Forum: Auto
Streit um CO2-Grenzwerte in der EU: Emissionsfreie Fahrzeuge? Nur unter einer Bedingu
DPA

Die EU-Kommission will am Mittwoch ihre Pläne für künftige Abgasgrenzwerte von Neuwagen veröffentlichen. Zwar hat sich der Widerstand der deutschen Autoindustrie für die Ziele nach 2021 formiert. Doch Einigkeit herrscht diesmal nicht.

Seite 1 von 21
ardbeg17 03.11.2017, 18:33
1.

wer sich mal die EnergyCharts beim Fraunhofer Institut ansieht, stellt fest: Es wird bei uns verdammt viel Strom aus Kohle produziert, und es gibt sehr viele Tage, an denen weder Sonne noch Wind viel beitragen. Wir werden also noch lange auf Kohle angewiesen sein. Durch die E-Autos wird der Strombedarf gewiss nicht sinken. Wer also gleichzeitig E-Mobilität UND Kohleausstieg fordert, muss neue Kernkraftwerke bauen oder einen Termin beim Psychiater machen. Da ich auch die verbohrtesten Fundis nicht für so hohl halte, steckt sicher wiedr eine gehörige Portion Wahlkampf in diesen Forderungen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
je_pense 03.11.2017, 19:08
2. Letzter Absatz?

Gut im Verkehrsektor ist der CO2 Ausstoß gestiegen, aber welchen Anteil an den Gesamtemmisionen hat dieser Sektor?
Ist nicht der Kraftwerks- und Immobiliensektor vielleicht der größere Hebel?
Durch E-Autos wird der Strombedarf steigen, aber wo kmmmt der her?
Aktuell werden Diesel wegen NOx verteufelt, der Trend geht zu Benzinern mit Hybridmotor für die Kurzstrecke. Aber Benziner stoßen mehr CO2 aus als ein Diesel.....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
det42 03.11.2017, 19:10
3. easy

Zitat von ardbeg17
wer sich mal die EnergyCharts beim Fraunhofer Institut ansieht, stellt fest: Es wird bei uns verdammt viel Strom aus Kohle produziert, und es gibt sehr viele Tage, an denen weder Sonne noch Wind viel beitragen. Wir werden also noch lange auf Kohle angewiesen sein. Durch die E-Autos wird der Strombedarf gewiss nicht sinken. Wer also gleichzeitig E-Mobilität UND Kohleausstieg fordert, muss neue Kernkraftwerke bauen oder einen Termin beim Psychiater machen. Da ich auch die verbohrtesten Fundis nicht für so hohl halte, steckt sicher wiedr eine gehörige Portion Wahlkampf in diesen Forderungen.
wir müssen schlicht regenerative Energien ausbauen bis zum Abwinken, kostet heute eh nix mehr. Die Lücken werden mit schnellen flexiblen Gas-Kraftwerken gefüllt. Der Verbrauch steigt etwas (ca. 10%) mit den Elektroautos, ist aber eigentlich kein großes Problem. Man nutzt einfach die bestehenden Kraftwerks-Kapazitäten rund um die Uhr und verbrät den E-Mobil Stromverbrauch über die Nacht, was sowieso für gewöhnlich um diese Zeit geschieht... nachts ist zur Zeit das Netz max. mit 10% ausgelastet, da ist also noch genügend Luft ... und genügend Zeit (min. 15 Jahre) haben wir zu dem ganzen Kram sowieso... bis dahin werden auch Speicher vermehrt etabliert sein und alles wird immer grüner :-) ... also keine Panik... alles easy

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tatsache2011 03.11.2017, 20:51
4. EnBw Stategieschwenk

Zitat von ardbeg17
wer sich mal die EnergyCharts beim Fraunhofer Institut ansieht, stellt fest: Es wird bei uns verdammt viel Strom aus Kohle produziert, und es gibt sehr viele Tage, an denen weder Sonne noch Wind viel beitragen. Wir werden also noch lange auf Kohle angewiesen sein. Durch die E-Autos wird der Strombedarf gewiss nicht sinken. Wer also gleichzeitig E-Mobilität UND Kohleausstieg fordert, muss neue Kernkraftwerke bauen oder einen Termin beim Psychiater machen. Da ich auch die verbohrtesten Fundis nicht für so hohl halte, steckt sicher wiedr eine gehörige Portion Wahlkampf in diesen Forderungen.
Sie meinen, EnBw sind "verbohrte Fundis", denn
EnBw steigt aus Kohlekraftwerken aus und baut einen Windpark ohne Einspeisevergütung.

Sicherlich wissen die, was in der Zukunft für EnBw richtig ist.
Das "passt zum Strategieschwenk des Auftraggebers EnBW.

Bereits im vergangenen Jahr hatte EnBW einen Auftrag für 68 Schnellladestationen mit 50 Kilowatt (kW) an ABB vergeben.
Jetzt folgt der nächste: 117 Schnellladesäulen an Standorten des Raststättenbetreibers Tank & Rast sollen entstehen."

Zitat aus http://www.automobilwoche.de/article/20170920/AGENTURMELDUNGEN/309209976/grossauftrag-von-enbw-abb-treibt-ausbau-von-schnellladestationen-in-deutschland-voran

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Gleichstrom 03.11.2017, 22:49
5.

.... und vergessen werden pflanzliche Brennstoffe. Klasse, dabei ist da genügend Material vorhanden, das eine einfache Umwidmung von Tierfutter zu technischer Energiequelle braucht. Verfahren gibt es - für alle Motortypen und aus diversen Rohstoffen.

Energie braucht man dabei ... ja - regenerative Energie! Die einen geschlossenen Kohlenstoffkreislauf anzapft, mit dessen Hilfe wesentlich dichter gepackte Energie für mobile Anwendungen verfügbar ist - hervorragend speicherbar, also mit Überkapazitäten bestens füllbar.

... und vor Allem - anteilig eingesetzt ist das in der Lage, den gesamten Bestand an Fahrzeugen effektiv emissionsärmer zu machen. Es ist nicht auf die energieintensive Neuherstellung angewiesen und in bestehende Infrastruktur integrierbar. Das heißt, es ist mit geringen Investitionen machbar, und ob es bei einem kleinen Teil in die Tiefe geht (der voll emissionsfrei ist/sein soll) oder bei einem Großen in die Breite ist im Endeffekt schnurz. Die Summe der effektiven Emissionen zählt. Einen alten Fahrzeugbestand werden wir voraussichtlich noch einige Zeit behalten, kurz- und mittelfristig ist das also eine Maßnahme, die große Wirkung entfalten kann und auch dauerhaft hat sowas Eigenschaften, die eindeutige Vorteile besitzen - der Abschied dvom totgesagten Verbrennungsmotor wird so schnell nicht kommen, wie es sich Mancher wünscht - und das ist besser als sich allgemein gewünscht oder vorgestellt wird.

Vielleicht gibt es noch andere Quellen pflanzlicher Brennstoffe. Der Verschwendung nach geurteilt kann das noch nicht knapp sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
karl-felix 04.11.2017, 23:21
6. Das

Zitat von ardbeg17
1) Es wird bei uns verdammt viel Strom aus Kohle produziert, 2) und es gibt sehr viele Tage, an denen weder Sonne noch Wind viel beitragen. 3) Wir werden also noch lange auf Kohle angewiesen sein. 4)Durch die E-Autos wird der Strombedarf gewiss nicht sinken. 5)Wer also gleichzeitig E-Mobilität UND Kohleausstieg fordert, 6) muss neue Kernkraftwerke bauen oder 7) einen Termin beim Psychiater machen.
1) Ist richtig und verringert sich von Tag zu Tag. Und das ist gut so.

2)Das ist falsch. Es gibt bei uns 365 Tage im Jahr an denen Sonne und Wind zu wenig Strom erzeugen , das steigert sich aber von Tag zu Tag . Und das ist gut so.

3) Das ist eine Frage des politischen Willens. Man hat Sie hinter die Fichte geführt und Ihnen das ins Ohr geflüstert und Sie glauben das halt. Ihr Problem . Schönen Gruß an Ihren Psychiater.

4)Richtig, Albert! Er steigt aber auch nicht signifikant, Für die angepeilte Million benötigen wir nicht ein einziges zusätzliches Kraftwerk

5) Nein . Er muss die Effizienz steigern und den Stromverbrauch weiter senken und die EE schneller ausbauen . . Es ist doch- pars pro toto - absurd, mit elektrischem Strom Wasser warm zu machen , während draussen die Sonne scheint..
6) Das ist bei uns gesetzlich verboten .

7) Niemand hindert Sie. Welch eine brillante Argumentation .
Wenn es Ihnen dann besser geht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Hirnretter2.0 04.11.2017, 23:36
7. E-Autos? Wer braucht E-Autos ...

... um ZEVs zu bauen? Das geht bereits HEUTE preisgünstig mit Biomethan (CNG). Ein CNG-Kleinwagen ist preiswerter als der Akku eines BMW i3 und hat KEINEN CO2-Rucksack. Von der Sauerei mit dem aus Kinderarbeit gewonnenem Kobalt im Akku mal ganz abgesehen. http://m.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/die-batterie-entscheidet-ueber-das-e-auto-kommentar-15109179.html

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hansriedl 04.11.2017, 01:10
8. Alternativen für die Zukunft

Alternativen für die Zukunft.
Von Elektro über Gas bis Hybrid, Vorteil: Erdgasmotoren vereinen Vorteile von Diesel und Benziner, stoßen 18 Prozent weniger CO2 aus als Letztere und 90 Prozent weniger Stickoxide als Erstere. Zudem ist Erdgas günstig.

Autogas (LPG) ist günstig und vielerorts verfügbar. CO2- und NOx-Ausstoß sind im Vergleich niedrig, auch wenn die Gesamtumweltbilanz aufgrund der LPG-Produktionsbedingungen umstritten ist.
Die deutschen Hersteller haben den Hybrid zuerst zugunsten des Diesels, später für den Plug-in-Hybrid, links liegen gelassen. Das Neuwagenangebot beschränkt sich also im Wesentlichen auf asiatische Modelle wie Toyota Prius, Kia Niro und Hyundai Ioniq. Gebraucht gibt es auch einige wenige Modelle von deutschen Premiumherstellern oder US-Firmen. Das Angebot wird in den kommenden Monaten aber stark wachsen, auch in Form der neuartigen 48-Volt-Hybride.

Vorteil: Die Hybridtechnik ist ausgereift und bewährt, Anwendung und Bedienung sind simpel, das Sparpotential vor allem im Stadtverkehr nicht nur theoretisch.

Die wirtschaftlichste Lösung ist eine Kombination von Hybrid + Autogas. Prius mit Autogas braucht 3-5l/100km Autogas.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ulrics 04.11.2017, 08:18
9. Wir brauchen eine Obergrenze

Eine Obergrenze für Pkw. Singapur hat bereits eine Obergrenze für Fahrzeuge und für Deutschland wäre dies eine gute Option den Flächenfraß einzudämmen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 21