Forum: Auto
Strengere CO2-Grenzwerte: Jetzt gibt es kein Zurück mehr
DPA

Die EU hat die CO2-Grenzwerte für Autos verschärft. Die Hersteller jammern - dabei sind sie selbst für ihre Niederlage verantwortlich.

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fortelkas 18.12.2018, 20:57
20. Ich beginne mit dem Schlusssatz

.....dieses Artikels: "Nach jahrelanger Verzögerungstaktik müssen die Konzern nun endlich handeln." Und das ist gut so, Druck ist eben manchmal gut. Die technischen Möglichkeiten, den Schadstoffausstoß zu senken sind doch schon lange vorhanden. Und ich setze noch einen drauf: In Deutschland muss endlich unterstützend ein generelles Tempolimit her, aber wenn es um dieses Thema geht, rasten auch auf den Foren die genialen Autofahrer aus. Da hat man den Eindruck, ganz Europa von Norwegen bis zu den Niederlanden ist blöd, denn überall gibt es Tempolimits, und die Menschen in diesen Ländern fahren gut damit. Nur in Deutschland, da leben die Klügeren und fordern: Niemals ein Tempolimit, und der schwachsinnige Spruch des ADAC: "Freie Fahrt den freien Bürgern" feiert fröhliche Urständ. Ich freue mich jedenfalls auf den Tag, an dem neben den anderen in dem Artikel angesprochenen Maßnahmen auch in Deutschland ein generelles Tempolimit durchgesetzt wird.
Erwin Fortelka

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mina2010 18.12.2018, 21:01
21. Machen die jetzigen Parteien das anders?

Zitat von m.klagge
sind es nicht gewohnt, dass Politiker nicht genau das tun, was von ihnen erwartet wird. Da haben die Lobbyisten in Brüssel schlicht und einfach versagt oder die Spendierhosen waren zu klein. Aber nach dem erfolgreichen neoliberalen Coup in Frankreich wird es sicher nicht mehr lange dauern bis eine Partei geschaffen wird, die in Europa das tut, wofür die CSU in Deutschland schon lange zuständig ist. Nämlich als politischer Arm der Konzern-Interesssen zu dienen.
Wir hören nur, der Wirtschaft geht es gut ... wir hören nicht, den Bürgern geht es gut.
Wir brauchen Jahre für neue halbwegs sinnvolle Gesetze, 27 Mio. für die IT-Erneuerung der Parteien für die IT-Erneuerung sind mit einem Wimpernschlag erledigt.
Während Renten am Existenzminimum dahindämmern, bekommt Politiker mal schnell einen hochdotierten Lobbyinstenjob.
Einfach nur ein Sch...laden.

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thompopp 18.12.2018, 21:09
22. Einfache Lösung

Autofahren? Ja gerne, mit so viel Auto wie für den jeweiligen Anwendungsfall gerade nötig:
+ zur Arbeit, 1-2 Personen / Auto ==> Kleinwagen mit weniger als 80 mg Co2/km
+ zum Einkaufen, 1-2 Personen ==> dito. ... usw.
+ Höchsgeschwindigkeit innerorts 30/40 km/h und auf Ausfallstraßen 40 km/h ... Autobahn 130 km/h.
==> und schon haben wir 50% weniger Verbrauch! Also geht doch!!!

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Interzoni 18.12.2018, 21:11
23. @1 telos

Das entsprechende Naturgesetz lautet: Leichtere Fahrzeuge und kleinere Motoren. Oder ist es ein Naturgesetz, dass jeder mit 2 Tonnen und 250 PS im Stau steht?

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mina2010 18.12.2018, 21:11
24. Machen die jetzigen Parteien das anders?

Wir hören nur, der Wirtschaft geht es gut ... wir hören nicht, den Bürgern geht es gut.
Wir brauchen Jahre für neue halbwegs sinnvolle Gesetze, 27 Mio. für die IT-Erneuerung der Parteien für die IT-Erneuerung sind mit einem Wimpernschlag erledigt.
Während Renten am Existenzminimum dahindämmern, bekommt Politiker mal schnell einen hochdotierten Lobbyinstenjob.
Einfach nur ein Sch...laden.

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zoon.politicon 18.12.2018, 21:14
25. Wo ist das Problem?

Ich lese, dass ein Erdgas-betriebener Golf mit 110 PS jetzt schon nur 94g/km CO2 erzeugt, ein Benziner 99g/km CO2, ein "sauberer" Diesel 94g/km CO2. Und mehr Auto brauchen die meisten Autofahrer nicht. Wo ist also das Problem mit den geforderten 95g/km CO2 ?

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mina2010 18.12.2018, 21:14
26. Stimmt,

Zitat von ArnoNyhm1984
und der geltende Prüfzyklus für eCars besagt, dass sie 0 CO2 ausstoßen. Denn der Strom kommt bei uns ja aus der Steckdose.. Klasse gemacht liebe EU.
Unmengen elektrischer Energie, Akkus etc. lassen sich ja mit 0 Umweltbelastung realisieren.
Vor allem feut sich die Autoindustrie, da ja E-Mobile im Twin-Pack verkauft werden.
Eines zum Fahren, das andere an der Ladesäule !

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Mondmusik 18.12.2018, 21:20
27. 2030

kauft ohnehin kaum noch jemand einen Verbrenner, das bleiben genauso Ladenhüter wie weiland Röhrenmonitore oder Schallplattenspieler etc.... Ihr werdet sehen.
Also los jetzt, lasst uns PV und Wind schnell weiter ausbauen!

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lotharbongartz 18.12.2018, 21:21
28. China

China plant, 70% der Autos weltweit zu produzieren - natürlich alles Elektro-Fahrzeuge. Nach Armband-Uhren und Telefonen werden jetzt die Fahrzeuge revolutioniert. Verbrenner entsprechen dann mechanischen Uhren und werden nur noch von Liebhabern gekauft. Offen ist nur, ob es Wasserstoff oder Ammoniak als Alternative zum Akku schaffen.

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gruen99 18.12.2018, 21:23
29. Danke Brüssel...

Erst der Diesel mit dem Feinstaub, jetzt CO2 beim Benziner. Die Automobilindustrie in Deutschland ist den Konkurrenten in anderen Ländern einfach zu stark geworden. Japanische Konkurrenten engangieren sich in der „Deutschen Umwelthilfe“. Hat sich jemand schon einmal die weltweiten Luftverschmutzungswerte angesehen ? Da ist es in Deutschland vergleichsweise „grün“ (dunkelrot in China, etc.).
Das ganze Autoabgasbashing ist m.E. konstruiert um die Dominanz deutscher Automobilkonzerne zu brechen. Globalstartegisch ist es sicher für Russen und Amis vorteilhaft die Wirtschaft in Europa und Europa als Ganzes in Schwierigkeiten zu bringen (auch durch das Rumköcheln an den „noch unsichtbaren Grenzen“ Ukraine/Russland und neuerdings wieder Kosovo/Serbien).
Europa sollte sich besinnen und die Probleme Italien mit Staatsverschuldung (von Griechenland, und den anbahnenden Schwierigkeiten mit Bulgarien und dergleichen angestrebten Neuzugängen zum EURO mal ganz zu schweigen), Frankreich (hoffentlich setzt sich Macron irgendwie noch durch), Brexit (Europa hat noch gar nicht begriffen, was da noch alles, nicht nur wegen Irland, auf Europa zukommt: Schottland ?, Verlust der Nordeuropäischen Vetorechte in Brüssel ? – mal nachgedacht ??) angehen. Stattdessen fungiert Europa als Vehikel wirtschaftliche Schwergewichte in Bedrängnis zu bringen.
Alternativen zu CO2 und Feinstaub- Ausstoß: Elektroautos ? Wenn nicht bald eine evolutionäre Erfindung serienreif wird, können wir uns das mit den Batterien für all die vielen neuen E-Mobile schenken (Seltene Erden reichen gar nicht für die Batterieproduktion aus). Neue Entwicklungen sind auf dem Prüfstand (z.B. die ohne Kobalt und mit höheren Wiederladezyklen). Die brauchen aber noch.
Also Bahnfahren !
Hatte ich früher sehr häufig und gerne gemacht. Das ist aber zur Katastrophe, zumindest in Deutschland verkommen: Streiks von konkurrierenden Gewerkschaften wo früher Beamte Dienst taten. Heizungs- oder Klimaanlagen-Ausfälle. Züge die sporadisch und dann später als geplant fahren. Überall Controller in diesen Unternehmen, welche viel kosten und unmöglich komplizierte Ticket-Verfahren konzipieren.
Politiker, welche den Verkehrsfluss nur mit unerträglich komplizierten zusätzlichen Steuern und Abgaben – nach teurer Beratertätigkeit – durchpeitschen. Von Froschtunneln und Wildbrücken ganz zu schweigen, während unsere Brücken größtenteils saniert werden müssten. Vergessen, dass die Benzinsteuern einmal dazu da waren, diese Sanierungen durchzuführen.
Es ist eine Schande.
Na zum Glück haben wir den BER um alle unverkäuflichen Autos vorübergehend abstellen zu können, während die Normal-Familie sich mit 2 bis 3 Jobs durchhangelt um die Zukunft Deutschlands (Kinder, Bildung will ich gar nicht mehr ansprechen) und alle drei Jahre einen neuen, dann gerade noch als zugelassenen, von 750+ Abgeordneten und deren vielen kostenintensiven Beratern durchgewunkenen, PKW zu ergattern. Danke, danke, für die vielen „Abgas-Prämien“.

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