Forum: Auto
Studie: 780.000 Verkehrstote seit 1950, 31 Millionen Verletzte
DPA

Ein Historiker hat die Verkehrstoten in Deutschland seit 1950 gezählt. Dem SPIEGEL erklärt er, warum Autofahrer das hohe Unfallrisiko lange in Kauf nahmen - und wann ein Umdenken einsetzte.

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jan.22301 16.12.2017, 09:50
10. Interessant . . .

Interessant wärs gewesen, wenn man bei der Diskussion um die absoluten Zahlen auch die Steigerung der Verkehrsdichte seit 1950 berücksichtigt hätte.

Gemessen daran hat sich die Anzahl der Verkehrstoten dramatisch reduziert!

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ncpw 16.12.2017, 10:03
11. Au weia!

Zitat von inmado
Selbst die Zahl der Toten durch Selbstmord ist höher als die Zahl der Verkehrstoten.
Wäre Ihr Kommentar ein Aufsatz eines Gundschülers würde darunter stehen, dass Sie das Thema verfehlt oder nicht begriffen haben.

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Koana 16.12.2017, 10:04
12. Hier werden nur die mechanisch geschredderten....

Artgenossen aufsummiert. Inzwischen sollte allerdings angekommen sein, dass die Individualmobilität mittel Ofenantrieb (und sorry, da gehören auch die Elektromobile mit ausgelagertem Ofen dazu), ein Vielfaches an Opfern fordert.
Kürzlich las ich, dass künftig das Krebsrisiko bei Fifty-Fifty liegt, wobei natürlich künftig die Sterblichkeitsraten bei Krebskranken geringer sein werden (sofern es noch bezahlt wird, das Medikament, bzw. die Behandlung).
Na ja, lieber heute mit dem SUV und 300 KW über die Piste brettern, als morgen gesund einen Waldspaziergang absolvieren - wobei, mit etwas Glück könnte ja beides funktionieren, ja mit Glück geht wirklich alles, nur jene die dieses Glück nicht haben, die kommen nicht um die Rechnung ihres tumben Treibens herum, jene die es bleiben lassen, brauchen leider auch Glück, den der Dummheit der Massen kann man nicht mehr entkommen!
(Leidenschaftlicher Spaziergänger, Gärtner, Extremfaulenzer und Gesellschaftsflüchtling)

Der Mensch hätte die Chance gehabt, sich ein angstfreies Dasein zu kreieren, frei von Gewalt und von großer Geborgenheit in der sozialen Gruppe, bei wundervollen Möglichkeiten zur gegenseitigen Hilfe - er hat einen anderen Weg gewählt.
Gesunde Solitäre können noch Nischen finden, wo sie dem Irrsinn zumindest einigermaßen entfliehen, dem Gift in der Luft und in den Böden kann man nicht mehr entkommen, da bleibt nur die Hoffnung, man möge es gut wegstecken.

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Flari 16.12.2017, 10:09
13.

Zitat von jan.22301
Interessant wärs gewesen, wenn man bei der Diskussion um die absoluten Zahlen auch die Steigerung der Verkehrsdichte seit 1950 berücksichtigt hätte. Gemessen daran hat sich die Anzahl der Verkehrstoten dramatisch reduziert!
Hier ein Überblick dazu, wenn auch erst ab 1960 bis 2014:

http://flari2013.bplaced.net/Verkehr...wicklung-D.PNG

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_unwissender 16.12.2017, 10:11
14. Mag sein ...

Zitat von inmado
Unsinn! Jährlich sterben mehr Menschen bei Unfällen im Haushalt als im Straßenverkehr. Selbst die Zahl der Toten durch Selbstmord ist höher als die Zahl der Verkehrstoten.
Wenn ich den Raum betrachte, der in den Medien für die Anzahl an Toten bereit gestellt wird (oder auch für die Politik oder die Staatsordnung), müsste wohl die Anzahl der Todesopfer durch Terrorismus in Deutschland bereits in die Millionen gehen.

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spontanistin 16.12.2017, 10:13
15. Einseitige Betrachtung!

Bei der Bewertung der Todesfälle wird leider der Aspekt des medizinischen Fortschritts ausgeblendet. Interessant wäre, wie sich die Unfallzahlen insgesamt mit der zunehmenden Verkehrsdichte und Rücksichtslosigkeit entwickelt haben. Mit Einführung des ABS stieg sogar die Zahl der (Auffahr–) Unfälle, da viele nun noch riskanter führen im Vertrauen auf bessere Bremsleistung. Die steigenden Versicherungsprämien sprechen letztlich eine deutliche Sprache!

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mwroer 16.12.2017, 10:14
16.

Zitat von thoms1957
Nacher ist man immer schlauer. 21.000 Tote pro Jahr und heute immer noch 3000. Das Risiko nehmen klaglos hin. Wenn jedes Jahr in Deutschland 10 Passagierflugzeuge abstürzten oder 30 schwere Bahnunfälle passierten wie 1998 in Eschede, würdenwir dies kaum so gleichmütig hinnehmen. Die Zukunft des Autofahrens liegt zwangsläufig in autonomen Fahrsystemen.
Liegt Sie?

Hmmm. Schaffen wir gleich den Haushalt ab - also das normale Fenster putzen etc. dann haben wir schon mal rund 10.000 Tote jedes Jahr weniger. Selbstmord kommt mit ebenfalls rund 10.000 Toten mit auf die Liste - und da benutzen sicher auch einige das Auto.

Rund 18.000 Menschen starben bei Fehlern im Krankenhaus - pro Jahr - also die ärztliche Behandlung ist doch rund 5 mal risikoreicher als Auto fahren. Wer mit dem Auto dahin fährt ist praktisch ein sicherer Todeskandidat.

Will meinen: Das Leben an sich ist risikoreich. Auch autonome Fahrsysteme werden in der Masse nicht wesentlich besser abschneiden weil immer noch Menschen am Straßenverkehr teilnehmen - und die sind unberechenbar.

Angesichts der Menge an gefahrenen Kilometern jedes Jahr in Deutschland und der Menge an Fahrzeugen die zu jedem beliebigen Zeitpunkt auf deutschen Straßen unterwegs sind halte ich persönlich das Auto fahren für wesentlich sicherer als Fenster putzen oder die Regenrinne zu säubern.

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bernhard_kletzenbauer 16.12.2017, 10:20
17. Noch mehr Tod

Vergleichswerte zu den viiielen Verkehrstoten werden gewünscht?
780000 Verkehrstote in 67 Jahren, das sind soviel Tote wie durch Tabakdrogen in 5,5 Jahren.
Jährlich sterben in Deutschland 140000 Nikotinsüchtige. Bestimmt auch in 2018, wir schaffen das!

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kostija 16.12.2017, 10:21
18. Kleine Besserwisserei

Ein Jahreshöchstwert ist der höchste Wert eines Jahres. Der 1970 erreichte Stand von 21.000 ist also nicht der Jahreshöchstwert, sondern der höchste Jahreswert.

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karldhammer 16.12.2017, 10:23
19. Zu Nr. 11

Sie wollen mir jetzt aber nicht ernsthaft glauben machen, daß Grundschüler heutzutage noch in der Lag sind, Aufsätze schreiben zu können.
Lt. aktuellen Erhebungen ist ein großer Teil noch nicht einmal des Lesens mächtig.

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