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Studie eines Verbrauchermagazins: Hunderte Verletzte bei Unfällen mit Elektro-Tretrol
DPA

Es ist nur eine erste Momentaufnahme, aber die gibt Grund zur Sorge: Einer US-Studie zufolge steigt die Zahl der Unfälle mit E-Scootern rapide an. Ärzte berichten von Knochenbrüchen - und sogar Todesfällen.

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Datenscheich 07.02.2019, 19:24
60.

Einmal möchte ich behaupten, daß ähnliche Unfälle mit ganz konventionellen Fahrrädern wesentlich häufiger sind (ohne gerade aktuelle Zahlen vorliegen zu haben). Zum anderen ist die Geschichte der Roller - vom Antrieb mittels Muskelkraft bis zum Elektromotor - sehr interessant: http://www.buch-der-synergie.de/c_neu_html/c_01_02_muskelkraft_17_roller_a.htm

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klausleim 07.02.2019, 19:36
61. Charles Darwin

nannte dies "Natürliche Selektion" die Starken gewinnen, die Schwachen verlieren. Die mit einem IQ von 70 gewinnen, die mit einem IQ eines Klodeckels verlieren.

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go-west 07.02.2019, 20:22
62. Mobilität bedeutet Bewegung.

Bewegung bedeutet Unfallrisiko. Wer dies nicht eingehen will, sollte zu Hause bleiben. Und selbst dort gibt es Treppen und rutschige Badewannen. Und es sind auch schon Leute aus Betten gefallen. Das Leben ist ein einziges Risiko und endet meistens tödlich ;-)

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neurobi 07.02.2019, 20:54
63.

Zitat von Flari
Eine Gleichstellung mit Fahrrädern (und Pedelecs) ist per se nicht denkbar, die Altersbeschränkung sehen Sie ja selber schon ein. Was wäre mit der Mitnahme von Kindern bis 7 Jahre oder Anhängerbetrieb? :-) Pedelecs MÜSSEN ab 6 km/h mit Muskelkraft angetrieben werden, der E-Antrieb DARF nur unterstützend wirken, ansonsten ist auch das "E-Bike" ein Kraftfahrzeug und versicherungspflichtig, Helmpflicht, etc. Ohne eigene Tretarbeit MUSS das Pedelec seine unterstützende Arbeit SOFORT einstellen, ansonsten wäre es ein Kfz. Wie wollen Sie das bei einem Tretroller realisieren? Eine NEUE Regelung für die E-Kleinstfahrzeuge über 6 km/h (= Kfz) ist also zwingend erforderlich, Frage ist eben nur, was man dort reinschreibt, oder an AUSNAHMEN ggü. anderen Kfz zulässt.
Sorry aber das ist vollkommener Unsinn. Es ist ganz allen Sache des Gesetzgebers was er in die Straßenverkehrsordnung schreibt.
Wenn der meint Raketenfahrzeuge mit weniger als 30kg Gewicht dürfen mit Helm zwischen 18:00 und 20:00 Einbahnstraßen gegen die Fahrtrichtung befahren, dann kann er das so festlegen.
Es gibt keine "zwingende" Gründe, die in daran hindern.
Er kann ganz allein Feststellen, welche Fahrzeugklassen er definiert und welche Regeln für diese gelten.
Genau das hat er ja jetzt vor, allerdings in einer Form, die man eher in die Rubrik "bloss nicht attraktiv machen" einordnen kann.

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Trollflüsterer 07.02.2019, 21:12
64.

Zitat von DerBlicker
Die E-Scooter Fahrer gefährden in erster Linie sich selbst, da muss der Staat nicht eingreifen. Es ist nicht Aufgabe des Staates die Leute vor sich selbst zu schützen. Deutschland ist kein Nanny Staat.
Nach ihrer grandiosen Logik könnte man dann ja auch die Gurtpflicht wieder abschaffen. Da gefährdet man sich auch nur selbst. Von wegen "Nanny Staat."
Der E Scooter gefährdet da Andere deutlich mehr als nicht angegurtet zu sein.

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walter_e._kurtz 07.02.2019, 21:44
65. physik grundkurs

Die Energie eines bewegten Objekts (hier; aufrecht stehender/gehender/rollernder Mensch) steigt im Quadrat zur Geschwindigkeit.
Es gelte: Fortbewegung mit Schrittgeschwindigkeit = einfach Aua
dann folgt daraus: Fortbewegung mit doppelter Geschwindigkeit = vierfach Aua

Leben ist halt Risiko, gerade, wenn man sich schneller als mit Schrittgeschwindigkeit fortbewegt

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walter_e._kurtz 07.02.2019, 22:08
66. tschuldigung, aber da muß ich grätschen

Zitat von Knossos
Das wird in Motorradkursen vermittelt. Leicht auf rückwärtige Bremse treten. Es erhöht die Kreiskräfte und damit die Stabilität. Dabei nicht am Lenker verkrampfen, sondern Gewicht über Sattel / Lenker leicht halten.
Der Tritt auf die Hinterradbremse hat mit Sicherheit keinen stabilisierenden Effekt, weil dies esotherische Kreiskräfte freisetzt und erhöht.
Und falls Sie die stabilisierende Wirkung von rotierenden Gegenständen meinen; diese Kreiselkräfte verstärkt man durch erhöhte Rotationsgeschwindigkeit (läßt man spontan-esotherische Massezuwächse/-verschiebungen innerhalb des rotierenden Gegenstandes außer acht), ein Zweirad ist also bei 100km/h wesentlich fahrstabiler als bei 30km/h, Ausnahmen...

Der Tritt auf die Hinterradbremse erzeugt Kraftmomente in Längsrichtung, DAS ist das stabilisierende Moment.
Aber eigentlich geht´s bei dieser Thematik ums Bremsen i. A. bei sehr langsamen Geschwindigkeiten.
Im Gegensatz dazu; Bremsen vorn
Durch die Lenk-/Rahmengeometrie bekommt das Motorrad einen leicht destabilisierenden Impuls, der umso stärker ausfällt, je grobmotoriger der Fahrer die vordere Bremse bedient.

Nur, falls jemand gemäß Ihrer Anleitung an der Ampel in die hintere Bremse tritt, bei Stillstand umfällt, und sich im Anschluß fragt; aber knossos hat doch geschrieben, allein der Tritt auf die Hinterradbremse erhöht die Kreiskräfte. Ich hab´ so fest reingetreten, und bin dennoch umgefallen ;-)

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berndasbrot 08.02.2019, 05:34
67. komisch...

...ich hätte eigentlich erwartet, dass es hier irgend jemand schafft, zu beweisen, dass nur das fehleden Tempolimit auf einigen deutschen Autobahnkilometern schuld daran ist, dass in Amerika auf den Fußwegen....

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Max Dralle 08.02.2019, 09:42
68.

Zitat von neurobi
Natürlich kann man auf einem durch Schilder sowohl für Fahrräder als auch für Fußgänger freigegebenen Weg schneller als 5km/h fahren.
Hier muss man differenzieren: Zeichen 241 (Getrennter Rad- und Fußweg) fordert für sich allein genommen zunächst einmal keine besondere Rücksichtnahme des Radfahrers gegenüber Fußgängern (hier gelten dann aber natürlich StVO §§ 1 u. 3). Zeichen 240 (Gemeinsamer Rad- und Fußweg) fordert eine ggf. an den Fußgängerverkehr angepasste Geschwindigkeit. Bei Zeichen 239 (Fußweg) in Kombination mit "Radverkehr frei" ist allerdings tatsächlich ausdrücklich von Schrittgeschwindigkeit die Rede.

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Knossos 08.02.2019, 10:07
69. @ Walter-E.-Kurtz

Wo sich Vertipptes wie "Kreiskräfte" (vielleicht Zwilling schwerer Geburt) auftut, bietet sich Nachschieben von Inhaltlichem auch an.
Ihre Erklärung macht deutlich mehr Sinn als meine.
Meinereins wunderte sich ob Ausbilders Darstellung zwar für einen Wimpernschlag; aber in Physik immer schon Pfeife gewesen, übernahm ich, ohne darauf herum zu kauen.

Bleibt dennoch festzuhalten, daß die Methode (auch auf Fahrrad) zu kontrolliert langsamem Fahren ohne Lenkerschlackern bestens funktioniert und ich außer verantwortlichen Kräften nicht verstehe, warum man solch wertige Kleinigkeit nicht in Fahrschulen und am besten überhaupt in Schulen vermittelt.
Außerdem in den Sternen, warum ein kiebig-harmloser Kommentar zu fahrtechnischer Bewandtnis dieser Rolldinger keinen Durchlaß fand.
Vielleicht entzieht sich mir auch noch Metaphysik.

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