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Strengere CO2-Grenzwerte: Jetzt gibt es kein Zurück mehr
DPA

Die EU hat die CO2-Grenzwerte für Autos verschärft. Die Hersteller jammern - dabei sind sie selbst für ihre Niederlage verantwortlich.

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thomas_linz 23.12.2018, 00:05
160. Nur mit dem

Zitat von rennflosse
Jede Generation nutzt die Ressourcen, zu deren Nutzung sie imstande ist. Verfluchen Sie Ihre Vorfahren, die mit Kohle geheizt haben. Oder die noch älteren Vorfahren, die Mitteleuropas Wälder für Haus- und Schiffsbau abgeholzt haben? Unseren Kindern (damit meine ich die Kinder unserer Generation) ist ein Leben ohne Not geschenkt, sofern sie in Europa leben. Denen ist das eigene Smartphone und der Modellwechsel jedes Jahr wichtiger als die vermeintliche Rettung der Welt. Und nachfolgende Generationen werden auch die Ressourcen nutzen, die vorhanden sind und sich um die Einwohner von Drittweltländern nicht scheren. Jene wiederum werden wegen ihrer seltsamen Religionsauffassungen weiterhin tausend Jahre hinter der modernen Zivilisation hinterher hinken. Somit wäre jede Art von "verfluchen" pure Heuchelei. Als Mitglied heute lebender Generationen die Aussicht zu haben, in hundert Jahren von Heuchlern verflucht zu werden, scheint mir keine große Last zu sein.
kleinen Unterschied, dass wir erst seit etwa 150 Jahren genug Dreck machen, um das Klima und die Umwelt derart zu beeinflussen, dass es reicht, langfristig den Planeten zu zerstören. Wenn wir also in Ihrem Sinne weiter machen, brauchen wir uns um die Zukunft nicht mehr zu kuemmern. Ein zerstörter Planet hat uebrigens einen wesentlich schlimmeren Impakt auf unser Leben, als die Gelbwesten.

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priemer 23.12.2018, 10:53
161. Cindy2009 und Thomas Linz

Sehr geehrte Cindy2009, Sehr geehrter Thomas Linz, die Sache ist im Grunde ganz einfach: Der vom Menschen verstärkte Klimawandel ist eine Realität, der wir uns stellen müssen. Der Hauptteil der Maßnahmen wird aus individueller Eigeninitiative erfolgen, weil die Gestaltungsmacht des Staates limitiert ist. Wer jetzt, wie Sie, radikale Lösungsansätze propagiert, handelt ausschließlich destruktiv. Wer mit Verboten verändern möchte, weckt nur den Widerstandswillen der Menschen und schadet unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung und dass ohne irgendetwas im Klimaschutz zu erreichen. Das fing bei Glühlampen an und hört zur Zeit mit der Elektromobilität nicht auf. Das E-Bike und der E-Scooter für den Nahverkehr sind etabliert, das E-Auto fällt mangels Einsatzfähigkeit am Markt durch. Der Dieselmotor ist derzeit beim Punkt CO2 im Vergleich zum E-Auto und zum Benziner der klimaschützenste Motor, hat aber deutliche Nachteile für die Luftreinheit in vielbefahrenen Straßen von Städten. Es braucht also pragmatische Konzepte für den Klimaschutz, die die demokratischen Rechte der Bürger achten, global gesehen sogar stärken. Die Lage ist zu ernst für Ideologen! Mit freundlichen Grüßen, Jörn Priemer.

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cindy2009 23.12.2018, 14:21
162. @priemer

Welche Demokratischen Rechte werden denn verletzt, wenn für Neufahrzeuge die Grenzwerte angepasst werden? Aus individueller Eigenmaßnahme passiert eben so gut wie gar nichts. Dass in der EU Ideologie herrscht, sollten Sie bitte mal belegen. Das Thema lauter aber nach wie vor, dass eine Autohersteller mal wieder nur jammern.

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priemer 23.12.2018, 14:41
163. Sehr geehrte Cindy2009,

Mit Ideologe hatte ich schon Sie persönlich gemeint. Ich kann Ihnen nur empfehlen, die Diskussion nochmals nachzulesen. Natürlich beschränkt eine zu scharfe EU-Abgasnorm die Möglichkeit der Bevölkerung im kleinstädtischen und ländlichen Raum, am politischen und wirtschaftlichen Leben in Deutschland teilzuhaben. Nicht mehr wirtschaftlich zur Arbeit pendeln zu können, würde ich schon als Einschränkung bezeichnen.

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cindy2009 23.12.2018, 15:18
164. @priemer

Also nochmal : sparsamere Autos verteuern automatisch den Weg zur Arbeit und nebenbei kann man sowieso nicht mehr am Leben uneingeschränkt teilnehmen?
Vielleicht sollten Sie mal diesen Artikel hier lesen, der trifft wohl eher auf Ihre Ideologie zu: http://m.spiegel.de/wissenschaft/mensch/klimaschutz-sei-kein-nimby-sei-ein-nomp-kolumne-a-1245076.html

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