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Stromversorger bremsen BMW i3: "Die Ladesäule, an der Sie stehen, gibt es gar nicht"
BMW

Ein Wochenende mit dem BMW i3 in Hamburg: Was als elektromobiles Erweckungserlebnis geplant war, endet als Odyssee. Schuld ist nicht das beeindruckende Fahrzeug, sondern die Ignoranz der Stromversorger. Protokoll eines kollektiven Versagens.

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indubioproreo 27.02.2014, 12:58
10. ...

Das mit dem Wasserstoff ist an sich richtig, allerdings ist das Gewinnen von Wasserstoff das Problem. Wasser steht zwar in Hülle und fülle zur Verfügung, die Abspaltung benötigt aber deutlich mehr Energie und oder Kosten, als das Endprodukt an Energie/Gewinn liefert. Wasserstoff ist die beste alternative zum Benzin, weil der Kunde sich kaum ungewöhnen müsste, aber wirtschaftlich muss es nun mal sein..

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gorkamorka 27.02.2014, 13:02
11.

Zitat von indubioproreo
Wasserstoff ist die beste alternative zum Benzin, weil der Kunde sich kaum ungewöhnen müsste, aber wirtschaftlich muss es nun mal sein..
Umgewöhnen müsste sich der Kunde schon, da sich Wasserstoff nicht so problemlos handhaben lässt, wie Benzin.
Wenn, dann wäre das Handling von Wasserstoff eher mit Erdgas zu vergleichen.

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tanzschule 27.02.2014, 13:02
12.

Zitat von sysop
Ein Wochenende mit dem BMW i3 in Hamburg: Was als elektromobiles Erweckungserlebnis geplant war, endet als Odyssee. Schuld ist nicht das beeindruckende Fahrzeug, sondern die Ignoranz der Stromversorger. Protokoll eines kollektiven Versagens.
der ortsunkundige schaut nicht bei den versogern nach , sondern schaut ob es ein portal von stromtankern gibt.
z.b. dieses : http://www.goingelectric.de/stromtan...amburg&verbund[]=alle&stecker[]=alle

dort kann er auch nachlesen was es für vor und nachteile bei den einzelnen tankstellen gibt.

so hab ich es anfangs als lpg tanker auch gemacht.

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sikasuu 27.02.2014, 13:02
13. In Scandinavien ist fast jede 2. Parkuhr/Parkplatz im Norden...

...mit einem Stecker versehen. Motorvorwärmung im Winter :-)
.
OK. Darüber kann man ein E-Car nur sehr schleppend laden, aber es geht:-)
.
Wobei, ...unsere momentane Autokultur auf Akku um zu stellen halte ich für eine Sackgasse.
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Sie hängt ursächlich mit preiswertem Erdöl mit HOHEM Energiegehalt ab.
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Da ist ENDLICH. Alternative Antriebe E, H, lösen nicht das Problem des Massenindividualverkehrs.
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Auto ist auf sicht TOT, wenigstens im Ballungsraum!
.
Meint
Sikasuu

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tobiwithyou 27.02.2014, 13:03
14. große Großstadt ≠ immer besser

Ich lebe nicht in Hamburg, sondern in einer niedersächsischen Großstadt. Die lokalen Stadtwerke (Stromanbieter und Parkraumbewirtschafter) haben hier in den Parkhäusern Stellplätze für Elektroautos eingerichtet. Das Aufladen ist kostenfrei, da der Elektroautofahrer nur die normalen Parkhausgebühren zu entrichten hat.

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docmillerlulu 27.02.2014, 13:12
15. Ist Elektromobilität im Sinne der Energieriesen?

Vielleicht sollte man einmal die Frage stellen ist es für EON, RWE und Vattenvall überhaupt von Interesse einen gigantischen Stromspeicher zu unterstützen? Wenn nur 10% des Fahrzeugparks über Batterien läuft dann könnten regenerative Energien viel besser genutzt werden. Das würde die direkten Konkurrenten der Energieriesen masiv stärken. Ob das von Eon, RWE und Co. wirklich gewollt ist?

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gorkamorka 27.02.2014, 13:13
16.

Zitat von tobiwithyou
Ich lebe nicht in Hamburg, sondern in einer niedersächsischen Großstadt. Die lokalen Stadtwerke (Stromanbieter und Parkraumbewirtschafter) haben hier in den Parkhäusern Stellplätze für Elektroautos eingerichtet. Das Aufladen ist kostenfrei, da der Elektroautofahrer nur die normalen Parkhausgebühren zu entrichten hat.
Das gibt es in meiner Stadt auch, nur sind die Stromparkplätze IMMER zugeparkt.
Mal sind es die Elektroautos von Firmen, die den ganzen Tag da rumstehen, mal Privatpersonen, die 3-4 Stunden in der Stadt rumlaufen und ihr Auto währenddessen an der Ladestation haben.

Wir haben selber jetzt 3 elektrische Nissan Leafs in der Firma.
Aber "unterwegs" tanken ist aktuell wirklich noch ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang mit den Dingern.

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Questionator 27.02.2014, 13:21
17.

Zitat von BiffBoffo
Ich verstehe gar nicht warum man auf Strom setzt. Das einzig Logische was wirklich Nachhaltig und unbgrenzt zu verfügung steht ist Wasserstoff. Wenn es dafür ein Auto gibt und ich rede nicht von Autosaloons da stehen sie ja schon seit 15 Jahren, nein wirklich auf der Straße zugelassen sind und erschwinglich werde ich sofort umsteigen.
Und den Wasserstoff gewinnen sie wie und mit welchem Wirkungsgrad?

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mollinger 27.02.2014, 13:23
18. Akkutausch...

ist der einzige sinnvolle Weg. Hier sollten sich Autohersteller, Ölfirmen und Elektrizitätswerke zusammentun und einen Standard für Tauschakkus entwickeln.

Ein Pfandsystem wie bei Gasflaschen würde sicherstellen, dass verbrauchte Akkus zurück an den Hersteller gehen und aufgearbeitet werden.

Wenn die Akkus codiert und die Ladestationen mit einer zentralen Datenbank verbunden werden, könnte das Navigationssystem des Autos per mobilem Internet feststellen, an welcher Tankstelle ein aufgeladener Akku bereitsteht und diesen reservieren.

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luis2013 27.02.2014, 13:25
19. nicht zu Ende gedacht

Zitat von BiffBoffo
Ich verstehe gar nicht warum man auf Strom setzt. Das einzig Logische was wirklich Nachhaltig und unbgrenzt zu verfügung steht ist Wasserstoff. Wenn es dafür ein Auto gibt und ich rede nicht von Autosaloons da stehen sie ja schon seit 15 Jahren, nein wirklich auf der Straße zugelassen sind und erschwinglich werde ich sofort umsteigen.
@BiffBoffo: Ja, Wasserstoff ist toll und unbegrenzt verfügbar, aber: wie wird er denn erzeugt??? Richtig! Mit Strom...
Und dann muss das extrem flüchtige und hochendzündliche Gas noch unter hohem Druck und sehr tiefen Temperaturen gespeichert werden.
Wenn man also mal so richtig nachdenkt, dann könnte man auch gleich Strom speichern und zum Fahren verwenden, oder?

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