Forum: Auto
Streit über Elektro-Tretroller: Geh weg!
Magdalena Tröndle/dpa

Das Bundeskabinett will Elektro-Tretroller genehmigen. Die Verordnung muss noch durch den Bundesrat - einige Länder leisten Widerstand. Es droht ein erbitterter Streit über die Nutzung des Gehwegs.

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derabbey 07.04.2019, 18:42
200. Diese geräuschlosen Roller

haben weder auf dem Radweg, noch auf dem Fußweg etwas verloren.
Für den Fußweg sind sie viel zu schnell, sie sind eine Gefahr Fußgängerinnen, vor allem für Kinder, Ältere und die, die nicht so gut zu Fuß sind.
Auf dem Radweg stellen sie wegen der niedrigen Geschwindigkeit ein Verkehrshindernis dar, zudem sind die meisten Radwege in einem derartig schlechten Zustand, dass sie für die Roller mit ihren kleinen Rädchen lebensgefährlich sind.
Die Straße ist der einzige sinnvolle Ort für diese E-Roller, zumal ja sowieso hauptsächlich Autofahrerinnen darauf umsteigen sollen.
Welche Radfahrerin würde denn freiwillig auf so ein Spielzeug umsteigen?

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Guerilla_79 07.04.2019, 19:06
201. ...

Zitat von derabbey
haben weder auf dem Radweg, noch auf dem Fußweg etwas verloren. Für den Fußweg sind sie viel zu schnell, sie sind eine Gefahr Fußgängerinnen, vor allem für Kinder, Ältere und die, die nicht so gut zu Fuß sind. Auf dem Radweg stellen sie wegen der niedrigen Geschwindigkeit ein Verkehrshindernis dar, zudem sind die meisten Radwege in einem derartig schlechten Zustand, dass sie für die Roller mit ihren kleinen Rädchen lebensgefährlich sind. Die Straße ist der einzige sinnvolle Ort für diese E-Roller, zumal ja sowieso hauptsächlich Autofahrerinnen darauf umsteigen sollen. Welche Radfahrerin würde denn freiwillig auf so ein Spielzeug umsteigen?
Autofahrerin?

Ich weiss nicht wer jetzt von uns beiden ins Fettnäpfchen des sexismus tritt, allderings sind diese "Spielzeuge" wie Segways und eRoller typische Männerspielzeuge.
Wo sollen auch die Kindersitze hin, die Körbe, die Einkäufe, die Blumen?

Genaugenommen sind das die Spielzeuge von diesen Innenstadtyuppies die die Mieten kaputt machen, die in Ihrem 17€qm/Kalt Innenstadtloft 700-1000Meter zu ihrer Arbeit haben.
Der ÖPNV ist dafür zu teuer(und zu langsam) und der multiliberale Yuppie wäre sich ohnehin zu fein in den vollen Bus zu steigen, und für Autos sind die Strecken zu kurz und natürlich drückt das grüne gewissen.... Feinstaub und so, ne.
Was meint man wohl was Mister Scheuer meint wenn er von "zur Arbeit kommen" mit DEN Dingern redet? 30km über Landstraße wie es der Normalbürger von oben herab aufdiktiert bekommt? Wohl kaum...

Und ausserdem kann man mit den Dingern, im gegensatz zum Fahrrad, IN die Läden fahren, direkt an die Brötchentheke, die Wurst...äh... Tofutheke und zur Kasse und von da über die Gehwege, schnell noch ne abkürzung durch eine der großen Malls ab zur Arbeit/nach Hause.

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gorlois7 07.04.2019, 19:08
202.

Früher mussten Rentner ab dem siebzigsten Lebensjahr bei Rot über die Ampel gehen, um den demografischen Wandel zu stoppen. Und weil sie das hartleibig verweigern, schickt man jetzt eben motorisierte Regulatoren los.
Und ein Rollerfahrer kann auch nicht identifiziert werden, alle Leute werden damit beschäftigt sein, die plattgefahrenen Rentner und ihre diversen Hilfsgeräte vom Gehsteig zu räumen. Übrigens auch `ne Maßnahme, die
Wahlen rentnerfreier zu gestalten!

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mailo 07.04.2019, 19:09
203.

Meiner Meinung nach sollen die ruhig überall fahren, ausgenommen der Fahrer Trägt irgendeine Art Schutzkleidung. Dann darf nur noch auf Radwegen und der Straße gefahren werden.

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karl-felix 07.04.2019, 19:22
204. Wiegen

Zitat von romeov
. Arme Fußgänger, die werden jetzt schon von aggressiven Fahrradfahrern aktiv bejagt, jetzt kommen noch diese Achillessehnen-Crasher dazu.
Sie sich nicht in falscher Sicherheit :
So schlimm 2017 der Todesfall eines Fußgängers bei einem Unfall mit einem Radfahrer ist , insgesamt starben in Berlin in dem Jahr 13
Menschen im Strassenverkehr ( in 2016 waren es noch 21 tote Fußgänger )

So sehr ich Sie verstehe in Ihrer Rage , gemessen am Gesamtunfallgeschehen in Berlin waren gut 3% aller Unfallverursacher mit Personenschäden Radfahrer, aber jeder 4 Verkehrstote in Berlin ein Radfahrer.

Bei den Unfällen mit Radfahrerbeteilung waren 90% der Verletzten Radfahrer.(644 Schwerverletzte)

( Sonderuntersuchung Radverkehrsunfälle in Berlin 2017 S. 4)

Also : Augen auf im Strassenverkehr.

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Guerilla_79 07.04.2019, 19:39
205. ...

Zitat von karl-felix
Sie sich nicht in falscher Sicherheit : So schlimm 2017 der Todesfall eines Fußgängers bei einem Unfall mit einem Radfahrer ist , insgesamt starben in Berlin in dem Jahr 13 Menschen im Strassenverkehr ( in 2016 waren es noch 21 tote Fußgänger ) So sehr ich Sie verstehe in Ihrer Rage , gemessen am Gesamtunfallgeschehen in Berlin waren gut 3% aller Unfallverursacher mit Personenschäden Radfahrer, aber jeder 4 Verkehrstote in Berlin ein Radfahrer. Bei den Unfällen mit Radfahrerbeteilung waren 90% der Verletzten Radfahrer.(644 Schwerverletzte) ( Sonderuntersuchung Radverkehrsunfälle in Berlin 2017 S. 4) Also : Augen auf im Strassenverkehr.
Die Statistik für die Fahrradstadt Nummer 1 in Deutschland spricht von "nahezu" gleichen Teilen an Verursachern, also 50/50 liegt die Schuld bei Radfahrern und Autofahrern(respektive KFZ genannt).

Zu finden hier, gleich auf Seite 4.
https://bonn.polizei.nrw/sites/default/files/2018-02/Verkehrsunfallstatistik_2017_0.pdf

839 Unfälle, 744 Verletzte, ein toter Radfahrer.

Und Münster hat gerademal 1/10 der größe von Berlin...
Demnach sind Radfahrer ein schwerwiegender Unfalltreiber.

Wenn sie sehen wollen wie gefährlich Radfahrer sind und in welchem Chaos Deutschland versinken wird, wenn man überall diese Fahrradfahrerdichte hätte können Sie exemplarisch an Münster sehen.

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Klaatu Barada Nikto 07.04.2019, 19:49
206.

Zitat von Ein Stein!
Den Rest habe ich schon nicht mehr gelesen. Wenn Sie an allen 365 Tagen des Jahres beruflich unterwegs sind (Moment bitte, muss mir erst meine Hose anziehen und hole deshalb meine Kneifzange aus dem Keller), dann fahren Sie bei einer Jahresfahrleistung von 50.000 Km täglich 137 Km (!), und das in Berlin. Respekt! Die Deutschen sind eben doch die Fleißigsten, wie man an Ihnen sieht.
Schade. Ich hatte doch noch so viel zu sagen. Ich fahre nebenbei bemerkt beruflich eilige medizinische Proben aus Arztpraxen zur Untersuchung ins Labor. Von Montag bis Freitag inklusive Arbeitsweg sind das täglich 200-250 Kilometer in der Zeit von 8:30 bis 20:00h. Den größten Teil davon in der Innenstadt, aber auch bis ins nahe Umland. Bei 52 Wochen minus 3 Wochen Urlaub und ein paar Feiertagen macht das 50 - 55.000 Kilometer jährlich. Die Freizeit am Wochenende habe ich dabei außen vor gelassen, da ich da mit meinem privaten Auto unterwegs bin und nicht den Drang verspüre, mich in den Verkehr zu stürzen.

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Klaatu Barada Nikto 07.04.2019, 19:56
207. Rechenkünstler überall...

Zitat von karl-felix
1) Nein , fahren Sie nicht und ja, das wäre katastrophal weil Sie dann nur ca. 7 Minuten am Tag arbeiten würden bei einer 5 Tage Woche . Die Durchschnittsgeschwindigkeit eines PKW beträgt innerstädtisch 18 km/h und das Jahr hat nur 8760 Stunden .. 2) Das spricht nicht für Ihre Fahrtüchtigkeit. Sprechen Sie mit einem Arzt Ihres Vertrauens . 3) Warum ? Die heutigen Ped-Tretroller sind nicht merklich langsamer als die schnellen E-Tretroller und deutlich schneller als die 12 km/h Roller . Ihre Panik ist also unbegründet. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt . Ihre Fehleinschätzungen im Strassenverkehr sind beängstigend, wenn Sie wirklich als Autofahrer in Berlin unterwegs sind.
Auch Ihnen zolle ich Respekt, dass Sie sich eher für die Zahlen in meinem Kommentar interessieren, als für meine Aussagen.Ich fahre beruflich eilige medizinische Proben aus Arztpraxen zur Untersuchung ins Labor. Von Montag bis Freitag inklusive Arbeitsweg sind das täglich 200-250 Kilometer in der Zeit von 8:30 bis 20:00h. Den größten Teil davon in der Innenstadt, aber auch bis ins nahe Umland. Bei 52 Wochen minus 3 Wochen Urlaub und ein paar Feiertagen macht das 50 - 55.000 Kilometer jährlich. Private Fahrten am Wochenende außen vor...

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tempus fugit 07.04.2019, 20:13
208. Der hatte doch Recht....

Zitat von Klaatu Barada Nikto
Schade. Ich hatte doch noch so viel zu sagen. Ich fahre nebenbei bemerkt beruflich eilige medizinische Proben aus Arztpraxen zur Untersuchung ins Labor. Von Montag bis Freitag inklusive Arbeitsweg sind das täglich 200-250 Kilometer in der Zeit von 8:30 bis 20:00h. Den größten Teil davon in der Innenstadt, aber auch bis ins nahe Umland. Bei 52 Wochen minus 3 Wochen Urlaub und ein paar Feiertagen macht das 50 - 55.000 Kilometer jährlich. Die Freizeit am Wochenende habe ich dabei außen vor gelassen, da ich da mit meinem privaten Auto unterwegs bin und nicht den Drang verspüre, mich in den Verkehr zu stürzen.
...Sie sind halt einer der Sonderfälle - wenn das alles zutrifft, was Sie hier äussern.

Korrekt wäre, dann gleich drauf hinzuweisen, dann erspart man hier auch diese - DANN! - irgendwie sinnlose Diskussionen und
Spekulationen.
Denn es soll auch Taxi- und andere Fahrer geben, die eben nicht das darstellen, was man sich um 'normale Autofahrer' vorstellt.
Die fahren im Jahr so 15.000 km - der eine viel weniger, der andere viel mehr und bewegen ihre Autos so 1 Std. von 24 Std. am Tag mit weniger als 40 km Strecke.

Ich geh' mal davon aus, dass in diesen statistischen Werten auch Sie und andere 'Ausnahmen' beinhaltget sind...

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Bakturs 07.04.2019, 20:24
209. Fahrräder dürfen auch nicht auf den Gehweg

Fahrräder dürfen auch nicht auf den Gehweg. Warum sollten es dann die E-Roller, welche m. E. gefährlicher sind.

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