist schon lange Anarchie!

Was macht die Stadt - die Polizei?

Nichts!
Es wird nicht kontrolliert. Im Gegensatz zu früher sieht man kaum noch Polizei. Was fehlt, in jeder Stadt, sind mehrere Polizei-Farrad-Streifen.

Ein enttäuschter Fahrradfahrer.

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anonguest 26.05.2019, 15:44
194.

Zitat von SAP sucks
Lieber Fahrradführerschein und Kennzeichnungspflicht für alle Zweiräder. Das löst das Problem auch sofort.
In wiefern löst es das Problem, dass Autofahrer in egoistischer Weise ihre Karre dort aus der Hand fallen lassen, wo es ihnen passt? Was muss man geraucht haben, um diese Vermutung aufzustellen? Was immer es ist, es ist guter Stoff.

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anonguest 26.05.2019, 15:50
195.

Zitat von spon_12
Richtiger Einwand! Das Zuparken eines Radstreifens ist äquivalent zum Abbiegen ohne Handzeichen...
Ist es das? Ich würde das Zuparken des Radstreifens eher auf das gleiche Level setzen, wie das mutwillige Zurasen mit dem SUV auf einen Zebrastreifen, an dessem Rand eine Schulklasse wartet.

Was sind denn die Folgen des zugeparkten Radstreifens?

a) Der Radfahrer weicht auf den Gehweg aus (illegal) und gefährdet sich und möglicherweise dort befindliche Fußgänger.
b) Der Radfahrer weicht legal auf die Fahrbahn aus und muss sich mit Leuten wie Ihnen herumärgern, die meinen ihn mit 2 t Blech maßregeln zu müssen, dass er doch bitte in sein Ghetto zurück zu verschwinden hat.
c) Er steigt ab und schiebt entweder auf Gehweg oder Fahrbahn um das Auto herum. Nervig und im Falle der Fahrbahn nicht ungefährlich, wenngleich auch manchmal rechtlich zwingend (§25 StVO).

Und hier die sicherheitsrelevanten Folgen einer nicht herausgestreckten Hand:

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anonguest 26.05.2019, 15:53
196.

Zitat von arkon_de
Die StVO sagt das das Abbiegen rechtzeitig und deutlich anzukündigen ist. Dazu sind die Fahrtrichtungsanzeiger zu benutzen. Bei Radfahrern sind das die Hände. Nach dem Einordnen darf man den Arm wieder runter nehmen weil dann deutlich ist, dass man abbiegen will auch ohne Handzeichen. Ich würde mich freuen wenn sich Radfahrer und Autofahrer daran halten würden. Handzeichen und Blinken scheinen heute eher sporadisch genutzt zu werden.
Ich fahre auf keinen Fall auf dem Radweg einhändig um die Kurve. Nie.
Bei dem ganzen Dreck, der da immer herumliegt und den Spezialexperten die einen noch schneiden, muss man immer bereit sein zu bremsen oder das Rad unter Kontrolle zu bringen.

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anonguest 26.05.2019, 15:57
197.

Zitat von karlo1952
Es gibt eine Handzeichenpflicht für Radfahrer. Die steht nämlich in der StVO. Das hat man aber auch bereits im Vorschulalter gelernt.
Bitte benennen Sie den Paragraphen. Es stehen "Fahrtrichtungsanzeiger" in der StVO. Von Handzeichen steht da nichts.

Die StVZO definiert ziemlich genau, was Fahrtrichtungsanzeiger sind:

"§53(3) Als Fahrtrichtungsanzeiger sind nur Blinkleuchten für gelbes Licht zulässig."

Meine Hand sendet weder gelbes Licht aus, noch konnte ich sie zum Blinken bewegen.

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brasilpe 26.05.2019, 16:21
198.

Das angesprochene Problem ist ein grundsätzliches. Wollen wir die unumschränkte Freiheit, sich auf Kosten anderer Vorteile verschaffen zu können, oder wollen wir einen Staat, in welchem Regeln gelten, die zum Nutzen aller auch eingehalten werden? Ich meine in der Praxis, nicht nur in der Theorie. Im gegenwärtigen Zustand kümmern sich um die Regeln des täglichen Zusammenlebens - ich spreche nicht von schwerkriminellen Straftaten, sondern von Regeln, deren Verletzung nach der derzeit gültigen Gesetzeslage mit sogenannten Buß- oder Ordnungsgeldern geahndet werden sollen , in der Wirklichkeit aber kaum geahndet werden - um diese Regeln des täglichen Zusammenlebens also kümmern sich, bei Licht betrachtet, nur die Dummen. Es werden - auch hier im Forum - immer mehr Kontrollen verlangt. Das ist in Anbetracht der Sachlage naiv. Polizeibeamte wie Mitarbeiter der Ordnungsämter sind teuer. Mehr Kontrollen rechnen sich schlicht nicht. Das weist den Weg zur Lösung. Gesetzesverstöße müssen spürbare Konsequenzen nach sich ziehen, wobei der Ton auf "spürbar" liegt. Menschen sind nun einmal so. Sie sind keine sphärischen Idealwesen. Kinder lernen das normalerweise. Sind sie dann erwachsen, vergessen sie es nur allzu gern wieder.

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quidquidagis1 26.05.2019, 16:33
199. Ach wissen Sie..

Zitat von Stäffelesrutscher
Ach übrigens: Was schreibt der ADAC direkt vor ihrem zitierten Ausschnitt? Das hier: »Radfahrer haben auf dem Zebrastreifen nur Vorrang, wenn sie absteigen und das Fahrrad schieben. Dann gelten sie als Fußgänger und haben entsprechende Rechte.« Das heißt: Sie dürfen den Zebrastreifen auch radelnd befahren, haben dann aber keine Vorrechte. Jetzt kommen Sie und triumphieren: Ha! Wenn der Autofahrer bremsen muss, kassiert der Autofahrer ein Bußgeld! (Bei Ihnen: Strafe.) Da sage ich: dann wollen wir doch mal ermitteln, wie schnell der Autofahrer war. Musste er von 75 km/h auf 50 km/h abbremsen? Dann soll er stille schweigen. Und dann nehmen wir uns den zitierten Satz in seiner ganzen Schönheit und übertragen ihn auf die Ausgangssituation des Textes, denn das war das eigentliche Thema: Autofahrer parkt auf Radweg/Radspur/Bürgersteig und zwingt Radfahrer/Fußgänger zum Bremsen, Anhalten, Ausweichen. Welche Bußgeldhöhe halten Sie da für angemessen? Und was ist, wenn es infolge der Wegblockade zu einem Unfall kommt? Wie hoch würden Sie die Mitschuld des Autofahrers ansetzen?
..um mit Pedalo Ideologen zu diskutieren ist mir meine Zeit zu schade.Viel Glück auf all Ihren weiteren Wegen!

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