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Straßenverkehrsordnung: Parken auf Fahrradstreifen soll härter bestraft werden
Alexander Heinl/ DPA

Radfahrer besser schützen - mit höheren Strafen für Autofahrer: Das fordert der Grünenpolitiker Al-Wazir im SPIEGEL. CSU-Verkehrsminister Scheuer plant schon eine Änderung der Straßenverkehrsordnung.

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karl-felix 28.05.2019, 10:06
290. Der

Zitat von Hans-Dampf
Wo ist das Argument (bestehend Behauptung, Begründung, Beleg)? Auch werden Radfahrer von rechtsabbiegenden Fahrzeugen erfasst, obwohl sie auf der Fahrbahn sind. Daher bietet in solchen Fällen die Fahrbahn nicht zwangsläufig mehr Sicherheit. Leider wurde auf solche Weise ein Nachbarsjunge von einem Müllwagen überrollt und starb. Wäre das auch passiert, wenn er sich auf dem Radweg befunden hätte? - Vielleicht.
Junge fuhr auf dem Bürgersteig , nicht auf der Fahrbahn . Auf der Fahrbahn hätte der Müllwagenfahrer ihn an mit Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gesehen , da der Vater voraus fuhr.
Der Gesetzgeber schreibt aber vor, dass kleine Kinder um den Autoverkehr nicht zu behindern auf dem Bürgersteig zu fahren haben .
Dieses entsetzliche Unglück war verhinderbar .

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striver 28.05.2019, 10:09
291. Autofahrermeinung

Zitat von krawallo
Es würde mich interessieren ob auch die Pflichten der Radfahrer mal kontrolliert werden als da wären Handzeichen beim Abbiegen geben, beim Überqueren des Zebrastreifens absteigen und schieben, Verpflichtet den Radweg benutzen usw.
Lieber Krawallo, es mag ja sein, dass viele Radfahrer sich nicht an alle mehr oder weniger sinnvollen Regeln halte. Absteigen und Schieben würden Sie mit Ihrem Auto auch nicht machen. Wenn Sie schon mal auf einem Rad gesessen sind, dann wissen Sie vielleicht, in welchem Zustand die Radwege oft sind und wie gefährlich ihre Nutzung bisweilen ist. Sie sollten jedem Radfahrer dankbar sein - denn der steht mit seiner Stinkekarre nicht vor Ihnen im Stau. Und: halten Sie sich immer schön an ale Regeln, wenn Sie mit Ihrem Auto unterwegs sind!

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karl-felix 28.05.2019, 10:15
292. Also

Zitat von damianschnelle
Nein und ich bin wie schon geschrieben selbst auch Fahrradfahrer. Was der juristische Vertrauensgrundsatz bedeutet sollten Sie evtl. nochmal nachlesen. Nur ein Tipp, es ist nicht das, was Sie da schreiben.
es ist also nicht der juristische Vertrauensschutz dass Scheuer den Falschparker schont, nicht das Gewohnheitsrecht ich habe schon immer auf dem Radweg geparkt , nicht der Vertrauensschutz dass schon keine Politesse vorbeikommen wird und nicht der Vertrauensschutz dass schon kein Radler getötet werden wird beim Ausweichmanöver in den fliessenden Verkehr.
Was denn sonst ? Keine Ahnung von was Sie rätseln , solange Sie sich nicht auf einen Post von irgendjemand beziehen .

Es gibt keinen juristischen Vertrauensschutz , der Verstösse gegen die StVO exculpiert . Auch wenn Jahrzehntelang Ordnungsbehörden und Polizei wegschauten im Interesse der Autolobby.

Ich finde bei zunehmenden Todesfällen im Strassenverkehr den Verweis auf den juristischen Vertrauensgrundsatz zum Täterschutz deplaciert . Dazu ist das Auto eine zu gefährliche Waffe. Sie müssen ab Tempo 30 immer mit dem Tod Ihres Opfers rechnen .

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freigeistiger 28.05.2019, 10:31
293. Einfache Sicherheitsregel

Zitat von heb78
Das versteh ich. Nur weil ich das Recht dazu habe, sollte ich das nicht immer unbedingt tun. In der Situation würde ich als Radfahrer auf jeden Fall darauf achten, dann nicht neben Ihnen zu stehen, sondern VOR Ihnen, damit sie mich sehen können! Man sollte sich immer in die anderen Verkehrsteilnehmer hineindenken und zumindest wissen, was sie sehen könnten und was nicht.
Sie haben Recht, setzt aber ein gewisses Maß an Gebildetheit voraus. Eine einfache Sicherheitsregel ist, wenn ich den Fahrer sehen kann, dann kann er mich auch sehen. Wenn nicht, dann bin ich für ihn unsichtbar und in Gefahr.

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damianschnelle 28.05.2019, 12:38
294. @karl-felix

Juristischer Vertrauensgrundsatz: Nach diesem Grundsatz braucht sich derjenige, der sich selbst verkehrsgerecht verhält, nicht vorsorglich auf alle möglichen Verkehrswidrigkeiten anderer einzustellen, sondern darf, sofern nicht besondere Gründe dagegen sprechen, erwarten und sich darauf einrichten, dass die übrigen Verkehrsteilnehmer die gebotene Sorgfalt beachten und den Verkehr nicht pflichtwidrig gefährden.
Quelle: Lackner/Kühl, 28. Auflage München 2014, § 15 Rdn. 39.
Dieser Grundsatz gilt uneingeschränkt für ALLE Verkehrsteilnehmer und nichts anderes habe ich bisher geschrieben. Ihre ständigen polemischen Ausflüchte ändern auch nichts daran.

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damianschnelle 28.05.2019, 13:00
295. @karl-felix. Ergänzung

Bitte noch mal meinen Post Nr. 180 lesen. Darauf bezieht sich das Ganze ja wohl. Wenn jeder meint (JEDER) er könne sein eigenes Recht machen wie er will, dann funktioniert bald gar nichts mehr.Ich denke, dass wir da soweit nicht auseinander liegen.

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karl-felix 28.05.2019, 13:45
296. Es wäre

Zitat von damianschnelle
Bitte noch mal meinen Post Nr. 180 lesen. Darauf bezieht sich das Ganze ja wohl. Wenn jeder meint (JEDER) er könne sein eigenes Recht machen wie er will, dann funktioniert bald gar nichts mehr.Ich denke, dass wir da soweit nicht auseinander liegen.
einfacher, wenn Sie mitteilen würden auf was Sie sich beziehen . Ich sehe zwischen Falschparkern auf dem Radweg und dem juristischen Vertrauensgrundsatz keinen Zusammenhang .
Zitieren Sie bitte Ihren Post , das erspart anderen das mühsame zurückblättern und suchen . Ich habe keine Ahnung , worauf Sie sich beziehen .

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