Forum: Auto
Streetscooter: Elektrisches Postauto ist mit giftigem Schwermetall belastet
DPA

Der strombetriebene Vorzeigetransporter der Deutschen Post trägt ein hässliches Geheimnis in sich: Cadmium. Das Schwermetall sitzt in einem Hochvoltladegerät. Das Unternehmen findet das offenbar nicht weiter schlimm.

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Fuxx81 10.08.2018, 18:20
10. Rhetorische Frage?

Zitat von nesmo
Warum darf VW 124.000 der Teile in Serie bauen und beim Postauto wird es erst moniert.
Aus demselben Grund, aus de VW keine Dieselfahrzeuge nachrüsten muss: weil sie die richtigen Politiker gekauft haben.

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dwg 10.08.2018, 18:21
11. Na klar, sowas...

Zitat von gesell7890
keinen Service haben, dauernd die Preise erhöhen und die Umwelt vergiften: Herr Appel scheint ein großartiges Manager zu sein!
...musste ja gleich als erster Betrag kommen.

Zitat von Heise.de:

"Bei Werkstoffanalysen des in einem Ladegerät enthaltenen Relais war festgestellt worden, dass das entsprechende Bauteil neben Silber auch 0,008 Gramm des giftigen Schwermetalls Cadmium pro Gerät enthalte. Die vom Zulieferer eingereichten Materialdaten hätten keine Angaben über die Cadmium-Verwendung enthalten. "Die Serienfertigung und die Auslieferung der entsprechenden Fahrzeuge wurden sofort gestoppt, das betroffene Bauteil durch das eines anderen Zulieferers ersetzt und die Fertigung wieder aufgenommen", erklärte ein Volkswagen-Sprecher in einer schriftlichen Stellungnahme. Das eingebaute Cadmium-Teil befinde sich in einem geschlossenen Gehäuse."

VW setzt das gleiche Ladegerät ein. Es handelt sich also um 8mg im Kontaktwerkstoff eines Relais, welches der Hersteller des Relais wohl falsch deklariert hat. 8mg in Relation zum Gewicht des Fahrzeuges resp. des Ladegerätes. Ein in die Landschaft geworfener NiCd Akkus ist so übel wie die gesamte Streetscooter Produktion. Wahrlich ein "hässliches Geheimnis".

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nesmo 10.08.2018, 18:21
12. Müsste die Überschrift nicht lauten

"VW hat 124.000 gefährliche Cadmium belastete Teile in ihren E-Autos eingebaut."
Unterzeile : "Die Post hat in ihren 2.000 E-Autos baugleiche Teile verbaut"? Das Hauptproblem liegt doch bei VW. Wieso wird das Problem bei der Post festgemacht?

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hagr 10.08.2018, 18:23
13. Yay

E-Mobilität for the win. Immerhin spart sie ja das böse CO2 ein. Achso, stimmt ja auch nicht, bei realistischer Betrachtung des Strommix. Es macht also absolut Sinn, Diesel einzustampfen, die noch 20 Jahre gefahren wären und sie durch schwermetallhaltige Gifttransporter mit einer unterirdischen Ökobilanz bei Rohstoffgewinnung, Herstellung und Entsorgung, zu ersetzen.
Linksgrün, ihr seid einfach geil. Erst handeln, dann denken und dann schönreden. Bezahlen können ja die anderen den angerichteten Scherbenhaufen.

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f_eu 10.08.2018, 18:25
14.

Jau, wieder so ein Aufmacher um nichts. Wenn es bekannt ist, dann kann es auch kein Problem sein das Bauteil entsprechend zu recyceln wenn es ausgemustert wird.

Strahlen tut es vermutlich nicht.

Die Post ist doch ehe schon ein Cadmium-Sünder. Gelbe Farbe ohne Cadmium gibt es glaube nicht.

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jozu2 10.08.2018, 18:28
15. Wundert das jemanden?

Liebes SPON! Habt Ihr ernsthaft geglaubt, E-Autos seien ökologisch? Wenn freut Euch schon mal darauf, wenn die Entsorgung/Recycling von Auto-Akkus von der jetzt schönen Theorie in die Praxis übergeht.

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kurzanbinden 10.08.2018, 18:29
16. keine antworten

ich kann mich meinem Vorredner "nesmo" nur Anschliessen: besser gar keinen Artikel als einen der nur fragen aufwirft.

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curiosus_ 10.08.2018, 18:30
17. Da schau an...

"Richtlinie 2000/53/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18. September 2000 über Altfahrzeuge":

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass Werkstoffe und Bauteile von Fahrzeugen, die nach dem 1. Juli 2003 in Verkehr gebracht werden, kein Blei, Quecksilber, Kadmium oder sechswertiges Chrom enthalten, außer in den in Anhang II genannten Fällen unter den dort genannten Bedingungen.

Und lt. Anhang II ist Cadmium nur in Ausnahmefällen in Batterien zulässig, aber nicht in einem Hochvoltladegerät.

Und Blei ist nur in diesen Fällen zulässig:

- Blei in Aluminiumlegierungen für Felgen, Motorteile und Fensterheber,
- Blei in Batterien,
- Blei in Auswuchtgewichten,
- elektrische Bauteile, die Blei gebunden in einer Glas- oder Keramik-Matrix enthalten


Und daran hält sich die nicht ganz so hippe Automobilindustrie schon seit dem 1. Juli 2003.

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herm16 10.08.2018, 18:30
18. kommentar nesmo

Hi, bei dem Artikel von Traufetter geht es darum, die deutsche Autoindustrie an den Pranger zu stellen.

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schwarzeruhu 10.08.2018, 18:31
19. Also eigentlich wieder VW - was ist hier los?

"Bei dem cadmiumhaltigen Ladegerät handelt es sich um das gleiche Bauteil, das auch in 124.000 Elektroautos aus dem VW-Konzern verbaut ist."
Diese dürften im Gegensatz zu dem Postauto, dass ja eine Einzelgenehmigung hat, also gar nicht auf der Strasse sein. Die Autos sind in privater Hand und eine zentrale Wartung oder Entsorgungsmanagement wird es da wohl nicht geben. Das sieht auch das KBA so und wird die Dinger wohl zurückrufen lassen.
Das Thema ist also deutlich größer. Dennoch entscheided sich die Reaktion dafür einen Negativ-artikel über den Street-Scooter darus zu basteln. Wieso?

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