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Streit über Notfallbremssysteme: Tödliche Laster
Werner / IDA News/Werner / IDA News/ dpa

Jedes Jahr sterben Dutzende Menschen bei Auffahrunfällen auf Autobahnen. Technik könnte das verhindern - doch Hersteller und Politik stemmen sich gegen strengere Regeln. Warum?

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upalatus 09.08.2019, 13:28
130.

Solche Distanzwarn/Abbremssysteme gehören per Serienausstattung in jeden LKW, Auto, Motorrad. So eine Funktion ist Basic fürs Autonome Fahren, und dann so ein Gchieß von wegen gehtkannmagwillnicht. Herr Scherer, besorgen sie sich gute harte Fausthandschuhe und ziehen sie sie Pflichtserienausstattung knachkig durcht.

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alt-nassauer 09.08.2019, 13:30
131. So ist das mit Regeln...

Zitat von martink66
In der Regel sind das Spezialisten, die noch schnell den LKW mitnehmen wollen, bevor sie von der Autobahn abfahren. Da wird zügig überholt nur um wenige Meter vor dem LKW wieder einzuscheren um die Ausfahrt zu erwischen. Dabei geht dann eine Notbremsung des LKW los. DIESES Verhalten sollte man vermehrt bestrafen. Genauso wie zu dichtes Auffahren.
Wenn LKW aber so dicht auffahren und keine Lücke lassen und ich als PKW-Fahrer um die nächste Ausfahrt zunehmen. Dann mit 90 km/h + /- 10 km/h über Kilometer dahinter trödeln muss. Fahren sie mal mit 90 (genau 90) vor einem LKW - ein Überholverbot nimmt der gar nicht Ernst! Der überrollt sie glatt weg... Ich Persönlich käme nicht auf die Idee. Dann kommen sie mit "Spezialisten"...

Es gibt ja auch LKW Fahrer die Überholen trotz des Überholverbots an den Ausfahrten bzw. Auffahrten. Je nach Situation kann man es akzeptieren... Dennoch nicht erlaubt! Das bringt einem auch in Schwierigkeiten, wegen den fehlenden Abstand zwischen den LKW.

Das mit dem einscheren "knapp", ja das ist wirklich Mist von einigen PKW Fahrer. ich hab ja so eine Situation beschrieben und schon mehrfach erlebt. Wie da noch LKW Fahrer reagieren, ist dann schon eine Heldentat. Die Verantwortlichen im PKW wissen gar nicht wie viele Leben, der LKW Fahrer in dem Moment noch von der Schippe geholt haben. Nur weil man den Beschleunigungsstreifen nicht ausnutzt und mit 75km/h oder weniger vor einem LKW mit 90km/h fährt.

Glauben sie aber mal nicht das es Berufskraftfahrer gibt, denen das "einscheren" und knapp auch bewusst ist! Oft blinken die Kollegen ja auf. Aber das ist auch nicht immer so...

Fehlverhalten ist keine Einseitige Geschichte, es sind nicht Generell alle Berufskraftfahrer und alle PKW oder sonstige Verkehrsteilnehmer.

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taanuu 09.08.2019, 13:30
132. Genau!

Zitat von Ein_denkender_Querulant
Wie kann man sich am Stauende umfahren lassen? Warum lernen die Autofahrer nicht, sich einem Stau mit viel Abstand langsam zu nähern, dabei den rückwärtigen Verkehr zu beobachten und zu diesen verlangsamen? Dann hat man auch genug Spielraum, um schnellen Lastern auszuweichen. Ich will jetzt nicht Opfern die Schuld zuschreiben, man kann mit sienem eigenen Verhalten die Wahrscheinlichkeit eines schweren Unfalls aber massiv verringern. Augen auf und Abstand halten.
Abstand ist das A und O im Verkehr, nicht nur, aber besonders am Stauende.

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exxilist 09.08.2019, 13:31
133. Tempolimit.......

....würde auch Leben retten. Und zwar einige.
Und? Das packt die (Merkel) Politik auch nicht an.
Generell kann man sagen, das gute und sinnvolle Dinge, die unter Merkel gemacht wurden, bestenfalls an einer Hand abzuzählen sind.
Im Gegensatz dazu sind viele wichtige DInge nicht angepackt worden. Vieles was gerade eine GroKo hätte machen können. So z.B. ein lebensrettendes (und auch Staus würden verringert) Tempolimit.
Aber die Autolobby hält ja gerade für christliche Politiker hübsche Pöstchen bereit. Wenn kümmern da die paar Verkehrstoten. Hauptsache ich hab mein Auskommen gesichert. Pfui.

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iasi 09.08.2019, 13:32
134. andere Länder, andere Probleme

Ich komme gerade aus Rumänien. Kein kleines Land, aber nur insg. 750km Autobahn. Auffahrunfälle sind hier das kleinste Problem, wenn es um Verkehrssicherheit geht. Da rollt der Verkehr einer deutschen Autobahn durch Dörfer und Städte. Was nutzt ein Bremsassistent, wenn die LKWs im Sekundentakt mit 80 Sachen an Schulen vorbei donnern.

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mglenewinkel 09.08.2019, 13:32
135.

Zitat von Ein_denkender_Querulant
Auch wenn man schuldlos stirbt, kann es helfen darüber nachzudenken, ob man sich anders verhalten sollte, damit man nicht stirbt. Warum heißt es wohl: "Der Klügere gibt nach"? Abstand halten hilft. Immer.
Hmm, ich kann soviel Abstand halten wie ich will, wenn mir von hinten ein anderes Fahrzeug reinrast.

Aber sollte ich an so etwas zu Tode kommen, werde ich mir darüber Gedanken machen, versprochen.

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Interessant, 09.08.2019, 13:33
136. Dünnes Eis

Zitat von Ein_denkender_Querulant
Wie kann man sich am Stauende umfahren lassen? Warum lernen die Autofahrer nicht, sich einem Stau mit viel Abstand langsam zu nähern, dabei den rückwärtigen Verkehr zu beobachten und zu diesen verlangsamen? Dann hat man auch genug Spielraum, um schnellen Lastern auszuweichen. Ich will jetzt nicht Opfern die Schuld zuschreiben, man kann mit sienem eigenen Verhalten die Wahrscheinlichkeit eines schweren Unfalls aber massiv verringern. Augen auf und Abstand halten.
Sie ahnen, dass Sie sich auf dünnem Eis bewegen. Ich halte rein gar nichts davon, wenn die Verantwortung für das Versagen habgieriger Spediteure und fahrlässiger oder übermüdeter LKW-Fahrer auf andere Verkehrsteilnehmer abgewälzt würde. Sie können so gut aufpassen, wie sie wollen und würden doch gekillt werden, wenn ein 30-Tonner mit Schmackes in Sie reinrauscht. Wunschdenken, alles im Leben kontrollieren zu können ("man muss halt einfach aufpassen"). Außerdem geht das an der Kernaussage des Artikels vorbei, wie wenig einige auf das Leben anderer aufpassen. Sie betreiben einfach Lobbyismus für die Wirtschaft. Da würde ich an I h r e r Stelle mal aufpassen.

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Barfüsser 09.08.2019, 13:37
137. Wenn

Zitat von sok1950
Erlebe es immer wieder dass Autofahrer mit voller Geschwindigkeit selbst bis an das Ende des Staus fahren und dann abrupt bremsen. Das provoziert Auffahrunfälle. Fahre selbst 50.000 km und mehr. Grundsätzlich bremse ich selbst schon lange vor dem Stauende und achte immer darauf, dass die hinter mir fahrenden Autos/LKWs mit mir abbremsen. So kommen wir alle langsam zum stehen. Beim Fall, dass eben kein Fahrzeug hinter mir ist bleibe ich immer mehrere dutzend Meter vor dem Stauende stehen und beobachte ob die sich nähernden Fahrzeuge langsamer werden. So habe ich immer die Option noch schnell auszuweichen. Grundsatz: An das Stauende fahre ich erst dicht heran wenn hinter mir mehrere Fahrzeuge zum stehen gekommen sind bzw. im Schritttempo fahren..
es nach Ihnen geht, dürften Auffahrunfälle bei einem Stau eigentlich gar nicht vorkommen.
Das Problem ist aber, das auch Super Fahrern wie Ihnen einmal passieren kann, dass sie einen Moment unkonzentriert sein können und dann nicht schon weit vor dem Stau abbremsen.
Ich war 40 Jahre lang beruflich als Messebauer mit dem PKW und LKW jährlich 100 000 Km und mehr in ganz Europa unterwegs. Ich habe solche Momente der Unaufmerksamkeit selbst ein paar Mal erlebt, zum Glück bin ich aber bisher mit 52 Jahren Fahrpraxis unfallfrei geblieben, andere haben das Glück nicht gehabt. Und es ist wirklich eine Glücksache, oder reiner Zufall unfallfrei davon zu kommen, auch wenn man noch ein so guter Fahrer ist.

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joe2521 09.08.2019, 13:39
138. Es sollte Pflicht sein!

Und wenn nicht auf EU Ebene umsetzbar, dann halt national. Wenn künftig Dieselautos an Stadtgrenzen gescannt werden inkl folgendem Bußgeldbescheid, dann geht das ja wohl auch an den deutschen Grenzen für LKWs. Wer nicht mag darf Deutschland gerne umfahren...
50 Tote pro Jahr hierdurch und es passiert nichts, aber 1 Maserntoter reicht für den Erlaß grundgesetzwidriger Gesetze.

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themistokles 09.08.2019, 13:40
139.

Zitat von poetdale
Man muss schon ein Traumtänzer mit Allmachtsfantasien sein um zu glauben mit Abstand oder stetem Blick in den Rückspiegel ließen sich diese Unfälle verhindern. [...] Obwohl das Stauende in diesem Fall weithin sichtbar war, fuhr der vor mir fahrende LKW völlig ungebremst auf das Stauende auf. [...]
Merken Sie nicht, wie Sie sich selbst widersprechen? Der von Ihnen geschilderte Unfall wäre mit ausreichen Abstand, vorausschauendem Fahren und ungepasster Geschwindigkeit vermeidbar gewesen.

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