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Strategiewechsel: BMW stellt Elektroauto i3 ein
BMW

BMW zieht seinem visionären Elektroauto i3 bald den Stecker. Der Hersteller konzentriert sich auf andere Modelle und stärkt eine weitere Antriebstechnologie.

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georg.diehr 17.09.2019, 18:28
1. i3 startet bei 38.000 Euro laut Konfigurator

Was sagt mir das? Es gibt schon lange E-Autos, die vergleichsweise günstig sind und dem ursprünglich versprochenen Preis von 30.000 für Teslas Model 3 recht nahe kommen. Der Verkaufserfolg in dieser Normalverdiener E-Auto Klasse ist offensichtlich mehr als überschaubar. Das heißt, der Markt für E-Autos ist im Premium-Segment und beschränkt sich dort nocheinmal auf E-Motor-Fanatiker. Viel zu wenig, um darauf zu setzen. Ich kann die deutschen Hersteller verstehen, warum sie bei E-Euphorie sehr vorsichtig sind.

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migampe 17.09.2019, 18:30
2. Nicht nur der I3 - der Audi A2 war seiner Zeit voraus!

Und sowohl der I3, als auch der A2 waren die einzig intelligenten Autos dieser beiden Hersteller!

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brooklyner 17.09.2019, 18:31
3.

Dieses Auto ist einfach so überaus hässlich, egal wie gut die Technik sein mag. Lustigerweise habe ich Mal wieder die Sprungweite zwischen zwei Fettnäpfchen verringert, als ich im Frühling bei einem BMW Event mit Art Car Präsentation lang und breit genau über diesen Wagen gelästert habe und die nette Dame, mit der ich darüber sprach, dann meinte, sie sei die was weiss ich, Oberbeauftragte dieses Wagens bei BMW, aber sie schätze meine unverblümte Kritik, dann haben wir viel gelacht über meinen Faux Pas. Als der i3 rauskam, hatte BMW den und einen ersten elektrischen orangenen Concept Car vom Anfang der 70er beim Preis der Nationalgalerie nebeneinandergestellt und wirklich jeder war der Meinung, dass man in den 70ern weitaus mehr von Design verstand. Da ist noch Luft nach oben.

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vereinsmeier 17.09.2019, 18:33
4. nur Drittauto für Reiche

habe das Auto mal auf einer Ausstellung gesehen, paar Extras drin, Neupreis 51.000 Euro. Sorry BMW, das ist nicht Elektromobilität von morgen sondern ein Statussymbol für Reiche.

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michionline 17.09.2019, 18:35
5. Schade

Das Auto wird bei uns als Firmenwagen eingesetzt und bekommt von allen Beschäftigten nur gute Kritiken.

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kenterziege 17.09.2019, 18:36
6. Der BMW war seiner Zeit nicht voraus....

Der i3 ist/war lediglich der Versuch ein e-Auto in Design und Materialauswahl anders zu definieren, um es als e-Auto erkennbar zu machen. Die Nachteile waren unübersehbar: Die Mission mit der Innenausstattung aus nachwachsenden Rohstoffen Nachhaltigkeit zu demonstrieren, fiel nicht auf Gegenliebe. Die Anordnung der Türen war eben nur anders und nicht besser. Die Räder sahen aus, wie Asphaltschneider und die Reichweite war zu gering. Den Vorteil der Karosserieteile aus Carbon war/ist auch nicht erkennbar.
Die Controller müssen bei den geringen Absatzzahlen im Verhältnis zu den fixen Kosten einer ganzen Fabrik Kopf gestanden haben.
Das war ein Versuch. Und der ist keine Beleidigung des Verstandes.
In der Liga, in der BMW spielt, werden sie Plug-in-Hybrids bauen. Die sind wenigstens praktisch und der Kunde hat für alle Fälle das „E“ am Kennzeichen.

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smartphone 17.09.2019, 18:39
7. Marketingdebakel

Nun, der i3 ist vorallem ein Ausrufezeichen wie schlechtestmöglich ein Auto entwirft ( potthäßlich !! Colani rotiert im Grab ) UND vorallem mit welcher Strohdummheit das Marketing agiert. Der Wagen ist billiger als ein 1er herstellbar, sollte keine 24000 Euro kosten , wurde aber von ach so intelligenten MArkteing einfach so um 10000 höher gepresit - wohl meinend , wer sowas kauft hat eh zuviel Eiskugeln ähm Geld ..... Welch fatale Marktfehleinschätzung ...Wenn man ernsthaft brillieeren will . muß man vorallem über den Preis gehen - also soloch eine Tüte von Auto darf keine 15000 Euro kosten inkl Akku und dieser bitteschön mit 8 Jahren Vollgarantie ( also kostenloser Austausch, damit man dem Kunden keinen Lulli andreht und der Wagn nicht wie aktuell nach 3 jahfren nix Wert ist ) .

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bluemetal 17.09.2019, 18:40
8. Falsch

"Der i3 war außerdem das erste Serienfahrzeug mit einer aus kohlenfaserverstärktem Kunststoff gefertigten Fahrgastzelle"
Also BMW mag zwar ab und zu mal etwas erfunden haben, beim Carbon Chassis/Fahrgastzelle fällt mir aber spontan schon mal der Lamborghini Aventador von 2011 (!) ein. Wahrscheinlich gibt es noch mehr Serienfahrzeuge besonders im Sportwagensegment die das vor dem i3 hatten. Bitte mal diese völlig unwahre Behauptung löschen !
Der i3 war für eine Kleinwagen und Massenhersteller finanzielle natürlich ein totaler Reinfall und Katastrophe, dazu hässlich wie die Nacht, teuer und die "Reichweite" langte gerade bei schlechter Witterung kaum um die Hausecke.

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benjamin_grimmer 17.09.2019, 18:42
9. Reichweite

Die erste Generation hatte auf dem Papier eine Reichweite von 160 km.
Hatte das Auto für eine Probefahrt angefragt. Nach Erreichen der Arbeitsstelle (22km) war ein Viertel der Ladung weg. Hab es abends und nach insgesamt 72km mit Klima aus und ECO-Mode mit ca. 15 km Rest-Reichweite gerade so zurück zum Händler geschafft. Listenpreis des Vorführwagen lag bei über 50.000€. Ohne Worte.

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