Forum: Auto
Studie: E-Scooter helfen offenbar kaum bei Verkehrswende
Christoph Soeder/ DPA

Elektrische Tretroller sollen die Straßen entlasten, so lautete die Idee von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer. Eine Studie kommt zu ernüchternden Ergebnissen.

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oldman2016 27.07.2019, 10:02
60. Ergänzung aber kein Ersatz

Abwarten und Tee trinken. Die Nutzung eines E-Tretrollers hängt von mehreren Faktoren ab.
In Mönchengladbach, das sich durch einen ÖPNV mit Bussen ohne Klimaanlage und eher mangelhaften Fahrradwegen auszeichnet. Wenn ich die Wahl hätte, im Sommer mit einem überhitzten und gleichzeitig womöglich überfüllten Bus zu fahren oder mit einem eigenen E-Tretroller, würde ich den E-Tretroller benutzen. Lebensmittel kann sich jeder Mönchengladbacher mit dem Lieferdienst PICNIC, der ausschließlich mit E-Fahrzeugen ausliefert und zwar zu Wunschzeiten, wo die Menschen auch zu Hause sind, liefern lassen.
E-Tretroller wären zumindest in Mönchengladbach bei schönem Wetter eher eine Konkurrenz für die überhitzten Busse als für das eigene klimatisierte Auto. Bleibt vor allem für Jugendliche ohne eigenem Einkommen nur das Problem der Kosten. Zu der teuren Monatskarte werden sich nicht viele einen eigenen qualitativ hochwertigen E-Tretroller leisten können und wollen.

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d.michael 27.07.2019, 10:03
61. Studie unseriös: Pendler nutzen eigene E-Scooter keine Leihscooter

Die Studie und der Artikel sind doch auf den ersten Blick als unseriös auszumachen. Es werden nur Leihscooter untersucht. Ein Pendler der jeden Tag einen Scooter nutzt, wird dazu wohl kaum jeden Tag einen Leihscooter teuer mieten, sondern sich einen eigenen EScooter kaufen. Sobald die in die Studie einbezogen werden, dürfte sich ein ganz anderes BIld ergeben.

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Speedwing 27.07.2019, 10:05
62. Man sieht mal wieder

Wie weit weg von der Realität unsere Politiker sind. Wie schon früher erwähnt, einfach mal über die Grenzen schauen oder wie es so schön heißt, Tellerrand, aber was soll man von jemand erwarten, der Unsummen für eine Maut verpulvert. Typisch Deutsch, immer eigene Süppchen kochen, obwohl es andere nachweislich besser wissen. Hoffentlich wirds bald Herbst und Winter. Haha.

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Götterdämmerung 27.07.2019, 10:06
63. Scheuers Verkehrswende mittels E-Scooter eine Totgeburt

Liebe Redaktion,
Ich kann ja verstehen, dass die E-Scooter Euch mit reißerischen Titel und banalen Erkenntnissen redaktionell am Leben erhalten. Die von unserem Superverkehrsminister Scheuer initiierte innovative Verkehrswende mittels E-Scooter war schon mit der publikumswirksamen Veröffentlichung eine Totgeburt.
Wir haben bereits die Grundlage für CO2 armen Verkehr - das F A H R R A D !!!
In Deutschland gibt es einen Fahrradbestand von 75 Mio. Fahrrädern, davon werden ca. 40 Mio Fahrräder regelmäßig mit steigender Tendenz genutzt. Hinzu kommt ein signifikanter Boom (1. Mio. per annum) bei Pedelecs (25km/h). Das Resultat einer seit Jahren lausigen Verkehrsinfrastrukturellen Entwicklung sind jährlich 380 tödlich verunglückte Fahrradfahrer. Und jetzt bläst die Autolobby, samt Journaille in Horn und will erweitere Infrastrukturen für PKWs und E-Scooter. Das ist doch ganz einfach. Nehmt den PKWs den Platz weg und schafft breite Fahrradstraßen. Meine Frau und ich sind begeisterte Pedelecfahrer in München. Jede Fahrt unter 10km machen wir mir dem Rad und sind in der Stadt schneller als jedes Auto. Und vergesst die E-Scooter. Das ist ein momentaner hipper Boom, der genauso schnell nachläßt, wie die Leihfahrradstory (erinnert sich noch einer an Obike?) E-Scooter werden bzgl. Ökobilanz keine signifikante Relevanz erzeugen. Das sage ich seit Wochen. Fahrräder haben diese Bilanz bereit seit Jahren verbessert. Ich fahre mittlerweile 2.500 km per annum.
Die Stadtradl-Initiative hat in München binnen 20 Tagen mit ca. 5200 Teilnehmern 1.000.000 km erstrampelt.
Hinzu kommen täglich in München ca. 300.000 Radfahrer, die nicht an dieser Aktion teilnehmen.
Warum zehrt man diese lächerliche Performance von E-Scootern hervor. Das Fahrrad erlaubt zudem nicht unwesentliche Lasten mitzunehmen - Satteltaschen und Körben sei dank.
Und - Herr Minister Scheuer - für die versenkten Steuergelder im Maut-Desaster hätte man die Fahrradinfrastrukturen in den Metropolen herrlich erweitern können.
Ihr ach so schlauen Journalisten, schreibt doch mal eine Ode an das F A H R R A D !!!

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tuellion 27.07.2019, 10:07
64. Etwas mehr Zeit als zwei Monate

Sollte man dem gerade erst legal gewordenen
Fortbewegungsmittel schon einräumen.
Weder die verfügbaren Geräte sind bisher an Kundenwünsche angepasst, noch haben die neuen Nutzungswilligen Zeit gehabt ihren Alltag darauf einzurichten.
Nach so kurzer Zeit eine solche Studie zu verbreiten halte ich für Stimmungsmache, nicht für Berichterstattung.
Sobald Scooter über herausnehmbare Akkus verfügen und man nicht den ganzen Roller am Arbeitsplatz unter den Schreibtisch legen muss - laden ist bei den kurzen Reichweiten durchaus nötig - bzw die Sharingsysteme sich auch weiter außerhalb der inneren Stadtringe, die ja ohnehin sehr gut mit Öffentlichen versorgt sind, verbreiten, ergibt sich vielleicht ein ganz anderes Bild.
Unsere Gesllschaft sucht aus bekannten Gründen nach Alternativen zum Individualverkehr mit dem Auto. Dafür müssen wir die möglichen Alternativen ausprobieren. Geben wir den Anwärtern also eine Chance!

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PeterTomsen 27.07.2019, 10:12
65.

Wenn ich morgens auf dem Weg zur Arbeit mit dem Roller 2 km stadteinwärts Richtung nächster U-Bahn fahre, garantiert mir dann jemand, dass ich auf dem Rückweg auch wieder einen Roller bekomme, oder muss ich notfalls laufen?

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wiper 27.07.2019, 10:14
66. Um den Schwachsinn

zu erkennen, entsprechende Argumente zu finden, warum E-Scooter als Teil der Verkehrswende nicht funktionieren, braucht es keine Studie. Das ist für jeden denkenden Menschen vor Einführung dieser albernen Teile erkennbar.

Aber ein Scheuer in seiner Inkompetenz und intellektuellen Überforderung versteht den Begriff Verkehrswende noch nicht einmal, Er ist, aber nicht nur er, die gesamte Regierungsmannschaft wie auch die Parteien sind nicht in der Lage die Situation zu begreifen, Verkehrwende zu verstehen und Sachgerecht zu handeln.

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andreas.spohr 27.07.2019, 10:14
67. Wenn die Roller für den Weg zur Arbeit genutzt werden sollen,

muss erst mal die Infrastruktur der klassichen öffentlichen Verkehrsmittel deutlich besser werden.Wenn ich dreimal umsteigen muß und ewig lange brauche, bis ich in die Nähe meines Arbeitsplatzes komme, hilft mir auch kein Roller mehr....

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götzvonberlichingen_2 27.07.2019, 10:14
68. Sehr schräg

Der gesunde Menschenverstand sagt einem eigentlich, das es unwahrscheinlich war und ist, dass der E-Roller für weniger Autoverkehr sorgt. Auch das e-Bike und gut ausgebaute Öffentliche schaffen das nur bedingt.

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troupicl 27.07.2019, 10:15
69. E-Scooter als Alternative zum Auto ???

Wer kommt denn auf so einen Unsinn ? E-Scooter sind Schönwetter Funmobile und ersparen höchstens einige Fusswege innerhalb der Stadt. Wer mit dem Auto bei jedem Wetter unterwegs sein muss, mehr als einen Minirucksack transportieren will oder einfach vom Land in die nächste Stadt kommen will, kommt um das Auto kaum drum herum.

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