Forum: Auto
Straßenverkehrsordnung: Parken auf Fahrradstreifen soll härter bestraft werden
Alexander Heinl/ DPA

Radfahrer besser schützen - mit höheren Strafen für Autofahrer: Das fordert der Grünenpolitiker Al-Wazir im SPIEGEL. CSU-Verkehrsminister Scheuer plant schon eine Änderung der Straßenverkehrsordnung.

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LuxDub 25.05.2019, 09:58
40.

Einen Mindestabstand kann ich nur begrüßen genauso wie die Anhebung der Strafen für Parkverstöße. Im selben Atemzug sollten die Bußgelder für alle Verkehrsteilnehmer angepasst werden - fast täglich sehe ich (Mit-) Radfahrer, die rote Ampeln ignorieren, trotz Radweg mitten auf der Straße fahren und letztendlich alle anderen gefährden.
Leider mangelt es in Berlin nicht an Geboten oder Verboten sondern maßgeblich an der Durchsetzung der vorhandenen.

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mr.pixel 25.05.2019, 09:58
41. Die bösen Radler

Ich fahre jeden Tag in Wiesbaden Rad. Die meisten Radler halten sich an die Regeln. Die meisten Autofahrer ebenfalls. Ausnahmen gibt es immer wieder, aber es sind eben Ausnamen. Der Unterschied zwischen Radler und Autofahrer besteht darin, das der Autofahrer seine Fehler mit Kratzern im Blech bezahlt, der Radler mit seinen Knochen. Auf SPON erscheint ein Artikel bezüglich härterer Strafen für Autofahrer, die auf Fahrradwegen parken. Was naturgemäß ein Risiko für viele Fahrradfahrer darstellt, vor allem für Radler die vielleicht erst angefangen haben vom Auto aufs Rad umzusteigen. Einige Forumsbeiträger springen direkt auf den Whataboutism-Zug auf und erzählen was vom bösen Radler, der sich nicht an die Regeln hält. Verallgemeinerungen zu nutzen, um Politik zu machen ist billig.

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spon_12 25.05.2019, 09:59
42. Endlich Durchgreifen!

Zitat von krawallo
Es würde mich interessieren ob auch die Pflichten der Radfahrer mal kontrolliert werden als da wären Handzeichen beim Abbiegen geben, beim Überqueren des Zebrastreifens absteigen und schieben, Verpflichtet den Radweg benutzen usw.
Richtiger Einwand! Das Zuparken eines Radstreifens ist äquivalent zum Abbiegen ohne Handzeichen...

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Leser161 25.05.2019, 10:00
43.

Zitat von patschel
Grundsätzlich guter Vorschlag. was passiert aber mit den Lieferanten, die nur max. 1-2 Minuten zur Anlieferung benötigen?
Keine Ahnung. Was passiert mit einem Autofahrer der auf der Hauptstrasse 1-2 Minuten anhält weil er halt 1-2 Minuten telefonieren muss?

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MadamimadaM 25.05.2019, 10:00
44. So sieht´s aus

Zitat von frank_n_furter
Es erscheint mir dringend angebracht zunächst einmal die bestehende Rechtslage durchzusetzen anstatt höhere Strafen zu fordern. Es wird doch kaum kontrolliert. Der Ordnungsdienst hier in Frankfurt leidet unter Personalmangel, weil Angestellte keine bezahlbare Wohnung finden. Außerdem frage ich mich, wie lange diese dussligen Privatradios eigentlich noch ihre Blitzermeldungen über den Äther jagen wollen. Was für eine Geisteshaltung drückt dies aus?
Offensichtlich ist die Polizei chronisch unterbesetzt. Außerdem werden die Beamten mit überbordenden Dokumentatiosanfoederungen ans Buro gebunden, statt ihren eigentlichen Aufgaben nachzukommen. Und je ländlicher es wird um so schlimmer. Ich wohne im Alten Land. Hier sehen sie nur Polizei wenn etwas passiert ist. Präsenz zur Prävention? Fehlanzeige.

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spiegelleser987 25.05.2019, 10:01
45.

Zitat von gruenerfg
Das ist definitiv der richtige Weg. Er muß jetzt nur noch weiter beschritten werden. Zum Beispiel Mindestabstand der Fahrradfahrer zu Fußgängern.
Wie groß ist der Mindestabstand? Null. Das habe ich vor einigen Jahren erlebt. Die Straße war leer, es kam nur ein Auto vorbei. Ich bin auf dem Fußweg gelaufen. Vor einem Haus stand ein Gerüst und der Fußweg war schmal. Plötzlich fuhr mir an der Stelle von hinten ein Radfahrer auf die Beine. Das tat ziemlich weh, war aber keine richtige Verletzung. Ich drehte mich rum und sage "Was soll denn das?". Darauf antwortet der Radfahrer "Du A... " Oh, wie schreibt man das? Also ändere ich mal das Wort in dem Zitat: "Du Gesäßöffnung geh doch einfach zur Seite".

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arkon_de 25.05.2019, 10:02
46. Strafen irrelevant wenn der Staat kapituliert

Beispiel Kaiserslautern täglich 10+ PKW auf dem Radweg vor dem Max und Moritz, das Ordnungsamt fährt dort vorbei und ignoriert es weil ein freiwerdender Platz in Minuten wieder belegt ist.
Beschwerden haben dazu geführt das die Benutzungspflicht aufgehoben wurde. Es ist jetzt wohl Parkplatz. Welche Strafhöhe hätte daran etwas geändert?
Keine, man musste die Regeln einfach mal durchsetzen.

Das korrekte Verhalten für Radfahrer ist an der Stelle das nutzen der Hauptverkehrsstraße also für Radfahrer und Autofahrer ein Minusgeschäft.

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Athlonpower 25.05.2019, 10:03
47. Für diese Rücksichtslosigkeit darf es nur eine Strafe geben

Zu dieser absoluten Rücksichts- und Verantwortungslosigkeit der Schrottkistenbewohner kann und muß nur eine einzige Änderung der StVO durchgeführt werden,

bei Parken auf Fuß- und Radwegen ist ein sofortiges Abschleppen der Schrottkisten die Folge, nach dreimaligem Vergehen ist der Autohalter dann ebenfalls per Entzug der Fahrerlaubnis auf das Radfahren zu verweisen,

es ist eine unglaubliche Rücksichtslosigkeit der Schrottkistenbewohner zu glauben und auch zu machen, daß man seinen Schrott einfach überall abstellen kann wo man will und gerade Geh- und Radwege sind hierzu offenkundig für die meisten Autofahrer am besten geeignet, während unsere Polizei zu- äh wegschaut, es passiert nämlich nichts, erst wenn was passiert ist und ein Radfahrer ausweichen muß und vom nächsten Schrottkistenbewohner dann auf der Fahrbahn umgefahren wird.

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Phleon 25.05.2019, 10:07
48.

Ganz einfach: Einkommensabhängige Bußgelder

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doppeldenk 25.05.2019, 10:09
49. Wenn’s niemand kontrolliert...

Die Polizei in Hessen fährt selbst wie die Amateure um sie herum.

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