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Stromversorger bremsen BMW i3: "Die Ladesäule, an der Sie stehen, gibt es gar nicht"
BMW

Ein Wochenende mit dem BMW i3 in Hamburg: Was als elektromobiles Erweckungserlebnis geplant war, endet als Odyssee. Schuld ist nicht das beeindruckende Fahrzeug, sondern die Ignoranz der Stromversorger. Protokoll eines kollektiven Versagens.

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jupp78 27.02.2014, 20:03
110.

Zitat von hansglück
16,93 kw/h pro Kilometer für ein 2,2 Tonnen Auto mit bis zu 5 Erwachsenen und 2 Kindern plus Gepäck und 4,4 Sekunden auf 100km/h
Nein, die Norm sagt 68kg Lebendgewicht und 7kg Gepäck. Das teilen Sie mal auf 7 Personen auf ... ich bin gespannt!

Und ebenfalls wird die Norm nicht auf 100km/h in 4,4 Sekunden beschleunigen. Alles Dinge, die am Ende extra kosten, also nicht inklusive sind!

Davon abgesehen, wird dieses recht schwere Fahrzeug seine Bremsen öfters brauchen, als ein Leichtes.
Das kostet auch wieder, nicht in der Norm, aber in der Praxis.

gruss

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vipix 27.02.2014, 20:24
111. Kia, dei machen das

Es gibt Stadbusse die fahren Wasserstoff. Kia hatte eine Testflotte drausen, mal Schweden Nizza, ear auch im Spiegel, tanken bei Verkehrsbetrieben und so aber es ging. Die Autos wird man in zwei Jahren kaufen koennen, in Asien und Californien

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thomas_b. 27.02.2014, 20:33
112. Das nennt sich wohl Kundenbindung...

Zitat von forenfux
Warum stellen sich die Energieversorger mit der Bezahlfrage so an?? Einfach ein Kredit- und/oder Geldkartenlesegerät an die Säulen dran und fertig... So kann man seine Kunde echt vergraulen. Schade, das Ganze.
Wenn man nur mit der eigenen Kundenkarte bezahlen kann, lädt man nicht bei der Konkurrenz, so wohl der abstruse Hintergedanke. So wird die Elektromobilität dann trotz aller Sonntagsreden eine Totgeburt.

Mir fehlt neben der Bezahlmöglichkeit per EC- oder Kreditkarte auch eine Preisangabe an der Ladesäule.

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ir² 27.02.2014, 20:38
113.

Zitat von sysop
Ein Wochenende mit dem BMW i3 in Hamburg: Was als elektromobiles Erweckungserlebnis geplant war, endet als Odyssee. Schuld ist nicht das beeindruckende Fahrzeug, sondern die Ignoranz der Stromversorger. Protokoll eines kollektiven Versagens.
120 km Reichweite, unter optimalen Bedingungen, ist der Offenbahrungseid der E-Mobilität. Wer sich das antut ist selber schuld, nur wird der Michel, analog zur EEG-Umlage, wohl wieder zu seinem Glück gezwungen werden. Das Fahrverbot für Autos mit Verbrennungsmotoren innerhalb von Städten wird wohl die erste Maßnahme sein, den Michel zu seinem Glück zu zwingen...

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Altesocke 27.02.2014, 20:44
114. Warum MC da noch nicht aufgesprungen ist!

Ich wuerd ne wette drauf eingehen, das die ersten wirklich funktionierenden Netze von MC und Co. an den Drive In's aufgebaut werden. Fuer die duerfte es sich zu einem weiteren Kundenanraeiz entwickeln. Gefolgt von dem einen oder anderem Einkaufszentrum.
Die koennten aehnlich vorgehen, wie mit Frauenparkplaetzen: E-Auto Parkplaetze mit Ladestation, gleich neben den Frauenplaetzen.
Und bei Ladung Parken frei. Bei Mc gibt es halt nen Kaffee oder nen Softdrink aufs Haus, wer mind. 10-20kw laedt.

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Stäffelesrutscher 27.02.2014, 20:49
115.

Zitat von wiealle
Monopolistische Strukturen! Das kleine Beispiel zeigt, wie Energieversorgung in den leitungsgebundenen Formaten derzeit in Deutschland läuft. Das ist alles sehr old school und muss vermutlich erst mal zerbrechen, bevor es wieder besser wird. Fühlt Euch alle dazu aufgerufen, dabei mitzuwirken!
Entschuldigung! Ist ihnen gar nicht aufgefallen, dass der Autor die Schwierigkeiten hatte, weil es zig verschiedene Betreiber mit inkompatiblen Systemen gibt?
Gäbe es ein Monopol, dann würden alle Stromzapfstellen gleich aussehen. Ebenso, wenn der Staat einen Standard vorgeschrieben hätte.
Aber nein - jede Klitsche muss sich eifersüchtig gegen andere abgrenzen.

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7eggert 27.02.2014, 21:06
116.

Zitat von jupp78
Ich bin mir sicher, dass da nicht mehr Draht als nötig verlegt wurde. Wenn da oben 100W oder 200W an Leuchtstoffröhren sind, dann hat man sicher keinen "Draht" für 3kW da hin gelegt.
Wo bekommt man denn Stromkabel für Festverlegung unter 1,5 mm²?
Und was ergibt 230*16?

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7eggert 27.02.2014, 21:17
117.

Zitat von loki21
Mal davon abgesehen, daß das bestehende Problem bleibt, landwirtschaftliche Flächen statt für die Lebensmittelproduktion für die Energieproduktion zu nutzen.
Um das ins Verhältnis zu setzen: Momentan gehen 63 % der Maisernte in der Viehmast verloren: Aus 70 % des Mais wird Fleisch, das grob geschätzt 7 % der Maisernte entspricht. 10 % (natürlich konventionell angebauter) Mais wird zu "Bio"-Sprit.

Ursprünglich war eigentlich die Idee, daß z.B. bei Vier-Felder-Wirtschaft der zur Bodenerholung angebaute Raps gleichzeitig als Treibstoff dienen kann.

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turboporter 27.02.2014, 21:26
118. Hier ja

Ich lebe in einer 100000 Einwohner zaehlenden Stadt in Kanada. Wir haben
hier komischerweise Ladestationen für E:Autos !

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juri. 27.02.2014, 21:27
119. Wieso nur

wurde der i3 per Lastwagen angeliefert? Kann der die par Kilometer nicht aus eigenen Antrieb hinfahren? Wie umweltfreundlich soll das sein, zwanzig, dreißig Liter Diesel auf 100 km verblasen werden, um ein "umweltschonendes" Kfz für eine Spritztour zu liefern...genial :)

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