Forum: Auto
Studie: 780.000 Verkehrstote seit 1950, 31 Millionen Verletzte
DPA

Ein Historiker hat die Verkehrstoten in Deutschland seit 1950 gezählt. Dem SPIEGEL erklärt er, warum Autofahrer das hohe Unfallrisiko lange in Kauf nahmen - und wann ein Umdenken einsetzte.

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arionso 16.12.2017, 15:52
90.

Am Besten wäre, wenn wir nur noch Leistungsträgern der Gesellschaft und Politikern das Autofahren erlauben. Etwa wie in Nordkorea, dort gibt es diese Probleme (Raserei, Dieselabgas, überfahrene Fahrradfahrer, Klimaerwärmung...) wie in Deutschland nicht.
Die Menschen sollten statt dessen im Garten Biogemüse anbauen zwecks gesunder Ernährung und in Heimarbeit ihre Arbeit erledigen, so dass sie keiner Gefahr im Verkehr mehr ausgesetzt werden müssen.
Auch sollte es nur noch ein Automodell geben, etwa wie in der DDR, so dass es keinen Streit mehr unter den Menschen gibt, wer jetzt das schönere Auto hat.

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arionso 16.12.2017, 15:55
91.

Zitat von s.p.igel
Wie gesagt sind darin auch Alleinunfälle und Unfälle zwischen Radfahrern enthalten, Klar ist daranein Radfahrer schuld. Entsprechende Berechnungen dürften bei Autofahrern wie gesagt etwa 95 % Autofahrer-Anteil ergeben. Solche Zahlen sagen aber nichts über Unfälle zwischen unterschiedlichen Gruppen von Verkehrsteilnehmern aus.
Können Sie ihre Zahlen auch irgendwie belegen?
Alle Statistiken deuten auf einen mehrheitlichen Anteil von Schuld an Verkehrsunfällen mit Radfahrerbeteiligung verursacht durch Fahrradfahrer selbst hin. Wie kommen sie daher auf 95% "Autofahrer-Anteil"?

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bollocks1 16.12.2017, 15:55
92. Dummes Zeuch...

Zitat von geschädigter5
Auf Autobahnen würde die Zahl der Toten erheblich weiter herabsetzen. Wie in USA jeder mit ˋner Knarre, möglichst halbautomatisch, herumlaufen und - Fuchteln darf, darf in D jeder rasen und vor allen drängeln wie er will. Große Maschine hat Vorfahrt. Es ist ein deutlicher Unterschied, ob man ständig von irgendwelchen Rowdys bei 140 bedrängt wird, oder entspannt mit max. 120 fährt.
...würde Schmidt sagen.
Die ihrer Meinung nach fehlende Geschwindigkeitsbegrenzung in D. hätte NULL Einfluss auf die Verkehrstoten.
In allen Ländern MIT Geschwindigkeitsbegrenzung gibt es genau so viele, oder meh,r tödliche Unfälle.
Bleiben Sie sachlich.

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arionso 16.12.2017, 15:59
93.

Zitat von Sibylle1969
Der Straßenverkehr bleibt mit großem Abstand die statistisch größte Gefahr, eines unnatürlichen Todes zu sterben.
Nein, die größte Gefahr eines unnatürlichen Todes zu Sterben sind Leitern.

"Mit 4939 Todesfällen, die durch den Sturz von einer Leiter passierten, stand diese unnatürliche Todesursache 2016 mit weitem Abstand vorne auf der Liste."

Es wird langsam Zeit, endlich ein Leiterverbot in Deutschland durchzusetzen. Fast 5000 Menschenleben können so pro Jahr gerettet werden.

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coroona 16.12.2017, 16:08
94.

Zitat von Sibylle1969
Der Straßenverkehr bleibt mit großem Abstand die statistisch größte Gefahr, eines unnatürlichen Todes zu sterben.
Das ist nicht richtig.
Die größte Gefahr in Deutschland eines unnatürlichen Todes zu sterben sind: Leitern!
Fast 5000 Menschen sterben jedes Jahr in Deutschland beim Sturz von einer Leiter, das sind bei rund 1 Mio. Sterbefällen pro Jahr stolze 0,5% der Todesfälle. Der Straßenverkehr ist dagegen mit rund 3600 Todesfällen (0,36%) eindeutig sicherer.

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Dino822 16.12.2017, 16:19
95.

Zitat von arionso
Regelmißachtungen sind natürlich politisch gewollt und die Einnahmen aus den Strafen sind fest in den Haushalten der Kommunen eingeplant.
Genau wie die Ausgaben zur Verkehrsüberwachung, die die Einnahmen aus Strafen deutlich übersteigen dürften, von den gesamtgesellschaftlichen Kosten der durch Regelmissachtungen verursachten Unfälle mal ganz abgesehen..

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max-mustermann 16.12.2017, 16:49
96.

Zitat von coroona
Andersherum. Gerade auch durch schwere Autos und "SUV wie Panzer" konnten die Todesraten so massiv gesenkt werden.
Aber nur die Todesrate unter SUV Fahrern. Schon mal gesehen wie ein Kleinwagen aussieht der von so einem unachtsamen, ich bin ja sicher in meinem Panzer, SUV Fahrer platt gemacht wurde ?

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thoms1957 16.12.2017, 16:50
97. Ja der Leitertod

Eine nicht zu unterschätzende Gefahrenquelle. Es sollte über Leiterführerscheine nchgedacht werden, jedenfals bei mehr als fünf Stufen. Aber trotzdem ist das mit dem Verkehrstod nicht zu vergleichen. Wenn Sie nämlich von der Leiter fallen, tun sie das fast immer alleine und erschlagen dabei kaum jemand anderen. Im Verkehr sieht das ganz anders aus.

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max-mustermann 16.12.2017, 16:53
98.

Zitat von geschädigter5
Höchstgeschwindigkeit Max 130 Auf Autobahnen würde die Zahl der Toten erheblich weiter herabsetzen.
Wohl kaum da 95% der Verkehrstoten in Deutschland auf der Landstraße und in den Städten zu beklagen sind.

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Sibylle1969 16.12.2017, 16:56
99. @70 hup

Prozentrechnung ist nicht ihre Stärke...
3000 von 82 Millionen sind 0,0036%, aufs ganze Leben beträgt das Risiko damit rund 0,3%, dh. 3 von 1000 Menschen verunglücken in ihrem Leben im Straßenverkehr. Jeder kennt entweder jemanden, der tödlich verunglückt ist, oder jeder kennt jemanden, der jemanden kennt, der tödlich verunglückt ist. ZB ein Freund meines Mannes oder der Bruder meiner Friseurin. Der wurde übrigens unschuldig Opfer eines Autobahnrasers, der ihm auf dem Weg zur Arbeit mit hoher Geschwindigkeit hinten ungebremst auffuhr.

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